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'Cause it's difficult

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4 Kapitel - 3.885 Wörter - Erstellt von: AkaGirl98 - Aktualisiert am: 2014-11-15 - Entwickelt am: - 1.374 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Hier ist der dritte Teil ^^

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    Es waren zwei Jahre vergangen und ich war sechzehn. Der jahrelange Schmerz hatte mich verändert ich war komplett kalt geworden. Aber es hatte mir auch meine Schmerzskala deutlich höher gestellt. Was eigentlich ein Pluspunkt war. Nun hatte ich so viel Chakra gewonnen, dass ich mir eigentlich alle Engel aneignen konnte und auch drei Bijuus in mich aufnehmen könnte. Aber die Engel waren schwer zu finden. Deshalb konzentrierte ich mich lieber auf meine Chakranaturen und lehrte sie perfekt zu beherrschen. Meine Raiton Jutsus waren perfekt aber an meinen Fuuton-Jutsus musste ich noch arbeiten.
    Ich schlief gerade selig neben Sasuke als ich ein unbekanntes Chakra spürte. Sasuke spürte es wohl auch, denn er fragte: „Wer ist hier?“ „Du hast mich also bemerkt, ich habe aber trotzdem die Oberhand.“, meinte die Stimme eines Jungen. „Eigentlich war ich hier um euch zu töten Sasuke und Kyoko doch jetzt will ich lieber euer Band zu Naruto und Sakura wahren. Ich bringe euch zurück nach Konoha.“ Plötzlich wanden sich Schlangen um meinen Körper. Wie ich es hasste wenn mich etwas einengte. Ich sammelte mein Chakra und lies es dann auf einen Schlag frei. Sasuke musste dasselbe getan haben denn ein lauter Knall ertönte und das Versteck war zerstört. Unten kauerte ein schwarzhaariger Junge. Er sah mit schwarzen, emotionslosen Augen zu uns auf. „War ja klar, dass ihr euch mit purer Gewalt befreit.“ Ich sah ihn kalt, mit schräg gelegtem Kopf und im Schneidersitz, an. Es ertönten Schritte und Sakura erschien, rannte wie wild auf den Jungen zu und packte ihn am Kragen. „Sai! Wie oft willst du uns eigentlich noch betrügen du…“ „Sakura!“ unterbrach Sasuke sie. Sakura erstarrte und ließ den Kragen des Jungen los. Langsam wandte sich ihr Kopf uns zu. „Sasuke-kun…Kyoko-chan“ Ihre Augen wurden groß als sie mich erblickte. Ich hatte mich ziemlich geändert Meine Haare waren hüft lang geworden (Ich trug sie als Pferdeschwanz mit einem seitlichen Pony) und meine grünbraunen Augen wurden von langen dichten Wimpern umrahmt. Auch war mein Vorbau gewachsen und ich war grösser geworden. Doch das war jetzt im Sitzen nicht zu erkennen. „Kyoko! Was machst du denn hier? Wir dachten du wärst von Akatsuki getötet worden!“ Ich wandte mich der Stimme zu. Naruto war also auch da. „Hmm…ihr habt wohl falsch gedacht.“, sagte ich gleichgültig. „Sasuke, Kyoko, kommt bitte wieder nach Konoha.“, bat uns Sakura mit einem flehenden Blick. „Ich kann nicht.“, sagten Sasuke und ich im Chor. Die Beiden sahen uns verwirrt an. „Wieso?“, fragte Naruto. „Ich darf Orochimaru nicht verlassen. Das wäre nicht gut für mich.“, antwortete ich leise. „Und ich habe mich von euch abgewandt. Ich brauche nicht das Band zu pflegen welches uns verbindet, denn ich habe ein Band aus Hass mit meinem Bruder und bis ich das durchtrenne werde ich nicht nach Konoha zurückkehren.“, meinte Sasuke. „Sasuke!“, schrie Naruto verzweifelt. „Kyoko wieso wäre das nicht gut für dich. Klar kannst du Orochimaru verlassen. Du bist frei.“, flehte Sakura und sah mich an. „Nein bin ich nicht und werde ich auch nie sein.“, sagte ich hart. Plötzlich tauchten Orochimaru und Kabuto neben uns auf. „Da hat sie vollkommen Recht. Sie kann mich nicht verlassen.“, grinste Orochimaru und sah triumphierend zu den vier Konoha-Nins. Automatisch stand ich auf und stellte mich direkt neben ihn. „Nun kommt ihr zwei. Dieses Versteck ist ab heute unbrauchbar.“, befahl die Schlange und mit dem Shintenshin no Jutsu teleportierten wir uns fort.

