Chroniken der Unterwelt. Die erste Begegnung aus Magnus Sicht.

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1 Kapitel - 1.866 Wörter - Erstellt von: Kimdana - Aktualisiert am: 2014-11-01 - Entwickelt am: - 2.802 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Magnus Bane, der Hexenmeister, trifft auf Jace und co. Darunter auch Alec, der sein Herz auf merkwürdige Art und Weise berührt. Die erste Begegnung aus Magnus Sicht.

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    Es war laut. Magnus saß auf seinem Bett, das mit samtigen Kissen vollgestopft war. Der Boden unter seinen Füßen vibrierte. Er hatte keine Lust auf diese Party, er schmiss sie nur wegen seinem Kater dem großen Vorsitzendem Miau Tse Tung. Was eigentlich total unnötig war, da dieser vor einiger Zeit verschwunden war. Magnus wusste nicht wohin, wahrscheinlich war er einfach nur betrunken. Ein bisschen benebelt erhob sich Magnus und leerte sein Glas voll mit.... Ja mit was eigentlich? Magnus wusste es nicht. Plötzlich klingelte es an der Tür. Magnus machte sich auf den Weg zu Tür, was sich als deutlich schwerer erwies als gedacht. Als er sich zwischen den tanzenden, Elben, Vampiren und Hexen durch drängelte, kam ihm der Gedanke, dass es ja vielleicht die Werwölfe waren, die da auch mitfeiern wollten. Sollte das wirklich zutreffen, hätte das fatale Folgen für seine Wohnung, dass wusste Magnus. Schließlich hatte er sich dieses Mal, für die Vampire entschieden. Er hatte ihrem Anführer versprechen müssen, dass kein einziger Werwolf an diesem Abend in seinem Haus erscheinen würde. Magnus seufzte, dann setzte er seinen Weg zur Tür fort. Als er endlich davor zum stehen kam, schien der Jenige der auf der anderen Seite der Tür stand, ungeduldig zu werden, denn die Klingel läutete noch ein paar Mal hintereinander. So als würde Jemand, den Finger gar nicht mehr von der Klingel nehmen. Na toll. Solche Leute waren ihm ja am Sympathischsten! Genervt öffnete er die Tür. Er blickte direkt in ein Paar tiefe, blaue Augen. Magnus stand da wie vom Blitz getroffen, an irgendwen erinnerte der schwarzhaarige Junge mit den blauen Augen ihn. Er zwang sich dazu seinen Blick weiter gleiten zu lassen. Ein schwarzhaariges Mädchen, ein blonder Junge mit bedrohlich leuchtenden Augen, ein Menschenjunge und…. Clary! Tausend Fragen drängten sich ihm auf. Warum war sie hier? Warum war sie mit Schattenjägern unterwegs? Was war mit Jocelyn passiert? Es gab nur eine Erklärung, für das Ganze und die war so schrecklich, dass er gar nicht daran denken wollte. Valentin! Verdammt! 'Bevor seine Gesichtszüge ihm vollkommen entglitten, sagte er, “ Was wollt ihr hier, ich kann mich nicht erinnern Schattenjäger zu meiner Party eingeladen zu haben?” Das schwarzhaarige Mädchen, hielt ihm eine Einladungskarte unter die Nase und sagte, “Und was ist das?” darauf hin erwiderte Magnus, “Ich muss wohl betrunken gewesen sein.” Sein Blick wanderte wieder zu dem schwarzhaarigen Jungen. William! Seine Augen erinnerten ihn an Will! Dieser hatte die gleichen blauen Augen gehabt. Magnus wäre beinahe wieder in Gedanken versunken, da sagte der blonde, “ Magnus Bane, wir müssen reden.” Magnus seufzte: “Kommt rein.”
    Magnus führte die Schattenjäger, in sein Schlafzimmer. Normaler Weise hätte er das niemals getan, denn in seinem Schlafzimmer hatte Niemand etwas zu suchen, doch im Moment, sah es so aus, als gäbe es keinen anderen Raum, in dem man sich einiger Maßen ungestört unterhalten konnte. Außerdem hatte Clary im mit Sicherheit eine Menge zu erzählen. Das schwarzhaarige Mädchen, was der Blonde mit “Isabelle” ansprach, mischte sich zusammen mit dem Menschenjungen unter die Tanzenden. Der Rest folgte ihm in seine Privaträume.
