Heimatlos *Kapitel 8*

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
1 Kapitel - 3.831 Wörter - Erstellt von: AliceChantal - Aktualisiert am: 2014-11-01 - Entwickelt am: - 1.793 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Weiter geht's!
Viel Spaß beim Lesen

<3

1
Kapitel 8 Ich wachte noch vor den ersten Sonnenstrahlen auf. Leise wie eine Katze schlich ich mich hinaus in den großen Saal. Ich will mir nun schnel
Kapitel 8


Ich wachte noch vor den ersten Sonnenstrahlen auf. Leise wie eine Katze schlich ich mich hinaus in den großen Saal. Ich will mir nun schnell etwas zu essen holen und dann werde ich wahrscheinlich ein paar Dorfbewohnern bei ihrer Arbeit helfen. Dieses Nichtstun macht mich verrückt und selbst zur Schule würde ich freiwillig gehen! Ich öffnete die Tür zum Speisesaal und ging hinein. "Guten Morgen, Mylady!" kam es von den Diener, welche gerade den Tisch deckten. "guten Morgen!" grüßte ich sie zurück und ging auf einen jungen Mann zu. Er war nicht viel Älter als ich. "Hallo " Sprach ich ihn an und lächelte freundlich. "Guten Morgen, Mylady...Kann ich etwas für Euch tun?" "Lass doch bitte dieses höfliche Getue! Ich bin Mineâ... Mina reicht aber auch." "Ich.. Mylady das kann ich nicht..." "Doch! Ich verlange es..." sagte ich ein wenig fester aber dennoch mit freundlicher Stimme. "Nun, wenn du das verlangst" Er lächelte mich an. "Supi! Nun... eigentlich wollte ich nur was kleines zu essen holen... aber ich glaube ich helfe lieber... Was kann ich tun?" "Ihr... Du kannst doch nicht mithelfen, das macht niemand von Adel!" "Ich bin doch nicht Adlig..." Ich schaute ihn belustigt an und musste mir das Lachen verkneifen. "naja.. ihr seid doch die Enkelin von Frau Galadriel von Lórien... somit seid ihr Adlig..." Kann sein.... Ich hab aber nicht das Gefühl das ich Adlig bin, also muss du mich auch nicht so behandeln... Also! Wie kann ich helfen?" Er stöhnte aber gab sich geschlagen. "Nun... erstmal kannst du ja helfen den Tisch zu decken.... aber nur wenn du willst!" "Jaja!" sagte ich grinste, nahm ihm die Teller aus der Hand und deckte mit den Anderen weiter den Tisch. Nachdem wir den Tisch zu Ende gedeckt hatten, war auch endlich die Sonne aufgegangen. "das haben wir echt gut hinbekommen..." grinste mich der junge Diener an. "ja...nicht wahr?... ach bevor ich es vergesse... willst du mir nicht endlich verraten wie du eigentlich heißt?" fragte ich ihn grinsend. "Eron... mein Name ist Eron" Sagte er mit einem leichten Lächeln. "Nun gut Eron... Ich mag dich du bist wirklich nett! Hast du vielleicht Lust mit mir Auszureiten?" Er lächelte mich mit leicht roten Wangen an. "Nun... ich muss nur noch schnell die Hühner füttern und danach... gerne!" Er nickte mit einem freudigen Lächeln und ging Richtung Hühnerstall. Ich schnappte mir schnell ein Stück Brot vom Tisch und verließ den Palast. Draußen sah ich gerade ein kleines Mädchen, welches Hilflos versuchte einen Karren mit verschiedenen Schalen und Tellern und Tassen zu ziehen. "Warte kurz! Ich helfe dir!" rief ich dem Mädchen lächelnd zu und nahm ihr den Karren ab. Seit ich hier bin habe ich ganz schön an Muskelkraft zugenommen. "Vielen Dank, Mylady!" Ich lächelte sie an und folgte ihr