Verdammt! 2

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
1 Kapitel - 1.169 Wörter - Erstellt von: Kate - Aktualisiert am: 2014-11-15 - Entwickelt am: - 1.340 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Es hört nie auf weh zu tun. Ihr hört nie auf mir weh zu tun. Ihr bringt mich immer wieder an den Rand des Abgrunds. Wollt ihr sehen wie ich springe? Ich werde mich vor euren Augen zerstören. Ihr werdet zusehen.


Mancher Schmerz ist so groß, dass das Auge keine Träne weinen kann, sondern nur das Herz still und leise Blut weint.


Ich suche seit Jahren nach dem Grund um geliebt zu werden, doch ich finde keine Antwort. Jetzt bin ich müde, so müde. Ich habe keine Kraft mehr zu suchen. Ich werde einfach verschwinden. Das ist es doch was ihr wollt oder etwa nicht?

    1
    Elrond wendet sich zur Tür und murmelt: „ Ich muss noch etwas erledigen!“ Auch Aragorn verschwindet mit den Worten: „ Ich muss zu Herrn Elrond!“ „ Aragorn, warte!“, höre ich Legolas noch sagen als er weggeht. Erst jetzt versuche ich mich aufzurichten. Mein ganzer Körper tut weh. Ich lege mich wieder hin.

    ~ Da ist sie. Ich sehe sie doch. Warum komme ich nicht zu ihr? Wo bin ich hier? Das ist das Oktoberfest. Eindeutig! Man sind das viele Leute. Aber sie steht trotzdem einfach nur da und guckt sich um. Ich starre sie einfach nur an. Sie ist doch tot. Ein Mann mit Rucksack kommt auf den Platz. Ich schreie sie an. Immer weiter. Der Typ kommt näher. Er hat irgendwas in der Hand. Einen Knopf. Er soll ihn nicht drücken. Er darf ihn nicht drücken. Eine Explosion! Überall ist Blut, aber ich schaue nur zu den Einzelteilen ihres zerfetzten Körpers.~


    Mit einem Schrei wache ich auf. Schon nach ein paar Sekunden ist Elrond in ›meinem‹ Zimmer. „Was ist geschehen?“ Ich antworte nicht, sondern schaue ihn einfach nur an. „ Habt ihr schlecht geträumt?“ Wieder antworte ich nicht. Nun kommen auch Legolas und Aragorn herein. Ich setze mich langsam auf. Es tut nicht mehr so weh wie gestern. Noch langsamer rutsche ich immer weiter in die hinterste Ecke des Bettes ohne die drei aus den Augen zu lassen. „ Was ist los?“, fragt Aragorn. „ Ich weiß es nicht.“, antwortet der Angesprochene. Legolas versucht auf mich zu zugehen. Ich schweige. Das einzige was ich tue ist mich noch kleiner zu machen. Als er nur noch einen halben Meter von mir entfernt ist fange ich an zu zittern. Er geht wieder zurück und Elrond deutet Aragorn und Legolas mit ihm zu kommen. Auf dem Flur höre ich sie noch kurz reden. „ Warum redet sie nicht?“ „ Schweigen ist manchmal der lauteste Schrei.“ „ Aber mich interessiert immer noch wie sie her gekommen ist.“


    Ich denke noch kurz über ihre Worte nach. Dann falle ich in einen Traumlosen Schlaf.
    Als ich am nächsten Morgen aufwache steht Elrond in meinem Zimmer. Er fragt mich ob ich etwas essen möchte, aber ich nehme ihn nur verschleiert wahr. Als er geht warte ich noch einen Moment, dann gehe ich auch. Ich nehme immer noch alles verschleiert wahr. Ich bin gleich an meinem Ziel. Die Küche. Nein, ich habe keinen Hunger. Ich möchte etwas holen. Niemand bemerkt mich. Ich gehe an eine Schublade und hole ein Messer heraus.
    So schnell es geht renne ich weg. Weg von hier, raus aus dem Schloss. In den Schlossgarten. Alleine. Ich laufe immer weiter mit dem Messer in der Hand. Bis ich zu einem kleinen Teich komme. Ich schaue mich noch einmal um, dann ziehe ich den Ärmel meines Shirts hoch und gucke auf die vielen Narben. Ich führe das Messer an meinen Arm. Ich setze es an, drücke und ziehe das Messer meinen Arm entlang. Langsam fließt Blut aus der Wunde. Ich kann das alles also noch spüren. Ich wiederhole es immer wieder. Es ist wie eine Sucht. Ich muss es tun. Und das so oft wie möglich. Es ist einfach so.
    Hinter mir höre ich ein leises Knacken. Ruckartig drehe ich mich um. Dort steht Arwen. Geschockt starrt sie auf meine Arme. Sie will näher kommen, aber ich halte ihr das Messer entgegen. „ Lass mich in Ruhe!“, sage ich scharf.

