Der zweite Sohn *Kapitel 2*

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1 Kapitel - 3.692 Wörter - Erstellt von: AliceChantal - Aktualisiert am: 2014-11-15 - Entwickelt am: - 1.631 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Weiter gehts... <3

Kommis nicht vergessen xD

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    Kapitel 2 "Ihr seid eingeschlafen..." Arwen stand neben mich und rüttelte an meiner Schulter. Sie grinste mich an. "Ihr solltet Euch b
    Kapitel 2


    "Ihr seid eingeschlafen..." Arwen stand neben mich und rüttelte an meiner Schulter. Sie grinste mich an. "Ihr solltet Euch beeilen, der Ringrat meines Vaters beginnt gleich." Sie grinste mich noch einmal an und ging dann. Ich stand schnell auf und lief noch einmal in mein Gemach um meine Haare noch einmal zu ordnen und ging dann Richtung Ratsversammlung. Ich bereitete mich darauf vor meinen Vater nach all diesen Jahren wieder zu sehen.
    Es waren noch nicht alle da, nur Aragorn, Frodo, Gandalf, Elrond und... Legolas... Ich sah wie seine Augen anfingen zu glänzen als er mich sah. "Hanargûr!" (Bruderherz) "Honeg!" (Brüderchen) Er kam auf mich zu und wir umarmten uns. Wir unterhielten uns weiter in Elbisch, da nun auch die Zwerge dazu kamen. "Wie geht es dir?" Ich war wirklich neugierig was in der Zeit passiert ist. "Soweit ganz gut. Vater ist zwar etwas schwierig, aber sonst ist alles ok." Ich sah in seinen Augen dass es nicht stimmte was er mir sagte. "Mein Bruderherz, lüg mich nicht an. Ich sehe in dir dieselbe Trauer die mich auch belagert hatte! Der einzige Unterschied ist, dass ich anders mit ihr umgegangen war. Ich bin gegangen, fortgelaufen und du versuchst stark zu sein... Erzähl mir was los ist!" Er sah zu Boden. "Später vielleicht, jetzt konzentrieren wir uns erstmal auf den Rat!" Er lächelte mich falsch an und setzte sich zu den anderen Elben aus dem Düsterwald, die ihn wohl begleitet hatten.
    "Wusstet ihr das mein Bruder kommt, anstelle meines Vaters?" Ich wendete mich an Elrond. "Nun... nicht sofort, jedoch früh genug." Er lächelte und wendete sich dann wieder Aragorn zu, welcher mich auch nur mit einem Grinsen ansah. Danach begab ich mich zu meinem Bruder, neben welchem noch ein Platz frei war. Ich erkannte in den Elben, welche meinen Bruder begleitet hatten, Mineâ wieder. Sie war meine beste Freundin damals gewesen. "Mineâ?" Sie drehte sich zu mir um. "Kyo!" Sie kam auf mich zu und umarmte mich stürmisch. "Wäre mein Vater jetzthier würde er dich dafür einen Kopf kleiner machen." ich grinste sie an, worauf sie mir nur die Zunge heraus streckte. "Mineâ!" sagte mein Bruder etwas strenger und sie stellte sich wieder zu den Anderen. "So streng, Bruderherz? Nicht dass du wie Vater wirst." nach diesen Worten musste auch Legolas grinsen. "Niemals!" Wir lachten beide kurz auf und ich setzte mich neben ihn. Und schon begann der Ringrat. Elrond erhob seine Stimme.
    "Fremde aus fernen Ländern, langjährige Freunde, ihr seid hergerufen worden, damit wir auf die Bedrohung Mordors reagieren. Mittelerde steht am Rande der Vernichtung. Niemand kann dem entgehen. Ihr müsst euch verbünden oder ihr geht unter. Jedes Volk ist diesem Schicksal ausgeliefert, auf Gedeih und Verderb!
