Jägerin der Augen Teil 14

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3 Kapitel - 7.816 Wörter - Erstellt von: Ahri - Aktualisiert am: 2015-07-20 - Entwickelt am: - 1.521 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Die Chunin-Auswahlprüfung steht bevor und mit ihr auch Kairis Erinnerungen an ihre eigene. Ein unerfreuliches Treffen steht ebenfalls bevor, doch für wen?

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Kapitel 41: unerfreuliches Wiedersehen


Mit ihrem Team im Schlepptau näherte sie sich dem Dorf Konohagakure. Wie mit ihrem Vater geplant, sollte ein Team aus Otogakure an den Auswahlprüfungen teilnehmen. Oniko spielte den Sensei und zog gleichzeitig die Aufmerksamkeit auf sich.

Vom weiten konnte sie schon die Torwächter ausmachen. Ihr war klar, dass sie von Anbus umzingelt werden würden, sobald sie am Dorftor ankam. Aber es war ihr auch so ziemlich egal, solange man sie ins Dorf ließ.

Oniko und ihr Team kamen an und wurden sogleich umzingelt. War so klar, dachte sich die Kunoichi grinsend. „Es tut mir ja so Leid euch sagen zu müssen, dass ihr mich nicht verhaften könnte“, ergriff Oniko sofort das Wort.
„Was sollte uns daran hindern?“, hakte Kotetsu nach.
„Mein Team und meine Angehörigkeit zu einem Dorf. Für euch mag ich ein Nukenin sein, aber für das Dorf Otogakure nicht.“
„Und das sollen wir dir so einfach glauben?“, fragte Izumo skeptisch.
„Jo, das habe ich bis gerade noch gedacht, aber jetzt bin ich mir da nicht so sicher. Außerdem können meine drei Schüler ihnen sagen, dass ich deren Sensei bin. Ist dem nicht so, Jungs und Mädel?“ Oniko sah die drei über ihren Schultern hinweg fragend an. Alle drei bejahten dies, jedoch war es für die Konohanins nicht Beweis genug.
„Macht es mir doch nicht so schwer“, seufzte Oniko augenverdrehend. „Ja, dann führt mich ab, wenn es euch zufrieden stellt.“
Was sie gesagt hatte, wurde sogleich in die Tat umgesetzt. „Leute geht ins Dorf und meldet euch an. Sagt, dass euer Sensei von Anbus abgeführt wurde, falls die Typen fragen“, sagte sie noch zu den drei Gennins, ehe sie von den sechs Anbus abgeführt wurde.

Oniko wusste nicht wohin sie gingen, denn ihre Kapuze hing so tief, dass sie die Umgebung nicht sah. Sie hatte ihren Grund. Die Blicke vieler Bewohner ruhten auf ihr. Teils erschrocken, teils verängstigt und teils glücklich, dass sie nicht mehr frei herumlief. Wenn die nur wüssten, schoss es ihr durch den Kopf. Nach einer gefühlten Ewigkeit blieben die Anbus stehen. Einer von ihnen klopfte an einer Tür. Ein „Herein!“ war von der anderen Seite wahrzunehmen. Die Ninjas traten mitsamt der Nukenin ein.
„Wer ist das?“, wollte der Hokage wissen. Die Anbus teilten sich nach links und rechts auf, um dem alten Mann Sicht zu gewähren. Langsam nickte er den Kopf. „Scheint als hättet ihr die Jägerin der Augen gefangen. Sehr gute Arbeit“, lobte er die Ninjas.
„Alter Mann, die haben mich aber auch nur gefangen nehmen können, weil ich ihnen praktisch in die Arme gelaufen bin.“
Augenblicklich horchte der Kage interessiert auf.
„Ich bin hier her gekommen, um mein Team an den Auswahlprüfungen antreten zu lassen. Ich bin der Sensei von dem Team aus Otogakure, dem Dorf, dem ich seit einiger Zeit angehöre.“ Oniko griff in nach einem gefalteten Zettel in ihrer Hosentasche und holte ihn sichtbar hervor. „Hier steht alles. Der Dorfführer hat ihn extra für Sie anfertigen lassen, damit ich auch nicht weggesperrt werde.“ Sie warf ihn auf den Schreibtisch von Sarutobi. Dieser griff nach dem Papier und entfaltete ihn. Er las sich daraufhin das Geschriebene durch.

Schlussendlich hatte Hirunzen sie freigelassen, wenn auch widerwillig. Das sorgte für sehr viel Unruhe und Skepsis im Dorf. Einige Bewohner hatte sich der Hokage nun zum Feind gemacht. Viele lebten nun in Angst und werden keine ruhige Nächte mehr genießen können, solange Oniko auf freiem Fuß war. Die verängstigten Blicke brachten die Kunoichi zum Lächeln. Sie genoss es regelrecht gefürchtet zu werden; das tat sie schon immer. Sie sorgte ja auch persönlich für Leid in dieser Welt. Was mache ich als erstes, fragte sie sich und blickte sich um. Ihr Blick verriet jedoch nichts.

