The Maze Runner- Die Auserwählten im Labyrinth Fanfiktion

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3 Kapitel - 6.168 Wörter - Erstellt von: TheMazeRunner - Aktualisiert am: 2014-10-15 - Entwickelt am: - 13.680 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Das ist die Geschichte von Isabelle, die lange vor Thomas auf die Lichtung geschickt wird und ihr Zusammentreffen mit Newt. Achtung! Kitschigkeitsfaktor: hoch ;) Viel Spaß beim Lesen!

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Ich wache auf und schrecke keuchend hoch. Alles um mich herum ist dunkel und ich spüre, dass ich allein bin. Ich sehe mich zu allen Seiten um, aber überall ist nichts als schwarz. Plötzlich macht der Raum, in dem ich mich befinde einen heftigen Ruck und ich schreie auf. Dann spüre ich, wie der Raum mit unglaublicher Geschwindigkeit nach oben saust. Das mulmige Gefühl in meinem Magen verwandelt sich in blinde Panik und ich kann nicht einmal mehr schreien. Da leuchtet ein blaues Licht auf, gerade hell genug, dass ich erkennen kann, dass ich mich in einem käfigartigen Aufzug zu befinden scheine. Ich richte mich schwankend auf und versuche trotz der großen Geschwindigkeit, mit der der Aufzug immer weiter nach oben rast, stehen zu bleiben und starre angsterfüllt und keuchend durch das Gitter an der Decke nach oben in den dunklen Aufzugsschacht. Wieder leuchtet das blaue Licht kurz auf, diesmal mit einer Mischung aus rotem Licht und ich sehe panisch, dass der Fahrstuhl ungebremst auf die Decke des Aufzugsschachts zurast. Ich schreie auf und falle taumelnd hin ohne den Blick von der Decke zu nehmen. Abrupt bleibt der Aufzug stehen, gerade noch rechtzeitig, sonst wäre er mit voller Geschwindigkeit gegen die Decke geprallt. Durch die Vollbremsung des Fahrstuhls hebe ich kurz vom Boden ab und krache dann wieder auf das Gitter hinunter. Im Aufzug ist es wieder vollkommen dunkel. Panisch keuchend krieche ich in eine Ecke des Fahrstuhls und kauere mich dort zusammen. Lange Zeit sitze ich so da. In der Dunkelheit verliere ich jegliches Zeitgefühl. Ich kann unmöglich sagen, ob ich nur wenige Minuten oder viele Stunden dort in der Ecke gesessen habe, als sich plötzlich eine schwere Metallluke an der Decke des Aufzugsschachts öffnet. Unglaublich helles Licht fällt herein und ich schließe die Augen und wende das Gesicht ab. Trotzdem kann ich noch das helle Nachbild der Luke auf der Innenseite meiner Augenlider erkennen. Ich höre ein metallisches Knirschen und nehme an, dass nun auch die Decke des Fahrstuhl selbst aufgeklappt worden war, doch ich wage es noch nicht, ins Licht zu gucken. Ich höre die Stimmen vieler Menschen und dann einen dumpfen Aufprall, dass klappern der Gitterwände des Aufzugs und spüre, wie der Aufzug einen federnden Ruck macht, als jemand zu mir nach unten in den Fahrstuhl springt. Nun wende ich mein Gesicht doch wieder dem Geschehen zu und öffne blinzelnd die Augen. Ich kann wage den Umriss eines Menschen vor dem hellen Hintergrund ausmachen und warte, bis sich meine Augen an das Licht gewöhnt haben. Dann erkenne ich plötzlich eine große Gruppe von Jungs, die um die Öffnung des Aufzugs versammelt ist und sich neugierig in den Aufzug spähend vornüber beugen. Erschrocken keuche ich auf und rutsche zurück, bis ich mit dem Rücken gegen das Metallgitter stoße. „Es ist ein Mädchen!