weiter zum Marktstand an dem ein junger Mann, höchstens 13, stand. "Bruderherz!" sagte das Mädchen, welches höchstens 8 ist. "Ich habe jemanden mitgebracht! Sie hat mir geholfen den Karren zu ziehen!" Ich nickte ihm lächelnd zur Begrüßung zu. "Danke, dass Ihr meiner kleinen Schwester geholfen habt! Kathleen bedankt dich!" "Dankeschön!" "Gern geschehen, meine Kleine! Das nächste Mal solltet ihr vielleicht die Aufgaben tauschen!" grinste ich neckisch den jungen Mann an. "Naja... Mama ist Krank und deshalb übernehmen wir ihre Aufgaben und ich traue mich nicht am Stand zu stehen..." Mein Lächeln verschwand und wurde zu Besorgnis... Ich hockte mich zu der Kleinen und nahm sie in den Arm, denn nachdem sie ihre Worte zu Ende gesprochen hatte liefen ihr kleine Tränen über die Wangen. "Weine nicht, meine Kleine! Alles wird wieder gut! Das verspreche ich!" Der Bruder der Kleinen kam zu uns und nahm seine Schwester auf den Arm. "Hör auf zu weinen Kathleen! Du bist doch ein großes Mädchen oder?" "JA!" "Große Mädchen weinen nicht! Große Mädchen sind Stark!" "Ich muss aber weinen!" Ich musste meine Tränen zurück halten, denn die Kleine tat mir so leid. "Kathleen... kannst du mich vielleicht mal zu deiner Mama bringen? Ich schaue mir sie mal an und vielleicht kann ich ihr helfen!" "Klaro!" das kleine Mädchen lächelte nun wieder und sprang von den Armen ihres Bruders. "Komm mit!" rief sie und lief los. "Danke! Katy hat es zur Zeit am schwersten seit dem Mutter krank ist.... So jemanden wie Euch müsste es öfters auf dieser Erde geben!" Ich nickte dem jungen Mann lächelnd zu und folgte der Kleinen.
"Hier wohnen wir!" Wir kamen an einem kleinen Haus an, welches ganz schön heruntergekommen schien... "Mama...? Ich habe jemanden mitgebracht... Sie ist richtig Nett und meinte sie will mal gucken ob sie dir helfen kann..." Wir gingen in das Haus, welches von innen genauso aussieht wie von außen. "Hallo, Madam... verzeihen sie die Störung..." Ich neigte meinen Kopf zur Begrüßung. "Das Ihr mich so begrüßt, Mylady! Das ist nicht wirklich der brauch... Eine Adlige neigt das Haupt vor einer Bäuerin..." Sie lächelte mich an. "Kommt zu mir meine junge Frau..." Sie bat mich zu ihr und ich setze mich an ihr Bett. "Katy! Geh doch wieder zu deinem Bruder und hilf ihm... Bitte!" Katy nickte und lief hinaus. "Warum hat meine Kleine Euch mitgebracht Mylady?" "Ihr könnt mich ruhig duzen! Mineâ ist mein Name, aber Mina reicht völlig. Nun... Ich hatte Eurer Tochter geholfen den Karren zu ziehen und irgendwie kamen wir dann im Gespräch auf Euch... Sagt... was fehlt Euch?" "Wenn ich dich duze so tut es mir gleich! Amelie ist mein Name. Nun, junge Dame... Ich weiß es nicht... Ich bin schwach und kann kaum noch laufen... Was ich habe kann ich Euch leider nicht sagen!" Mir tat die Frau leid... Ihre Tochter brauch sie und ich wollte das es der Kleinen gut geht... Hatte sie sofort ins Herz geschlossen.... "Einer meiner Gefährten ist in der Heilkunst gelehrt... Er kennt sich sehr gut mit Heilung aus... Ich werde Aragorn fragen ob er sich dich mal anschaut!" sagte ich mit einem Lächelnd und wollte schon los laufen. "Danke...Ich stehe auf ewig in deiner Schuld, junge Dame!" Die Frau lächelte und ich