Leben und Liebe in Mittelerde

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2 Kapitel - 742 Wörter - Erstellt von: Tariel - Aktualisiert am: 2014-11-15 - Entwickelt am: - 2.898 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Ich bin Thallyá, die Tochter Thranduils und hier ist meine Geschichte...

1
Helle Sonnenstrahlen drangen durch die Vorhänge ins Zimmer. Ich blinzelte ins helle Licht. Erst jetzt bemerkte ich, warum ich aufgewacht war. Jemand klopfte zaghaft gegen die Türe.
"Ja, bitte?", rief ich und sofort wurde die Türe geöffnet und eine der Dienerinnen meines Vaters trat ein. Sie war besonders festlich gekleidet, was mich wunderte. Erwarteten wir etwa Besuch?
"Ich wünsche Euch einen guten Morgen", meinte die Elbin und lächelte vorsichtig. Ich gähnte und nickte nur. "Ihr Herr Vater wünscht sie baldig zu sehen, da er Ihnen eine wichtige Mitteilung zu machen hat."
"Vielen Dank. Ich werde in wenigen Minuten erscheinen", antwortete ich, immer noch gähnend setzte mich auf die Bettkante. Die Elbin verließ das Zimmer wieder. Sobald sie gegangen war, erhob ich mich vom Bett und eilte zu meinem mit Schnitzereien verzierten Kleiderschrank. Ich riss in auf und starrte auf die vielen Kleider. Wie sollte ich wissen, welches Kleid heute angemessen war? Da ich es nicht wissen konnte, riet ich einfach ins Blaue hinein und wählte ein wunderbar dunkelrotes Kleid, das am Kragen und am Rocksaum mit Stickereien verziert war. Ich schnappte es und verzog mich für eine halbe Stunde ins Badezimmer.
Nachdem ich mich gewaschen und angezogen hatte, lief ich mehrere Treppen hinunter und wieder hinauf und gelangte schließlich zum Thronsaal meines Vaters. Dieser saß schon, mit erhobenem Haupt, auf seinem Thron und blickte auf mich herab. Ich knickste vor ihm.
"Du hast mich lange warten lassen, Thallyá", begrüßte er mich nicht gerade erfreut. Aber anders kannte ich ihn auch gar nicht. Er war immer unzufrieden und für ihn war ich nur eine wichtige Schachfigur, die seinen Sieg sichern würde.
"Ich habe dir eine wichtige Mitteilung zu machen. Ich werde für ein paar Wochen eine besonders wichtige Versammlung in Minas Tirth besuchen. Auch Legolas wird nicht anwesend sein. Mache also nichts Unüberlegtes und verlasse den Palast um keinen Preis der Welt. Sollte dennoch etwas vorfallen, werde ich es erfahren. Ich reise nun nach Gondor. Stellt mein Pferd bereit!", verkündete er und erhob sich anmutig. Mein Vater blickte mich auffordernd an.
"Ich werde mich nicht vom Palast entfernen", versprach ich ihm schnell. Dann rauschte er an mir vorbei, gefolgt von zwei Wachen und verschwand.

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