    “So…” eröffnete Magnus das Gespräch, “was wollt ihr hier?”
    Der blonde ergriff sofort das Wort. “ Kennst du sie?” er deutete mit dem Finger auf Clary. Magnus sagte, “ Nein.”
    Der Blonde zog die Augenbraue hoch. “Wie merkwürdig, sie hat mir da was ganz Anderes erzählt, außerdem findet sich in ihren Gedanken eine Signierung… Deine Signierung!”
    Magnus seufzte, es hatte ja doch keinen Sinn, wenn es stimmte, wenn Valentin Jocelyn wirklich hatte, konnte er die Deckung ruhig fallen lassen. “Okay… Ich war es, der ihr den Bann auferlegt hat. Ich war stolz auf mein Werk, es war perfekt.” Nun wandte er sich direkt an Clary, “ Alles was du gesehen oder gehört hast, alles was nur entfernt mit der Verborgenen Welt zu tun hatte, hast du im gleichen Augenblick wieder vergessen. Der Bann war so verzwickt, dass deine Mutter jedes Jahr erneut kommen musste, damit er nicht nachließ. Es war mein Meisterwerk. Allerdings ist deine Mutter, seit geräumiger Zeit nicht mehr mit dir hier gewesen. Kein Wunder das du jetzt bei mir aufkreuzt.” Er blickte in die Runde, der Blonde hatte die Augenbraue wieder hochgezogen, Magnus überlegte, ob er ihn darauf aufmerksam machen sollte, dass Augenbrauen so stehen bleiben konnten, wenn man sie zu oft und zu lange in dieser Position stehen lies. Entschied sich aber dagegen. Sein Blick wanderte weiter zu dem Schwarzhaarigen, der verständnisvoll dreinblickte. Magnus entschied sich dafür ihn anzusprechen. “ Wie heißt du?” Der Junge fuhr erschrocken zusammen. “Ich?” Magnus nickte.
    “Ich heiße Alec.”
    Magnus grinste ihn an. Dann mischte sich der Blonde ein, “Das ist ja alles schön und gut, aber kannst du den Bann aufheben?
    Magnus wandte sich ihm widerwillig zu. “Nein der Bann wird mit der Zeit von alleine verschwinden. Wenn ich den Bann von ihr nehmen würde, und nur einen klitzekleinen Fehler dabei mache, könnte sie sterben. Das willst du sicherlich auch nicht riskieren, für deine Ratsangelegenheiten.” Magnus Gesicht verzog sich zu einer grimmigen Maske. Er würde keinen Finger rühren, da konnte der Blonde noch so viel mit seiner Augenbraue akrobatisieren. Der Blonde funkelte Magnus nun wütend an. Clary schaute besorgt drein, als der Blonde Anstalten machte sich zu erheben. Magnus war unbeeindruckt, und blieb ruhig. Alec spannte sich an, er zischte “Jace!” Jace erstarrte, setzte sich dann aber wieder hin. Alec entspannte sich zwar nicht, aber Jace schien sich wieder unter Kontrolle zu haben. Er sagte, “ natürlich will ich nicht das Clary stirbt. Wir hoffen jetzt einfach mal, dass der Bann sich von alleine wieder auflöst und Clary auf ihre Gedanken zugreifen kann.
    Magnus wollte gerade etwas sagen, da kam Isabelle in den Raum gestürmt. “Simon ist eine Ratte!”
    Alec sprang auf, “Wieso? Hat er dich angefasst! Was hat er gemacht!” Eifersucht keimte in Magnus auf.
    Isabelle schüttelte hektisch den Kopf, “Nein, ich meinte es so wie ich es gesagt habe! Er ist eine Ratte! Er hat irgend so ein Zeug getrunken, ich hab gesagt er soll das nicht trinken, doch da war es schon zu spät!” Nun sprang auch Clary auf, “Wo ist er!” Jace war der Einzige, dem das Ganze zu gefallen schien, denn er grinste.
    Isabelle schaute unglücklich drein, Clary schrie sie jetzt förmlich an, “WO IST ER!” Isabelle schluchzte, “Er ist unter einen Tisch gelaufen.” Clary schrie sie erneut an, “ Und da hast du ihn alleine gelassen!” Jace hatte sich jetzt erhoben, er ging aus dem Raum, vermutlich um Simon zu suchen.
