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DIE BESTIMMUNG - Deep inside me TEIL 1

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4 Kapitel - 4.437 Wörter - Erstellt von: Anna Hess - Aktualisiert am: 2014-11-15 - Entwickelt am: - 6.985 mal aufgerufen - User-Bewertung: 5 von 5.0 - 32 Stimmen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Felicitas Timber ist eine gebürtige Ferox und für sie steht es außer Frage, dass sie eben diese Fraktion unabhängig ihres Eignungstests wählen wird - es ist eine Frage der Ehre und des Pflichtbewusstseins. Außerdem, wo anders sollte eine junge Frau mit ihrem Können und ihrem Mut hin? Dass ihre Eltern selbst hoch angesehene Mitglieder der Ferox sind, ist nicht gerade unmaßgeblich dafür. Doch was erwartet sie bei dieser brutalen Fraktion? Ihr Körper und ihr Herz schweben in Gefahr und noch ist ungewiss, wie ihre Zukunft aussehen wird. Wird sie die Initiation überhaupt schaffen, oder ist sie schon bald fraktionslos?

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    PrologEs gibt Geschichten die müssen erzählt werden. Doch wo beginnt man? Wo fängt man an? Reicht es wenn ich an dieser oder jener Stelle ansetze?
    Prolog

    Es gibt Geschichten die müssen erzählt werden. Doch wo beginnt man? Wo fängt man an? Reicht es wenn ich an dieser oder jener Stelle ansetze? Muss ich noch weiter in die Vergangenheit – eventuell eine Vergangenheit, an die man sich überhaupt nicht mehr erinnern möchte – reisen?
    Diese Fragen habe ich mir oft gestellt. Ich habe sie nie beantworten können. Aus diesem Grund blieb meine Geschichte für lange Zeit unerzählt. Ich verschwieg meine Vergangenheit. Ich verschwieg, wer ich einst gewesen war. Ich verschwieg, was mich zu der Frau geformt hat, die ich heute bin.
    Doch wie sieht es heute aus? Die Dinge haben sich geändert. Die Welt hat sich verändert. Ich, habe mich verändert. Heute kann ich die Fragen beantworten. Heute werde ich von meiner Vergangenheit erzählen – einer Vergangenheit, die zu einer Veränderung meines Daseins, und das vieler anderer geführt hat. Und wenn ihr dies hier lest, seid ihr die ersten, die von meiner Geschichte erfahren.

