Von Wölfen und Ninja - Der Krieg gegen die Verdammten

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6 Kapitel - 15.370 Wörter - Erstellt von: Ryioko Kaiba - Aktualisiert am: 2014-11-15 - Entwickelt am: - 1.773 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Seit der Zeit in der Naruto gegen Pain oder auch gegen Madara bestehen musste, waren bereits 30 Jahre vergangen. In Konohagakure und den anderen fünf Dörfern war wieder der Frieden und der Alltag eingekehrt und die Menschen hatten die schlimmen Vorfälle der vergangenen Jahre fast vergessen. Doch alles hat seine Schattenseiten. Denn in diesem Frieden und in diesem Wohlstand, der nun vorhanden war, bekamen die verschiedenen Clans wieder mehr Macht und Einfluss und auch ihre Erziehungsmethoden wurden wieder strenger und härter.
In dieser Zeit lebte auch Leiko, eine Halbwölfin, die ihren eigenen Weg finden sollte.

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Sie schlenderte durch die Straßen Konohagakure's und betrachtete die Menschen, die sich eifrig auf ihnen tummelten. Sie lebte nun seit ihrer Geburt in diesem Dorf und kam nur bei Missionen aus dem Dorf hinaus. Der Rang des Jonin machte es ihr möglich, ein wenig von der Welt zu sehen weil sie durch ihren Rang ein wenig herum kam. Und doch war kein Ort so schön für sie, wie es Konohagakure war. „Leiko“, hörte sie eine tiefe Stimme hinter sich sagen. Leiko, was so viel wie „arrogant“ bedeutete war ihr Name. Allerdings passte er so gar nicht zu ihr. Eigentlich hieß sie ja Leiko Ökami. Ihr Familienname Ökami bedeutet Wolf, was definitiv klasse zu ihrem Clan passte. Denn ihr Clan war der Wolfsclan von Konohagakure und ihre Fähigkeiten bestand darin, dass sie sich in einen Wolf verwandeln konnten. Im Grunde waren sie schneller als normale Ninja und konnte wesentlich besser hören ganz zu schweigen von ihrem überaus gut ausgeprägtem Geruchssinn. Wölfe eben. Leiko wandte sich um und suchten den Ursprung der Stimme, den sie auch in Sasuke Uchiha fand. Er war bereits zurückgekehrt nach Konohagakure und hat mit einer der Frauen sogar für Uchiha-Nachwuchs gesorgt. „Ja?“, fragte sie als er sie eingeholt hatte. „Naruto will dich sehen“, meinte er und verschwand dann auch wieder in der Menge. Seit wann lässt sich Sasuke Uchiha als Bote benutzten?
Naruto war nach Tsunade der neue Hokage geworden und nach allem was Leiko so über ihn gehört hatte, war das nicht sonderlich verwunderlich. Leiko war 25 Jahre alt und sie war garantiert keiner der besten Ninja's die Konoha zu bieten hatte. Die Schlechteste war sie zwar auch nicht aber für ihre Familie definitiv nicht gut genug. Denn all ihre anderen Clanmitglieder die Ninja waren, gehörten zur Elite Konoha's. Sie war so zu sagen das schwarze Schaf in der Familie. Schnaufend eilte sie zum Hokageturm und trauerte jetzt schon um ihren freien Tag. Dann klopfte sie zaghaft an die Tür und nach einem fröhlichem „Herein“ betrat sie das Büro des Hokagen. Sofort vielen ihr die vielen Blicke auf die auf sie gerichtet waren. Ihre Eltern sowie noch anderen Personen die sie nicht erkannte befanden sich zusätzlich im Raum. „Sie wollten mich sprechen“, stammelte sie und versuchte ihren Blick auf Naruto gerichtet zu lassen. „Ja das wollte ich. Deine Familie hat mich gebeten dir etwas mit zu teilen, Leiko. Deine Eltern sind mit deinen Fähigkeiten nicht zufrieden und ich habe veranlasst dass sich jemand deiner annimmt“, versuchte er ihr schonend bei zu bringen und Leiko wusste dass es ihm schwer fiel. Er wollte dass nicht tun aber er war nun einmal der