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Hogwarts - Slytherin mal anders

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1 Kapitel - 1.970 Wörter - Erstellt von: Jenny<3 - Aktualisiert am: 2014-11-01 - Entwickelt am: - 2.274 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Wer sagt, dass Slytherins kein Herz haben? Wer sagt, dass sie nichts anderes können als gemein zu sein? PS: In dieser Geschichte geht es um die Charaktere die bereits bei Harry Potter existieren und einige wurden neu dazu erfunden. Es handelt sich um ein Mädchen namens Megan Scott. Ihre Familie ist wie die der Malfoys, wichtige Leute die besonders hoch angesehen werden. Schließlich wird es Zeit nach Hogwarts zu fahren, wo sie auch schnell bemerkt, dass Slytherin vielleicht doch nicht die richtige Entscheidung war und Hogwarts vielleicht doch nicht ganz so sicher ist, wie sie dachte. Viel Spaß beim lesen <3

1
Es war der letzte Ferientag und mein Geburtstag. Ich wurde süße 15. Es war früh am Morgen, langsam erwachte ich aus meinem traumlosen Schlaf. Ich streckte mich und stieg aus meinem großen Rundbett.
Total verpeilt schlenderte ich zu meinem eigenen Badezimmer, dass mit meinem Zimmer verbunden war. Ich stellte mich vor den riesigen Spiegel und fing an, meine bis zum Ellenbogen langen, leicht gewellten, dunkel blonden Haare zu bürsten. Ich liebte meine Haare.
Ich achtete immer auf gute Pflege. Ich trug einen Mittelscheitel und hatte vorne zwei Strähnen die Schulter lang waren. Von da aus verlief mein Haar immer länger bis zum Ellenbogen. Das Aussehen war mir schon ziemlich wichtig, auch meine Familie legte viel Wert drauf.
Ja, ich gebe zu, wir gehörten zu den wichtigen Leuten, die höher angesehen wurden als normale aber ich nahm das nicht als Vorteil. Meine Eltern waren Zauberer, was natürlich bedeutete, dass ich reinblütig war. Mir war es eigentlich völlig egal, was für ein Blutstatus ich hatte aber meine Familie bestand darauf, dass jedes Familienmitglied, dass den Nachnamen Scott trug, reinblütig war.
Wie dem auch sei, ich zog mir eine schwarze Röhrenjeans und ein grau meliertes T-Shirt an, dann gesellte ich mich zu meinem Vater und zu meinem ein Jahr älteren Bruder Kyle, die bereits schon am Küchentisch saßen. Meine Mutter war bereits vor drei Jahren verstorben, doch wie und weshalb wusste ich selbst nicht so genau. Ständig wurde das Thema gewechselt wenn ich nachfragte. Kyle kam auf mich zu und nahm mich in seine Arme,, Alles Gute, Meg!'', ich drückte ihn ebenfalls,, Danke Kyle!'', wir lösten uns voneinander und gesellten uns zu unserem Vater an den Tisch.
Lächelnd blickte er mich an, die Arroganz fehlte natürlich nicht. Ja, in dieser Familie liegt ein wenig viel Arroganz wenn ich ehrlich bin aber so sind wir Scotts nun mal.,, Auch von mir, alles Gute mein Kind'', fing er an zu sprechen,, Wie du siehst, habe ich dir dein Lieblingsfrühstück vorbereiten lassen''
Ehe er aussprechen konnte, stopfte ich mich schon mit sämtlichen Leckereien voll.,, Na-na-na Megan, wo bleiben denn deine guten Manieren?'', etwas entsetzt sah mich mein Vater an. Genervt nuschelte ich ein kaum verstehbares,, Entschuldige''.,, Ach ja Meg, Vater und ich haben noch eine kleine, sagen wir mal 'Überraschung' für dich''
,, In der Tat'', bestätigte mein Vater. Ich schluckte noch gerade so den letzten Bissen runter und schaute sie dann neugierig an. Mein Vater zog einen Brief aus seiner Jackentasche und überreichte ihn mir.
Ich brauchte ihn nur anzusehen und schon wusste ich, woher er stammt. Total begeistert sah ich die beiden an,, Ist das wahr? Ich darf endlich nach Hogwarts?''
,, Ich denke, du bist nun alt genug um auf dich selbst aufpassen zu können. Ich bin mir sicher, aus dir wird einst mal eine große Zauberin, schließlich wurdest du von mir jahrelang unterrichtet''
,, Da bin ich mir sicher, Vater'', ein freches Grinsen machte sich in meinem Gesicht breit. Es stimmt schon, vier Jahre wurde ich von meinem Vater zu Hause unterrichtet, während mein Bruder schon mit 11 Jahren nach Hogwarts durfte. Mein Vater meinte immer, ich wäre noch zu unerfahren gewesen, was Zauberei anging und ohne Wissen, wäre es für mich zu gefährlich gewesen in Hogwarts, auch wenn man sagt, Hogwarts sei eines der sichersten Orte.