    2
    Schwielen. Blasen. Hornhaut. Diese drei Wörter umschrieben ziemlich genau, wie meine Hände und Finger aussahen. Ihr Aussehen deutete auf die harte Arbeit hin, die ich mit meinen Händen verrichtete. Für Außenstehende mussten sie schlimm aussehen und erweckten bei dem ein oder anderen vielleicht sogar Mitleid. Doch in meinen Kreisen waren solche Makel ein Zeichen von Stärke und Abhärtung. Sie bewiesen, dass wir etwas leisteten und stolz darauf sein konnten.
    Ich war mit derselben Einstellung aufgewachsen und an meine Lebensweise gewohnt. Morgens früh aufstehen, den Tag über harte, körperliche Arbeit leisten und abends erschöpft ins Bett fallen. So sah mein Alltag aus. Und ich mochte ihn.
    Ein Klopfen an meiner Zimmertür riss mich aus meinen Gedanken. Erschrocken blickte ich von meinen Händen auf und sah in Richtung Tür. Dort stand meine Mutter. Sie hatte sich lässig gegen den Türrahmen gelehnt und die Arme vor der Brust verschränkt. Instinktiv korrigierte ich meine Sitzhaltung und streckte meine Wirbelsäule durch – ganz so, wie meine Eltern es mir immer gepredigt hatten. Haltung, Anmut und Stärke waren die Grundsätze, die mir von meinem Elternhaus beigebracht worden waren. „Bist du fertig?“, fragte meine Mutter. Die Antwort war offensichtlich, da ich noch immer meine Schlafsachen trug.
    „Selbstverständlich. Für gewöhnlich gehe ich immer im Schlafanzug raus, Mutter.“, erwiderte ich sarkastisch. Noch während ich sprach, wurde mir bewusst, dass meine Worte eine Entschuldigung meinerseits mit sich bringen würden müssen.
    „Wie bitte?“, erwiderte meine Mutter. Sie war eine eindrucksvolle, respekteinflößende Frau mit hellblondem Haar, eisblauen Augen und einer durchtrainierten Figur. Mir war klar, dass sie nicht aufgrund eines akustischen Missverständnisses, sondern viel mehr wegen meiner respektlosen Antwort nachfragte.
    Ich hielt ihrem bohrenden Blick stand, doch brummte: „Entschuldigung. Nein, ich bin noch nicht fertig. Gib mir zehn Minuten, dann können wir los.“ - „Zehn Minuten; keinen Augenblick länger.“ Ohne mich eines weiteren Blickes zu würdigen verließ die blonde Frau den Raum. Gleichzeitig sackte ich in mich zusammen und vergrub das Gesicht in meinen Händen. Erschöpft rieb ich mir die Augen und strich mir die rotbraunen Haare aus der Stirn.
    Die vergangenen Tage waren überdurchschnittlich anstrengend gewesen. Meine Eltern hatten mich in besonderem Maße gefordert und sich in keinster Weise um meine Verfassung geschert. Aus diesem Grund schmerzte mein ganzer Körper und eine große Müdigkeit beherrschte mich bereits seit Tagen.
    Seufzend stieß ich mich von meiner harten Matratze ab und streckte meine Glieder. Schmerzerfüllt zog ich die Luft durch zusammengebissene Zähne ein und zuckte zusammen. Muskelkater – wie lange hatte ich den schon nicht mehr gehabt? Noch immer schläfrig schlurfte ich in das angrenzende, spärlich ausgestattete Badezimmer und putzte mir die Zähne. Dabei fiel mein Blick auf die Frau im Spiegel; mein Spiegelbild. Ebenso eisblaue Augen wie die meiner Mutter blickten mir entgegen. Auch die scharfen Gesichtszüge – ausgeprägte, hohe Wangenknochen, ein schmaler Kiefer und perfekt geformte Augenbrauen – hatte ich von ihr geerbt. Im Gegensatz zu ihr war ich jedoch verhältnismäßig klein und schmal gebaut. Ich maß circa 1,65m. Ohne das fordernde Training, das ich jeden Tag absolvierte, wäre ich schmal und zerbrechlich gewesen. Doch durch die harte körperliche Arbeit waren meine Muskeln ausgeprägt und hart. Aber obwohl ich so durchtrainiert war, waren meine weiblichen Rundungen nicht verloren gegangen. Zwar hatte ich nirgends am Körper Fett, doch mein Becken war breit und weiblich und auch meine Brüste waren nicht zu klein geraten. Alles in allem, konnte ich wirklich zufrieden sein. Ich war jung, hübsch, stark und selbstsicher. Okay, manchmal vielleicht ein wenig zu selbstsicher.
    Schlagartig fiel mir der Zeitdruck wieder ein. Hastig schnappte ich mir meine Bürste, kämmte mein rotbraunes, bis zur Brust reichendes Haar und band es zu einem hohen Pferdeschwanz. Schnell wusch ich mir noch das Gesicht und lief dann zurück in mein Zimmer. Schminken brauchte ich mich nicht. Zum einen hatte ich dafür keine Zeit und zum anderen missfiel mir Make-Up in meinem Gesicht. Aus einer Kommode fischte ich ein graues Tanktop, eine verwaschene schwarze Röhrenjeans und eine abgewetzte schwarze Lederjacke. Nachdem ich umgezogen war, schlüpfte ich in meine schwarzen, aus Leder bestehenden Springerstiefel und band eilig die Schnürsenkel. Zufrieden betrachtete ich mein Spiegelbild in dem Siegel meines Kleiderschrankes. Dann verließ ich den Raum, zog die Tür hinter mir zu und lief einen spärlich beleuchteten Gang entlang. An dessen Ende befand sich eine offen stehende Tür. Ich ging hindurch, stieg die dahinter folgende Treppe hinab und sah mich an deren Fuß sowohl meiner Mutter, als auch meinem Vater gegenüber.
    Genau wie meine Mutter, kennzeichnete auch meinen Vater ein respekteinflößendes Erscheinen. Er war ein Mann, der ganz genau wusste was er wollte und wie er es bekam – mittels Selbstsicherheit und Gewalt. Demnach war es keine große Überraschung, dass er in meiner Kindheit nicht davor zurück geschreckt war das ein oder andere Mal zuzuschlagen. Erneut betrachtete ich meine Hände. Die Schrammen und Prellungen erinnerten mich an die Hände meines Vaters. Doch eins hatte ich mir damals geschworen: Niemals würde ich mich mehr verprügeln lassen.
    „Du weißt was du zu tun hast.“, sagte mein Vater kühl und legte eine Hand auf meine Schulter. Ja, ich wusste was ich zu tun hatte. Ich hatte der Familie Ehre zu bescheren.
    „Wir wissen du wirst richtig handeln. Du bist stark – kämpfe dich durch!“, beschwor meine Mutter mich. Erst jetzt wurde mir bewusst, dass ich meine Familie für längere Zeit nicht mehr sehen musste und wenn, dann nur noch sehr wenig Zeit mit ihnen würde verbringen müssen.