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    „Ich werde euch beide kurzzeitig von eurem Training entlassen und dich Kyoko für drei Tage von deinem Bann, damit ihr eine Schriftrolle aus Suna für mich stehlen könnt. Sie enthält Informationen die ich unbedingt brauche. Los!“ Mit diesen Worten im Nacken rannten ich und Sasuke wie von der Tarantel gestochen los. Als wir zehn Meter von Orochimaru entfernt waren breitete sich ein Gefühl in mir aus als ob meine Seele wie ein Gummiband wegflutschen würde. Ich beachtete es kaum und sah zu Sasuke. „Wie wollen wir das in drei Tagen schaffen? Es braucht schon einen Tag um nach Suna zu kommen und wir wissen nicht mal wo diese Schriftrolle ist.“, sagte ich verzweifelt. Wenn ich nicht nach drei Tagen zurückkehrte…Ich wollte gar nicht daran denken. „Mach dir keine Sorgen. Du bist schließlich mit mir unterwegs. Da kann nichts schief gehen.“ Ich hob eine Augenbraue und schnaubte. „Das glaubst auch nur du Uchiha.“ Er sah mich ausdruckslos an und rannte dann ohne ein Wort voraus. Kopfschüttelnd folgte ich ihm.
    Am Abend standen wir vor Sunas Toren. Ich zog mir meine Kapuze tief ins Gesicht und betrat hinter Sasuke die sandige Stadt. „Wir teilen uns auf. So werden wir schneller fertig.“, zischte mir Sasuke zu und ich gab ihm mit einem knappten Nicken mein Einverständnis. Ohne ein weiteres Wort verschwand er in ein Seitengässchen. Ich blieb auf der Hauptgasse. Vor mir ragte der Kage-Turm auf und mir war als sähe ich einen rothaarigen Jungen von der Spitze auf die Stadt herunterblicken. Ich hatte Gaara schon ewig lange nicht mehr gesehen und mir war zu Ohren gekommen, dass er jetzt der Kazekage war. Vielleicht sollte ich zu ihm? Schnell verwarf ich den Gedanken. War ich blöd oder was? Ich war mitten auf einer Raub-Mission und ich will mich mit dem Kazekagen treffen? Ich hatte sie doch nicht mehr alle! Doch die Idee war ziemlich verlockend. Wieder einen alten, guten Freund treffen. Ihn fragen wie es ihm und den anderen geht… Nein! Auf keinen Fall. Schlag. Es. Dir. Aus. Dem. Kopf. Kyoko!, mahnte ich mich. Meine Zeit war knapp und diese verdammte Schriftrolle war immer noch nicht in meinem Besitz! Schnell ging ich weiter und huschte am Turm vorbei, hielt inne und drehte mich auf dem Absatz um. Es waren doch alle Schriftrollen, welche Geheimnisse oder Dergleichen enthielten im Kage-Turm untergebracht. Nur blöd, dass mir Orochimaru keine genaueren Infos gegeben hatte. Ich zuckte mental die Schultern und schlüpfte in das Gebäude. Einem Instinkt folgend nahm ich den Weg nach unten. Vor einer unscheinbaren Tür hielten vier Suna-Nins wache. Treffer! „Ich glaube ihr macht mir nicht einfach so Platz. Hm?“, fragte ich sie zuckersüß und warf meine Kapuze runter. Alle vier gingen augenblicklich in Kampfstellung. „Du hast hier unten nichts zu suchen!“, schrie einer der vier. „Verschwinde!“, zischte ein anderer. „Mir ist so gar nicht nach Gehen zumute.