,, Jetzt aber los! Wir müssen dir noch deine Schulsachen besorgen'' zischte Kyle mir zu, nachdem wir fertig gegessen haben und zerrte mich mit. Ich ließ mich nur schwer mitziehen,, Lass los Kyle. Ich komme auch ohne das du mich ziehen musst mit dir mit. Wozu überhaupt die Eile?''
,, Kommt gar nicht in Frage.'', antwortete er mit fester Stimme,, Es sind nicht gerade wenig Sachen, die wir dir besorgen müssen und außerdem weiß ich, wie lange du brauchst, bis du all deine Sachen zusammen gepackt hast.'', mit erhobenen Augenbrauen schaute er kurz zu mir nach hinten.
,, Du strahlst so viel Arroganz aus Kyle. Unfassbar.''
,, Ich bitte dich...'', dieses Mal steckte noch viel mehr Arroganz in seiner Stimme.
Nach langem gehen zerrte er mich um die nächste Ecke und wir blieben vor einer riesigen Steinmauer stehen. Fragend sah ich ihn und dann die Mauer an. Auf einmal fing er an, in einer bestimmten Reihenfolge, ein paar Steine mit seinem Zauberstab anzutippen.
In nur wenigen Sekunden fingen die Steine an sich zu bewegen und verschafften uns einen Weg in die Welt der Zauberei und Hexerei. Völlig begeistert und erstaunt starrte ich auf die unzählige Menschenmenge von Zauberer und Hexen die mit ihren schwarzen umhängen vor mir umher wanderten.
,, Willkommen in...der Winkelgasse'', er deutete mit seiner Hand auf den vor mir liegenden Ort. Immer noch begeistert bestaunte ich das geschehen vor mir.,, Klye es...es ist unglaublich hier!''
,, Natürlich ist es das'', er klang ziemlich selbstsicher und ging dabei ein paar Schritte voraus, bis er sich schließlich zu mir umdrehte und Rückwärts weiter ging,, Immerhin ist es die Welt der 'Zauberei und Hexerei''', führte er seinen Satz fort und zwinkerte mir dabei zu.
Breit fing ich an zu Grinsen, dann lief ich zu ihm und hackte mich bei ihm ein. Gemeinsam liefen wir von einem Laden zum anderen, jedoch konnten wir keine Strecke ungestört zurücklegen, da ständig irgendwelche Freunde von Kyle auftauchten, die er natürlich begrüßen musste.
Nach 'ner gewissen Zeit wurde das ganz schön nervig. Doch was noch viel schlimmer war ist, dass er es einfach nicht lassen konnte, jeden einzelnen seiner Freunde zu erzählen, dass ein weiterer Scott den Slytherins beitreten wird, woraufhin mich alle selbstverständlich ganz genau musterten, unter anderem auch Malfoy...Tyler Malfoy.
Ich habe schon viel über die Familie Malfoy gehört, laut meinem Vater, waren sie ebenso wichtige und hoch angesehene Leute wie wir. Lucius Malfoy spendete großzügige Spenden an das Ministerium und war Erbe des Malfoyreichtums.
Tyler und Draco Malfoy waren seine Söhne und soweit ich wusste, waren beide auf Hogwarts und Draco war bereits schon 15. Tyler hingegen war schon 16 und somit im selben Jahrgang wie Kyle. Beide waren bei den Slytherins und Reinblütig, genau wie wir. Mit so viel Gemeinsamkeiten, ist doch wohl klar, dass Tyler und Kyle auch noch beste Freunde waren oder? Nach längerem reden verabschiedete Kyle sich endlich und wir konnten weiter.
, Kyle?'' unsicher schaute ich ihn an
,, Was gibt’s?'', er sah mich ebenfalls an. Erst schwieg ich ein paar Sekunden und überlegte, dann aber fragte ich ihn doch:,, Wieso bist du dir eigentlich so sicher, dass ich nach Slytherin komme?''
Kyle fing an auf einer Seite zu lächeln und drehte sein Kopf dann wieder nach vorne,, Mach dir darüber mal keine Gedanken'', er öffnete eine Ladentür und wir traten ein, schweigend gingen wir an die Kasse.
,, Was macht dich das so sicher?'', fragte ich weiter und stellte mich mit verschränkten Armen ihn gegenüber. Er sah mich schon etwas genervt an
,, Meg, jeder der Scotts war in Slytherin und jetzt hör auf mich mit deinen Fragen zu durchlöchern! Im Moment haben wir wichtigeres zu tun...Wo steckt den bloß dieser Olivander?'', seine Stimme klang ziemlich gereizt.