    3
    Die Halle war voll. Brechend voll. Hunderte von Jugendlichen, Mitglieder verschiedener Fraktionen, hatten sich in ihr versammelt – ich selbst eingeschlossen. Meine Eltern hatten mich selbstverständlich nicht begleitet. Genau wie die anderen Eltern meiner Fraktion hielten sie eine solche Zurschaustellung von Zuneigung für unnötig. Schließlich könnte es so wirken, als wären sie doch nicht solch harte Brocken für die andere Fraktionen sie hielten. Typisch Ferox, dachte ich und schüttelte innerlich den Kopf. Gleichzeitig verfluchte ich mich dafür, dass ich mir überhaupt Gedanken um dieses Thema machte. Verdammt, ich sollte froh sein, dass ich meine Eltern los war. Ich war frei! Na ja, so fast. Ganz frei würde ich nie sein. Ich würde immer einer Fraktion angehören und an sie gebunden sein. Die Fraktion würde meine Familie sein … Keine große Umstellung für mich, da ich sowieso eine gebürtige Ferox war und mich selbstverständlich auch für die Ferox entscheiden würde. Das stand außer Frage. Meiner Meinung nach hatte sich jeder gebürtige Ferox seiner Fraktion auch weiterhin zu verpflichten. Jede andere Entscheidung zeugte in meinen Augen von Schwäche und mangelnder Willenskraft.
    „Cici, komm hier rüber! Ich habe dir einen Platz frei gehalten.“, rief ein braunhaariges Mädchen laut aus der dritten Reihe. Es handelte sich um eine gute Freundin von mir. Unsere Eltern hatten früher die Prüfungen zusammen absolviert und kannten sich aus dieser Zeit. Amelia, so hieß besagte Freundin, und ich waren zusammen trainiert worden und unser Grundsatz hatte immer gelautet: Geteiltes Leid ist halbes Leid. Dieses Mantra hatte zu einer engen Freundschaft zwischen uns geführt. Sie war der einzige Mensch, dem ich in meinem Leben je vollkommen vertraut hatte. 'Cici' war nur ein Spitzname von mir. Eigentlich hieß ich Felicitas, doch als kleines Kind hatte Amelia das nicht aussprechen können, weshalb ich für sie immer nur Cici gewesen war.
    Sie winkte mir aufgeregt und gestikulierte in Richtung des freien Stuhls neben ihr. Lächelnd sprang ich die Stufen der Treppe nach oben und ließ mich auf den Platz fallen.
    „Danke.“, stöhnte ich, verschränkte die Arme vor der Brust und legte den Kopf in den Nacken. Ich war wirklich unsagbar müde. Die Uhr war umgestellt worden und die Auswirkungen der Zeitumstellung nagten noch immer an mir. „Ohne dich hätte ich wahrscheinlich keinen Platz mehr gefunden.“
    „Doch“, antwortete sie und grinste verschlagen, „oben in der letzten Reihe ist noch ein Platz neben Carl frei.“ Ich stöhnte abermals. Carl war ein gleichaltriger Ferox, der einen Narren an mir gefressen hatte. Keine Gelegenheit ließ er ungenutzt um mich anzubaggern, doch er hatte keine Chance bei mir. Mein Herz hatte bisher noch kein Kerl erobern können. Zwar hatte ich schon diverse Beziehungen geführt, doch mein Interesse an den Männern war nie von Dauer gewesen. Und zu meiner Verteidigung: Carl war nicht gerade eine Augenweide. Irgendwie war er Mitten in der Pubertät stecken geblieben. Sein Körperbau war schlaksig – trotz des Trainings – und seine Ohren standen merkwürdig vom Kopf ab. Außerdem schmückten weiße Eiterpickel sein Gesicht.
    Ich schüttelte mich kurz bei dem Gedanken daran neben dem geifernden Carl sitzen zu müssen. „Urgh … Dann hätte ich mich wohl doch für den Stehplatz entschieden.“
    „Ah, sag es schon.“, säuselte Amelia.
    „Was?“
    „Dass ich die Beste bin.“ - „Du bist die Beste, Amelia.“, lachte ich. Plötzlich stieß ein Junge neben mir, mir seinen Ellbogen in die Seite. Ich warf ihm daraufhin einen fragenden Blick zu. Er zeigte nach vorne zum Podium und murmelte: „Es fängt an.“
    Ich verdrehte die Augen. Der Kerl würde bestimmt die Fraktion wechseln, so ein Muttersöhnchen wie er war. Neben mir kicherte Amelia wissend. Sie hatte den Zwischenfall mitbekommen. Doch auch wenn wir den Tadel des Typen er amüsierend als einschüchternd fanden, verstummten wir dennoch. Mein Herz hämmerte kräftig gegen meinen Brustkorb und meine Hände schwitzten. Gleich würde es endlich so weit sein. Gleich würde mein neues Leben beginnen.
    Ich erlebte die Aufrufe der anderen wie in Trance. Das Einzige woran ich denken konnte war, dass ich gleich die Entscheidung meines Lebens treffen würde. Zwar wusste ich bereits wie meine Entscheidung ausfallen würde, der Test hatte mich nur noch darin bestätigt, doch trotzdem war ich ziemlich aufgeregt.
    „Ferox!“, rief Janine, der Kopf der Ken aus. Bei dem Wort klärte sich meine Sicht kurz und ich erblickte ein ziemlich bleiches, unscheinbar wirkendes, nicht sonderliches hübsches Altruanmädchen, dass nun strahlend auf meine Fraktion zukam. Die wollte eine Ferox werden? Nun, spätestens bei den Prüfungen würde sie uns verlassen.
    „Felicitas Timber.“ Oh mein Gott, mein Name war aufgerufen worden. Mit zittrigen Knien stand ich auf. Nebenbei spürte ich, dass Amelia ermutigend meine Hand drückte, aber die Geste zeigte keine Wirkung. Innerlich zerriss mich die Aufregung und Nervosität schier, doch äußerlich wahrte ich meinen selbstbewussten und selbstsicheren Schein. Zumindest hoffte ich das. Ich schien meine Mimik und Gestik im Griff zu haben, denn ich bemerkte bewundernde und teils auch ziemlich neidische Blicke von Mitgliedern anderer Fraktionen, die jeden meiner Schritte genau verfolgten und bloß darauf zu hoffen schienen, dass ich stolperte und mir die Schneidezähne ausschlug. Ja, das würde euch so passen, dachte ich und grinste innerlich. Die Wirkung die ich auf die anderen zu haben schien spendete mir ein wenig Kraft.
    Der Weg zum Podium schien kein Ende nehmen zu wollen. War der Weg schon immer so lang gewesen? Bestimmt nicht. Irgendwann war ich oben angekommen und stand vor dem sagenumwobenen Tisch mit den fünf Schüsseln, die die Fraktionen verkörpern sollten. Energisch griff ich nach dem scharfen Messer, das zwischen zwei Schüsseln lag und schnitt mir in die Handfläche. Der Schnitt war nicht sonderlich lang, aber dafür tief. Ich wollte für meine Fraktion bluten. Ich hatte keine Ahnung wann es geschehen war, doch meine Unsicherheit und Aufregung war verflogen. Wie von selbst schien meine blutende Hand zu der Ferox-Schüssel zu wandern und als mein Blut auf die heißen Steine tropfte, verspürte ich ein Gefühl tiefster Zufriedenheit. Das war der Ort an den ich gehörte.
    „Ferox!“, rief Janine abermals. Aus weiter Ferne hörte ich meine Fraktionsmitglieder klatschen, schreien und pfeifen.