“, kicherte ich und streckte meine Arme nach vorne. Die vier hielten sich bereit…und keuchten auf als sie mir in die Augen blickten. Ich hatte mein Juuryoku aktiviert, bei dem sich aus meiner Iris fünf Säulen bilden und sich über meine Augen verteilen. Es sah gespenstisch aus. Ich lächelte und ließ meine Kraft fließen. Die beiden vorderen Suna-Nins flogen gegen die Wände die beiden anderen schwebten in der Luft und ließen ihre Waffen fallen als sie verzweifelt versuchten der unsichtbaren Kraft zu entkommen, mit der ich ihre Kehlen umschloss. Sie hatten keine Chance! Lautlos erschlafften ihre Körper und ich deaktivierte mein Kekkei Genkai. Aufgeregt schritt ich zur Tür und versuchte sie zu öffnen. Ich hätte es wissen müssen. Sie war verschlossen! Tja…Mist! „Geh zur Seite. Ich schaff das.“, meinte eine Stimme hinter mir. Ruckartig wirbelte ich herum und erblickte Sasuke der lässig den Gang entlang kam. Verächtlich blickend machte ich ihm Platz. „Wie lange stehst du da schon?“ Er sah mich mit gehobener Braue an. „Lange genug.“, antwortete er und wandte sich der Tür zu. Grr! Ich konnte seine Arroganz nicht ausstehen! Doch ich blieb unberührt. Nach außen hin… Er hantierte noch ein wenig herum und die Tür schwang ohne ein Geräusch auf. Jey, der Großartige Sasuke hatte es geschafft! Man höre den Sarkasmus raus… Mitten im Raum wurde eine einzige Schriftrolle beleuchtet. Sie war auch das einzige was innen zu finden war. Langsam trat ich auf sie zu und nahm sie in die Hände. Auf der Rolle prangte das Schriftzeichen für Tod 死. Ich runzelte die Stirn. „Ihr habt hier nichts verloren. Wer seid ihr?“ Diese Stimme…ich kannte sie nur zu gut. Sasuke nahm mir die Schriftrolle aus den Händen und verstaute sie in seiner Tasche, danach drehten wir uns zu der Stimme um. Wie ich es mir dachte stand Gaara hinter der Türschwelle. Als er mich erkannte sog er den Atem ein. „Kyoko.“, hauchte er. Ich blickte ihn ausdruckslos an. „Gaara.“, meinte ich knapp. „Was tust du hier. Du bestiehlst mich!“, fragte er ungläubig. Ich gab ihm keine Antwort. „Ist das nicht offensichtlich!“, funkte Sasuke dazwischen. Erst jetzt schien der Kazekage zu merken, wer da bei mir war. Seine Augen wurden zu schlitzen. „Uchiha Sasuke. Was für eine Überraschung.“, sagte er abfällig. Die letzte Begegnung die sie miteinander hatten war eher unschön gewesen. Ich glaubte heute ehrlich gesagt, nicht an eine Besserung. „Sasuke…Orochimaru!“, drängte ich. Der Uchiha blickte mich an und nickte. „Wir haben's eilig. Also wenn du bitte zur Seite treten würdest?“ Gaara hob eine Braue. „Ihr denkt wahrhaftig, dass ich euch einfach so passieren lasse und mit der Schriftrolle gehen lasse?“ Er lachte humorlos auf. „Ich hab's gehofft.“, sagte ich leise und begann mein Chakra zu sammeln. Auch Gaara und Sasuke machten sich bereit. Mein Kekkei Genkai aktivierend trat ich auf meinen ehemaligen besten Freund zu und streckte die Hand aus. Sasuke folgte mir. Das Raiton um ihn erhellte den Raum. Gaara hatte inzwischen seinen Sand um sich geschart und sah mich wachsam an. Sein Schutzwall nütze ihm leider nichts. Meine Schwerkraft konnte alles zerbersten. Alles! Ich ballte meine Hand zur Faust. „Es musste nicht sein.“, hauchte ich. Mit dem Satz öffnete ich sie wieder und mein Juuryoku sprengte den Sandschutz. Sasuke machte einen Satz nach vorne und rammte ihm seine Faust in die Brust. Gaara zuckte und sackte zu Boden. Mit einem gehauchten „Tut mir Leid“ rannte ich hinter Sasuke wieder heimwärts.