    Hole den Ring heraus, Frodo." Frodo sah zu Elrond und nickte etwas eingeschüchtert, dann erhob er sich und legte den Ring auf einen Sockel in der Mitte der Versammlung. Alle starrten den einen Ring an. "Kaum zu glauben das so ein kleines Ding so eine große Macht besitzt..." Sagte ich eher zu mir als zu den Anderen und doch spürte ich die Zustimmung von allen. Boromir schien besonders von dem Ring angezogen und begeistert zu sein. Er erhob sich langsam und war wie gebannt von dem Ring.
    "Dann ist es also wahr ... Isildurs Fluch! Der Ring der Macht, das Verhängnis der Menschen! In einem Traum sah ich den östlichen Himmel sich verfinstern. Doch stand im Westen noch ein bleiches Licht und eine Stimme rief: Das Ende steht bevor. Isildurs Fluch ist gefunden. Isildurs Fluch." Boromir näherte sich dem Ring und streckte die Hand nach ihm aus. Ich setzte mich sofort aufrecht und wurde aufmerksamer. Doch Elrond erhob schon die Stimme. "Boromir!" Doch Boromir reagierte nicht und Gandalf schritt ein mit etwas was er nicht tun sollte. "Ash nazg durbatulûk! Ash nazg gimbatul! Ash nazg thrakatulûk! Agh burzum-ishi krimpatul! Alle wurden schlagartig leise und waren sichtlich verängstigt. Wir Elben kämpften gegen den Schmerz an, der diese dunkle Sprache in uns wach rief. "Niemals zuvor hat jemand gewagt, Wörter in jener Sprache in Imladris auszusprechen!" Elrond war etwas erbost darüber, dass Gandalf sich traute diese Sprache hier auszusprechen. Und Gandalf verteidigte sich darauf einfach. "Dennoch bitte ich nicht um Entschuldigung, Herr Elrond. Denn die schwarze Sprache von Mordor wird vielleicht bald in allen Winkeln des Westens vernommen werden. Der Ring ist durch und durch böse!" Elrond und Gandalf starrten sich etwas erbost an, bis Boromir wieder die Stimme erhob und alle sich auf ihn konzentrierten. Ich konnte nicht verstehen wie er so besessen sein konnte von so einem kleinen Ding.
    "Es ist ein Geschenk, ein Geschenk an die Widersacher Mordors! Warum sollen wir ihn nicht einsetzen? Lange Zeit hat mein Vater, der Truchsess von Gondor, die Mächte von Mordor abgewehrt! Bei dem Blute unseres Volkes! Eure Länder werden wir zu verteidigen wissen! Gebt Gondor die mächtige Waffe des Feindes, lasst sie uns gegen ihn verwenden!" Nicht nur Aragorn war verstört über Boromirs Worte, jedoch war er der Erste, welcher dagegen etwas sagte. "Du kannst ihn nicht einsetzen! Niemand kann das. Denn der Eine Ring gehorcht nur Sauron allein. Er ist es, der ihn beherrscht." Boromir schien sich von Aragorn gestört zu fühlen und sah ihn Böse an. Außerdem schien er nicht zu wissen wen er da wirklich vor sich hatte. "Ein Waldläufer versteht nichts von solchen Dingen." Auch Legolas erhob sich nun und verteidigte seinen besten Freund. "Er ist kein einfacher Waldläufer! Das ist Aragorn, Arathorns Sohn, du bist ihm zur Treue verpflichtet." Legolas sah ihn auffordernd und etwas verärgert an. Doch Boromir sah nur abschätzig zu Aragorn. "Aragorn? Das also ist Isildurs Erbe." Diese Worte verärgerten meinen Bruder nur noch mehr und ich griff nach seinem Arm um ihn zu beruhigen, doch entzog er sich einfach mir und fuhr Boromir wieder an. "Und er ist der Thronerbe von Gondor." Jetzt mischte sich auch Aragorn ein, denn er wollte nie der Thronerbe Gondors sein. Er scheint verdrängen zu wollen, wer er wirklich ist. Er beschwichtigte Legolas. "Havo dad, Legolas. (Setz dich, Legolas)"
    "Gondor hat keinen König, Gondor braucht keinen König." Sagte Boromir wieder abschätzig zu Aragorn und starrte ihn dabei wütend an. Danach setzte er sich wieder und Gandalf erhob wieder sein Wort. "Aragorn hat Recht, wir dürfen ihn nicht einsetzen." "Es gibt nur einen einzigen Weg: Der Ring muss vernichtet werden." Erhob nun auch Elrond seine Stimme wieder. Seine Worte schienen dem Zwerg Gimli zu gefallen. "Worauf warten wir dann noch?" Er springt auf und rennt mit seiner Axt auf den Ring zu. Mir war schon klar wie das Enden wird und ich verdrehte nur die Augen. Er schlug auf den Ring ein und wurde weggeschleudert. Ich musste grinsen, was dem Zwerg gar nicht gefiel. "Der Ring kann nicht zerstört werden, Gimli, Gloins Sohn, jedenfalls von keiner Kraft, die wir hier besitzen. In den Feuern des Schicksalsberges erschaffen, kann er nur dort vernichtet werden. Man muss ihn tief nach Mordor hineinbringen und in die feurige Kluft zurückwerfen, aus der er stammt! Einer von euch muss das tun."