    4
    „So, jetzt sind wir also endlich freie Menschen.“, stellte Amelia neben mir fest. Wir standen nebeneinander in dem Zug, der uns zu unserem Hauptquartier fuhr. Um uns herum wurde aufgeregt getuschelt. Nicht weit entfernt standen das Altruanmädchen und eine, wie ich von der Kleidung her schloss, ehemalige Ken. Ich konnte hören, dass sie sich über belangloses Zeug wie das Hinaufklettern der Bahngleisstreben unterhielten. Gerade erzählte die Altruan über das Haus in dem sie vorher mit ihrer Familie gelebt hatte und ich verkniff mir einen gehässigen Kommentar wie: „Dann geh doch zu deiner tollen Familie zurück und verschon' uns mit deiner Anwesenheit.“
    Stattdessen antwortete ich Amelia: „Nicht ganz frei.“
    „Wie meinst du das?“, fragte sie verwirrt.
    „Na ja … Wir sind immer noch in einer Fraktion gefangen. Ich meine, wenn wir hier raus fliegen, dann sind wir fraktionslos und theoretisch gesehen sind wir erst dann frei. Obwohl ich gerne auf diese Freiheit verzichten kann.“ Bei dem Gedanken daran fraktionslos zu sein, verzog ich gequält das Gesicht.
    „Aber als Ferox kannst du alles machen was du willst, also bist du doch fast frei.“
    „Touché.“, seufzte ich, „Ah, wir sind da.“
    „Was? Da ist doch gar nichts? Und der Zug fährt doch noch.“, mischte sich die Ken ein.
    „Mein Gott … Hättet ihr nicht einfach da bleiben können wo ihr herkommt?“, verdrehte ich die Augen. Ich spürte wie Amelia mir vorsichtig die Hand auf den Arm legte. Ganz so, als wolle sie mich beruhigen. Ich warf ihr einen kurzen Blick zu und sah, dass auch sie grinste und gleichzeitig genau wie ich ziemlich genervt aussah.
    „Na dann los.“, grinste nun auch ich. Zusammen mit ein paar anderen Ferox stellten wir uns vor eine der Türen, öffneten sie und warteten darauf, dass das Dach des Backsteinhauses näher kam. Als es dann endlich so weit war sprangen wir einer nach dem anderen aus dem Zug. Ich war mit eine der ersten die den Zug verließen. Unsanft landete ich auf meinen Füßen, rollte mich ab und stand einen Moment später wieder sicher auf den Beinen. Ärgerlich klopfte ich mir den Dreck und die kleinen Steinchen von der Kleidung und meinen Handflächen. Das hasste ich jedes Mal.
    „Das war cool! Ich will noch einmal.“, kicherte Amelia die neben mir stand. Ich sah an mir herab und erwiderte daraufhin nüchtern: „Ich nicht.“
    Erst jetzt bemerkte ich, dass nicht nur wir Neuankömmlinge auf dem Dach standen. Ein großer, breit gebauter und mit Muskeln bepackter Mann um die zwanzig erwartete uns bereits. Er hatte einen sogenannten „Undercut“, dunkelblonde Haare und markante Gesichtszüge. Ein Piercing bestehend aus zwei kleinen schwarzen Kugeln schmückte eine Stelle gleich über seiner rechten Augenbraue. Er trug wie all die anderen Ferox schwarze Sachen; eine schwarze Lederjacke, ein graues T-Shirt, eine schwarze Hose und schwarze Turnschuhe. Der Mann sah gut aus – das stand außer Frage – aber ich hatte bereits jetzt das Gefühl, dass ich ihn nicht würde leiden können.
    „Initianten.“, begrüßte er laut. Die Gespräche um mich herum verstummten. Aus dem Augenwinkel sah ich, dass Amelia mir einen gespannten Blick zuwarf. Ich teilte ihre Aufregung merkwürdigerweise nicht. Irgendwie hatte ich ein ungutes Gefühl im Bauch. Ganz so, als würde gleich etwas Unvorhergesehenes passieren. „Ich heiße Eric. Willkommen bei den Ferox. Das wichtigste Merkmal unserer Fraktion ist Stärke und die Bewältigung von Angst. Wo wir gerade hier oben stehen, könnt ihr diese beiden Dinge direkt unter Beweis stellen.“, fuhr der Mann, der sich gerade als Eric vorgestellt hatte fort, „Seht ihr hinter mir die kleine Mauer?“ Die meisten nickten. „Hinter der Mauer geht es ungefähr zwanzig Meter in die Tiefe. Wenn ihr zu den Ferox gehören wollt, dann werdet ihr dort runter springen. Ihr habt keine Ahnung was euch unten erwartet.“ Ein paar Leute gingen zu der Mauer, sahen hinunter und schüttelten den Kopf.
    „Ist da unten Wasser?“, fragte ein braunhaariger Junge. Eric schwieg.
    „Was ist wenn wir nicht da runter springen?“, fragte ein anderer Junge.
    „Dann seid ihr fraktionslos.“
    „Was?“, rief das Kenmädchen empört.
    „Springt, oder lasst es bleiben. Mir ist das ziemlich egal.“ Eric verzog keine Miene. Ja, ich hatte mit meinem Gefühl, dass ich ihn nicht würde leiden können richtig gelegen. „Nur wenn ihr springt, dann springt jetzt. Ich werde nicht den ganzen Tag warten.“
    Gespannt sah ich mich um. Immer noch schüttelten einige die Köpfe und hatten die Arme vor der Brust verschränkt. Auch Amelia war etwas blass um die Nase. Irgendwie ärgerte mich das. Zumindest von meiner besten Freundin hätte ich ein wenig mehr Rückgrat erwartet. Als keiner Anstalten machte den ersten Schritt zu gehen, beschloss ich, dass ich die Erste sein würde die springt. Ich wollte mich gerade in Bewegung setzen, da kam mir jemand zuvor. Überrascht zog ich eine Augenbraue in die Höhe. Es handelte sich um diese nervige Altruan von vorhin.