Ungeduldig und schaute er sich um.
,, Sucht ihr etwas bestimmtes?'', tauchte Plötzlich eine fremde Stimme auf und mit ihr auch ein älterer Mann, der aus einer hinteren Ecke zum Vorschein kam. Genervt verschränkt Kyle die Arme,, Ja, Sie um genauer zu sein!'', gibt er monoton als Antwort.
,, Ach Mr. Scott, wie schön dich wiederzusehen. Was führt dich hier her?'', das waren Worte, die beinahe wie raus gewürgt klangen und so voller Sarkasmus steckten. Seine Tonlage gefiel mir überhaupt nicht, auch Kyle ließ das nicht so einfach auf sich sitzen,, An Ihrer Stelle, würde ich ganz schnell meine Tonlange ein wenig verändern Olivander. Wir wollen doch nicht, dass Vater erfährt, wie unangebracht sie mit mir reden?''
Auf einmal wurde sein Blick ganz weich und unschuldig, woraufhin ich mir ein leises kichern einfach nicht verkneifen konnte, auch Kyle blickte grinsend zu mir rüber. Dieser Olivander schien meine Familie wirklich nicht besonders gern zu haben.
,, Natürlich..'', mit großen Schritten kam er auf uns zu,, Ich bitte um Verzeihung Mrs. und Ms. Scott. Wie kann ich Ihnen behilflich sein?''
Mit einem zufrieden gebenden Lächeln starrte Kyle ihn an,, Geht doch. Wir sind auf der Suche nach einem Zauberstab für meine Schwester Megan'', er zog mich enger an sich ran, woraufhin ich genervt meine Augen verdrehte und kaum bemerkbar meinen Kopf schüttelte.
Ständig dieses Rumgeziehe von ihm. Er konnte es einfach nicht lassen. Kyle schien meine genervte Reaktion bemerkt zu haben, er stupste mir kurz etwas kräftiger mit seinen Ellenbogen gegen meinen Arm und warf mir dann seinen typischen 'benimm dich' Blick zu. Ich ignorierte den Stups einfach und nuschelte ein leises,, Ist ja gut..''
Bevor ich mich dann wieder zu Olivander wendete, der mit einem Zauberstab in der Hand auf mich zu kam. Es war ein unglaubliches Gefühl, seinen eigenen Zauberstab in der Hand zu halten. Nachdem wir bezahlt hatten, machten wir uns wieder auf den Weg nach Hause. Endlich angekommen lagerten wir die ganzen Sachen oben in meinem Zimmer ab.
Erschöpft ließ ich mich auf mein Bett fallen und auch Kyle ließ sich seufzend neben mich fallen.
,, Ich kann mich gar nicht daran erinnern, dass Schulsachen kaufen so anstrengend ist..'', murmelte er erschöpft
,, Wenn du nicht jede zwei Minuten einer deiner Freunde begegnet wärst, wäre es um einiges leichter gewesen.'' Aus dem Blickwinkel sah ich, dass er seinen Kopf zu mir drehte und mich anstarrte.
,, Ist doch wahr'', gab ich noch hinzu und sah ihn dann ebenfalls an.
Er hob leicht grinsend seine Augenbrauen,, Ach meinst du, ja?'' und schon wieder steckte so viel Arroganz in seiner Stimme, doch ehe ich antworten konnte, lag auch schon ein riesiger Kissen auf meinem Gesicht. Klye fing schadenfreudig an zu lachen.
,, Na warte!'', ich riss das Kissen von meinem Gesicht und schlug es mehrmals auf ihn, bis er sich schließlich auf mich stürzte und wir wieder zurück ins Bett fielen. Immer noch lachend starrten wir auf die Zimmerdecke.
,, So genug getobt. Lass uns packen'', langsam stand Kyle auf und half mir hoch.,, Gut. Wir sehen uns unten'', mit diesen Worten schob ich ihn aus dem Zimmer und machte mich ran ans packen. Hogwarts ich komme!

Kommentare (7)

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julietta snape (61654)
vor 925 Tagen
Super! Schreibe Bitte weiter
lillian (29793)
vor 997 Tagen
Bitte schreib schnell weiter
Luna Lovegood (85885)
vor 998 Tagen
MACH WEITER AUF JEDEN FALL!!!!!!!!!!!!!!BITTE!!!!
Luna Lovegood.
Julia (84091)
vor 998 Tagen
Schreib weiter ich möchte weiter lesen
Auriga (75096)
vor 998 Tagen
Wow sehr schön!
Mal was anderes!
Elly (21326)
vor 998 Tagen
ich schließe mich Lys an :) freue mich schon auf dif Fortsetzung ;)
Lys (89637)
vor 998 Tagen
Gut geschrieben.