“, höre ich eine Jungenstimme rufen und dann das Getuschel der anderen Jungs. Der Ausruf war von dem Jungen gekommen, der in der Mitte des Aufzugs stand und mich mit großen Augen anstarrte. Ich hatte ihn bisher gar nicht beachtet, doch jetzt mustere ich ihn genauer. Er ist wahrscheinlich 16 oder 17 Jahre alt und echt seltsam gekleidet. Seine Hosen gingen bis kurz über die Knöchel und waren total abgewetzt. Außerdem trug er ein weites, schmutziges Hemd, das vermutlich mal weiß gewesen war und um seinen Oberkörper war eine Art breiter Ledergürtel befestigt, an dem hinten eine Lange Bambusstange befestigt war, deren Enden an seiner rechten Hüfte und über seiner linken Schulter hervorragten. Außerdem trug er eine uralt aussehende Ledertasche, deren Gurt den Ledergürtel der Bambusstange kreuzte. Um sein linkes Handgelenk waren einige Lederstränge gewickelt und an seinem Gürtel, der die zerfetzte Hose hielt, war eine Art Machete befestigt. Er wirkt irgendwie ziemlich kämpferisch. Er ist zwar auch sehr groß, aber nicht besonders kräftig gebaut, sondern eher schlaksig. Erst jetzt betrachte ich sein Gesicht genauer. Er hat blonde Haare und unglaublich dunkle Augen. Er ist nicht gerade auffällig hübsch und doch finde ich ihn sehr gutaussehend. „Wer bist du?“, fauche ich ihn an. Es ist wahrscheinlich besser erst mal nicht zu freundlich zu sein. Ich habe ja keine Ahnung, ob ich ihm vertrauen kann. „Mein Name ist Newt.“, antwortet der Junge und streckt mir seine Hand hin, um mir hochzuhelfen. Ich ignoriere sie. „Wir wollen dir nichts Böses tun. Wirklich. Wir wissen, wie es dir geht. Wir haben das alle auch schon durchgemacht. Du kannst uns vertrauen.“ Wieder streckt er mir seine Hand hin und ich beäuge ihn einen Moment misstrauisch. Newt lächelt mir aufmunternd zu und ich gebe seufzend nach. „Ich habe ja wohl keine andere Wahl.“, sage ich und reiche Newt meine Hand, der mich ohne sichtliche Anstrengung hochzog. „Allerdings.“, entgegnet er ernst. Einen Moment starrt er mich an, was mir sehr unangenehm ist, aber ich möchte nicht zurückweichen, sondern bleibe stehen und erwidere seinen Blick. Neugierig legt Newt den Kopf schief und fragt: „Wie heißt du?“ Plötzlich spannt mein ganzer Körper sich an und wie erstarrt stehe ich da und starre Newt an, ohne ihn wirklich wahrzunehmen. Ich erinnerte mich an nichts aus meiner Vergangenheit, wurde mir erschrocken bewusst. Überhaupt nichts. Außer meinem Namen. Woher ich kam, wer meine Eltern sind, mein Nachname. Nichts. „Alles okay?“, fragt Newt besorgt und holt mich zurück in die Gegenwart. Mein Blick fokussiert Newt wieder und ich antworte: „Isabelle.“ Newt runzelt die Stirn. „Kannst du uns sonst noch etwas über dich erzählen?“ Wie betäubt schüttele ich langsam den Kopf. Newt seufzt und die Jungen am Rand der Luke murmeln sich gegenseitig Dinge zu. Newt macht eine Armbewegung zu einem der Jungen, der ein dickes Seil mit einer Schlaufe am Ende herunterlässt. „Komm her.“, sagt Newt und winkt mich mit ausgestrecktem Arm zu sich, während er mit der anderen Hand das Seil festhält und mit dem rechten Fuß in die Schlaufe steigt. Ich zögere kurz und gehe dann auf ihn zu. „Halt dich fest.“, sagt Newt zu mir und legt den freien Arm fest um meine Taille. Ich ahne, was er vorhat und steige auch mit meinem Fuß in die Schlaufe und halte mich an dem Tau fest. Die Nähe zu Newt ist mir irgendwie unangenehm, aber trotzdem lege ich den Arm um seinen Oberkörper und presse mich an ihn, als die Jungen von oben an dem Seil ziehen und uns Stück für Stück aus dem Aufzug ziehen. Oben angekommen, werden mir viele Hände entgegengehalten, um mir aus dem Schacht zu helfen. Ich fasse nach einer und lasse mich von ihr nach oben ziehen. Newt und ich lassen uns los und er klettert auch über die Kante nach draußen. Ich bin umgeben von Jungs, die alle im Alter zwischen 15 und 19 zu sein scheinen sind und bedanke mich nicht besonders höflich bei dem Jungen, der mir nach oben geholfen hat (nicht dass ich ein unfreundlicher Mensch bin, aber ich traue diesen Jungen immer noch nicht). Er ist sehr groß und stämmig und sieht alles andere als gutaussehend und freundlich aus (im Gegensatz zu Newt). „Mein Name ist Gally.