Ziellos und orientierungslos wanderte sie im Dorf umher. Der Kunoichi war nur allzu klar, dass der alte Sarutobi womöglich beschatten ließ, weshalb sie nichts Verbotenes tun durfte. Töten um an Augen zu kommen, war ein absolutes No-Go in dieser Situation. Als sie das nächste Mal ihrer Umgebung Aufmerksamkeit schenkte, war sie bereits von Bäumen umgeben. Ihre Beine hatten sie in einen Wald innerhalb des Dorfs getragen. Kurz fand eine Überlegung zur Rückkehr statt, doch sie entschied sich dagegen und erkundete den Wald. In völliger Ruhe kämpfte Oniko sich durch das Dickicht. Mal sehen, was es so interessantes zu sehen gibt, dachte sie und ging unbeirrt weiter. Lange hatte sie nicht gebraucht, bis sich vor ihr eine Lichtung eröffnete und was sie dort zu sehen bekam, erfreute Oniko ungemein. Gedanklich fing sie an wie eine verrückte zu lachen. Vor ihr, genau vor ihren Augen fand sie einen See vor und vor diesem am Ufer saßen zwei Kinder. Ein Junge und ein Mädchen, auch wenn man auf dem ersten Blick meinen könnte, dass es sich um einen weiteren Jungen handelte. Oniko wusste es aber besser. Vor ihr saßen Sarana Shiitaku und Sasuke Uchiha. Leise trat sie auf die Lichtung, dabei tanzten ihre schwarzen Flammen gefährlich um sie herum.

„Mein größter Hass gilt der Person, wegen der meine kleine Schwester sterben musste. Es war schrecklich. Besonders das Lächeln als sie mein Haus angezündet hat. Ich... Das ist einfach unvergesslich. Aber ich werde diese Kunoichi finden und töten“, sagte Sarana wild entschlossen und ballte die Hand zu einer Faust.
„Hast du Anhaltspunkte, wer sie ist?“, fragte Sasuke nach.
Sarana schüttelte traurig den Kopf. „Aber was ich weiß, ist, dass sie einen schwarzen Umhang trug und um sie herum schwarze Flammen tanzten.“
Erschrocken blickte Sasuke das Mädchen an.
„Weißt du wie sie heißt? Kennst du sie oder warum dieser Blick?“
Oniko hatte genug gehört. Sie wollte jetzt auf sich aufmerksam machen, weshalb sie Sarana eine der gestellten Fragen beantwortete. „Sie heißt Oniko Ayatsuri.“

Erschrocken fuhren beide Genins herum. Sie erblickten eine junge Frau mit schwarzem Umhang. Die Kapuze war zurückgeschlagen und sie hatten freie Sicht auf ihr Gesicht. Drei Narben verliefen senkrecht über ihr Gesicht und zwei rote Augen sahen sie kalt an, jedoch zierte ein Lächeln ihre Lippen.
„Du?“, rief Sasuke aufgebracht und war aufgesprungen. Auch Sarana war aufgesprungen und starrte Oniko hasserfüllt an. Die Rothaarige hatte die Kunoichi wiedererkannt. Sie war es, die damals für den Tod ihrer kleinen Schwester gesorgt hatte. „Was machst du hier und wie um alles in der Welt kommst du an das Sharingan! Aber genug. Endlich kann ich meine Eltern rächen“, knurrte der Uchiha.
„Nicht nur du wirst dich jetzt rächen, ist es nicht so Sarana?“, vergewisserte sich Oniko und betrachtete das nicht maskierte Gesicht der Shiitaku. „Mein Lieber Scholli. Ich habe dich ja zu einer richtigen Schönheit gemacht. Du bist mein Model. Hast du gut gemacht Oniko“, lobte sie sich und klopfte sich selber auf dir Schulter. Immer schön sich selber loben und auf die Schulter klopfen, ging es der Schwarzhaarigen lachend durch den Kopf.
„Halt bloß deine Fresse. Du wirst alles zurückbekommen und ich werde dir jeden Knochen einzeln brechen“, knurrte Sarana gefährlich und stürmte auf sie zu.
„Sarana nicht!“, brüllte Sasuke ihr hinterher. Doch zu spät. Saranas Faust wurde, sobald sie in Reichweite war, von Oniko schwarzen Flammen gestreift. Qualvoll schrie sie auf und wich zurück. Neben Sasuke ließ sie sich nieder und konnte die Tränen gerade noch so unterdrücken.

Ein hörbares Knurren entwich der Kehle des Uchihas.
„Hach wie süß. Willst du dich jetzt auch für die Kleine da drüben rächen? Wozu die Liebe einen verleitet. Ts, das ist armselig und schwach“, spottete Oniko.
„Das wirst du hier und jetzt büßen, dumme Narbenfresse!“, bellte Sasuke zurück und formte Fingerzeichen. In der nächsten Sekunde schon flog ein gewaltiger Feuerball auf sie zu. Mit einem einfachen Suiton Jutsu wehrte sie den Angriff gelangweilt ab.
„Ich bin die Narbenfresse? Und was ist dann Sarana? Super-Narbenfresse oder was?“
Sasuke sah sie nur böse an und versuchte ruhig zu atmen, denn das Jutsu hatte er doch unterschätzt. Zumindest was den Verbrauch von Chakra anging. „Tut euch selbst einen gefallen und legt euch nicht mit mir an. Ihr seid schwach. Ihr seid erbärmlich!“, spottete die Kunoichi und zog von Dannen.

Mit einem besorgten Blick drehte er sich zu Sarana um und musterte sie. „Alles gut? Tut es sehr weh?“, vergewisserte er sich.
Sarana sah ihn an. Ihre Augen war glasig und ihr Gesicht schmerzvoll verzogen. Langsam, kaum merklich schüttelte sie den Kopf. Ohne ein weiteres Wort nahm er sie in den Arm. „Ich schwöre dir. Ich werde stärker werden und werde dieses Miststück bezahlen lassen. Nie wieder soll sie dir so weh tun“, flüsterte er zu ihr.
„Versprich mir, dass wir es gemeinsam tun. Ich will mich immerhin auch rächen“, erwartungsvoll sah sie ihn an.
„Ich versprech's.“

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