My own Twilight Story (5. Kapitel)

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1 Kapitel - 1.699 Wörter - Erstellt von: Littlewolf - Aktualisiert am: 2014-11-01 - Entwickelt am: - 2.130 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

So meine Lieben. Ab hier beginnt Susens Abenteuer wirklich:-)

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    • Aufbruch Wieso müssen Abschiede immer so verdammt weh tun frage ich mich, als ich die wenigen die mir was bedeuten verabschiede. Ich weiß, dass
    • Aufbruch

    Wieso müssen Abschiede immer so verdammt weh tun frage ich mich, als ich die wenigen die mir was bedeuten verabschiede. Ich weiß, dass es das Richtige ist und ich es tun muss, predige ich mir bei jedem Blick in ihre Gesichter.
    Ob wohl wir nur eine kleine Gruppe sind, scheint die Abschiedsszene kein Ende zu nehmen.
    Als erstes wären da meine Zieheltern Stephanie und Kail sowie ihr Sohn Tommy.
    Wie zu erwarten viel der Abschied von Kail relativ kühl aus. Bitte versteht mich nicht falsch. Ich mag Kail wirklich sehr und er ist auch ein ganz passabler Ziehvater aber wir zwei sind uns nie richtig warm geworden – Gott weiß warum.
    Stephanie verabschiedete sich so, wie ich es anders nicht von ihr gewohnt war. Sie schlang beide Arme so eng um mich, das ich Angst hatte sie würde mich erdrücken. Während wir einen Momentlang so verharrten sprach sie so leise und mit ein wenig Trauer in der Stimme, dass nur ich es hören konnte: „Egal was du auf deiner Reise erleben wirst, du weißt, dass wir dich alle so lieben wie du bist und du hier immer willkommen sein wirst.“ Dann tritt sie einen Schritt zurück, greift nach meiner Hand und legt ihre Rechte auf meine Wange – so als würde sie mich trösten wolle. Und mit der Bitte: „ Komm bald wieder heim.“ verabschiedete sie sich auf unbestimmte Zeit von mir.
    Ich schlucke die aufsteigende Trauer in mir hinunter und will ihr antworten doch der Kloß in meinem Hals hindert mich daran, sodass ich nur ein klägliches „Danke“ herauskriege. Also füge ich in Gedanken noch ein „für alles“ hinzu. Und tatsächlich – ihre Mine hält sich für einen winzigen Augenblick auf.
    Auf dass was nun kam war ich allerdings nicht vorbereitet.
    Um mich von meinem kleinem Bruder (eine 8 jähriger, liebenswerten Unruhestifter) zu verabschieden ging ich in die Hocke, schloss meine Augen und zählte innerlich bis 3, um mich darauf vorzubereiten jeden Augenblick von einem kleinen Tornado zu Boden gerissen werden. Ich zählte… 1 … 2 … 3. Augenblicklich riss ich die Augen auf und wartete. Nichts! Besorgt lasse ich meinen Blick durch den Garten schweifen. Er steht hinter Stephanie und sieht mich mit einem Gesichtsausdruck an, den ich so noch nie gesehen hatte. Ich weiß nicht, ob er enttäuscht, traurig oder besorgt ist. Dies alles schwimmt zumindest in seinem glasigem Blick mit, welcher mit fast das Herz zerreißt.
    Ich kann nicht gehen ohne mich von ihm zu verabschieden. Also nehme ich all meine Hoffnung und Mut zusammen, knie mich auf den Boden, blick ihm tief in die Augen und frage ein wenig bedrückt und verlegen: „Magst du dich nicht von mir verabschieden?“. Er schüttelt ganz langsam seinen Kopf und wich noch einen Schritt zurück.
    Ich schreie und beginne zu weinen – innerlich. Denn solche Emotionen würden dazu führen, dass ich am Ende doch hier bliebe und nie herausfinde, wer ich eigentlich bin.