    Sie ging zum Rand der Mauer und kletterte ungelenk auf den Vorsprung. Dabei war ihr natürlich ihr hässliches Bauernkleid im Weg. Nach einer gefühlten Ewigkeit stand sie endlich auf der Mauer und sah in die Tiefe. Ungeduldig wippte ich mit dem Fuß. Konnte die jetzt Mal springen? Hier standen noch andere …
    „Heute noch, wenn's geht.“, sprach Eric meinen Gedanken laut aus. Die Altruan warf ihm einen ängstlichen Blick zu und machte dann einen Schritt – einen Schritt hinein ins Leere. Ich konnte sie aufschreien hören, dann war es still. Leise tuschelten die Leute um mich herum und Amelia flüsterte mir ins Ohr: „Vielleicht ist sie ja daneben gesprungen und hat sich das Genick gebrochen.“ Ich schenkte ihr ein flüchtiges Lächeln. Es war Zeit für meinen Auftritt. Während Eric uns noch immer den Rücken zuwandte, ging ich nach vorne und kletterte wesentlich leichtfüßiger als meine Vorgängerin auf die Mauer. Eric bemerkte meine Bewegungen aus dem Augenwinkel und sah mich an.
    „Kann ich?“, fragte ich und hielt seinem bohrenden Blick Stand. Häufig gab es Menschen, die anderen nicht in die Augen sehen konnten. Nun, ich konnte es. Hatte man so Eltern wie ich, lernte man keine Anzeichen von Schwäche zu zeigen und bei anderen niemals den Anschein entstehen zu lassen, dass sie stärker waren als man selbst. Auch beim Kämpfen war das ein wichtiger Grundsatz. Obwohl man es sich auch zu Nutzen machen konnte, wenn der Gegner einen unterschätzte. Aber das war eine andere Geschichte. Jetzt war es erst einmal an mir Stärke zu beweisen und in den Abgrund zu springen. Schon immer hatte ich das Gefühl des freien Falls geliebt. Das war der Grund dafür, dass ich mich jetzt sehr auf den bevorstehenden Sprung freute. Eric hatte gemeint, dass es zwanzig Meter in die Tiefe ging. Das waren mindestens fünf Sekunden Fall. Innerlich jubelte ich – äußerlich ließ ich mir meine Freude nicht anmerken. Vor Fremden vermied ich es meist meine Gefühle zur Schau zu stellen.
    Eric hatte zwar nicht auf meine Frage geantwortet, doch hatte er auch nicht gesagt, dass ich noch nicht springen sollte. Außerdem: Was sollte schon groß passieren? Im schlimmsten Fall fiel ich auf die Altruan. Für mich hieß das, dass ich weich landen würde. Für sie wäre es hingegen nicht so angenehm. Aber was kümmerte mich ihr Wohlbefinden?
    Einen Herzschlag später sprang ich. Ich ließ mich einfach fallen. Die Arme hatte ich ausgebreitet und die Augen geschlossen. Ich genoss den Wind der beim Fallen über mein Gesicht streifte. Ich genoss das Gefühl in meinem Bauch. Ich spürte wie ich mich im Laufe des Falls überschlug und nach einer meiner Meinung nach viel zu kurzen Zeit fühlte ich, wie ich auf etwas Elastisches fiel; ein riesiges Netz aus sich dehnendem Material. Auch nicht übel, überlegte ich, während ich mich gleichzeitig aufrappelte.
    Von unten zog jemand das Netz so herab, dass es leichter für mich war heraus zu klettern. Derjenige war genau wie Eric um die zwanzig Jahre alt, hatte braune Haare, haselnussbraune Augen und ein freundliches Gesicht. Die Zeit bei den Ferox hatten seinen Gesichtszügen jedoch etwas Hartes verliehen. Er half mir aus dem Netz.
    „Wie heißt du?“, fragte er und sah mich unverwandt an.
    „Cici.“, antwortete ich. Ich wollte lieber bei meinem Spitznamen gerufen werden, als bei meinem vollständigen Vornamen. Namen verliehen Macht. Nicht nur demjenigen dem sie gehörten, sondern auch jenen, die den Namen einer Person kannten. Ich selbst wollte lieber anonym bleiben. Zwar war ich bei den Ferox aufgewachsen, doch bis jetzt war ich eigentlich immer eher eine Einzelgängerin gewesen. Mit anderen Leuten konnte ich mich nicht identifizieren. Aus diesem Grund kannte auch fast niemand meinen Namen. Außerdem wollte ich nicht mit meinen Eltern in Verbindung gebracht werden. Meine Mutter war eine der Anführerinnen und auch mein Vater besetzte nicht gerade eine niedrige Position in der Rangordnung.
    Ich gesellte mich zu dem bereits an der Seite wartenden Altruanmädchen. Ich sah wie ihre Knie zitterten und wie unsicher sie auf den Beinen war. Keine große Überraschung – ich hatte nichts anderes von ihr erwartet.
    Einer nach dem anderen fielen die Initianten buchstäblich vom Himmel und landeten im Netz. Jedes Mal half der braunhaarige Ferox ihnen aus dem Netz zu klettern und irgendwann waren wir endlich vollzählig. Jeder war gesprungen.
    „Ich heiße Four.“, stellte sich der Typ vor. Ich bekam nicht genau mit was es war, doch offenbar hatte die Ken aus dem Zug eine unangebrachte Bemerkung gemacht, denn ich hörte wie Four sie ermahnte. Das alles nahm ich jedoch nur am Rande wahr, denn ich war mit Amelia beschäftigt, die offenbar das dringende Bedürfnis hatte uns zu zeigen, was sie zum Frühstück gegessen hatte. Ich streichelte ihr aufmunternd über den Rücken, während sie sich auf den Betonboden übergab. Angeekelt wichen die Leute um uns herum ein paar Schritte zurück. Ich konnte es ihnen ehrlich gesagt nicht verübeln.