    3
    „Ich will schwer hoffen, dass es die richtige Rolle ist.“, dachte ich laut. Sasuke neben mir erwiderte nichts. Wir kamen gerade rechtzeitig zurück. Nach der Übergabe wollte ich gehen, doch Orochimaru hielt mich auf. „Kyoko…Komm her!“ Ich drehte mich um und trat vor ihn hin. Der Uchiha blieb an der Tür angelehnt. Innerlich verdrehte ich die Augen. Orochimaru hatte ihn zu meinem `Wächter` bestimmt, doch musste der Junge nicht immer alles überblicken was ich tat! „Was wollt Ihr Orochimaru-sama?“, fragte ich schmeichelnd. Ich mochte ihn immer noch nicht, doch ich musste noch für eine ziemlich lange Zeit mit ihm zusammen leben also hatte ich mich entschieden es mir einigermaßen gemütlich zu gestalten. Also war arschkriechen angesagt. Ich bin auch nicht stolz drauf... aber was soll man machen? Oder bessergesagt ich… Mein 'Meister' hob die Schriftrolle hoch. „Diese Rolle birgt Geheimnisse. Willst du sie erfahren?“ Misstrauisch zog ich die Augenbrauen zusammen. „Ist das eine Fangfrage?“ Die Schlange lachte auf. „Nein Kyoko. Es war eine ernstgemeinte Frage. Also?“ Immer noch skeptisch nickte ich. „Dann komm her und schau sie dir an.“ Er breitete die Rolle auf seinem Tisch aus und winkte mich noch näher zu sich. Ich glaube echt das war eine Falle...Aber andererseits war ich auch schrecklich neugierig, also trat ich neben ihn und blickte auf das beschriftete Pergament. Als ich den Inhalt erblickte stockte mir der Atem. Unter einem Clannamen der mir unbekannt war, standen alle Engel aufgelistet die mir noch fehlten und den, den ich schon hatte, plus Informationen über meinen Shinigami. „Was ist das?“, hauchte ich. „Deine Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, Kyoko.“, erwiderte Orochimaru. „Was!“ Jetzt war ich komplett verwirrt. „Sieh dir diesen Namen an!“, befahl er mir un deutete auf eine Stelle im Geschriebenen. Jetzt keuchte ich. Da stand mein Name. Kyoko. Und dahinter der Clanname den ich nicht kannte. Kyoko Sureiya war also mein vollständiger Name. Laut der Schriftrolle stammte ich aus einem Assassinen-Clan. Einem der stärksten der Ninja-Welt. Immer in dem erstgeborenem Kind der Hauptfamilie wurde der Shinigami verriegelt und in allen Mitgliedern der Familie ein der fünf Engel. Neben dem Kekkei Genkai Juuryoku war das der Grund wieso mein Clan so gefürchtet gewesen war. Er stammte aus Suna. Denen wurde es aber zu gefährlich und deshalb ordnete der Kazekage an diesen Clan auszurotten. Naja hat ja nicht ganz geklappt. Ich war immer noch am Leben…Unter der Clan-Geschichte standen die Jutsus meines Clans und was die Engel alles konnten, falls der Besitzer sie auch beherrschen konnte. Das fand ich jetzt interessant, denn ich hatte meinen Engel noch nie im Kampf benutzt. Das musste schleunigst geändert werden. Also fing ich an zu lesen.
    Engel der Finsternis: (Das war mein Engel!)
    Der Besitzer des Engels kann graue Chakrabälle auf seine Gegner werfen und das Yumi no chikara- Jutsu anwenden. Dieses Jutsu bewirkt, dass der Anwender fünf schwarze Kugeln gegen das Opfer schleudern kann. In denen ist das Blut des Shinigamis gespeichert. Wenn dieses Blut auf die Haut gelangt, verätzt diese Stelle sofort. Nachteil: Das Jutsu und der Engel verbrauchen enorm viel Chakra und man kann den Engel nur im Besitz des Shinigamis beherrschen.
