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Chisato-Sama und die Sache mit der Liebe, Teil 3

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2 Kapitel - 1.277 Wörter - Erstellt von: GaaraxReby - Aktualisiert am: 2014-11-15 - Entwickelt am: - 1.460 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Der dritte Teil. Nach den unbenannten Teilen (Teil 1: Der süßeste Junge der Welt; Teil 2: Herzflattern am Bahnhof) kommt jetzt Teil 3: Ein echter RIESENSCHOCK! Mit dem Mini-Teil: Der Albtraum!
Viel Spaß!

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    Makino-San drehte sich um. „Was hast du? Komm schon!“ Ich stotterte nur vor mich hin. „Na los, Chisato-Sama! Willst du hier Wurzeln schlagen?“ Nun packte er meine Hand und zog mich mit sich! Meine Hand wurde heiß wie ein Backofen, ebenso mein Gesicht. Ach, was sage Ich, mein ganzer Körper war heißer als ein Vulkan kurz vorm Ausbruch... Und Makino-San hielt meine Hand ganz fest. „Da sind wir“, lachte er. Was für ein schönes Lachen er doch hatte... Ach ja. Während wir auf der Bank saßen (was hieß: er saß und hielt mich unten), fiel mir auf, dass er gar keine Jacke an hatte. „Ist dir nicht kalt?“, wisperte Ich. „Doch, schon mir ist kalt... aber mein Mantel liegt in meinem Haus. Halt, was machst du?“ Ich knöpfte meine Jacke auf. „Hier“, sagte Ich leise und legte sie ihm um die Schultern. Er sah mich an. „Das musst du nicht...--“ Ich lehnte mich an ihn. „Ist schon Ok.“ Mir war so warm, Ich schwitzte schon fast. „Chisato-Sama...“ Er wollte gerade seinen Arm um mich legen, als unsere U-Bahn in den Bahnhof raste. Ich zuckte zusammen, und plötzlich wurde mir wieder kalt. Blöde Bahn, kann die nicht noch später kommen? Etwas wütend stand Ich auf und stapfte in die Bahn. „Chisato! Warte, deine Jacke!“, Makino rannte hinter mir her. „Behalt sie für heute“, lächelte Ich. „Ich brauche sie jetzt nicht, auf der Arbeit ist es immer warm.“ Makino-San errötete leicht. Ich auch.
    Wir setzten uns auf so einer von diesen Vierer-Plätzen, auf denen die Schulkinder immer einen Fuß auf dem Rechten, einen auf dem Linken Sitz saßen, neben sich den Ranzen stehen hatten und da glotzten wie die Affen. Gegenüber saßen tatsächlich ein Paar Schulkinder. Zwei Jungs, etwa 8 und 10 Jahre alt starrten uns unentwegt an. „Darf Ich sie was fragen?“, der eine Junge bohrte in der Nase.
    Makino-San nickte. „Warum hat ihre Frau da keine runden Dinger vorne dran? Sind die abgefallen? Meine Mama hat welche, deswegen frage Ich!“ Kleine Kinder und ihre Unwissenheit... Mein Kopf wurde hochrot und Ich fing an zu husten. Makino-San lachte. „Wie kommst du denn darauf, das Chisato-Sama eine Frau ist?“ „M-Makino!“ Der Junge nahm den Finger aus der Nase und zeigte auf mich. „Weil Ich gehört habe, wie sie sie „Chisato“ genannt haben. Und das ist ein Frauenname!“ Peinlich... OMG... Ich schaute auf die Anzeigetafel. „Meine Station... Ich muss los! Bis dann, Makino-San!“ Damit stürmte Ich aus der Tür, den Bahnsteig entlang, die Treppe hoch, ohne zu gucken über die Straße und schließlich in das Bürogebäude. Ich arbeitete mindestens 10 Stunden durch, hart, härter, am härtesten, angetrieben von meiner Wut. Dieses kleine Kind hatte mich vor... vor IHM beleidigt... natürlich, ohne es zu wissen. Aber... Ich sah nicht aus wie eine Frau. Oder...? In der Bahn stellte Ich mir diese Frage unentwegt, und auch Zuhause konnte Ich nicht aufhören, nachzudenken. Immer wieder stand Ich vor dem Spiegel, drehte mich und zog an meinen Klamotten. „Das darf ja wohl nicht wahr sein... Ich glaub, Ich sehe doch aus wie eine Frau...“ Zähneknirschend griff Ich nach dem Telefon und wählte Shunsukes Nummer. „Hi, Shunsuke...“ – „Hi, hier ist Shunsuke Takara. Ich bin wahrscheinlich gerade bei der Arbeit! Bitte ruf mich später noch mal an oder hinterlasse mir eine Nachricht! PIEP.“ Ich seufzte. „Hi, Anrufbeantworter von Shunsuke. Shunsuke, ruf mich bei Gelegenheit mal an, Ich bin's, oder war's, Chisato.“ Ich legte auf. „Gut, dann geh ich jetzt schlafen...“, murmelte Ich. Napoleon lag auch schon in seinem Körbchen und schlief seelenruhig. „Kleine Katzen sollten um fast 2:00 Uhr Nachts lieber schlafen“, flüsterte Ich, während Ich mich umzog. Kaum war Ich fertig, klingelte das Telefon. Ich nahm ab, in der Hoffnung Shunsuke an der Strippe zu haben. „Hallo?“ – „Chisato-Sama! Endlich erreiche Ich dich! Warum bist du auch weggerannt, einfach aus der Bahn gesprungen?“ Makino-San schrie in den Hörer. „Ich...“ meine Augen füllten sich mit Tränen und mir wurde heiß. „Chisato? Bist... bist du noch da? Hallo? Chisato...?“ „Ja“, schluchzte Ich, „Ich bin noch dran... bitte, Makino-San... was gibt’s?“ Ich unterdrückte ein Schniefen. „Ich wollte dich nur fragen, wann du deine Jacke wieder haben willst... und Ich will dich was anderes fragen.“ „Wegen der Jacke... na ja, du... kannst sie einfach vor meine Tür legen, Ich... hole sie mir später.“ Er lachte. „Gut. Jetzt das andere: Stell dir vor, Ich habe dieses total nette Mädchen getroffen! Die ist echt der Hammer! Ich war ja in der Schule, oder Uni, wie ihr das nennt, und auf dem Flur hat sie mich angesprochen, ob Ich neu sei... und Morgen hat sie mich zum Eisessen eingeladen! Ist das nicht cool?“ Ich schwieg. Ich hatte nur noch das Gefühl, dass mein Herz aussetzte. Ein schwarzes Loch nahm seinen Platz ein, es tat weh, so als wäre es zerfallen, zerstochen, zerrissen, zerknüllt, explodiert, als hätte es aufgehört zu schlagen. Meine linke Hand legte sich auf die Stelle meines Brustkorbs, wo Ich es vermutete, mein Herz, und hielt es fest. „Schön für dich“, quetschte Ich heraus. „Das hörte sich aber nicht so an.“ – „Doch, doch... mir... geht’s nur... nicht so gut... hahaha... ruf mich erst Mal nicht mehr an... es sei denn es... gibt Neuigkeiten... wegen deiner... Freundin... okay? Bye...“ Ich legte das Telefon beiseite und ließ mich aufs Sofa fallen. Das Wort „Freundin“ hallte in meinem Kopf umher, es tat weh, es zu hören, so wie mein Kopf wehtat, und auch mein Herz. Mit gespaltenem Herzen und gespaltener Seele schleppte Ich mich in mein Bett und brauchte zwei Stunden zum Einschlafen...

