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My own Twilight Story (Kapitel 7)

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1 Kapitel - 1.984 Wörter - Erstellt von: Littlewolf - Aktualisiert am: 2014-11-01 - Entwickelt am: - 2.047 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Und schon geht das Abenteuer weiter ;-)

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    • Dunkle TräumeIn meinem Traum werde ich wieder von den rubinroten Augen und Marcus eiskalter Stimme verfolgt. Alice erzählte mir, dass es sich ni
    • Dunkle Träume
    In meinem Traum werde ich wieder von den rubinroten Augen und Marcus eiskalter Stimme verfolgt. Alice erzählte mir, dass es sich nicht um eine Vision, sondern um einen Bruchteil einer schwachen Erinnerung handelte. Das wäre zwar nicht ihr Spezialgebiet, dennoch äußerte sie so manche Vermutung über ihre Bedeutung. So z.B. dass es sich bei Marcus möglicherweise und rein theoretisch um meinen Vater handeln könne. Diesen Gedanken verwarfen wir jedoch alle schnell, da es allein schon rein moralisch nicht vorstellbar war…
    Erschrocken wache ich schweißgebadet auf und sehe misch panisch um. Keine Alice und kein Marcus in Sicht. Erleichtert nur geträumt zu haben, atme ich laut aus. Von mir unbemerkt schließen sich zwei Oberarme sachte um meine Taille und wiegen mich in einen traumlosen Schlaf.
    Erst als ich am Morgen erwache nehme ich bewusst war, dass ich in seinem Zelt geschlafen hatte. Er hält mich immer noch mit einem Arm umschlungen und mein Erster Reflex ist es, das Zelt fluchtartig zu verlassen. Denn eigentlich Bereitet mir eine solch körperliche Nähe stets Unbehagen und ließ verhasste Erinnerungen in mir aufsteigen. Dennoch bleibe ich noch einen Moment liegen. Aus mir unerklärlichen Gründen verspüre ich plötzlich das Verlangen heraus zu finden, ob er noch schlief.
    Als ich bei meinem Versuch mich zu ihm zu drehen seinen Arm mit meiner Hand streife durchfährt mich ein Gefühl völliger Geborgenheit und Erleichterung macht sich in mir breit.
    Mein Blick verfängt sich für geraume Zeit in seinen grünen Augen und ich frage mich, was sich wohl hinter jenen Abgründen verbirgt. Das er wach ist, und mich beobachtet nehme ich nicht war. Es scheint, als setze mein Gehirn bei seinem Anblick kurzzeitig aus. Mein Blick wandert von seinem zerwühlten, schwarzen schulterlangem Haar über die feine Nase, an dem kleinen Grübchen an der linken Wange bis hin zu seinen perfekten Lippen die mich unverfroren anlächeln. Diese Lippen waren einfach zum Küssen geboren. Verdammt! Fluche ich innerlich. Wie konnte dieser Typ schon morgens und noch total verschlafen schon so verboten gut aussehen? Ich seufze schwach.
    „Was hat dir letzte Nacht bloß solche Angst gemacht?“ fragt er ruhig und streicht mir dabei sachte eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Ich kann nicht anders als ihm alles von meinem Traum und meiner damit verbundenen Angst zu erzählen, bis ich schließlich meine Tränen nicht mehr zurück halten kann. Scheiße! Neben mir liegt der geilste Typ den ich kenne und ich fange an wegen einem Traum wie ein kleines Mädchen zu flennen! Echt toll gemacht Madame! Doch schon hat er sich aufgesetzt, nimmt mich tröstend in die Arme und wiegt mich beruhigend hin und her. Hat er etwa eine kleine Schwester oder woher konnte er das so gut! Nachdem ich mich ein wenig beruhigt habe, fragt Alex vorsichtig, wieso es denn so schlimm wäre, wenn Marcus mein Vater wäre. Eine Welle der Hysterie steigt in mir auf, doch schlucke ich sie rasch runter. Denn er als Mysterium weiß zwar von der Existenz nicht jedoch von den Verhältnissen zwischen den einzelnen Wesen.
    Also beginne ich ihn geduldige über die Entwicklung des Verhältnisses zwischen Vampiren und Werwölfen zu erzählen und lasse auch einige Infos über den Unterschied zwischen „Gut“ und „Böse“ oder wie wir es nennen: die alte und neue Generation unserer Welt in meine Erklärung einfließen.