    Natürlich hatte Boromir wieder etwas daran auszusetzten, denn er wollte immer noch den Ring für sich haben. "Man kann nicht einfach nach Mordor spazieren. Seine schwarzen Tore werden von Schlimmerem bewacht als Orks! Das Böse dort schläft niemals und das große Auge ist stets wachsam. Nichts weiter als karges Ödland, übersät mit Feuer, Asche und Staub. Selbst die Luft, die man atmet ist wie giftiger Dampf. Nicht mit zehntausend Männern könnt ihr das schaffen, das ist Wahnsinn!" Nun erhob sich wieder mein Bruder, was mir ehrlicher weise nicht wirklich gefiel. Dennoch konnte ich seine Empörtheit verstehen. "Habt Ihr nicht gehört, was Herr Elrond gesagt hat? Der Ring muss vernichtet werden!" Er hat völlig recht, doch schien der Zwerg dies nicht so zu sehen. "Und Ihr haltet Euch wohl für denjenigen, der das tun soll!" "Und wenn es uns misslingt, was dann? Was geschieht, wenn Sauron sich zurücknimmt, was ihm gehört?" Boromir wurde ignoriert, obwohl seine Zweifel durchaus berechtigt waren und Gimli erhob wütend wieder seine Stimme. "Eher will ich sterben, als dass ich den Ring in den Händen eines Elben sehe!" Diese Worte hätte Gimli sich sparen sollen. Alle Elben erhoben sich nun wie mein Bruder, nur ich blieb sitzen, denn ich hielt es nicht für nötig mich da einzumischen, außerdem ist es unter meiner Würde mit Zwergen zu streiten. "Gebt Gondor den Ring!" Boromir beharrte immer noch darauf. Und dann schrie Irgendwer dazwischen. "Der Ring ist zu gefährlich!"
    "Niemand traut einem Elben!" Musste Gimli nun heraus posaunen und alle erhoben sich und fingen an durcheinander zu reden. Auch Gandalf erhob sich nun und diskutierte mit. "Begreift ihr denn nicht? Während wir uns streiten, nimmt Saurons Macht weiter zu! Keiner wird ihr entrinnen, ihr werdet alle vernichtet! Eure Häuser werden niedergebrannt!" Der Ring flüsterte etwas, was scheinbar nur Frodo und ich hörten. "Ash nazg durbatulûk! Ash nazg gimbatul! Ash nazg thrakatulûk! Agh burzum-ishi krimpatul! (Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden!)" Frodo stand auf und erhob seine Stimme, was jedoch keiner Bemerkte. "Ich nehme den Ring!" Man hört Gandalf aufgebracht mit Boromir diskutieren. "Eure Familien werden sterben!" "Die Menschen haben schon immer gezeigt, dass sie stark sind!"