    Engel der Schmerzen:
    Wie der Titel ja schon sagt hat dieser Engel viel mit Schmerzen zu tun. Wenn sein Chakra den Feind berührt, erleidet dieser Höllenqualen. Der Besitzer kann das Chakra des Engels wie Fäden benutzen und sie um den Feind wickeln, außerdem auch das Chakra absorbieren und somit mehr Chakra für sich gewinnen, was den Nachteil des enormen Chakraverlustes mindert.
    Engel des Schicksals:
    Hier bestimmt der Engel das Schicksal des Opfers. Naja es endet immer im Tod aber diese Funktion könnte auch zum Guten verwendet werden. Außerdem kann der Besitzer in diesem Modus das Shinjitsu-Jutsu (Wahrheits-Jutsu) anwenden. Das Opfer wird in eine Trance versetzt und bekommt eine schlimme Wahrheit oder ein Stück der schlimmsten Erinnerung vorgesetzt. Dies hat zur Folge, dass der Gegner bewegungsunfähig und seelisch verletzt ist. Er ist somit ein leichtes Ziel. Auch hier ein enormer Chakraverlust.
    Engel der Rache:
    Alle negativen Gefühle werden bei diesem Engel zur Waffe. Das heißt Wut, Trauer und Hass verwandelt sich in Chakra und trifft denjenigen, der diese Emotionen ausgelöst hat. Somit ein riskanter Modus, da es auch einen eigentlich geliebten Menschen treffen und somit töten kann aber sehr wirkungsvoll gegen Feinde. Wieder spielt der Chakraverlust hier eine negative Rolle.
    Engel der Hölle:
    Der ultimative Engel. Von der Stärke her auf dem Niveau des Ichibi/Shukaku. Er kann auch ein Biju-Dama abfeuern und außerdem kann der schlimmste Albtraum des Gegners wahr gemacht werden. Auch hier viel Chakraverlust.
    Würden alle Engel in einer Person versiegelt werden könnte man die ultimative Waffe kreieren und die Stärke des Sechsschwänzigen erreichen.
    Mein Mund klappte auf als ich fertig gelesen hatte. Das war ja der HAMMER! Doch meine Freude wurde schnell getrübt. Wie konnte ich denn jetzt meinen Engel beherrschen? Das stand hier nirgends. Auch wurde nichts zum Shinigami erklärt nur, dass er auch als ein Kuchiyose no Jutsu funktionieren könnte. Also als ein Begleiter. Ich sah Orochimaru an. „Wie kann ich die restlichen Engel finden? Und vor allem wie kann ich sie beherrschen?“, drängte ich. Er lächelte. „Das will ich selber herausfinden! Darum bist du hier Kyoko! Um mir antworten zu können!“ Er wurde bei jedem Satz euphorischer. „Ich habe keine Antworten!“, meinte ich frustriert. Da kam mir eine Idee. Vielleicht sollte ich meditieren? „Orochimaru? Könnte Meditation helfen Antworten zu bekommen?“ Er sah mich interessiert an und nickte langsam. „Ja das wäre eine Option. Geh und finde es heraus! Sasuke hilf ihr dabei!“, befahl er. Verwirrt sah ich mich um und sah Sasuke im Türrahmen. Ach ja…der war ja noch hier gewesen. Ist mir völlig entfallen. Er hatte uns die ganze Zeit mit gehobenen Augenbrauen betrachtet und bedeutete mir jetzt mit ihm zu kommen. Genervt folgte ich ihm. Er führte sich auf wie…wie… ach keine Ahnung. Er regte mich einfach auf! „Was hast du da gelesen?“, fragte er mich unerwartet. Ich sah ihn mit gehobener Braue an. „Geht dich nichts an. Sonst hätte dich Orochimaru auch teilhaben lassen.