    Arwens Sicht

    Sie hält mir das Messer entgegen und sagt scharf:„ Lass mich in Ruhe!“ Ich gehe Schritt für Schritt zurück. Dann laufe ich zu meinem Vater. Als ich da bin rufe ich sofort:„ Sie ist im Schlossgarten und hat ein Messer.“ Mein Vater steht gerade mit Aragorn zusammen und sieht mich leicht verwundert an. „Wer?“ „Rána.“ „ Nein!“ „ Doch! Vater, wir müssen ihr helfen.“
    Wir laufen wieder zu dem Platz an dem ich sie gefunden habe. Dort ist nur noch ein Blutfleck. Und rote Fußspuren. Wir gehen den Spuren hinterher und…

    Ránas Sicht
    Ich habe das gerade wirklich getan. Ich Arwen wirklich mit einem Messer bedroht. Das wollte ich nicht. Ich laufe weg, weg von hier. „Nein! Nein! Wofür soll ich leben? Nein!“, schreie ich die ganze Zeit. Ich stolpere über eine Wurzel. Ich falle hin und bleibe einfach reglos liegen. Nicht weit entfernt höre ich Stimmen. Sie kommen näher. Mein magerer Körper fängt an zu zittern. Es ist schlimm. Elrond, Arwen, Aragorn und Legolas kommen nach einander aus dem Gebüsch durch das ich gerade gekommen bin. Ich habe Angst. Elrond kommt langsam zu mir und kniet sich hin. „ Was ist los?“, fragt er. „ Sie ist doch tot.“, antworte ich. „Wer?“ „ Kristin. Meine einzige Freundin.“ Meine Stimme zittert. „ Und warum machst du das?“, fragt Elrond vorsichtig und deutet auf meinen aufgeritzten Arm. „ Nicht hier.“, sage ich und stehe auf. Langsam gehen wir zurück und Elrond führt uns in sein Arbeitszimmer. „ Wegen meinen Eltern.“ Das letzte Wort sage ich einfach nur verachtend. „ Was ist mit deinen Eltern?“, fragt Legolas. „ Sie sind Säufer, die ihr Adoptivkind wie einen Sklaven behandeln, wenn sie zu Hause sind, und wenn es sich widersetzt wird es geschlagen und auch mal mit einem Messer bedroht. Ach, und es gibt maximal einmal am Tag ein Butterbrot. Ach ja, hätte ich fast vergessen: Ich bin dieses Kind und deshalb ritze ich mich.“ Die vier sehen mich geschockt an. „ Und vor ca einem halben Jahr ist die einzige Person die mir geholfen hat gestorben. Und ich bin durch einen Selbstmordversuch hier her gekommen.“ Jetzt sind sie völlig überrumpelt. Ich habe ihnen nur alles erzählt, da sie sowie so nie aufgehört hätten zu fragen und ich glaube sie wissen, dass wenn sie jemandem etwas davon erzählen, ich sie sowas von fertig machen werde.

Kommentare Seite 0 von 0
Klicke hier um ein Kommentar zu schreiben - Wenn du Mitglied bei testedich bist logge dich bitte hier ein
Noch keine Kommentare.

Sie haben die Möglichkeit den Text zu gestalten.
((bold))Fett((ebold)) ((cur))Kursiv((ecur)) ((unli))Unterstrichen((eunli))
((big))groß((ebig)) ((small))klein((esmall))
((green))grün((egreen)) ((maroon))dunkelrot((emaroon)) ((olive))graugrün((eolive)) ((navy))marineblau((enavy)) ((purple))violett((epurple)) ((teal))teal((eteal)) ((gray))grau((egray)) ((red))rot((ered)) ((blue))blau((eblue)) ((fuchsia))fuchsia((efuchsia))
Bitte beachten Sie, dass Sie immer beide Codes, z.B. ((bold)) hier der Text der fett sein soll ((ebold)), gebrauchen, mit dazwischen den Text.