Amara D. Saya, so jung und schon gefährlich.

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3 Kapitel - 1.453 Wörter - Erstellt von: MonkeyD.Saya - Aktualisiert am: 2014-11-01 - Entwickelt am: - 4.172 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Amara D. Saya lebt bei ihren Adeligen Eltern, die Saya hassen, weil sie lieber einen Sohn wollten. Doch als ihr Großvater ihr ein spezielles Geschenk macht, nimmt ihr Leben eine Wende...

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Erst einmal ein paar Infos über den Hauptcharakter:

Name: Amara D. Saya
jetziges alter: 5
Macht: Körperfrucht (wird in der Geschichte erklärt)
Rang: Adelige

Es war dunkel im Haus. Mami und Papi schlafen bereits. Ich gehe in das Arbeitszimmer von Papi und mache so wenig Krach wie möglich, um niemanden zu wecken. Die Holzdielen knarzen unter meinen nackten Füßen. Ich öffne die Schublade und hole die Truhe raus, die mir Großvater zum Geburtstag geschenkt hatte. Papi hatte zuerst reingesehen, dann hatte er die Truhe wieder zugeklappt und in die Schublade gesperrt. Meine Eltern hassen mich. Sie wollten schon immer lieber einen Sohn haben, und das lassen sie mich auch jeden Tag spüren. Nur mein Großvater mochte mich. Aber er lebt sehr weit weg. Ich öffne sie nun auch und sehe eine komisch-aussehende Frucht. Ich hol sie raus und lege sie auf den Schreibtisch. Darunter war ein Zettel. Diesen holte ich auch raus und lies darauf jene Worte:

Liebe Saya,

Was du hier drin siehst, ist eine Teufelsfrucht. Die Körperfrucht, um präzise zu sein. Hinter diesem Brief, siehst du eine Karte. Sie führt dich direkt zu mir. Falls du es bei dir nicht mehr aushältst. Du weißt bestimmt nicht was das ist, aber das ist nicht so wichtig. Sie gehört nun dir, ich hätte sie gerne behalten, doch leider habe ich schon von einer anderen Teufelsfrucht gegessen. Tue und lasse damit was du begehrst.

Dein Großvater

Ich überlegte kurz und entschloss mich sie zu essen. Ich steckte sie in meinen Mund und hätte sie fast wieder ausgekotzt. Dieser Geschmack war unausstehlich. Ich riss mich zusammen und schluckte das ganze runter. Dann machte ich mich dran die Karte zu studieren. Ich erkannte mein Haus, den Weg, der davon weg führte, den Hafen. Ich sah auch ein rotes Kreuz, auf einer Insel und vermutete, dass dieses Kreuz, das Haus von Großvater sein musste. Ich schaute kurz auf die Uhr, vier. Mich ergriff die Panik, weil ich nun schon seit drei Stunden hier stehe. Im Korridor hörte ich Schritte, die direkt auf mich und das Arbeitszimmer zukamen. Ich schaltete das Licht aus und versteckte mich in der Ecke. Eine Silhouette trat herein, und ich erkannte sofort meinen Vater. Seine Art zu laufen und sich zu bewegen, wie jeder Adlige dieses Rangs. Er schaltete das Licht wieder an und entdeckte mich in der Ecke. Er sah auf den Schreibtisch und nahm die leere Truhe in die Hände. „Wo ist der Inhalt dieser Truhe, Saya?“ Er sah mich extrem finster an und rief Mami. Sie stand ganz plötzlich im Türrahmen und guckte mich genauso finster an wie Papi es tut. Dann kam er auf mich zu und verpasste mir eine Ohrfeige. „Du hast es gegessen, nicht wahr?“ Den Brief versteckte ich vorsichtshalber in meiner Hosentasche. Er holte gerade auf eine neue Ohrfeige aus, da spürte ich etwas hartes in meiner Hand. Ohne Nachzudenken, schlug ich Papi damit. Ich merkte aber erst das es ein Schwert war, als Papi am Boden lag. Er stand erstaunlicherweise aber wieder auf, betrachtete seinen Oberkörper und musste feststellen, dass dort nur ein Kratzer war. Er schlug mich dieses Mal noch fester und Mami tat ihm gleich. Ich hörte irgendein Pochen. Das pochen von einem Herzen. Meines war es nicht, denn der Rhythmus war ganz anders. Ich hörte besser hin und stellte fest, dass es das von Papi war. Ich glaube, das ist diese Frucht. Papi wollte mich einmal schlagen, und in diesem Moment, hasste ich ihn mehr als alles andere. Ich wünschte mir, er würde aus meinem Leben verschwinden. Plötzlich kippte er um. Ich hörte sein Herz nicht mehr schlagen.

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