    Nach meiner Erklärung warte ich gespannt auf seine Reaktion, doch er sieht mich nur nachdenklich an, was mir einen Schauer über den Rücken laufen lässt. Die Stille wird von ihm mit der Bemerkung: „ Du bist nicht irgendeine Werwölfin, oder? Du gehörst zu diesen Mannors, nicht wahr?“ gebrochen. Nun ist es an mir verdutzt zu sein. Entweder hatte er mir wirklich gebannt zu gehört und blitzschnell Kombiniert, oder er kann Gedanken lesen. Denn ich hatte bislang noch kein Wort in seiner Gegenwart über meine Verbindung zu den Mannors verloren. Meine Sprachlosigkeit wird mir immer unangenehmer und ich würde am liebsten davon laufen. Doch mein Stolz lässt es nicht zu. Ich bin zu Stolz um mir vor ihm meine Schwächen einzugestehen.
    Entweder sehe ich echt hilflos aus oder Alex geht es nicht besser als mir. Er ist derjenige der uns beide aus dieser Situation befreit indem er sich erhebt und beginnt das Geschirr auf Seite zu räumen. Ich bin zwar froh, dass diese dumme Situation vorbei ist, doch die Tatsache dass er einfach so, als wäre nichts gewesen zur Tagesordnung übergeht versetzt mir einen heftigeren Stich als ich zugeben möchte. Während Alex scheinbar total gelassen weiter macht sitze ich noch im Zelteingang uns sehe ihm nach, wobei in mir das reinste Chaos herrscht. Während ich seinen Körper von oben bis unten mustere, beginne ich meinen Gedanken nach zu hängen. Ich drifte sogar so weit weg, dass ich alles um mich herum vergesse.
    „Hey, an statt mir die ganze Zeit verträumt auf den Arsch zu glotzen könntest du auch mal was tun.“ dringt seine vergnügte aber total gelassene Stimme zu mir und holt mich damit wieder in die Wirklichkeit zurück. Ich schäme mich für mein Verhalten und fühle mich ertappt, doch die Genugtuung zu erröten würde ich ihm nicht geben. Um meine Unsicherheit zu überspielen nehme ich all meinen Mut zusammen und gehe auf ihn zu. „Erstens mein Lieber habe ich Nachgedacht und nicht vor mich hin geträumt und zweitens habe ich dir ganz bestimmt nicht auf deinen Hintern geglotzt. Da gibt’s doch sowieso nichts Aufregendes zu sehen.“ Antworte ich einem möglichst lässigen Ton. Ich beiße mir bei dieser Lüge auf die Zunge dein sein Allerwertester konnte sich in der Jeans durchaus sehen lassen.
    Leider hat Alex mir genauer zu gehört als mir lieb war. Denn er fragt mich woher ich denn wisse dass es da nichts zu sehen gibt. In diesem Moment würde ich am liebsten im Erdboden versinken. Er hat mich in der Hand und ich kann nichts dagegen tun. Etwas was mir sehr unangenehm ist, doch mir bleibt nichts als mich zu ergeben. Aber nicht ohne ihm einen leichten Schlag auf den Oberarm mit dem Kommentar: „Du bist echt gemein!“ zu verpassen.
    Dies ließ er nicht auf sich sitzen und aus einer kleinen Bolzerei wird ein Fangspiel das schließlich mit einer Wasserschlacht in einem kleinen Bergsee endet. Danach sind wir beide aus der Puste und sammeln gemütlich Holz und etwas Essbares für den Abend.
    Später sitzen wir beide völlig erschöpft am Lagerfeuer und erzählen uns noch ein paar witzige Anekdoten aus unserem Leben. Ich muss sagen, dass es ein wundervoller Tag war, denn so lebendig und gut habe ich mich schon seit Jahren nicht mehr gefühlt. Es war echt eine Wohltat für einen Moment mal alles zu vergessen und das Leben zu genießen.
