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Good night, sleep tight -Creepypasta

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6 Kapitel - 2.521 Wörter - Erstellt von: OrangenMilch - Aktualisiert am: 2014-11-15 - Entwickelt am: - 2.221 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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Es war ein Tag wie jeder andere. Ein ganz normaler Tag, an dem niemand etwas Böses ahnte. Doch man weiß nie was auf einen zukommt, nicht wahr?

An jenem Tag stand ich sehr früh auf, es war erst zwanzig vor sechs. ich hätte bestimmt noch eine Stunde schlafen können, doch es ging einfach nicht. Wenn ich einmal wach bin, kann ich nicht weiterschlafen. Also ging ich schon so früh in mein Bad und machte mich fertig für die Arbeit. Es ist traurig, so allein zu leben, doch was soll man machen. Für meinen letzten Freund war ich leider nicht gut genug. Er hat mich zu oft betrogen, als dass ich ihm jemals verzeihen könnte, und auch ich war nicht ganz unschuldig. Aber im Gegensatz zu ihm tut es mir leid, ich hatte Schuldgefühle, er nicht. Doch das ist jetzt vorbei, ich werde ihn nie wieder sehen müssen.
Nachdem ich mich fertig gewaschen hatte und geschminkt war, ging ich zurück in mein Zimmer und zog mich an. Ein Blick auf mein Handy verriet mir, dass ich bis zur Arbeit noch rund 50 Minuten Zeit hatte. Da ich noch kein eigenes Auto besitze muss ich mich jeden Morgen mit der Straßenbahn auf den Weg zum Büro machen. Ich hasse die Straßenbahn. Jeden Tag war sie überfüllt, egal zu welcher Uhrzeit, und nicht eine Person achtet heute noch auf seine Mitmenschen. Es ist einfach schrecklich, so eingedrängt zwischen diesen fremden Leuten zu stehen und darauf achten zu müssen, dass man nichts berührt. Hygiene war hier anscheinend unbekannt.
Als ich schließlich mit meinem Outfit, welches aus einer einfachen BlueJeans und einem grau kariertem Hemd bestand, zufrieden war, stellte ich die Kaffeemaschine an und zog mir bereits meine Schuhe an. Jeden einzelnen Morgen dachte ich darüber nach, wie langweilig mein Leben doch eigentlich war. Immer wieder der gleiche Tagesablauf, immer wieder die gleichen Menschen, immer wieder die gleiche ekelhafte Atmosphäre. Das Klicken der Kaffeemaschine ertönte und ich erhob mich aus meinem alten Sessel, welcher aus Platzgründen im Flur stehen musste, um mir mein morgendliches Pushmittel zu holen. Der Kaffee ist tatsächlich der einzige Grund, warum ich mich überhaupt dazu bewegen kann, den Weg zur Arbeit anzutreten. Dank des Kaffees bin ich auch noch nie während der Ausübung meines Berufs umgekippt. Kaffee ist für mich wie eine Droge, er hält mich auf den Beinen, bis alles Wichtige geschafft ist. Danach kann ich mich kaum noch bewegen. Wenn man es sich recht überlegt ist es traurig, so ein tristes und einseitiges Leben in einer so aufregenden Stadt wie Hamburg zu führen, doch irgendwie musste ich ja mein Geld verdienen. Meine Eltern haben mir bei meinem Auszug kaum Geld mitgegeben. Wir hatten zwar schon immer ein sehr schlechtes Familienverhältnis, doch wenigstens für diesen großen Schritt hätten die beiden mir ein wenig Unterstützung schenken können. Nein, sie haben mich theoretisch einfach hinausgeschmissen, ich war von einer Sekunde auf die andere auf mich allein gestellt. Doch ich fand es nicht schlimm. Ich liebte es allein zu sein.
Der Kaffee war leer und ich sah auf die Uhr. Zeit, Straßenbahn zu fahren. Na super...

Kommentare (3)

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CreepyWhat (03940)
vor 596 Tagen
Hello People..
Also das Positive zuerst.
Ich fand es wirklich mal erfrischend das die Protagonistin eine Erwachsene
ist. Und das mit den Freund.. Wer hätte es nicht gemacht, bei so einer Chance.
Nun die Handlung empfand ich eher als schleppend. Es hat fast zwei Kapitel gebraucht bis ein wenig Action aufkam.
Und Jeff und Jane Doe sind dicke? Nachdem sie ihn angegriffen hat und In auch nun in seinen Territorium wildert??
Ok..
xXCupcake-CultXx (81887)
vor 863 Tagen
Da Jeff in deiner Geschichte vorkommt, ähnelt sie meiner Meinung nach eher einer Fanfiktion fast, anstatt einer CP. Ansonsten schließe ich mich Siren an.
Lady_Siren (85598)
vor 863 Tagen
Okay...
Die Kapitel am Anfang bis zur Nacht, wo ihr Freund sich zu ihr in die Wohnung schlich, haben nichts mit Creepypastas zu tun. Sie tragen auch nicht wirklich was zur Geschichte bei.
Von der Protagonistin wüsste ich gerne den Namen. Oder hab ich ihn überlesen? Dann das mit dem Grinsen, dem Messer und ihren Haaren war nicht sonderlich originell. Sie ist in meinen Augen nur eine Jeff Kopie.
Zu Jeff selbst... *seufz* Er trägt eigentlich einen weißen Hoodie und seine Haut ist ebenfalls weiß.

Aber, was mir positiv aufgefallen ist:
Grammatik, Rechtschreibung und Interpunktion sind lobenswert. Die Formulierungen finde ich auch sehr gut. Aber das war's auch.