Versehen

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2 Kapitel - 5.948 Wörter - Erstellt von: YokiHoshiyama - Aktualisiert am: 2014-11-15 - Entwickelt am: - 2.273 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Drei Mädchen wachen verwirrt und ohne Gedächtnis in der Welt der Ninja auf. Das, das nicht ganz gutgehen kann ist irgendwie vorhersehbar...

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Person 1Ich öffnete vorsichtig die Augen. Unter mir fühlte ich einen harten Boden und Blätter. Ich konnte nicht sagen warum, aber ich wusste, dass
Person 1
Ich öffnete vorsichtig die Augen. Unter mir fühlte ich einen harten Boden und Blätter. Ich konnte nicht sagen warum, aber ich wusste, dass es eigentlich nicht so sein sollte. Ich hob vorsichtig den Kopf und setzte mich auf. Ich war irgendwo in einem Wald. Mein Kopf schmerzte höllisch, als ich versuchte klare Gedanken zu fassen. Wer war ich? Wo war ich? Warum war ich hier?
Ich sah an mir herunter. Ich steckte in einem schwarzen, enganliegenden Kleid, das mir bis über die Knie reichte. Verwirrt schaute ich mich um. „Okay ruhig bleiben, geh einfach los und versuch die Richtung beizubehalten.“, murmelte ich mir selbst aufmunternd zu und dachte im selben Moment noch, dass ich die Klappe halten sollte.
Ich schaute in den Himmel. Es war schön sonnig und warm und nur vereinzelt zogen fast durchsichtige Wolkenfetzten vorbei. Ich drehte mich noch einmal im Kreis und gehe dann los. Bereits nach kurzer Zeit erreichte ich das Ende des Waldes und vor mir bot sich ein weiter Blick auf Reisfelder, die unter mir in einem großen Tal waren und sich bis zu einem Hügel spannten, der mir dann die Sicht auf weiteres nahm. Staunend beobachtete ich die Arbeiter, die den Reis pflückten. Ich wusste nicht warum, aber ich war mir sicher so etwas noch nie gesehen zu haben.
„Na, wen haben wir denn da?“, ertönte plötzlich eine Stimme hinter mir. Ich erschreckte mich zwar, drehte mich aber dafür trotzdem relativ langsam um. Vor mir im Wald stand in großer Mann mit schwarzen langen Haaren. Er hatte eine große ungewöhnliche Ausstrahlung. Zum einen seine fast weiße Haut und die große lila Kordel um seine Hüfte. Der andere war etwas unauffälliger. Zwar wunderte ich mich auch etwas über sein Aussehen, aber im Gegensatz zu seiner Begleitung, sah er normal aus. Als ich die zwei sah beschlich mich sofort ein mulmiges Gefühl und ich wäre am liebsten weggerannt. Aber ich kannte diese Männer doch gar nicht! Vielleicht konnten sie mir helfen? Wobei ich das eher bezweifelte. Der Schwarzhaarige hatte bernsteinfarbene Augen, die mich stark an eine Schlange erinnerten. Und Schlangen waren mir nun Mal nicht sympathisch. Jedenfalls glaubte ich das. Wir starrten uns einfach nur eine Weile an und der Typ grinste die ganze Zeit über. Ich glaub jetzt war ich mir ziemlich sicher, dass ich den Typ nicht mochte.
„Wie heißt du?“, fragte er mich. Ja das war eine gute Frage. Ich versuchte mich zu erinnern, stieß aber nur auf weitere Kopfschmerzen. „Gute Frage.“, gab ich zurück und hielt mir den Kopf. Der Grauhaarige mit der Brille musterte mich prüfend, während sich das Lächeln des Anderen zu einem schmalen Strich hinzog. „Woher kommst du?“, wollte er weiter wissen und fixierte mich mit seinen Schlangenaugen. Ich versuchte nicht einmal mich zu erinnern, denn ich war mir sicher, dass wenn ich es wüsste, es mir einfallen würde. Außerdem wollte ich mir die Kopfschmerzen ersparen. „Kein Ahnung.“, gab ich etwas kleinlaut zurück, „Und wer sind sie?“ Der Jüngere stutzte und der andere lachte.