    Nun erhob auch ich mich, denn ich wollte das man Frodo hört. Er hatte etwas Wichtiges zu sagen. Ich wurde langsam wirklich sauer, dass sich diese Männer und sogar mein Bruder, wie kleine Kinder benehmen. "Ruhe!" Sagte ich einmal etwas lauter, jedoch nicht aufgebracht. Sofort wurden alle Still. "Nun könnt ihr Reden, Herr Frodo!" Frodo sah mich dankbar und dennoch eingeschüchtert an. "Ich nehme den Ring!" Sagte Frodo nun jedoch sehr unsicher. Alle schauten nun zum kleinen Hobbit und Gandalf war sichtlich traurig und bestürzt über Frodos Entschluss. "Ich bringe den Ring nach Mordor... Obwohl ich den Weg nicht weiß.""Ich werde dir helfen, diese Bürde zu tragen, Frodo Beutlin. Solange sie dir auferlegt sein mag." Gandalf legte seinem kleinen Freund eine Hand auf die Schulter und stellte sich dann hinter ihn. Auch Aragorn erhob sich nun zum ersten Mal und kniete sich vor Frodo. "Sollte ich dich durch mein Leben oder meinen Tod schützen können, werde ich es tun. Du hast mein Schwert." "Und du hast meinen Bogen." Stellte sich auch mein Bruder mit zu Frodo und auch der Zwerg Gimli kam dazu. "Und meine Axt!" "Du bestimmst unser aller Schicksal, kleiner Mann. Und wenn dies denn der Wille des Rates ist, so wird Gondor sich anschließen." Obwohl das Wohl keiner erwartet hatte ging auch Boromir mit zu Frodo. Plötzlich kam ein anderer Hobbit aus einem Busch hervor. Alle schienen überrascht, nur mich überraschte es nicht wirklich. Ich hatte ihn schon vor dem Beginn des Rates bemerkt. "Hey, damit das klar ist, ohne mich geht Herr Frodo nirgendwo hin!" "Nein fürwahr, es ist kaum möglich euch zu trennen, selbst wenn er zu einer geheimen Beratung eingeladen ist und du nicht!" Sagte Elrond belustigt und Sam, welcher nun neben Frodo stand, schaute verlegen zu Boden. "He! Wir kommen auch mit!" Kam es von zwei Hobbits, die hinter den Säulen hervor kamen und sich neben Frodo und Sam stellten. Elrond schien überrascht, sowie ein wenig genervt und die beiden schauten ihn trotzig und entschlossen an. "Oder ihr werdet uns in einem Sack verschnürt heimschicken müssen." Kam es von einen der beiden Hobbits. "Wie dem auch sei, man braucht Leute mit Verstand für diese ... Abenteuer ... was auch immer ... Geschichte." Sagte der Andere, worauf der eine ihn genervt ansah. "Dann wirst du gewiss nicht ausgewählt, Pip!" Die Beiden sind wirklich zu komisch. Nun erhob auch ich mich und ging langsam auf Frodo zu. "Ich habe die Reise nicht auf mich genommen um Euch nun allein auf diese gefährliche Reise zu schicken! Ich werde Euch begleiten und beschützen, bis der Tod mich von Euch trennt!"
    "Zehn Gefährten. So sei es: Ihr bildet die Gemeinschaft des Ringes." Elrond sah uns an und schien zuversichtlich. Ich stand neben meinem Bruder und Gimli und hörte noch wie der Zwerg sagte. "Toll... jetzt begleiten uns auch noch zwei von diesen Spitzohren!" Ich grinste nur und dann erhob der eine Hobbit, welcher von seinem Freund Pip genannt wurde noch einmal das Wort. "Großartig! Und wo soll's hingehen?" Alle sahen ihn verwundert an. Hatte er die ganze Zeit geschlafen? Elrond beendete nach einer kurzen Zeit der Verwunderung den Rat.