    Nachdem wir uns mit geröstetem Fisch gestärkt haben sitzen wir nun über das Buch gebeugt und mein Kopf beginnt gleich zu qualmen. So fühlt es sich zumindest an… Ich wüsste echt nicht, was ich jetzt ohne Alex tun würde, denn das Buch ist überwiegend handschriftlich in Spanisch und Latein verfasst. Mit dem Latein komme ich ja noch klar aber in Spanisch war ich schon immer Grotten schlecht gewesen. Es ist anstrengend bei dem schwachen Licht der untergehenden Sonne die Schrift zu entziffern und meine Augen fallen immer wieder zu.
    Irgendetwas rüttelt jemand an mir und ich werde langsam wieder wach. Mein Kopf liegt auf meinen Armen gebettet auf dem Klapptisch und ein recht erschöpft aber lächelnder junger Mann blickt mich an. Als mir klar wird, dass Alex sich wegen mir wahrscheinlich die halbe Nacht um die Ohren gehauen hat, während ich Seelen ruhig geschlafen habe über kommt mich das schlechte Gewissen und ich schäme mich für meine schlechten Manieren. Ich entschuldige mich sofort und frage ihn wieso er mich denn nicht geweckt habe. Schließlich will ICH ja in diesem Schinken nach einem Hinweis suchen. Er tut es mit einer wegwerfenden Handbewegung ab und sagt gelassen: „das spielt doch keine Rolle. Ich habe da etwas gefunden.“ Augenblicklich bin ich hellwach und stehe unter immenser Spannung. Vor mir breitet Alex eine etwa DINA4 große, uralte Pergament Karte aus, auf der Canada abgebildet ist. Ich verstehe nicht ganz und blicke verwirrt und fragend von der Karte in seine Augen und wieder zurück. Alex schweigt. Auch nach weiteren fragenden Blicken bleibt er stumm und ich beginne langsam mich zu fragen ob dieser Mistkerl mich eigentlich verarschen will. Gerade als ich meinem Ärger Luft machen will dreht er die Karte um und zeigt auf eine kleine Notiz am unteren Rand: „Von Princeton musst du in Richtung Westen ziehen. Folge der Schlucht bis zur Königsklippe und über winde dort den Abgrund. Laufe Richtung Norden bis du auf den Fraser River triffst und gehe Stromaufwärts. Ich werde an seinen Ufern unter einer alten Eiche auf dich warten.“ Offensichtlich handelt es sich um die Botschaft einer Frau an ihren Geliebten. Allerdings habe ich keinen Schimmer wie mir das helfen soll. Langsam wandert Alex Zeigefinger in die obere rechte Ecke des Pergaments. Ich muss mich unglaublich anstrengen die winzige Schrift zu lesen aber sobald sich die Buchstaben in meinem Kopf zusammen gesetzt haben bin ich baff. „In ewiger Liebe Ann-Marie Manors“ wispere ich vor mich hin. So lautet der Name meiner Mutter. Es ist ein merkwürdiges Gefühl ihren Namen in einem Solchen Zusammenhang zu lesen, doch die Freude über einen kleinen Hinweis überwiegt. Während ich die Puzzleteile in meinem Kopf noch zusammenfüge flüstert Alex fragend „Du weißt was das bedeutet, oder?“ in mein Ohr. Als Leitwölfin hätte meine Mutter sich nie außerhalb eines gewissen Radius fernab des Dorfes unbewacht aufhalten könne. Da ihr Geliebter jedoch ein Außenstehender zu sein scheint, hätte sie sich auch niemals mit ihm in direkter Nähe zum Dorf treffen können. Kurz um: wenn wir es zu besagter Eiche schaffen sind wir dem Ziel fast schon zu Greifen nahe! „ Wir fahren nach Canada!“ rufe ich Freude strahlend aus um werfe mich ihm um den Hals. Was würde ich bloß ohne meinen „Mann mit der Maske“ machen! Der „Mann mit der Maske“, so nennt Ma immer den Mann aus den Träumen einer jeden Frau. Die Männer in den Träumen sind immer anders gekleidet und wechseln auch stets ihre Namen, doch zeigen sie nie Ihr Gesicht aber Ihr Charakter bleibt stetig derselbe. Zumindest glaube ich in diesem Moment, das Alex mein „Mann mit der Maske“ ist. Seine Erscheinung und sein rauer Lebensstil hinterlassen den Eindruck er sein ein Gesetzesloser auf der Suche nach Abenteuern und der großen Freiheit. Wenn man Alex im Dunkel begegnet könnte man es glatt mit der Angst zu tun bekommen, so wild und gefährlich sieht er mir seiner Kluft und den Pircings aus. Doch in diesem offensichtlich rauen Kerl schlägt ein Herz aus purem Gold. Kurz gesagt ein Mann zum verlieben. Nur schade dass Liebe momentan absolut nicht in mein Leben passt.