Okay. Was hatte ich jetzt schon wieder falsch gemacht? „Ich glaub sie kommen mir bekannt vor.“, schob ich schnell hinterher. Er hörte auf zu lachen. „Mein Name ist Orochimaru und das ist Kabuto.“, erklärte der Schwarzhaarige Typ. Die Namen kamen mir tatsächlich bekannt vor. WARUM ZUM TEUFEL KONNTE ICH MICH NICHT ERINNERN? Er legte den Kopf schief und musterte mich noch einmal.
„Mmh… ich glaube ich werde dich mitnehmen.“, beschloss Orochimaru, „Du hast ein sehr ausgeprägtes und starkes Chakra. So etwas habe ich noch nie gesehen.“ Planlos wich ich einen Schritt zurück. Letzteres war, glaube ich, ein Kompliment. Das Wort „Chakra“ kam mir nämlich ebenfalls bekannt vor. Bevor ich etwas sagen oder tun konnte, war Kabuto verschwunden, meine Sinne schalteten ab und ich ging zu Boden, ehe mich Dunkelheit umfing.

Person 2
Mir dröhnte der Schädel. Als ich die Augen aufschlug, sah ich in einen hellblauen Himmel ohne ein einziges Wölkchen. Schnell rappelte ich mich auf und klopfte mir den Dreck von dem schwarzen, knielangen Kleid, das ich anhatte. Ich verzog das Gesicht. Schwarz war nicht wirklich meine Farbe. Ich bevorzugte helle oder bunte Farben. Das dunkelste was ich akzeptierte war dunkelblau, weil blau meine Lieblingsfarbe war. Aber dass ich keine Schuhe anhatte wunderte mich noch mehr.
Ich sah mich auf der Lichtung um, konnte mich aber nicht entsinnen mich an diesen Wald zu erinnern. Komisch. Plötzlich hörte ich Geräusche und drehte mich hastig in die Richtung, aus der sie kamen. Mir blieb eigentlich keine Zeit mir die Fragen „Wieso, weshalb, warum?“ zu stellen.
Die Geräusche wurden immer lauter und auf einmal sprangen drei Gestalten über mir aus den Bäumen. Erschrocken verfolgte ich ihre Bewegungen, ehe sie auf der anderen Seite wieder verschwanden. Was zum Teufel war das? Oder besser gesagt wer? „Aber, da war jemand!“, kam es laut aus besagter Richtung. „Naruto!“, rief eine andere aufgebracht.
Perplex starrte ich auf die Stelle an der sie in den Wald verschwunden waren. Dort traten nun ein komisch aussehender Mann mit einem Jungen und einem noch seltsameren Mädchen aus dem Dickicht. Sie hatte rosa Haare! WTF?, dachte ich mir und starrte sie an. „Siehst du!“, plärrte ein blonder Junge im orangenen Anzug und kam grinsend auf mich zu. „Hallo, ich bin Naruto Uzumaki, der nächste Hokage. Und wer bist du?“, fragte er mich. „Naruto!“, rief wieder das Mädchen. „Was denn?“, gab der Blonde genervt zurück und drehte sich um, während ich den ganzen Trupp nur sprachlos anstarren konnte. Hilfe? „Lass sie doch erst einmal Luft holen.“, schlug anscheinend der älteste von ihnen vor. Wie schaffte er es nur seine grauen(!) Haare so zu Berge stehen zu lassen?
Naruto schnaubte unglücklich über die anderen und wand sich wieder an mich. „Ähm, also… ich hab keine Ahnung.“, stotterte ich immer noch verblüfft über das Auftreten der drei. „Wirklich nicht?“, harkte dieser Naruto nach und musterte mich prüfend mit seinen blauen Augen. Wenn ich ehrlich war, fand ich, dass er ziemlich dämlich aussah. „Na gut!“, beschloss er und stellte sich vor mich, mit verschränkten Armen. „Und woher kommst du?“, wollte das Mädchen wissen. Ich blinzelte verwirrt, denn auch das wusste ich nicht. „Weiß ich nicht.“, antwortete ich und mein Blick huschte von einem zum anderen, „Ich kann mich an nichts erinnern.“ „Das klingt aber nicht gut. Vielleicht solltest du mit uns nach Konoha kommen.“, schlug der Mann vor. Äh… was war Konoha? „Ähm…okay.“, willigte ich ein. „Super!“, rief Naruto und vollführte ein Freudentänzchen. Vielleicht konnte man mir dort helfen. Jedenfalls hörte es sich wie der Name eines Dorfes oder einer Stadt an. Außerdem schienen die drei keine böse Absicht zu haben. Ein bisschen Licht in der Sache würde nicht schaden. „Übrigens, mein Name ist Kakashi und das sind Sakura und Naruto.“, stellte der Mann sich vor. „Und für dich finden wir sicherlich auch noch einen Namen.“, versprach Sakura, als wir uns auf den Weg machten.

