Narutos Welt mal anders: Der Wiederaufbau (Teil 4) Der Fluch der Zwei Augen

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9 Kapitel - 12.762 Wörter - Erstellt von: C - Aktualisiert am: 2014-11-15 - Entwickelt am: - 1.204 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Wir kommen zum vierten Teil des Wiederaufbaus.

Was bisher geschah: Menschen von einer anderen Welt sind durch ein Portal gekommen und haben Sokuron entführt. Sia reiste mit einem Portalring auf den anderen Planeten, rettete Sokuron und ergriff mit ihm die Flucht. Dicht gefolgt von den Behörden reiste sie wieder zurück.
Sokuron wurde zugleich von Tsunade operiert, damit sein Herz und seine Lungen wieder funktionieren.

Jedoch bahnt sich ein anderes Problem an, das tiefgreifender ist. Obwohl sein Körper wieder geheilt ist, wacht Sokuron noch nicht auf. Dieses Mal muss Sia eine Reise machen, die in die Tiefen von Sokurons Geist gehen, wo er sich seiner dunklen Vergangenheit stellen muss.

1
Der Geist

Sia saß an Sokurons Bett. Obwohl die Operation ein Erfolg war, lag Sokuron noch immer im Koma. Sie hielt seine Hand und fragte sich, wann endlich seine Augen sich öffnen würden. Solange hat sie darauf gewartet, ihn in die Arme nehmen zu dürfen.
Doch etwas stimmte nicht, das spürte sie.
Auf einmal öffnete sich die Tür. Sia drehte sich um und sah Ira, wie sie mit einem besorgten Gesichtsausdruck das Zimmer betrat. Das hieß nichts Gutes.
„Was ist los?“, fragte Sia besorgt. „Ist etwas mit ihm nicht in Ordnung? War die Operation doch nicht erfolgreich.“
„Nein, nein, keine Sorge“, versicherte Ira nervös. „Das ist es nicht. Es ist alles gut gelaufen und er wird sich auch wieder erholen.“
„Aber warum siehst du so besorgt aus?“
Ira seufzte.
„Es ist nicht sein Körper, der mir Sorgen bereitet“, gestand Ira, „sondern sein Geist.“
„Ich fürchte, ich verstehe nicht.“
„Etwas stimmt mit seinen Erinnerungen nicht, mit seinem Verstand“, fuhr Ira fort. „Ich habe einen Scan von seinem Gehirn gemacht. Sie zeigen mir, dass die Gedankenströme manipuliert wurden.“
„Was?“, zischte Sia und sprang auf. „Wie…was… wie meinst du das? Wovon sprichst du?“
„Wer auch immer diese Typen waren, die ihn verschleppt haben, sie haben versucht, seinen Verstand zu manipulieren“, vermutete Ira. „Wahrscheinlich wollten sie ihn als Spion oder als Soldaten einsetzen, ich weiß es nicht. Jedoch wurde der Prozess irgendwie unterbrochen, so als würde man eine Brücke unfertig zurücklassen.“
„Und was heißt das genau?“
Ira atmete tief durch, als Sia sie anstarrte.
„Das bedeutet, wenn Sokuron aufwacht, wird er nicht mehr derselbe sein“, erklärte Ira. „Er wird sich vielleicht nicht daran erinnern, wer du bist oder dass es je eine Rebellion stattgefunden hat. Wahrscheinlich wird er denken, er sei immer noch ein loyaler Kämpfer der Asukage. Ich weiß es nicht.“
„Was? Das kann nicht sein!“, fluchte Sia. „Bitte nicht, das darf nicht sein. Wieso kann nicht einmal etwas gut laufen? Aber nein, ständig kommt noch was dazwischen. So eine Scheiße!“
Sia versuchte, sich wieder zu beruhigen. Ihr Herz klopfte immer noch wie wild in ihrer Brust, aber ihr Atem wurde ruhiger. Sich aufzuregen brachte gar nichts. Sia wandte sich wieder Ira zu.
„Und was können wir tun?“, fragte Sia. „Und bitte sag mir nicht, dass man nichts tun kann. Sowas will ich nicht hören, klar?“
Sia konnte in Iras Augen lesen, dass sie eine Idee hatte, aber es nicht sage wollte. Etwas, was sehr gefährlich war. Doch davon wollte sie sich nicht abbringen lassen. Nichts würde Sia davon abhalten, Sokuron zu retten. Immerhin war sie auf einen anderen Planeten gereist, um ihn zu holen und nun soll alles für den Arsch sein? Wohl kaum!
„Sag es mir!“, forderte Sia drohend auf. „Komm schon!“
„Okay, okay. Es gäbe eine Möglichkeit.“
Sia wartete auf die Antwort.
„Wir müssten in Sokurons Geist reisen, um seine Erinnerungen wieder herzustellen“, erklärte Ira. „Aber das ist wirklich gefährlich…“
„Ich mache es“, unterbrach Sia ohne zu zögern. „Und komm ja nicht auf die Idee, es mir ausreden zu wollen, ist das klar?“
„Sia, ich…“
„Nein! Du wirst mich nicht davon abhalten, habe ich gesagt“, betonte Sia mit bebender Stimme. „Nichts wird mich davon abhalten, ihn zu retten. Also, hör auf damit, mir zu sagen, wie gefährlich das ist und sag einfach, wie wir es machen können.“
Tränen rannen über ihre Wange, die Sia hastig wieder abwischte. Ira wusste nicht, was sie davon halten sollte. Sie bewunderte Sia dafür, was sie alles für ihre Liebe tat.
Ira legte ihre Hände auf Sias Schulter.
„Ich werde dich nicht davon abhalten“, versprach Ira, „aber ich muss dich trotzdem darauf hinweisen, dass es gefährlich für dich werden wird. Wenn du dich in seinen Verstand verlierst, wirst du dort gefangen sein und nie wieder in deinen Körper zurückkehren können.“
Sia schluckte, aber ihr Wille blieb ungebrochen.
„Das Risiko gehe ich ein“, sagte Sia. „Also, was muss ich tun?“
„Dafür brauchen wir Hilfe. Es wäre nicht gut, wenn du alleine reist.“

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