Hokage und musste solche Entscheidungen treffen können. Jedoch verminderte es Leiko's Enttäuschung und ihre Verunsicherung kein bisschen. Sie fühlte sich so wie so schon eher minderwertig, wenn sie die anderen Mitglieder ihres Clans betrachtete, aber ihre Eltern verstanden sich darauf noch einen drauf zu setzten. Sie senkte beschämt den Blick und versuchte sich nicht anmerken zu lassen, dass sie Tränen in den Augen hatte. „Du lernst deinen neuen Trainer in einer Stunde kennen. Ihr trefft euch auf dem Trainingsplatz. Sein Name ist Kaito Uchiha. Er ist der stolz des Uchiha Clans wenn du das nicht weißt. Deine Eltern denken dass er dir etwas beibringen kann“, fügte er hinzu und entließ schnellst möglichst. Natürlich brauchten ihre Eltern nicht den Hokage um ihr das zu sagen oder so etwas zu tun, aber wahrscheinlich dachten sie dass es mehr Wirkung hätte wenn er es ihr sagte. Naja die Blamage hat ihr auf jeden Fall ausgereicht. Und dann musste es auch noch ein Uchiha sein. Sie konnte sich noch gut an letztes Jahr erinnern. Es wurden damals Spiele veranstaltet, an denen jeweils ein Mitglied eines Clans Teil nehmen durften. Immer der Sprössling der Hauptfamilie. Und welch Glück sie war eine davon. Und wie zu erwarten schloss sie nicht besonders gut ab und die Uchiha gewannen die Spiele Haus hoch und einige von ihnen, Sasuke um genau zu sein, straften sie mit verachtenden Blicken. Ja sie hasste die Uchiha und würde eines Morgens der Mut mit ihr aufstehen, würde sie es ihnen ins Gesicht schreien. Irgendwann eben mal.
Sie kannte diesen Kaito nur vom Namen. Er war zwar der Sohn der Hauptfamilie und Erbe des Clanoberhauptes, aber der Uchiha Clan war der einzige, der vor einem Jahr einen ihrer schwächsten Mitglieder antreten ließ. Und wie gesagt, sie hatten trotzdem gewonnen. Ob sie nun wollte oder nicht sie musste sich dem Willen ihrer Familie beugen und damit basta. Also beschoss Leiko vorher noch duschen zu gehen und sich mental auf das Schlimmste vor zu bereiten. Als sie fertig war stand sie mit einem Handtuch bekleidet vor dem Spiegel. Sie war eine ganz hübsche junge Frau mit langem tief schwarze Haar und stechenden lila Augen. Wenn sie sich in einen Wolf verwandelte war ihr Fell ebenso schwarz wie ihre Haare. Sie seufzte und als sie auf die Uhr schaute bemerkte sie, dass sie es verdammt eilig hatte. Sie wohnte zwar in dem Ökami Viertel aber in einer eigenen Wohnung. Das Ökami Viertel war bei weitem nicht so groß wie das der Uchiha, und dennoch waren die Clans relativ auf gleicher Höhe. Außer Atme kam sie am Trainingsplatz und schnappte ununterbrochen nach Luft. Eigentlich war sie ja ziemlich entspannt doch dann nahm sie einen sehr markanten Geruch war. Es roch ohne Zweifel nach Uchiha. Sie fuhr herum und wäre fast gegen einen jungen Mann geprallt der sich hinter ihr postiert hatte. Leiko taumelte zwei Schritte zurück und stammelte ein leises „Entschuldigung“ bevor sie sich den Mann genauer anschaute. Er hatte weißes, langes Haar und seine Augen hatten Farbe des Meere's. Sie waren eiskalt und Wärme war etwas das sie missen ließen. Sein Blick war zwar scharf und seine Ausstrahlung unheimlich aber ansonsten erinnerte nichts an ihm an einen Uchiha. Das war also dass, was die Leute mit „Kein typischer Uchiha“ gemeint hatten. Und sie dachte schon er wäre weniger arrogant oder so. allerdings sah er wirklich umwerfend gut aus. Sein Gesicht war so markant wie der Geruch der ihm umgab und unter seinen eng anliegenden Trainingsshirt konnte man seinen durchtrainierten Körper förmlich sehen. „Ich bin“, begann sie leise, wurde jedoch scharf von ihm unterbrochen „Ich weiß wer du bist. Und du wirst mir jetzt gut zu hören.