Person 3
Wäh! Wer war ich? Und warum musste es regnen? Warum hatte ich Kopfschmerzen? Verwirrt irrte ich völlig durchnässt auf einer steinigen Ebene umher. Irgendein komisches Kleidungsstück klebte an mir.
Es war dunkel und nass. Erwähnte ich schon, dass es regnete wie sonst was? Jedenfalls regnete es ziemlich doll. Dadurch rutschte ich blöder weise immer wieder aus. Das Leben meinte es einfach nicht gut mit mir, so wie es aussah. Plötzlich zuckte ein Blitz über den Himmel und ich schrie erschrocken auf. Mein Herz klopfte wie wild und ich hastete weiter umher. Als ich gerade über einen Felsen klettern wollte, rutschte ich wieder aus.
Mein Kopf tat verdammt noch Mal weh, aber ich rappelte mich sofort wieder auf. Es donnerte. Wieder schrie ich erschrocken auf, hielt mir aber schnell die Hand vor den Mund. Reiß dich zusammen!, versuchte ich mir zu befehlen. Wieder ein Blitz und ich konnte in der der Nähe einen Wald sehen. Ich wusste nicht Mal warum, aber ich hastete darauf zu.
Zweimal fiel ich fast hin, stolperte dann aber über eine Wurzel, sobald ich den Wald erreicht hatte. S***** Wetter! Es donnerte. Ich trat die Wurzel und erhob mich wieder. Ziellos lief ich weiter. Ich sah fast die Hand vor Augen nicht mehr. Es blitzte abermals und mit einem erschrockenen Aufschrei gab plötzlich der Boden unter mir nach. Oder war da kein Boden mehr? Ich fiel und sah die Kante über mir. Dann tauchte ich in dunkles schwarzes Nass.
Schnell gelangte ich wieder an die Oberfläche. Donner. Ich zitterte. Auf einmal streifte etwas meine Hand und ich klammerte mich daran fest. Der Fluss zog an mir, aber ich hatte zu viel Angst um loszulassen. Blitze. Meine Hand klammerte sich an eine Wurzel. Ich sammelte meine Kräfte und zog mich an ihr entlang an das Ufer. Donner. Keuchend stemmte ich mich aus dem Wasser und blieb liegen. Doch der kalte Stein unter mir war ziemlich unangenehm, so dass ich mich aufsetzte.
MENNO! Ich schrie frustriert auf und schrie ein weiteres Mal, weil es wieder blitzte. Erleichtert sah ich nicht weit von mir eine Höhle. Ich rappelte mich wieder auf und schleppte mich dort hin. Zu meiner Erleichterung stellte ich fest, dass dort in der hinteren Wand in der Höhle ein komischer Kristall war, der etwas Licht spendete. Neugierig schaute ich ihn mir etwas genauer an.
„Wer bist du?“, fragte plötzlich jemand hinter. Mit einem Schrei fuhr ich herum. Mittlerweile sollte jeder mitbekommen haben, dass ich ziemlich schreckhaft war. „Ich…ich, ähh… keine Ahnung. Weiß ich nicht.“, stotterte ich. Im Eingang stand eine Frau. Sie war größer als ich und älter. Ihr Gesicht konnte ich nicht erkennen. „Und wer bist du?“, entgegnete ich. Sie kam näher. Ich fragte mich, warum sie so nass war, doch als es blitze fiel es mir wieder ein. Es regnete ja. „Konan.“, antwortete sie kurz angebunden, „Was suchst du hier?“
Nun konnte ich sehen, dass ihre bernsteinfarbenen Augen mich kritisch musterten und das in ihren kurzen blauen Haaren eine weiße Blume steckte. „Ich hab kein Plan. Ich bin aufgewacht und musste vor dem Regen fliehen.“; erklärte ich. Sie sah mich fragend an. „Ich meine es hat so doll geschüttet, da musste ich mir was zum Unterstellen suchen. Bei dem s***** Wetter!“ Schweigen.