nickte ihr lächelnd zu. Mit schnellen Schritten lief ich Richtung Palast, als mir Eron entgegen kam. "Hey Mina! Bereit zum Ausreiten?" "ja fast.... Könntest du die Pferde schon mal fertig machen? Ich muss noch schnell etwas erledigen! Mein Pferd ist der schwarze Meara Amrês!" Ich rief ihm alles, während ich weiter lief zu und verschwand dann auch schon im Palast. Alle saßen im Speisesaal. "Guten Morgen, Lady Mina! Ihr wart Gestern schnell verschwunden und heute Früh auch... Wo wart ihr?" "Guten Morgen, mein König! Ich war sehr früh wach und wollte etwas tun, deshalb half ich hier und da ein wenig eurem Volk und den Bediensteten... Und nun habe ich vor Ausreiten zu gehen... jedoch... Aragorn... ich... also jemand braucht deine Hilfe... Bitte!" Er sah mich überrascht an, da ich ihn flehend ansah und er merkte, dass ich es ernst meinte. "Ich komme." sagte er und wollte aufstehen als sich der König einmischte. "Wartet! wollt ihr nicht erst zu Ende essen und Ihr Mina habt nicht einen bissen getan! Schon gestern Abend nicht..." "Verzeiht, mein König doch habe ich keinen Hunger... und es ist wirklich dringend!" Der König nickte und ließ uns gehen. Ich sah, bevor Aragorn und ich hinaus traten, die besorgten Blicke von Legolas und Eomer. "nun... was ist los?" fragte mich Aragorn auf dem Weg. "Es geht um eine Frau... sie ist sehr Krank..." Ich erzählte ihm alles was heute Früh geschehen ist und das ich das kleine Mädchen ins Herz geschlossen hatte. "Ich schaue sie mir mal an!" Er lächelte mir zu und schon kamen wir an das Haus der Familie an. Er sah mich besorgt an und klopfte dann an die Tür. "JA?" "Ich bin es Amelie... Ich habe Aragorn mitgebracht... dürfen wir eintreten?" "Natürlich..." rief die Frau uns schwach zu und wir traten ein. Wir gingen sofort zu der Frau, welche immer noch schwach im Bett lag. "das wäre wirklich nicht nötig gewesen, Mineâ!" sagte die Frau doch ich schüttelte nur vehement den Kopf. "Gute Tag, gnädige Frau!" begrüßte Aragorn sie. "verzeiht, dass Ihr Eure Zeit für mich opfern müsst..." "Ich mache es aus freien Stücken und opfern tue ich sie ganz sicher nicht bei Ihnen!" sagte er lächelnd. Dieses Lächeln erwiderte die Frau. Aragorn trat nun näher an ihr Bett und sah sie sich genauer an, wobei er einen ernsten Ausdruck annahm.
"Haltet erstmal Bettruhe! Es ist nichts besonders Schlimmes. Ihr werdet mit der richtigen Medizin schnell wieder gesund!" sagte Aragorn mit einem Aufgesetzten lächeln. Er nickte und drehte sich zum gehen. "Danke!" sagte die Frau nun. Ich lächelte sie an und lief Aragorn hinterher. "Es ist schlimmer als du es ihr gesagt hast oder?" rief ich ihm von hinten zu. "ja... aber sie wird wieder gesund! Es wird nur etwas länger dauern..." "Danke Aragorn..."sagte ich und Umarmte ihn dankbar. Überrascht erwiderte er diese Umarmung. "Kein Problem.... wolltest du nicht ausreiten?" "OH GOTT, ERON! Du hast recht... er wird sicherlich schon auf mich warten..." "Wer ist denn Eron?" hielt mich Aragorn grinsend auf." "Ach... einer der Bediensteten des Königs... ich verstehe mich gut mit ihm... er wird sicherlich ein guter Freund von mir." Sagte ich, grinste, wand mich aus seinem Griff und rannte Richtung Stall wo Eron schon wartete.
