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Als ich sie kennenlernte

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2 Kapitel - 2.242 Wörter - Erstellt von: Minna - Aktualisiert am: 2014-11-01 - Entwickelt am: - 1.024 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Annabell lernt Bloody Painter kennen und erlebt eine große Überraschung. Ihre Freundinnen Melanie (Mel und Liliana (Lili) kennen die Chaoten schon.

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Als ich sie Kennenlernte


Wieder ein Tag voller Trauer an dem ich nur im Bett liegen bleiben wollte. Alles ging mir auf die Eierstöcke. Selbst das Ticken der Uhr. Genervt ging ich hin, frickelte die Batterien raus und warf diese in irgendeine Ecke. Mein Handy schaltete ich komplett aus und die Kabel für die Klingel klemmte ich ab. Dann ließ ich alle Rollos runter und steckte alle restlichen Geräte aus der Steckdose. Nun viel ich beruhigt ins Bett und dachte an ihn. Er war der beste Mensch den ich je kennengelernt hatte doch jetzt war er irgendwo da oben. Ich klaubte meinen MP3-Player vom Boden auf und startete ihn. Zur Wand gedreht dachte ich an ihn und wieder liefen mir die Tränen auf mein Kopfkissen das mit der Zeit feucht wurde. Wieso mussten diese Arschlöcher meinen Miro nur umbringen? Er wollte doch nur bei der Bank nach seinem Gehalt sehen und dann war alles vorbei. Ich vermisste alles an ihm, seine Stimme, sein Lachen und ich vermisste sein meckern wenn ich mir schon wieder 4 paar überteuerte Schuhe gekauft hatte. Meine Freunde lagen mir in den Ohren ich sollte mal unter Leute gehen. Doch soweit war ich noch nicht. Ich wollte meinen Mann zurück haben!

Heute stand ich vor einem Haus und sah mich um. Ich wollte mich darin mal umsehen als plötzlich die Fenster mit Rollos verdeckt wurden. „Oh ho da ist mein nächstes Opfer.“, meinte ich zu mir selbst und schlich vorsichtig um das Haus rum. Was für ein Zufall dass die Terrassen Tür angelehnt war! Leise betrat ich die Bude und sah das pure Caos. Überall lagen Bier, Wein und Wodka Flaschen herum die teilweise auch zerbrochen waren. Nicht ein leises ticken der Uhr war zu hören und ich schlich die Treppe nach oben. Dort lagen alle Bilder auf dem Boden und eins sah ich mir an. Ein Pärchen lag sich glücklich in den Armen und darunter die Namen >Annabell und Miro<. Fuck also könnte ihr Freund jederzeit zurückkommen. Nun zog ich mein Messer und setzte mir meine Maske auf. Darauf hatte ich mit Blut ein lächeln gemalt und hörte nun wie jemand weinte. Leise schlich ich rein und erkannte die Frau auf dem Bild wieder. Ich bemerkte einen Zeitungsartikel und laß ihn mir durch.
>Am 16. März 2010 wollte der Passant Miro Harkes zur Bank wo er von 3 vermummten Bankräubern erschossen wurde. Die Täter erbeuteten 2,7 Millionen Euro und konnten flüchten. Augenzeugen berichten das Herr Harkes Geld abheben wollte um mit seiner Frau Annabell Harkes die kürzlich Heirateten die Flitterwochen anzutreten. <
Der Artikel war erst 2 Wochen alt und ich empfand Mitleid. Ich kratzte mich mit meinem Messer am Hinterkopf und musterte sie.

Irgendwie hatte ich das Gefühl beobachtet zu werden und drehte mich zu dem Fremden um. „Was willst du? Mich umbringen? Dann mach es schnell!“, Schniefte ich und schmiss meinen MP3-Player zu den Batterien in die Ecke. Ich vergrub mich wieder unter der Decke und bereitete mich auf mein Ende vor. „Willst du weiter rumheulen oder dich rächen? Schluck deine Wut nicht runter.“, sagte der fremde und ich lugte unter der Decke hervor. Meinte er das gerade ernst? Langsam wischte ich mir durch mein verheultes Gesicht und setzte mich auf. „Ich kann doch niemanden umbringen.“, sagte ich leise und zitterte noch ein wenig. „Diese Hurensöhne schon. Wer ist wohl als nächste dran? Die Großmutter von nebenan die ein Konto erstellen will?“, meinte er trocken und ich starrte ihn irritiert an. „Ich weiß nicht.“, stammelte ich und vergrub meinen Kopf auf meine Beine. „Komm doch mit mir mit und ich werde dir helfen.“, bot er mir an und ich nickte. „Wie heißt du eigentlich?“, fragte ich ihn und packte meine Wichtigsten Sachen in 2 Rollis zusammen. „Ich heiße Helen-Otis. Meine Freunde nennen mich aber Bloody Painter.“, antwortete er mir und ich folgte ihm nach draußen.

Wir schlenderten zu mir nach Hause und schnell erreichten wir Slenders Villa. „Da sind wir.“, sagte ich und schloss die Türe auf. Gleichzeitig flog ein scharfes Messer an mir vorbei und Annabell sah mich geschockt an. „Das ist hier normal. Jeff und Jane fetzen sich täglich und oft artet das so aus.“, erklärte ich ihr als die beiden auch schon aus der Küche in den Flur flogen. Jeff lag unten und versuchte verzweifelt das Messer von Jane festzuhalten. „HEY.“, brüllte ich und die beiden hielten inne um die neue anzusehen. Wenige Augenblicke später machten die beiden aber weiter. Jetzt schaffte Jeff es das Messer wegzuschleudern und heftete Jane auf den Boden um sie zu würgen.

Kommentare (2)

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aiko (62580)
vor 728 Tagen
Tolle story, falls noch ne Fortsetzung kommt werde ich sie lesen :3

LG aiko
Lilly (11025)
vor 971 Tagen
Cool kommt da noch ne fortsetzung??