    Ich verließ zusammen mit meinem Bruder den Rat und wir begaben uns in die Gärten von Bruchtal. Wir setzten uns auf eine Bank in der Nähe einer großen, alten Eiche. "Sag mein Bruderherz..." fing ich auf Elbisch an. "Was geht im Düsterwald so vor sich? Wie geht es Vater und was ist alles nach meinem Verschwinden passiert?" Legolas sah traurig zu Boden. "Seit dem Tod von Mutter hat er sich verändert, wie du selbst weißt. Dies war ja auch einer der Gründe warum du gegangen warst..." Ich unterbrach meinen Bruder. "Es war DER Grund warum ich gegangen war..." Legolas nickte. "Er ist strenger und kalt geworden. Es scheint als wäre ihm nichts mehr wichtig außer die Sicherheit vom Düsterwald... Würde er wissen, dass ich nun zu der Gemeinschaft des Ringes gehöre, würde er mich bestrafen, denn ein Prinz gehört zu seinem Volk!" Ich spürte wie sehr mein kleiner Bruder verletzt war. "Vater liebt dich! auch wenn er es dir nicht zeigen kann. Er hat die Frau verloren, die er über alles geliebt hat und immer noch liebt. Er ist über den Tod von Mutter immer noch nicht drüber weg... Glaub mir, irgendwann wird er wieder der Alte sein, der Vater, der dir heißen Kakao ans Bett gebracht hat wenn du Krank warst und der dir streng und doch liebevoll das Bogenschießen beigebracht hat und welcher dich getröstet hatte, wenn du wieder etwas falsch gemacht hattest. So wie er es bei mir früher getan hatte. Tief im Herzen liebt er dich über alles und er würde für dich alles tun, nur kann er es dir nicht mehr zeigen. Er hat Angst dich zu verlieren... deshalb diese Strenge..." Mein Bruder sah mir dankbar in die Augen. "Seit dem du gegangen bist ist er sogar noch strenger geworden... Er vermisst dich, auch wenn er immer sagt es wäre ihm egal! Du hast ihm das Herz gebrochen, als du gegangen warst und er würde alles dafür geben wenn du zurückkommen würdest... Genau wie ich!" Er sah mich mit flehenden und traurigen Augen an. "Ich weiß..." flüsterte ich und nahm meinen kleinen Bruder in den Arm. "Wer weiß, was die Zeit so mit sich bringt..." sagte ich und lächelte ihn an. Er erwiderte das Lächeln und wir gingen zusammen zum Abendessen.
    Wir waren die Letzten die kamen, doch schien dies niemanden zu stören, außer natürlich Gimli. "Ich dachte die Elben seien so perfekt, dass sie immer pünktlich sind!" Er grinste uns herausfordernd an und Legolas wollte diese Herausforderung schon annehmen, doch ich hielt ihn zurück. "Nun, Herr Gimli, ich wüsste nicht, dass ich oder mein Bruder Euch jemals sagten, wir seien perfekt und würden uns nie verspäten... Es tut uns außerordentlich leid für diese kleine Verspätung und ich hoffe ihr könnt uns verzeihen!" Ich neigte mein Haupt vor dem Zwerg und grinste ihn herausfordernd und belustigt an. Der Zwerg fühlte sich sichtlich angegriffen, jedoch hatte er keine Argumente und deshalb drehte er sich seinem Vater zu und sagte nichts mehr. Legolas und ich sahen uns mit einem Grinsen an und setzten uns zu Aragorn. Ich sah auch wie Gandalf, Aragorn, Elrond und Frodo sich das Grinsen verkneifen mussten. "Meine lieben Gäste, ich hoffe, dass dies nicht unsere letzte Mahlzeit sein wird und wir nach dieser Gefährlichen Zeit noch einmal alle an diesen Tisch sitzen werden und den Sieg feiern werden." Alle waren still und das Abendessen begann. Ich schaute zu Elrond, als er wieder saß. "So optimistisch kenne ich Euch gar nicht, mein alter Freund! Ihr seid doch sonst eher ein Realist und müsstet genauso gut wie ich wissen, dass diese Reise auf Kippe steht..." Elrond sah mich lächelnd an. "Nun... ich wollte besonders Frodo Hoffnung zuzusprechen." Ich nickte mit einem Lächeln und wir Beide stießen mit einem Glas elbischen Weins an.