“, meinte ich kalt. Einen Moment dachte ich Zorn würde in seinem sonst so reglosen Gesicht aufblitzen doch ich hatte mich wohl geirrt. Wir liefen den Gang entlang weiter bis zu unserem Zimmer. Da setzte ich mich aufs Bett, schloss die Augen und fing an. Doch irgendwie konnte ich mich nicht ganz so gut konzentrieren… „Uchiha verschwinde! Du störst.“ „Damit musst du wohl klarkommen.“, erwiderte er. Ich konnte förmlich spüren wie er überheblich lächelte. Bleib ruhig Kyoko…ruhig. So gut es ging versuchte ich ihn auszublenden. Es schien zu funktionieren, denn vor mir tauchte ein schwarzgeflügelter Engel auf. Er war umgeben von pulsierendem, grauem Chakra. Langsam hob er den Kopf und ich keuchte. Der Engel besaß keine Augen! „Nun Kyoko, endlich nach all den Jahren nimmst du Kontakt auf!“, sprach er mit machterfüllter Stimme. Ich weitete die Augen. Respekt hatte ich allemal vor diesem Dämon. Er strotze nur so vor Macht. Herrje und ich sollte ihn bezwingen? Das könnte ja was werden… „Eh…chrm…ja also…chrm.“ Ich brachte keinen vernünftigen Satz zustande. Der Engel bebte. Nein…er lachte! „Du solltest keine Angst vor mir haben meine Gebieterin. Du solltest mich beherrschen und meine Kraft für dich nutzen.“ Gebieterin? Das war doch mal ein Anfang. „Deshalb bin ich hier. Ich hab nämlich keine Ahnung wie ich das anstellen soll!“, sagte ich. Endlich war mein alter Stolz zurückgekehrt. Der Engel breitete seine Schwingen aus und kam näher, bis er vor mir war und uns nur noch eine Handbreite trennte. „Aktiviere dein Chakra.“, befahl er mir. Ich tat es und wurde augenblicklich von weißem Chakra umhüllt. „Siehst du? Dein Chakra ist viel mächtiger als meines und du besitz vieles von dem. Nun streck die Hand aus und greife nach meinem Chakra. Nach diesem Akt sind unsere beider Chakra miteinander verknüpft und du kannst beliebig darauf zugreifen.“ Ich tat was er mir gesagt hatte und griff nach ihm. Meine Hand pulsierte bei dieser Berührung und ich sog sein Chakra komplett in mich auf. Er sah mich mit seinen leeren Augen an und seine Lippen krümmten sich zu einem Lächeln, dann verschwand er. Langsam öffnete ich meine Augen wieder. Das war ja einfach gewesen! Ich blickte zu Sasuke der mich unentwegt anstarrte. „Was!“, fragte ich genervt. „Schau dich mal an. Dann weißt du's!“, gab er zurück. Ich sah an mir runter. Mein Chakra und das des Engels schwebten um mich. Lachend stand ich auf und drehte mich. Die Stränge folgten mir. Ich formte Fingerzeichen und die grau-weiße Maße verschwand. Es hatte tatsächlich geklappt. Jetzt sah ich wieder zu Sasuke, welcher mich immer noch so komisch anstarrte. „Was?“, fragte ich erneut. „Du hast gelacht. Ich hab dich noch nie lachen hören.“, meinte er. Das stimmte. Seit zwei Jahren hatte ich nicht mehr gelacht. „Jeder Mensch kann lachen Uchiha. So faszinierend ist das nicht.“, meinte ich. Er zuckte nur die Schultern, ließ sich auf sein Bett fallen und schloss die Augen. Ich betrachtete ihn. Unsere Beziehung hatte sich so verändert. Von den besten Freunden wurden wir zu zwei Menschen die sich nur in einem Raum aufhielten weil sie es eben mussten. Doch irgendwie genoss ich seine Anwesenheit. Er war kühl und nicht so dramatisch wie Sakura. Man konnte seine Ruhe haben. Lächelnd legte auch ich mich hin und schlief ein.

