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Liebe ist....

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3 Kapitel - 4.556 Wörter - Erstellt von: Mona - Aktualisiert am: 2014-11-01 - Entwickelt am: - 1.368 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Was kann Liebe alles?
Manchmal kann Liebe...
Lass dich überraschen.

1
Was ist eigentlich Liebe?

Vertrauen
Gemeinsamkeiten
das Gefühl zu haben sich fallen lassen zu können.

So war es bei Julia und John gewesen, Julia hatte das Gefühl gehabt dass
sie den einen Menschen gefunden hatte, den Menschen auf den sie sich
verlassen konnte dem sie vertrauen konnte. Das sie und John zwar nicht
dasselbe dachten, aber dasselbe fühlten und dem entsprechend auch
handelten. Sie hatte geglaubt den einen Menschen gefunden zu haben
mit dem sie Seelenverwandt war. Doch sie hatte leider feststellen müssen
das auch wenn Menschen sich so nahe waren, und das gleiche dachten
doch nicht gleich waren, ihre Handlungen waren unterschiedlich. Julia hatte
John geliebt und ihm vertraut, sie hatte gedacht dass es ihm auch so ging
und war enttäuscht worden. Sie hatte feststellen müssen, dass man niemanden
vertrauen konnte, dass die meisten Menschen einen hintergingen und einen
am Ende genauso enttäuschten wie alle anderen auch, auch wenn man den
Eindruck hatte, dass man diesem Menschen nah war und dieser eine Mensch
der einzige war der einen Verstand, hatte Julia feststellen müssen, dass man
die Menschen an ihren Taten beurteilen sollte und nicht an den Gedanken, die
sie preisgaben. Den manche Menschen machten dies ganz geschickt, sie
warten was die sagten, den sie gefallen wollten, wiederholten was diese gesagt
hatten und machten so den Eindruck als hätten sie die gleichen Ziele oder
Gedanken zu haben.
Andere hingegen die zuerst etwas sagten, könnten auch die Gabe zu haben,
zu spüren, dass der Mensch mit dem sie sich gleichstellen wollten dachte und
dass aus zu sprechen, was dieser sich wünschte und so den oben genannten
Eindruck erweckten. Doch welche Taten ein Mensch vollzog, zeigten sofort
etwas über seine Gedanken aus, dies waren Handlungen die man nicht vor
anderen verstecken konnte. Wenn ein Mensch sich zu einer Handlung
entschlossen hatte, war diese (fast) sofort für andere Sichtbar und ließ
sich nicht wieder rückgängig machen. Die Umwelt hatte diese bereits auf
genommen und würde diese auch wenn sie am Rande geschehen war nicht
wieder vergessen können. Sie würde Im Gehirn gespeichert auch wenn sie
nicht immer abrufbar wäre, würde sie dennoch existieren. Und egal wie klein die
Handlung wäre, wäre es etwas dass die Mitmenschen aufnehmen würden. Außer
die Reizüberflutung wäre zu stark.

Bei Julia und John hatte es sich so gezeigt, keiner der beiden hatte groß Erfahrungen
mit Beziehungen oder damit seine Gefühle auszudrücken und dennoch hatten sie
beide keine Probleme damit. Vielleicht weil es so gewesen war das Julia immer
den Eindruck gehabt hatte das Wissen was John dachte, was er fühlte. Obwohl er
jetzt endlich nur das gezeigt hatte was er hatte zeigen wollen. Julia hatte nur gesehen,
dass er sie liebte und bereit war alles für sie zu tun. Sie hatte auch stets den Eindruck
gehabt dass er glücklich gewesen war, dass er sie geliebt hatte. War das auch nur
gespielt gewesen?
Was hatte er wirklich gedacht?
Wie gut konnte sich ein Mensch verstellen?

John hatte manchmal den Eindruck gemacht, dass er das machte oder sagte
was andere vom ihm verlangten, vielleicht hatte man es auch nur denken wollen
oder mögen, weil sein Chef immer deutlich sagte was er von seinen Angestellten
verlangte. Doch John hatte wenn man drüber nach dachte selten seine Meinung
geäußert, immer hatte er Julia nach ihren Gedanken und Gefühlen gefragt und
dann ja ich auch gesagt. Es war schon komisch gewesen einen Menschen zu
kennen der so angepasst hatte, dem es so schwer fiel seine eigene Meinung
oder nur seine Gefühle zu äußern. Einem Menschen kennen zu lernen, der in dem
Maße Angst hatte anders zu sein, als die anderen. Der auf keinen Fall alleine da
steh wollte und dies auch sein Leben lang geschafft hatte, außer ein Mal. Und
daran wusste Julia immer wieder denken, dieses eine Mal war es John nicht
gelungen mit der Maße zu schwimmen, nicht aufzufallen.

Es war letzten Sommer gewesen, in der Beziehung der beiden war schon lange
nicht mehr alles in Ordnung Julia hatte schon länger den Eindruck dass es etwas
gab, was John ihr vor ihr Verbarg. Sie hatte den Eindruck dass er sich noch mehr
zurück zog, wenn das den möglich war. Er hatte immer wieder ausreden warum
sie sich nicht sehen konnten und diese worden immer abstruser. Julia wollte mit ihm
reden, ihm klar machen dass er ihr wichtig war, egal was er vor ihr verbarg, aber sie
wollte diesmal die volle Wahrheit hören, keine Ausreden, es war endlich mal Zeit,
dass John dass sagte was ihn belaste. Julia wusste dass er bei seiner Arbeit nicht
glücklich war, sein Chef zwang ihn Kritiken zu schreiben, zu denen er weder eine
Meinung hatte noch überhaupt etwas darüber wusste.

Kommentare (8)

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Swity (24401)
vor 856 Tagen
Aber trotzdem schön.
Swity (24401)
vor 856 Tagen
Wie traurig.
Da muss man ja gleich anfangen
zu Heulen.
Ana (46525)
vor 994 Tagen
Heulen musste ich auch
gerne mehr!!!!!
Paulinchen (05920)
vor 1052 Tagen
Ich hab geheult!
so schön
Samantha Frost (88133)
vor 1068 Tagen
Oh mein gott diese Geschichte ist voll schön-traurig einfach unglaublich ich hätte fast geheult.
Hannah (06090)
vor 1082 Tagen
Oh man ich liebe es
wie schafft Julia bloß damit zu leben
Monstermaus (42166)
vor 1121 Tagen
Oh man
die Arme
aber sie zeigt
was liebe alles schaffen kann
Mia (54294)
vor 1143 Tagen
Arme Julia!!!!!!
Aber so wie es aussieht kann Liebe doch eine Menge.
Sie kann fast leben retten!