“ Leiko starrte ihn an und dachte daran was sie noch tun würde wenn sie das hier überleben würde. „Also ich bin nur hier weil mir der Hokage ausdrücklich den Befehl dazu gegeben hat, denn eigentlich habe ich keine Lust für jemanden den Babysitter zu spielen. Außerdem sollte man meinen wenn jemand den Rang eines Jonin trägt sollte er auch ein halbwegs plausibler Ninja sein. Also tust du genau was ich dir sage, denn tust du das nicht oder gehst du mir auf die Nerven werde ich das Ganze hier lassen und ich weiß nicht ob das dem Hokage so gut gefallen würde“, Leiko fiel auf das seine Stimme noch dunkler war als es seien Ausstrahlung vermuten ließ. „Anscheinend weiß er gar nicht dass es nicht der Hokage war, der sie hierzu verdonnert hatte“, dachte sie still und heimlich und hoffte dass er es ihr nicht zu schwer machen würde. Er sah sie an und Leiko nickte ihm als Antwort zu. „Du trägst ein Katana, so wie ich“, bemerkte er so nebenbei und streckte die Hand aus. Leiko zog ihr Schwert, welches sie am Rücken trug, aus der Scheide und reichte es ihm. „Ein Katana ist die edelste und stärkste Waffe die ein Ninja tragen kann. Man sagt es sei die Waffe eines Anführers“, meinte er und reichte ihr, ihr Schwert. „Was bei mir ja zutrifft aber wenn ich mir dich so ansehe, und mir deine Stärke vor Augen führe, dann lässt mich die Geschichte zweifeln“, fügte er hinzu. Ja Kaito war wirklich ein Herzchen.
„Naja du redest schon mal nicht wie ein Wasserfall“, murrte er dann und bewegte sich ein paar Schritte von ihr weg. „Dann beginnen wir mal mit dem Nahkampf. Immerhin sollt ihr vom Ökamiclan ja schnell sein“, sagte Kaito und deutete ihr ihr Katana ab zu legen. Leiko trug die Uniform die jeder aus ihrem Clan tragen musste. Es handelte sich um eine Dunkelrote Ledermontur die aus einem Hautengem Top mit Trägerärmel und einer Hautengen Hose bestand. Außerdem trugen sie eine Lederjacke auf deren Rückseite ein Wolfskopf abgebildet war. Das Top war an der Brust geschnürt was sogar bei beiden Geschlechtern gut aussah. Mal abgesehen davon dass sie diese Uniform genauso wenig zu ihr passte wie ihr Name, legt sie ihre Jacke nur zu gern ab. Sei engte sie ein und war dazu auch noch schwer. Dann ging sie in Kampfstellung und ehe sie reagieren konnte spürte sie einen Schlag auf der Brust und in ihrem Magen. Leiko hob vom Boden ab und landete ein paar Meter entfernt auf ihren Füßen. Sie war unkonzentriert. Sie konnte jede seiner Bewegungen sehen und sie war schneller als er, dass wusste sie aber sie musste sich konzentrieren. Erst als sie ihm in die Augen sah bemerkte sie, dass er sein Sharingan gar nicht aktiviert hatte. Er war wirklich verdammt gut denn wenn er ohne Sharingan schon so schnell war wollte sie nicht wissen wie schnell er erst mit war. Aber wie es auch sein sollte zeigte er es ihr trotzdem. Und ob sie es nun zu geben wollte oder nicht, er hatte sie absolut fertig gemacht. Sie lag auf dem Rücken und keuchte. Ihre Rippen taten ihr weh, ihre Lunge brannte von der kalten Luft und jetzt war sie sicher das ein Mensch zu viele Muskeln im Körper hatte. Es war bereits spät und der Mond stand hoch am Himmel. „Ich verstehe warum du Training brauchst“, erklang Kaito's dunkle Stimme über ihr. Leiko drehte ihren Kopf zur Seite um ihn nicht in die Augen sehen zu müssen. Wir treffen uns morgen um dieselbe Zeit“, murrte er bevor er plötzlich verschwunden war.

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