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    Eine lange Zeit ist vergangen. Mittlerweile hatte ich alle Engel in mich versiegelt und konnte sie alle perfekt beherrschen. Auch der Shinigami war mir untergeordnet. Gerade schlief ich ruhig, als ich unschön von Kampfgeräuschen geweckt wurde. Was sollte das? Mitten in Orochimarus Versteck! Die Geräusche kamen aus der Richtung in der Orochimarus Zimmer lag. Scheiße, er konnte keine Jutsus formen! Schnell sprang ich auf und flitzte zum Ort des Geschehen, hielt aber genauso schnell wieder an. Was ich da sah ließ mir die Kinnlade herunterfallen. Sasuke stand in mitten des Raumes, neben ihm Orochimaru in einer ekligen Schlangenform. Tot. Orochimaru war tot. Perplex stand ich da und blickte zu Sasuke, vollkommen von der Rolle. Dieser musste meine Anwesenheit wohl gespürt haben, denn er drehte sich um und sah mich mit dem Sharingan unbewegt an. Keiner sagte ein Wort, bis plötzlich Kabuto auf uns zu gerannt kam. Auch er blickte vollkommen verwirrt in den Raum. Langsam trat Sasuke heraus. „Wer von beiden bist du?“, durchbrach Kabuto die Stille. „Was glaubst du?“, erwiderte dieser und richtete seine Sharingan-Augen auf den Fragenden. Dieser weitete erschrocken die Augen und hauchte: „ Du hast ihn umgebracht. Unmöglich! Unmöglich du kannst ihn nicht umgebracht haben! Niemals!“ „Und doch stehe ich hier.“, meinte Sasuke ausdrucklos. Ich konnte es nicht fassen. Orochimaru war tot! Moment…das hieß ja ich war frei. Bei der Erkenntnis sackte ich in die Knie und blieb auf dem Boden. „Ich bin frei! Das ist doch nicht wahr. Ich bin frei!“, hauchte ich immer und immer wieder. Vor Glück rannen mir die ersten Tränen, seit dem Verschwinden von Sasuke, über die Wangen. Ich bemerkte nicht wie Sasuke auf mich zutrat und in die Hocke ging. Erst als er mir eine Hand auf die Schulter legte, blickte ich mit tränenverschmiertem Gesicht zu ihm auf. „Komm mit mir.“, forderte er mich auf. Verwirrt wischte ich die Tränen weg und fragte: „ Was?“ „Komm mit mir. Ich brauche deine Kraft.“, erklärte er mir. „Für was den?“ „Das erkläre ich dir erst, wenn ich die Anderen versammelt habe.“ Bei dem Satz stand er auf und bot mir seine Hand an. Es war eine stumme Frage ob ich annahm oder ablehnte. Ich schlug ein und er zog mich hoch. „Wer sind die Anderen?“, fragte ich. „Suigetsu, Jugo und Karin“, gab er mir zur Antwort. Ich seufzte. Das waren etwa so die stärksten und gefährlichsten Menschen, die bei Orochimaru zu finden waren. „Suigetsu und Karin verstehe ich aber wenn du Jugo nimmst, kommst das einem Selbstmord gleich.“ Er blickte mich an und ich bildete mir ein seine Mundwinkel zucken zu sehen. „Mach dir keine Sorgen“, meinte er nur.

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    Schreibt mir doch bitte in die Kommis wie ihr es gefunden habt =) .... Ich weiss die Zeitsprünge sind riesig aber jaa .... ^^ AkaGirl98

Kommentare (9)

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sarana (41522)
vor 352 Tagen
DU MUSST WEITER SCHREIBEN ...
Mizuki (98589)
vor 531 Tagen
Ich bin vielleicht einer der wenigen aber ich mag Orochimaru
!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! !!!
Hiko Nanashi (04443)
vor 777 Tagen
Schreib schön weiter und ich werd auch nicht sauer...
Rasumi X09 (74433)
vor 993 Tagen
Bitte bitte schreib weiter ;)
Die Geschichte ist voll toll
schoko (97383)
vor 996 Tagen
Die Geschichte ist awsome bitte schreib so schnell wie möglich weiter ich will wissen wie es weiter geht :3
Kasumi (93742)
vor 1003 Tagen
Es ist gut geworden ich bin gespannt wie es im 3. Teil weiter geht es ist wirklich sehr interessant ich finde du kannst wirklich gut schreiben schreibe doch irgendwann ein Buch ich bin mir sicher das du das Zeug dafür hast. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil ! ;-)
Matatabi14 (10008)
vor 1003 Tagen
Bitte bitte schreib weiter
Jessy:) (40697)
vor 1005 Tagen
Wann kommt der Nächste Teil ??
Bitte schreib weiter ;)
Kasumi (68775)
vor 1006 Tagen
Bitte schreibe weiter der Anfang ist richtig gut geworden. Es wäre schade wenn du nicht weiter schreiben würdest. :-