„Dir ist doch sicherlich kalt.“, stellte Konan fest, „Am besten hole ich etwas Feuerholz.“ Ich nickte etwas verwirrt. Das ging mir jetzt etwas zu schnell. Also trat sie wieder aus der Höhle und war zwei Sekunden später nicht mehr zu sehen. Ich schüttelte den Kopf und setzte mich an die Wand. Ich war ziemlich müde von dem ganzen Wasser, das da von oben kam. Oder von unten. Je nach dem. Ich wartete und wartete. Vielleicht sollte ich mal nach Konan sehen. Vielleicht brauchte sie Hilfe beim Tragen? Das Gewitter ließ so langsam nach und auch der Regen wurde weniger. Was aber nicht hieß, dass es aufhörte. Und etwas heller. Anscheinend ging die Sonne auf oder so. Wer weiß.
Plötzlich tauchte eine Gestalt am Eingang auf, kam aber nicht rein. „Konan?“, rief ich und stand auf. Jetzt war ich zwar nicht mehr triefend nass, aber immer noch nass genug. Außerdem war mir schweinekalt. Ich hörte ein raschelndes Geräusch hinter mir und drehte mich hektisch um. Ich schrie erschrocken auf und stolperte rückwärts. Keine Ahnung was das war, aber es war groß und unheimlich. Die großen Scheren, die den Kopf der Person umschloss erinnerten mich an irgendwas. Und die schwarz weißen Gesichtshälften machten es auch nicht besser. Er schaute mich gelangweilt an und ging auf mich zu. Mit jedem Schritt, den er auf mich zumachte, wich ich einen Schritt zurück. Doch Konan trat in den Eingang und versperrte mir somit die Fluchtmöglichkeit. Mich beschlich ein komisches undefinierbares Gefühl. „Was wollt ihr?“, fragte ich zerstreut. „Wir bringen dich nach Amegakure.“, antwortete Konan. Ihre Stimme schien gleichgültig.
Auf einmal wurde ich von hinten hochgehoben und befand mich kurz darauf auf der Schulter des gruseligen Typen. „HEY! WAS SOLL DAS? ICH WILL NICHT NACH AME-WASAUCHIMMER! LASS MICH LOS!“, schrie ich und strampelte wie wild. Doch egal was ich auch tat, dieser Typ ließ einfach nicht los. „LASS LOS!“, befahl ich. „LOSLASSEN! HEY! ICH REDE MIT DIR! LASS MICH VERFLUCHT NOCH MAL LOS DU A********!“ Doch leider ging der Typ einfach seines Weges und Konan folgte in einigem Sicherheitsabstand.
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1415049208
Versehen
Versehen
Drei Mädchen wachen verwirrt und ohne Gedächtnis in der Welt der Ninja auf. Das, das nicht ganz gutgehen kann ist irgendwie vorhersehbar...
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2014-11-03
407D
Naruto

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Nu-12 ( 98952 )
Abgeschickt vor 688 Tagen
Oh bitter schreib weiter ich würde gerne wissen was es mit den drein Mädchen auf sich hat bitte schreib weiter
Kureiko Fumiko ( 53614 )
Abgeschickt vor 780 Tagen
Hey, der Test ist echt voll cool^^

Ich bin schon so gespannt, auf den vierten Teil*_*
Danny-Chan ( 66713 )
Abgeschickt vor 883 Tagen
Super geschrieben,ich freu mich auf den nachsten Teil.
Sag mir bescheid wenn der 4.Teil da ist.^^
YokiHoshiyama ( 19266 )
Abgeschickt vor 929 Tagen
Das sollte in Shippuden spielen kommt wegen Narutos Auftritt aber etwas durcheinander^^
schoko ( 00913 )
Abgeschickt vor 929 Tagen
Spielt das jetzt in naruto classic oder naruto shippuden ab?
yukiyuriyumi ( 99057 )
Abgeschickt vor 929 Tagen
Wieder einmal ein tolles kapitel:)
Bin gespannt wie es weitergeht :)
Lg Yuki
YokiHoshiyama ( 19266 )
Abgeschickt vor 931 Tagen
Dankeschön^^
Ich werde versuchen bald weiterzuschreiben
yukiyuriyumi ( 17217 )
Abgeschickt vor 932 Tagen
Hey seine super Story und gut geschrieben; )
Weiter so!
LG Yukiyuriyumi