    Das letzte Abendessen bevor wir uns auf unsere lange, gefährliche Reise begeben war laut und komischerweise sehr unbeschwert. Keiner dachte an unsere Aufgabe und an die Bedrohung von Mittelerde. Ich dachte gerade darüber nach welchen Pfad wir wohl einschlagen werde... Ich wollte meinen Vater nicht sehen, doch konnte ich es auch nicht sehen wenn mein Bruder leidet... Ich wollte mit meinem Vater reden, deshalb hoffte ich innerlich, dass wir doch am Düsterwald vorbei kämen und ich für höchstens einen Tag verschwinden könnte... Aragorn saß mir gegenüber und schaute mich fragend an. "Worüber denkt Ihr nach, Kyo? Ihr seht sehr... betrübt aus..." "Nichts besonders wichtiges... Verzeiht mich!" Ich wollte mit niemandem darüber reden und ich wollte etwas allein sein. Ich erhob mich und neigte mein Haupt kurz vor Aragorn, dann verließ ich den Saal. Ich hörte noch wie Legolas: "Bruderherz? Was hast du?" mir hinterher rief, doch ich beachtete ihn nicht weiter.
    Ich setzte mich auf eine Bank an einem kleinen Wasserfall. Ich dachte über unsere Reise nach, darüber was ich meinem Vater angetan habe, als ich gegangen bin und was ich meinem Bruder durch mein Verschwinden zumuten musste... Ich bereute es und würde sogar zurück zu meinem Vater gehen, wenn mein Bruder dadurch nicht zu schaden käme... Ich hörte wie jemand sich mir näherte...
    "Störe ich Euch?" Ich kannte diese Stimme. Sie gehört zu Tauriel. Sie ist Hauptmann der Wache in Düsterwald... "Tauriel, ich habe Euch lange nicht gesehen!" Ich drehte mich zu ihr um und lächelte sie mit einem falschen Lächeln an. "Verzeiht die Störung... ihr wirkt ein wenig verletzt... Kann ich Euch irgendwie helfen?" "Nun... wenn Ihr meinen Vater wieder zu dem machen könnt, der er einst früher war, dann ja..." Sie schüttelte verneinend leicht den Kopf und schaute traurig zu Boden. "Nun... dann könnt Ihr mir nicht wirklich helfen... doch ich danke Euch für die Nachfrage!" Sie setzte sich neben mich auf die Bank und sah mir eindringlich, auffordernd, sogar fast bestimmend, und doch bittend in die Augen. "Könnt Ihr mir etwas versprechen, als alter Freund?" "Ich kann Euch nur das Versprechen, was ich kenne, also sagt... was wollt Ihr?" Ich lächelte sie aufmunternd an, denn Ihr scheint diese Bitte nicht leicht über die Lippen zu kommen. "nun... könnt ihr mir versprechen, dass Euer Bruder wohlbehalten zurückkommt? Könnt Ihr mir versprechen, dass Ihr ihn mit Eurem Leben schützt? Bitte tut mir den Gefallen. Ich weiß, dass Ihr Euch fragt weshalb ihr dieser Bitte nachkommen sollt, aber..." Ich unterbrach sie, denn ich musste nichts mehr hören. "Ich werde meinen Bruder immer beschützen! Wenn es nach mir gehen würde, würde ich ihm gar nicht erlauben diese Reise anzutreten, doch kann ich es ihm nicht verbieten... Ich werde Eurer Bitte nachkommen, denn dies ist so oder so meine Aufgabe, als großer Bruder. Ich verspreche Euch, ich werde meinen Bruder zurück bringen... unversehrt... lebendig... Sollte ich mein Versprechen brechen oder scheitern, so will ich nicht zurückkommen!" Sie sah mich mit Tränen in den Augen an. "Danke.." flüstert sie, damit beschäftigt ihre Tränen zu unterdrücken. Ich nickte, legte ihr zum Abschied meine Hand auf ihre Schulter und ging. Ich ging mit einem Kopf voller Gedanken, Gefühle und Sorgen zu meinem Gemach. Ich zog mich um und war schnell eingeschlafen.

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Der zweite Sohn *Kapitel 2*
Der zweite Sohn *Kapitel 2*
Weiter gehts... <3Kommis nicht vergessen xD
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2014-11-04
402C
Herr der Ringe

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