"Wo warst du denn?" fragte mich Eron als ich in den Stall trat. "Ach.... ich hatte noch etwas zu erledigen... na los! Lass und gehen!" ich zwinkerte ihm zu und wir führten unsere Pferde heraus. "Kannst du gut reiten?" fragte ich ihn und er nickte. "Seid klein auf reite ich..." "Na dann..." sagte ich und sprang auf Amrês' Rücken. "Wer zuerst auf dem Hügel da hinten ist!" rief ich und galoppierte los. "Das ist unfair!" hörte ich ihn noch riefen und war dann auch schon aus dem Tor heraus. Natürlich war ich die erste auf dem Hügel. "Das war Frühstart!" Sagte Eron gespielt schmollend. "Ja... und bei dir war es Spätstart!" grinste ich ihn an und streckte ihm die Zunge heraus... Spät am Abend kamen wir zurück. Wir hatten gar nicht gemerkt wie die Zeit verging. Wir sind durch den Wald geritten, am See lang, über die Felder und immer wieder Wettrennen, bei den ich immer gewann. Wir quatschen über alles und jeden und ich fühlte mich in seiner Gegenwart richtig wohl. "Irgendwie habe ich das Gefühl wir werden richtig gute Freunde!" Sagte ich gerade zu Eron als wir durch das Tor Edoras geritten kamen. "Das glaub ich auch!" antwortete er grinsend. "HEY! MINA! DA SEID IHR JA WIEDER!" rief mir Gimli mit einem Grinsen zu. Er stand am Stall mit Aragorn und Legolas. "Na ihr!" Ich lächelte sie zur Begrüßung an. Ich saß ab und nahm Amrês schnell die Trense ab. "Noro lim, Amrês!" sagte ich zu ihm und er lief hinaus aus Edoras. "Warum machst du das?" fragte mich Eron verwundert und ein wenig erschrocken. "Nun... du musst verstehen... Er ist mein Freund und nicht mein Lasttier... Ich bitte ihn mich zu tragen und mich auf ihn reiten zu lassen, ich will ihn nicht zwingen! Er ist immer noch ein freies Pferd... Davon abgesehen vertraue ich ihm und er würde immer kommen wenn ich ihn rufe, genauso wie ich immer zu ihm kommen würde, würde er mich rufen..." Er sah mich immer noch ein wenig verdutzt an.. "Ich verstehe... meinst du... mein Nyon würde auch wieder kommen?" "Nun... wenn er dir vertraut und du ihm zeigst das du sein Freund bist, spricht grundsätzlich nichts dagegen, ich würde aber nicht darauf wetten..." Ich zwinkerte ihm zu, hängte die Trense weg und gesellte mich zu Aragorn, Gimli und Legolas. "Na Kleines... Wie war euer Ausritt?" Gimli grinste mich breit an. "Er war wirklich toll! Wir waren am See, im Wald, auf den Feldern und haben die ganze Zeit gequatscht! Ich bin mir sicher, dass er ein wirklich guter Freund von mir wird!" Ich konnte Gimli wohl überzeugen, dass wir nur Freunde sind, denn er ließ seinen Kommentar einfach weg. "Kleines... Hättest du vielleicht kurz Zeit?" Kam Aragorn nun an die Reihe. "Was ist denn...?" "lass uns unter vier Augen reden. Wartet kurz hier auf uns!" sagte er zu Gimli und Legolas und wir entfernten uns ein wenig von ihnen. "Kleines... Ich bin einfach mal direkt!" Seit wann nennen sie mich eigentlich Kleines? Aber egal... "Nun... Kann es sein das du Gefühle für Legolas hast....?" Ich sah ihn verwundert an. "W...Woher?" "Ich weiß nicht... es wirkt einfach so... Ich kann dir ein was sagen... und ich hoffe er hasst mich nicht dafür, aber er empfindet viel für dich!" Ich sah zu Boden... "Aragorn... Ich.... Ich habe auch Gefühle für Eomer... oder besser zu sagen bin ich meinen Gefühlen nicht bewusst...." Aragorn sah mich wissend an... "DAs hatte ich auch schon gemerkt... so unnütz dieser Tipp meinerseits auch ist... Ich kann dir nur sagen Hör auf dein Herz!" Er legte mir ermunternd eine Hand auf die Schulter, lächelte und ging wieder zurück zu den Anderen. Ich stand noch kurz reglos da und ging dann mit einem aufgesetzten lächeln mit zu ihnen. Eomer und Eowyn sind nun auch dazu getreten. Legolas sah mich prüfend an, während Eomer wiedermal seine Hand auf meine Hüfte legt. "Na Hübsche?" Ich lächelte ihn an und sagte nichts weiter. Ich muss heraus finden wen ich wirklich mag, wenn ich überhaupt jemanden mag... "L..Legolas?" Er sah mich erwartend an. "Hättest du vielleicht Lust einen kleinen Spaziergang zu machen bevor wir zum Abendessen gehen?" Er schaute etwas verwundert, lächelte dann aber leicht und bejahte. Ich sah noch den Blick von Eomer, welcher einfach etwas verdutzt und leicht sauer dahin starrte.