    Später wurden wir aufgeteilt. Eric hatte sich im Raum mit dem Trampolin zu uns gesellt (Er war nicht vom Dach gesprungen) und uns mitgeteilt, dass gebürtige Ferox und Fraktionswechsler getrennt trainiert, aber beide Gruppen zusammen bewertet werden würden. Es war zu einer Diskussion gekommen, da viele offenbar nicht gewusst hatten, dass die schlechtesten Initianten bald fraktionslos sein würden. Wir gebürtigen Ferox hatten das gewusst und uns dementsprechend herausgehalten. Das alles war schön und gut gewesen, doch auch uns hatte eine schlechte Nachricht ereilt: Eric fungierte als unser Trainer. Für mich hieß das: Ich würde den Dreckssack die ganze Zeit um mich haben und konnte ihn nicht einmal meinen Unmut spüren lassen, da auch er ein Anführer war. Er würde uns bewerten und ich konnte es mir nicht leisten aufgrund mangelnder Höflichkeit rauszufliegen. Meine Ausbildungszeit würde sich ziehen wie Kaugummi und meine Muskeln mit Sicherheit schon bald Halleluja singen.

    Bewertungen, Verbesserungsvorschläge und Weiteres bitte in die Kommentare!
    ACHTUNG: In dieser Fanfiktion werde ich des Öfteren von der Originalgeschichte abweichen. Hauptsächlich beziehe ich mich auf den Film. In den nächsten Teilen wird wahrscheinlich ein wenig mehr von den Büchern mit einfließen, da ich gerade dabei bin die Reihe zu lesen und das erste vor Kurzem beendet habe – allerdings erst nach der Fertigstellung dieser Fanfiktion. Des weiteren sei gesagt, dass die Geschichte im Laufe der Zeit immer mehr vom Original abweichen wird und ich aufgrund der Protagonistin ein anderes Ende gewählt habe.
    WEITERE TEILE IN BEARBEITUNG, sofern dieser hier gut ankommt ;)

    Bei Interesse lest doch auch meine andere Fanfiktion: CHRONIKEN DER UNTERWELT – Dein Leben in der verborgenen Welt der Schattenjäger ...