    Niedergeschlagen stehe ich auf und will mich Michelle zuwenden. Meiner besten Freundin. Ich bin froh das ich sie habe, und das ich ihr nicht verheimlichen muss was ich bin. Nein, natürlich habe ich es ihr nicht gesagt. Sie hat es selber herausgefunden oder besser gesagt, sie erfuhr es über ihre Mutter. Dazu müsst ihr wissen, dass ihre Mutter ein extrem starkes Mysterium ist. Das sind „ganz normale“ Menschen (meistens Frauen) die eine unerklärliche Verbindung zum Übernatürlichen haben und in jedem Menschen dir Kreatur in einem sieht – sofern man halt irgendein „magisches“ Wesen ist. In Gedanken vertieft bekomme ich nur die Hälfte von dem mit, was sie mir sagt. Immer wieder schafft sie es mich zum Schmunzeln zu bringen. Geduldig lasse ich sie ausreden und versuche jedes einzelne Wort in mich auf zu nehmen. Es gelingt mir nicht – wie so oft. Alles was in mir hängen bleibt ist, dass ich mich regelmäßig melden, gut auf mich aufpassen und nichts tun soll, was sie nicht auch tun würde. Als ich registriere, dass sie nichts mehr zu sagen hat umarme ich sie kurz. Anschließend reichen wir uns die Hände und sprächen unseren „Schwur“, welchen wir schon seit unserer jungen Kindheit pflegen wenn wir uns für längere Zeit voneinander verabschieden: „Beste Freunde“ – „halten zusammen“ – „von damals an“ – „bis in den Tod.“ Dieser eine Satz mag für euch womöglich nur ein Satz sein, aber jeder der weiß, dass es Wesen gibt die nicht sterben, wissen was „bis in den Tod“ für eine gewaltige Bedeutung habe kann. Während ich mich von ihr abwende, überlege ich, von wem ich mich als nächstes verabschiede. Mir war klar, dass nur wenige kommen würden. Das hat man halt davon, wenn man Vampire und Werwölfe gleichzeitig einlädt. Aber lieber so, als das sie sich hier gegenseitig an die Gurgel springen. Billy war gemeinsam mit Jakob und Sam gekommen. Dass die beiden alles andere als freiwillig mitgekommen waren konnte ich schon an ihren Gesichtern sehen. Merkwürdig wieso fällt mir gerade jetzt auf, dass ich Jakob noch nie in seiner Wolfgestalt gesehen habe. Obwohl seine erste Verwandlung mittlerweile über ein Jahr zurück liegt… Doch wenigstens Billy brachte wenn auch nur mir zu liebe ein Lächeln hervor. Da Carlisle mit den der Jungs auf der Jagd ist, sind Esme, Rosalie und Alice vorbeigekommen. Ich muss zugeben, dass mir diese Konstellation ein wenig Angst macht. Rosalie und ich waren schon immer wie Feuer und Wasser. Vermutlich ist sie nur mitgekommen um mir mit ihrem arroganten Lächeln zu zeigen wie froh sie ist mich los zu werden. Und Esme. Ihre Ruhe ist fast schon unheimlich. Überhaupt nehme ich sie heute das erste Mal wirklich war. Sonst schien sie immer wie der Stumme Schatten Carlisles. Auch jetzt erscheint sie mir eher wie ein stilles Mauerblümchen. Dennoch beschließe ich sie zu mögen. Ihre liebenswerte, überaus fürsorgliche Ader ist einfach nichts entgegen zu setzen. Alice ist wie immer bester Laune – und das obwohl ich sie wirklich gekränkt habe. Aber so ist sie halt. Ein reines Energiebündel mit jeder Menge Optimismus und viel Spaß am „Leben“. Anstatt mich von jedem einzelnen zu verabschieden, schließe ich lediglich Billy uns Esme kurz in die Arme – sozusagen stellvertretend für die anderen. Den übrigen werfe ich nur einen kurzen Blick zu und mache mich dann auf den Weg. Während