"Warum wolltest du mit mir einen Spaziergang machen?" fragte mich Legolas nach ein paar Minuten, die wir nur mit schweigen, aber keinem bedrückenden sondern einem angenehmen Schweigen, verbrachten. "Nun... ich wollte gerne mal etwa mit dir alleine machen!" Wir kamen an eine Bank auf die wir uns saßen. Wir sahen beide in den Himmel, welcher schon etwas dunkler geworden war. Wir unterhielten uns lange über seinen Vater, seine Heimat, den Ringkrieg, unseren Gefährten, über mein früheres Leben und ob ich es vermisse und über vieles mehr. Wir lachten viel und verstanden uns wirklich gut. Ich fühlte mich bei ihm wirklich wohl. "Ich liebe die Sterne... ich fühle mich ihnen einfach verbunden..." kam es, nach dem es wirklich dunkel war, von mir und ich legte meinen Kopf auf Legolas' Schulter. "Ich mag das weiche, reine Licht. Es beruhigt mich!" erwiderte Legolas darauf und legte seinen Kopf auf meinen. Wir saßen noch ein paar Minuten so da und sagten nichts... Es war völlige Stille, was schon wieder gruselig war. " Wir sollten zum Essen, bevor noch jemand denkt irgendwas wäre passiert!" ich nahm meinen Kopf von seiner Schulter und schaute ihm grinsend in seine Augen. "Du hast recht." sagte er schnell, stand auf und hielt mir seinen Arm hin, damit ich mich einharken konnte. Wir gingen in den Palast und in den Speisesaal. Wir setzten uns zu unseren Freunden nebeneinander. Viel wurde beim Abendessen auch nicht gesprochen... es war schon etwas bedrückend... bis der König das Wort erhob. "Und...? war euer Spaziergang... erfrischend...?" Ich sah ihn verwundert an... "Nun... zur Abwechslung hat sich heute jemand mal mit mir unterhalten und mich wie jemand ganz normalen behandelt anstatt mich wie eine Prostituierte anzusehen!" Alle sahen mich fragend an. "Was ist eine Prostituierte?" fragte mich Merry... Ich hatte ganz vergessen das sie ja viele Worte aus meiner Welt gar nicht kennen.... Eigentlich konnte ich mich ganz gut mit meiner und dieser Sprache Arrangieren aber naja... "Nun.. eine Prostituierte würde man in eurer Welt eine Dirne nennen..." übersetzte ich. "Wer würde Euch den als Dirne sehen?" fragte der König erschrocken... Ich verdrehte nur die Augen "Schon gut... nicht so wichtig... Ich werde in die Bibliothek gehen..." ich stand auf, verbeugte mich leicht und ging. "Schon wieder so ein Trottel..." flüsterte ich mir zu und ging genervt in die Bibliothek, wo ich bis spät in die Nacht herein las. Ich wollte eigentlich ins Bett, doch Eomer hielt mich auf.
"Na Kleines!" er lächelte mich an. "Hey Eomer! Ich würde mich gerne noch weiter mit dir Unterhalten, aber ich bin wirklich müde und würde jetzt eigentlich gerne ins Bett..." Er nickte ließ mich aber nicht los. "Kleines.... würdest du mit mir einen kleinen Spaziergang machen? nur einen kleinen! Nach dem langen sitzen wird dir das gut tun!" Eigentlich wollte ich nicht, aber... es war Vollmond und es war so schön draußen... und Eomer... und... Ich nickte nur und wir gingen hinaus. Draußen setzten wir uns auf eine Bank und zwar genau auf die Bank auf der auch Legolas und ich vorher saßen. "Mina... ich muss dir etwas sagen!..." Ich schaute ihn neugierig an und lächelte. "Na dann nur zu!" Er sah mich mit einem Blick an den man nicht wirklich deuten konnte. Er hatte etwas liebevolles, aber auch irgendwie etwas nervöses... "Nun...Mina... Du bist eine wundervolle Frau, sowohl vom Aussehen als auch im Charakter und mit dir kann man immer Lachen..." Ich lächelte nun nicht mehr sondern schaute ihn aufmerksam und ein wenig besorgt an. "Also... Ich sag es einfach gerade heraus! Ich habe mich in dich verliebt!" Ich wusste es... doch wollte ich es nicht wahr haben... was sollte ich ihm nun sagen? Ich sah ihn verwundert an. "Ich weiß das du auch etwas für mich empfindest!" sagte er leise fast flüsternd und kam mir dabei immer näher. Plötzlich fühlte ich mich so gar nicht mehr wohl in seiner Gegenwart... Er will mich doch nicht... Dann nahm er mein Kinn in seine Hand und küsste mich. Total überrumpelt schubste ich ihn weg. "E...Eomer! Ich.... es tut mir leid, aber...." ich wusste nicht was ich sagen sollte und so stand ich einfach auf und rannte weg. Ich rannte in den Palast, wo ich mich kurz beruhigte... leider brachte das nicht viel, denn nun liefen mir Tränen über die Wangen. Ich wollte nicht weinen, aber ich wusste nicht mehr weiter. Meine Gefühle waren nun noch verwirrender als vorher... Auf der einen Seite war Legolas, bei dem sich jede kleinste Berührung richtig anfühlt und ich mich einfach wohl fühle. Und auf der anderen Seite ist Eomer, mit dem ich einfach über alles lachen kann... Ich weiß einfach nicht weiter. Nun konnte ich meine Tränen gar nicht mehr zurückhalten... Ich war so durcheinander, dass ich nicht mal merkte wie Merry zu mir kam.