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    Immerzu träumte Ich von Makino-San, zusammen mit einer blonden Frau, die, wenn Ich das so sagen darf oder soll, viel Oberweite hatte, und auch was auf den Rippen. Die Beiden küssten sich, und mir tat es weh, wie ein Schwertstreich durch mein Herz, meine Seele, und es tat mir auch weh, ihn lachen zu sehen, wie es ihm gefiel, bei dieser Frau, und er nicht bei mir war, Ich also nur daneben stand, um den Beiden zuzusehen. „Makino-San... warum liebst du sie?“ Mein Traum-Ego fing an zu sprechen. „Was willst DU denn hier? Glaubst du ernsthaft, nur weil wir Nachbarn sind, mag Ich dich? Du bist hässlich, Chisato! Siehst aus wie eine Frau mit deinen braunen Haaren, kein Mann trägt sie bis unters Ohr! (Ich wusste, dass das eine Lüge war, aber trotzdem...) Und dein Name, der ist das Schlimmste! Chisato, das weiß doch jeder, ist ein Frauenname!“ Jetzt reichte es. „N-na gut... Dann... dann... nimm sie doch... und VERSCHWINDE!“ Er grinste. „Gerne. Wer will schon mit dir zu tun haben?“ Plötzlich hatte er ein Schwert in der Hand! „NEEEEEEEIIIIIIIIINNNNN!“ Es raste auf mich zu, verfolgte mich, und während es das tat, verwickelte die Frau Makino-San in einen Kuss. „Hilfe! HIIIIILLLLLFEEEEEE!“

Kommentare (7)

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Casura (94281)
vor 526 Tagen
Uuiii das war tooooooll *-* Schade dass das ganze nur so kurz war, schreib bitte bitte noch mehr! :3
Flo Gibbs (97568)
vor 1142 Tagen
Noch mal! Noch mal! Noch mal! Noch mal! Abgesehen von den Rechtschreibfehlern war die Geschichte supermegaoberklassentollfantastisch. Weiter so.
DarkAngel2 (02948)
vor 1161 Tagen
Ich würde mich sehr freuen wenn du eine weitere Geschichte schreiben würdest . Vllt mit mehr Gefühlen . Danke
Evolett (22383)
vor 1264 Tagen
Du musst dich nicht dafür bedanken das wir die Story gelesen haben, wir müssen uns bei dir für diese coole FF bedanken: Dankeschön.
pakku (39741)
vor 1278 Tagen
HALLO ICH WILL WISSEN WIE ES WEITER GEHT!!!
Kyara (74368)
vor 1385 Tagen
Heiii
erst mal noch frohes neues Jahr;) kommt bissle spät ich weiß
jz zu deiner Geschichte also supiiiii:) ich fand sie richtig toll beeil dich bitte bitte mit der Fortsetzung:)
Lg Kyara
mx (53618)
vor 1396 Tagen
Haschu gut gemaaaacht:p