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1415460554
DIE BESTIMMUNG - Deep inside me TEIL 1
DIE BESTIMMUNG - Deep inside me TEIL 1
Felicitas Timber ist eine gebürtige Ferox und für sie steht es außer Frage, dass sie eben diese Fraktion unabhängig ihres Eignungstests wählen wird - es ist eine Frage der Ehre und des Pflichtbewusstseins. Außerdem, wo anders sollte eine junge Frau...
http://www.testedich.de/quiz35/quiz/1415460554/DIVERGENT-Liebe-Schmerz-Bestimmung
http://www.testedich.de/quiz35/picture/pic_1415460554_1.jpg
2014-11-08
406M
Die Bestimmung - Divergent

Kommentare (20)

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Größter Fan der welt (22047)
vor 25 Tagen
Ich find es mega geil wäre sehr cool wen es ne Fortsetzung gibt du könntest sogar ein buch davon schreiben wäre bestimmt ein Bestzeler und cool deine geschichte hat was aus dem film und was aus dem buch und etwas aus dem waren leben das fand ich sehr cool ich hätte nur eine Bitte wenn du das nächste mal so eine geschichte schreibst schreib bitte mehr und mehr über Eric und Peter und das sind meine lieblings personen aber besonders eric(jai courtney)

Ich hätte aber eine Bitte wen du das ihr liest wirst du merken das ich ein großer Fan bin von Bestimmung und von deiner Geschichte bin ich möchte von dir persönlich wissen was dich dazu bewegt hat diese geile geschichte zu schreiben und ich möchte bitte wissen wie du das gemacht hast das mit der geschichte also das das alle lesen können die wen sie Bestimmung googeln das man deine geschichte lesen kann das möchte ich auch machen wäre toll wen du das liest das du auch was dazu schreibst und wen du s machst also dan nimm diesen namen zur Erkennung das ich weiß das du das bist also:eric/Peter fan1503 ich habe auch schon mal so ne Geschichte geschrieben aber in einem weißen Buch hätte dan noch ein paar Fragen an dich persönlich ich bin am Samstag 16:45wieder ihr auf deiner Seite und wen du auch ihr bist wäre cool dan kann ich die fragen stellen und Tipps von dir bekommen also 16:45bis dan vielleicht.

Übrigens alle anderen können wen sie am Samstag den2septemper um 14:45 da ist mit fragen wen das für die coole Schreiberin ok ist

Dein größter Fan bitte antworte

Deine M.c
Padmè ♡ (38201)
vor 667 Tagen
Du kannst echt gut schreiben! Wann kommt die Fortsetzung?
... (24736)
vor 756 Tagen
ich finde die Geschichte echt mega cool
Mondglanz (13601)
vor 879 Tagen
Du kannst echt gut schreiben. Bitte schreibe eine Fortsetzung.
Musthave (79185)
vor 890 Tagen
Ich mag die Geschichte. Bitte schreib weiter! ❤️
Kp (76266)
vor 909 Tagen
Du Schreiber sehr schön aber...diese Mutter war sie nicht hellblond und dann hast du gesagt,dass die dunkelhaarige Frau das Zimmer verließ. Wie sind denn die Haare jetzzt!?(Nimm es nicht als Kritik an deine Geschichten sind wundervoll!!)
Anna Hess (40821)
vor 1036 Tagen
@Linn : Ja, das mit den Fragen finde ich bei so Tests persönlich auch immer besser, deshalb habe ich sie so gestaltet :) Danke!!

@viky : Haha, danke :) Und das mit der Werbung ist immer gut :D
viky (48641)
vor 1038 Tagen
I like it ... bitte schreib schnell weiter!!! habe sogar werbung hierfür gemacht !!!
Linn (40559)
vor 1041 Tagen
DRACO DORMIENS NUNQUAM TITILLANDUS - Find your Hogwarts love
Ziemlich gut. Und ich hab gar kein Problem mit den Fragen. Ich find sie eher gut,, da muss ich nicht so viel vor meiner Story lesen.
Anna Hess (12303)
vor 1043 Tagen
@Isabelle : Ja an sich ist es nicht schwer das Buch zu lesen. Nur viele Dinge heißen anders - okay, eigentlich nur die Fraktionen. Also zum Beispiel heißt eine Fraktion im Deutschen "Ken" und im Englischen halt "Erudite" ... Und ich werde natürlich den nächsten Teil deiner Geschichte lesen :)

@Secilee : Vielen Dank für dein Feedback! Es freut mich, dass dir die Geschichte gefällt :)