"Mina... was hast du?" er setzte sich neben mich auf den Boden und legte mir eine Hand auf die Schulter. Ich antwortete nicht, doch beruhigte ich mich immer mehr, einfach nur weil er neben mir saß... "Ich..." fing ich nachdem ich mich beruhigt hatte "Ich saß in der Bibliothek und als ich ins Bett wollte kam Eomer... wir machten einen kleinen Spaziergang...und draußen sagte er zu mir...." ich machte eine kleine Pause und Merry legte mir wieder seine Hand unterstützend auf die Schulter. "Er sagte, dass er sich in mich verliebt hatte und dann küsste er mich... Ich bin jetzt noch verwirrter als vorher... Ich..." "Hattest du Kribbeln im Bauch?" unterbrach mich Merry und ich sah ihn nur fragend an. "Meine Mutter sagte früher immer, dass nur diejenigen die wirklich verliebt sind ein Kribbeln im Bauch haben, wenn sie denjenigen küssen... Und? Hattest du?" Ich sah zu Boden und sagte nicht... denn ich hatte gar kein Gefühl als Eomer mich küsste... Ich war nur total Perplex und erschrocken.... Merry nahm seine Hand von meiner Schulter und stand auf... "Du liebst ihn nicht!" sagte er zu mir, als wolle er es mir einreden und ich nickte nur leicht, kaum sichtbar... Merry ging und ließ mich allein... Ich saß noch kurz so dar, mit dem Kopf auf meinen angewinkelten Beinen liegend... dann ging ich auch ins Bett und fiel in einen unruhigen Schlaf...

Noro lim, mellon nin! - Lauf, mein Freund!
article
1413736851
Heimatlos *Kapitel 8*
Heimatlos *Kapitel 8*
Weiter geht's!Viel Spaß beim Lesen<3
http://www.testedich.de/quiz34/quiz/1413736851/Heimatlos-Kapitel-8
http://www.testedich.de/quiz34/picture/pic_1413736851_1.jpg
2014-10-19
402C
Herr der Ringe

Kommentare Seite 0 von 0
Klicke hier um ein Kommentar zu schreiben - Wenn du Mitglied bei testedich bist logge dich bitte hier ein
Noch keine Kommentare.

Sie haben die Möglichkeit den Text zu gestalten.
((bold))Fett((ebold)) ((cur))Kursiv((ecur)) ((unli))Unterstrichen((eunli))
((big))groß((ebig)) ((small))klein((esmall))
((green))grün((egreen)) ((maroon))dunkelrot((emaroon)) ((olive))graugrün((eolive)) ((navy))marineblau((enavy)) ((purple))violett((epurple)) ((teal))teal((eteal)) ((gray))grau((egray)) ((red))rot((ered)) ((blue))blau((eblue)) ((fuchsia))fuchsia((efuchsia))
Bitte beachten Sie, dass Sie immer beide Codes, z.B. ((bold)) hier der Text der fett sein soll ((ebold)), gebrauchen, mit dazwischen den Text.