    Alec stand plötzlich neben Magnus, “tut mir Leid, dass wir dir so viele Umstände bereiten.” Magnus lächelte ihn an, “Macht nichts, mir wäre sonst ja doch nur langweilig.” Nun lächelte Alec auch, doch da zog Isabelle ihn schon am Arm mit sich, “Wir müssen Simon suchen.” Alec warf Magnus noch einen gequälten Blick zu, da hatte Isabelle ihn schon durch das Gedränge gezogen. Jace stand neben Clary, die eine kleine graue Ratte in der Hand hielt, als die beiden ankamen. Alec musterte Simon. Dann wandte er sich an Clary, “bist du sicher, dass das Simon ist?” Clary warf ihm einen düsteren Blick zu. “Natürlich bin ich sicher.” Sie drückte Simon ein bisschen näher an ihren Oberkörper. “Armer Kerl.”
    Jage grinste, “an deiner Stelle hätte ich nicht so viel Mitleid mit ihm, so nahe wie jetzt war er deiner Brust wahrscheinlich noch nie!” Clary bestrafte ihn mit einem finsteren Blick. Hielt Simon aber ein bisschen von sich weg. Magnus, der den anderen gefolgt war, ohne dass sie es merkten, lachte. Alec und Isabelle drehten sich zu ihm um. Isabelle sah ihn flehend an. “Kannst du nicht irgendwas machen?” Magnus schaute auf Simon, dann sagte er, “Einfache Hausratte. Da ist nichts zu machen. Außerdem ist es überflüssig.” Jace blickte ihn erfreut an, “Ich war ja gleich der Meinung, dass es sich nicht lohnt.” Clary musterte beide erzürnt, “ was soll das heißen, es lohnt sich nicht?” Magnus blickte zu Clary hinab, dann sagte er, “Der Zauber ist nicht von Dauer, er wird sich irgendwann, vermutlich in ein paar Stunden, von selbst auflösen.” Clary seufzte. “Und wie soll ich eine Ratte… Ich meine Simon, mit in die U-Bahn nehmen? Dann werde ich vielleicht angezeigt, wegen Schädlingsverbreitung oder so ähnlich!” Sie hielt inne, dann fügte sie noch schnell an Simon gewandt hinzu, “damit will ich natürlich nicht sagen dass du ein Schädling bist.” Sie streichelte im über den grauen Kopf.
    Magnus schaute Alec an. Was passierte mit ihm, warum verspürte er Eifersucht, sobald Isabelle oder Jace mit ihm sprach? Alec schien nun gespürt zu haben, dass er beobachtet wurde, denn er drehte sich halb um. Magnus war überwältigt von der Tiefe, seiner Augen. Wie hypnotisiert starrte er Alec an. Dieser Moment wahrte ungefähr eine Sekunde, dann wandte Magnus sich blitzschnell zu Jace. “Ich hoffe nicht, dass eures Gleichen mich in den nächsten Tagen besucht?” Seine Augen glitzerten gefährlich. Jace schien beeindruckt, er sagte “ Nein. Dafür sehe ich keinen Grund. Du hast uns ja bereitwillig Auskunft erstattet.” Magnus nickte, aus den Augenwinkeln beobachtete er Alec, der immer noch ein bisschen verloren im Raum stand. Clary ging zu Alec, kannst du Simon bitte in meinen Rucksack stecken?” Sie reichte ihm den protestierenden Simon und drehte sich um, so das Alec ihn schnellstmöglich in den Rucksack werfen konnte. “Aua!” Sagte Alec vorwurfsvoll, sein Daumen blutete. Clary, deren Rucksack jetzt verschlossen war, drehte sich zu ihm um.” Das tut mir leid… Wenn Simon wieder ein Mensch ist, wird er sich bestimmt entschuldigen.” Alec brummte noch irgendetwas Unverständliches und wischte sich dann den Daumen an der Jacke ab. Magnus tippte ihm auf die Schulter, “Zeig mal her.” Alec hielt ihm den Finger hin. “Ist nicht so schlimm geht schon.” Magnus nahm Alecs Hand in die Seine. Seine Finger ließen das Blut verschwinden, und die Wunde schloss sich. Alec zog seine Hand zurück und schaute ihm in die Augen. Für einen Moment schien es, als würde die Zeit still stehen. Dann war es vorbei, Alec wandte sich ab. Isabelle blickte ein wenig merkwürdig drein. Sie ahnte, dass sich da etwas anbahnte.

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