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1414515304
My own Twilight Story (Kapitel 7)
My own Twilight Story (Kapitel 7)
Und schon geht das Abenteuer weiter ;-)
http://www.testedich.de/quiz34/quiz/1414515304/My-own-Twilight-Story-Kapitel-7
http://www.testedich.de/quiz34/picture/pic_1414515304_1.jpg
2014-10-28
402E
Twilight, Bis(s)

Kommentare (19)

autorenew

Mrs Boom ( von: Viviane Skrzydlo)
vor 246 Tagen
Auch wenn ich ein Edward fan bin, ich muß sagen das die Geschichte gut geschrieben ist. Also mir hat sie sehr gefallen 👏👏👏
Annabeth de Villiers (98944)
vor 321 Tagen
Bitte schreib schnell weiter ich finde die Story ist super und ich freue mich auf den nächsten teil
Aurelia (19027)
vor 458 Tagen
Die Story ist richtig gut ich bin schon auf das ende gespannt
Blackheart (01828)
vor 521 Tagen
Bitte schreib weiter o_o das ist super diese Ff zulesen und ich binn schon voll gespannt auf das Ende
Rose 123 (92445)
vor 724 Tagen
Schreib bitte weiter ich will Eisen wie es
weiter geht
Emma (91985)
vor 725 Tagen
Schreibe bitte schnell weiter
Littelwolf (56384)
vor 750 Tagen
Danke für den Hinweis "Checkaaa XD" aber bei Kanada handelt es sich um die deutsche und bei Canada um die englisch/amerikanische Schreibweise. Also haben wir beide recht
Checkaaa XD (44667)
vor 751 Tagen
Eigentlich echt cool, aber es wird Kanada und nich Canada geschrieben...
Rebac (21540)
vor 814 Tagen
Bitte Littelwolf, schreib weiter!! Es ist selten dass ich eine so gute FanFiktion finde! Bitte schreib weiter!
Melanie1998 (03658)
vor 871 Tagen
Bitte schreib schnell weiter !! Ich bin schon gespannt wie es weiter gehen wird !! *-*
Isabella cullen (03179)
vor 1009 Tagen
Und ich liebe edward cullen
Isabella cullen (03179)
vor 1009 Tagen
Ich twilight es ist mein leben und ich bin ein vampir
Ich liebe blut und neige mich zuder sonne
Ich bin eiskahlt und so bleich wie edward
Und ich bin10 Jahre alt
twilight team edward (35974)
vor 1016 Tagen
Bitte schreib schnell weiter! Ich liebe es wie du die Geschichte schreibst! Du musst bitte weiter schreiben! *_*
Littelwolf (58848)
vor 1017 Tagen
So, da die Geschichte bei euch so gut an zu kommen scheint - und ich mich momnentan in einem totalem kretivitätsfluss befinde....
Kapietel 4 wird zur zeit von Testedich.de überprüft ;-)
!!! (07066)
vor 1018 Tagen
Ich stimme zu, du musst unbedingt schnell weiter schreiben! Die Geschichte und dein Schreibstil sind großartig! Ich freue mich schon auf das nächste Kapitel! ;D
Amymaus1999 (60674)
vor 1018 Tagen
MEHR, MEEHR, MEEEEHRRR😂😂
Gute Story, stell schnell die nächste online😉
Lg Amy✌️
Littlewolf (84310)
vor 1029 Tagen
Danke für die positiven Rückmeldungen :-) geplant ist jeden Monat ein Kapitel (eventuell die ersten 10 auch etwas früher)
Elli (35519)
vor 1029 Tagen
ich schließe mich twilight team edward an ;) die Geschichte ist gut geschrieben :)
twilight team edward (86403)
vor 1030 Tagen
Die Gesichte ist echt gut. Freue mich wenn es weiter geht :)