@Linn : Ne, alles gut! Dankeschön für dein Kompliment. Was hast du denn gelesen? :)
Linn (82636)
vor 1043 Tagen
Na dann ist ja gut. Ich dachte nur, dass meine Sätze unzusammenhängend waren. Ich war leicht abwesend als ich das geschrieben hab wegen meiner Schwester.
Ach und Anna, bin auch grad an einem anderen Test von dir dran.
Du kannst echt gut schreiben.
Secilee (33380)
vor 1043 Tagen
Ich finde die Story Klasse! Wirklich toll
Isabelle (81952)
vor 1045 Tagen
Achso... Jeps! Jetzt hab ich es kapiert! hihihi:)) Und ja, ich kann mir vorstellen, dass es verwirrend ist, ein Buch auf Englisch zu lesen, wenn man den deutschen Film gekuckt hat. Es freut mich zu hören, dass es dich freut meine Meinung zu lesen. Ich werde jetzt auch demnächst, den zweiten Teil meiner Fanfiktion " Chroniken der Unterwelt, die erste Begegnung aus Magnus Sicht." fertig schreiben, dann liegt es an testedich.de...
lg Isabelle
Anna Hess (68775)
vor 1045 Tagen
@Isabelle: Okay, dann ist ja gut. Also, dass dir die Geschichte dann nicht zu seltsam vorkommt. Ich selbst habe auch erst den Film gesehen und im Moment bin ich dabei, den ersten Teil als Buch zu lesen. Allerdings auf Englisch, was ein wenig verwirrt, da die Fraktionen dort anders heißen. Aber du postest unter fast alle meine Tests uns Fanfiktions sehr liebe Kommentare und ich freue mich jedes Mal deine Meinung zu hören.
Ich glaube was Linn meinte war, dass jemand anderes als du Werbung für diese Fanfiktion gemacht hat.

@Linn: Auch dir vielen Dank für dein Feedback! Das mit der Werbung ist ganz gut und freut mich, da ich noch verhältnismäßig wenige Rückmeldungen bekommen habe. Vielleicht liegt das daran, dass der Film/ das Buch nicht so bekannt auf TesteDich ist ... oder es liegt einfach an der Fanfiktion. Das Cecilia im Moment noch ziemlich kalt rüber kommt ist so geplant. Es handelt sich ja erst um den Anfang. Über dein Lob habe ich mich auch sehr gefre
Isabelle (81952)
vor 1045 Tagen
@ Linn: Wie meinst du das mit dem Werbung machen? Vielleicht bin ich einfach nur schwer von Begriff, aber irgendwie hab ich nicht verstanden was du damit sagen willst. tut mir leid:()
Ps: Du schreibst nicht ruppig.
Linn (99756)
vor 1046 Tagen
Tut mir leid, ich hab das grad nochmal gelesen. Ich Main natürlich bei uns würde nicht von Isabelle Werbung gemacht
Linn (99756)
vor 1046 Tagen
Ich find die FF gut. Bei uns wurde Werbung gemacht.
Aber nicht von Anna Hess. Das heißt einige Leute mögen sie. Ich hoffe einfach mal, dass sie ein wenig ihrer Kälte verliert. Sonst bin ich sehr zufrieden. Du hast einen coolen Schreibstil. Ich find dass du auch tolle Ideen hast. Tut mir übrigens leid, dass ich so ruppig geschrieben hab, aber ich bin grad anderweitig auch begeistert.
Isabelle (41364)
vor 1047 Tagen
Ja, ich lese aus dem Prinzip, dass mir dein Schreibstil gefällt, ALLES was hier auf testedich.de an Fanfiktions von dir. Und nein mir kommt es nicht komisch vor, denn das was du geschrieben hast, sieht für mich aus, wie ein ganz normaler, guter Anfang eines Buches. Also, hat es auch seinen Vorteil, dass ich Divergent nicht kenne, denn somit bin ich "Frei" ohne die ganze Zeit an das Buch oder den Film denken zu müssen und zu vergleichen. lg Isabelle
Ps: Viele deiner Harry Potter Quizzes habe ich gemacht, ein Wort " Fantastisch!" i love it!
Anna Hess (82955)
vor 1048 Tagen
@Isabelle: Dann freut es mich ja, dass dir die Geschichte gefällt, auch wenn du die Bücher nicht gelesen und den Film nicht gesehen hast. Das muss dir dann alles ziemlich komisch vorkommen, oder? Aber umso mehr bedeutet es mir, dass du die Geschichte trotzdem liest, allein weil dir gefällt wie ich schreibe! ♡
Ps.: Ich liebe Kommentare! Warum? - Weil die Leser einem immer mitteilen können wie ihnen etwas gefallen hat und was man verbessern kann. Ich habe vorher zum Beispiel Harry Potter Quizzes mit langen Auswertungen gemacht und die Kommentare die darunter geposter wurden haben mir sehr geholfen :)
Isabelle (16641)
vor 1048 Tagen
Hi ich bins wieder:) Ich sage ja schon, dass ich Divergent nicht gelesen oder geguckt habe. Also kann ich dass vielleicht nicht so gut einschätzen. Aber vom großen und ganzen her, ist das eine gute Story. Ich mag deinen Schreibstil und finde, das ist sehr gut geschrieben. Ich würde mich freuen, wenn mehrere Teile davon rauskommen. Ich würde sie lesen. Also Daumen hoch für die Geschichte:)) Lg Isabelle
Ps: Boar! Ich bin die Erste die ihr Feedback hier zu schreibt:) Cool!
Pps: Mach weiter so!