ich über die Wiese zum Waldrand gehe spüre ich den schweren Waffengürtel um meine Hüften der mich mit seinem bleiernen gewischt droht zu Boden zu ziehen. Ja, ihr habt richtig gehört – ein Waffengürtel. Ohne ihn hätten sie mich nicht gehen lassen. Er ist beladen mit nützlichen Kleinigkeiten, die mir bei der Jagd aber auch bei der Verteidigung gegen einen Vampir helfen können. Nein, bei meinen Waffen handelt es sich nicht um Knoblauchpistolen, Gifttikturen und Holzpflock. Denn das alles hilft nicht. Von Knoblauch bekommen Vampire lediglich Kopfschmerzen, über einen Holzpflock im Herz lachen sie und auch diverse Gifte zeigen bei ihnen kaum eine Wirkung. Lediglich Silber ist eine gute Waffe. Zwar kann ich sie damit bloß verwunden und ihre Kräfte für eine gewisse Zeit schwächen oder gar komplett blockieren, doch einen Vampir kann man nur Töten indem man ihm den Kopf abschlägt und seinen Körper anschließend verbrennt. Wenn ich jetzt einmal dabei bin, möchte ich auch direkt einige Gerüchte über Werwölfe aus dem Weg räumen. Werwölfe oder Gestaltwandler wie sie sich meistens selber nennen haben kaum etwas mit den Werwölfen aus unseren Märchen zu tun. So verwandeln sie sich nicht nur bei Vollmond sondern sind jeder Zeit in der Lage ihre Gestalt zu wandeln. Auch verwandelt dich nicht jeder Werwolfbiss in einen der ihren. Dazu sind nämlich lediglich die älteste im Rudel lebende Leitwölfe fähig. Auch das es uns stets nach Menschenfleisch gelüstet ist ein hartnäckiges Gerücht. Wenn man von Wolfsangriffen auf einen Menschen hört, hatte der Werwolf vermutlich seine Gründe. Denn eigentlich sind wir äußerst gesellige und friedliebend. Denn unsere Freundschaften und Beziehungen zu und mit anderen sind uns heilig. Stellt jemand eine Bedrohung für einen unserer geliebten Personen dar, wollen wir diese um jeden Preis beschützen und manche von uns neigen dazu dabei gelegentlich die Fassung zu verlieren. Allerdings sind solche Angriffe sehr selten.
    Kurz bevor ich den Waldrand erreiche Höre ich ihn: „Susen, warte!“ dringt es aus seine Kehle. Ich drehe mich um und sehe wie Tommy auf mich zu rennt. Vor Erleichterung sacke ich auf die Knie und schlinge meine Arme um ihn. Ihn werde ich von allen am meisten vermissen. Während mir gerade unsere gemeinsamen Aktionen durch den Kopf gehen, kullert leise und von allen unbemerkt eine einzelne Träne über meine Wange. Nachdem ich ihn abschütteln konnte stehe ich auf, rücke meine Gürtel zurecht und Blicke ich ihnen allen noch ein letztes Mal zu, bevor ich mich umdrehe und im Wald verschwinde. Nach ein paar Metern verwandele ich mich und laufe drauf los. Ich weiß nicht wohin. Alles was ich will ist, so schnell wie möglich hier weg, bevor ich es mir doch noch anders überlege. So laufe ich weiter und immer weiter soweit mich meine Beine tragen. Nach einiger Zeit verlangsame ich meinen Schritt, da ich nun weit genug fort bin, wage es aber nicht mich ein wenig auszuruhen. Schließlich habe ich das Versprechen gegeben, so schnell wie möglich wieder zurück zu kehren.

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My own Twilight Story (5. Kapitel)
My own Twilight Story (5. Kapitel)
So meine Lieben. Ab hier beginnt Susens Abenteuer wirklich:-)
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2014-10-16
402E
Twilight, Bis(s)

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