“, sagt der Junge und grinst. Allerdings war es eher ein höhnisches als ein freundliches Grinsen. „Hey.“, sage ich abweisend und will mich von ihm wegdrehen, doch er packt mich am Arm und wirbelt mich zu sich herum. „Nicht so unhöflich.“, sagt er immer noch grinsend. „Hast du Lust auf einen Spaziergang?“ Die Art, wie er das sagt, ist mehr als beunruhigend und außerdem kann ich es nicht fassen, dass er es wagt, so etwas zu fragen, wo ich doch gerade erst angekommen bin. „Nein, danke.“, sage ich unhöflich und befreie meine Arme aus seinem Griff. Ich drehe mich um und sehe, dass die anderen Jungen das Geschehen amüsiert beobachten. Gally scheint nicht besonders beliebt zu sein (was mich auch nicht wundert). Mein Blick trifft den von Newt, der mit vor dem Oberkörper verschränkten Armen dasteht und mich amüsiert angrinst. Da kann auch ich ein Grinsen nicht mehr unterdrücken, so unangenehm die Situation für mich auch zu sein scheint. Doch da sehe ich wie ein großer, stark aussehender und dunkelhäutiger Junge sich einen Weg durch die Menge bahnt und auf mich zukommt. Mir fällt auf, dass die anderen ihm ohne sich zu beschweren Platz machen. Als der Junge bei mir ankommt, bleibt er mit verschränkten Armen stehen und mustert mich. „Ich bin Alby.“, sagt er nach einer Weile und reicht mir die Hand. Ich schüttle sie, diesmal ohne zu zögern. „Ich bin hier der Anführer.“ Er sagt das ohne zu prahlen und es überrascht mich auch nicht. Alby macht wirklich den Eindruck einer Autoritätsperson. „Willkommen auf der Lichtung.“, fährt Alby fort und führt mich am Arm aus der Menschenmenge heraus. Ich sehe aus dem Augenwinkel, dass Newt uns folgt und plötzlich wird mir bewusst, dass alle Menschen hier männlich sind. Doch ich hebe mir diese Frage für später auf. Als ich sehe, wo ich mich hier überhaupt befinde, klappt mir der Mund auf. Wie befinden uns in der Mitte einer riesigen Wiese. In einiger Entfernung kann ich einen Wald und einige äußerst instabil wirkende, hölzerne Hütten sehen. Doch das Verrückteste ist, dass alles von riesigen, steinernen Wänden umgeben ist. Ich kann erkennen, dass es an allen vier Seiten der „Lichtung“ ein gewaltiges Tor gab, das nach draußen führte. Wahrscheinlich ein Tor in jede Himmelsrichtung, nehme ich an. Was hinter den Toren liegt, kann ich aus der Entfernung nicht erkennen. Es sieht einfach nur dunkel aus. „Wo bin ich hier?“, frage ich niemand bestimmten. Alby antwortet: „Es gibt eine Menge Dinge zu erklären. Ich hatte gerade eine wichtige Besprechung mit Minho, bevor du mit der Box aufgetaucht bist, Frischling. Newt wird dir aber alles erklären.“ Und dann geht er davon, zu einem der einsturzgefährdeten Gebäude nicht weit entfernt und lässt mich mit einer Horde Jungen und unzähligen Fragen zurück. Langsam drehe ich mich zu Newt und den anderen Jungen um. Alle starren mich an. Ich habe keine Ahnung, was ich jetzt machen soll und sehe Newt in der Hoffnung auf Hilfe an. Die bekomme ich auch. „Komm mit, ich erkläre dir alles.“, meint er nur, kommt auf mich zu, legt mir eine Hand auf den Rücken und schiebt mich in die Richtung des Waldes, der einen Großteil der einen Hälfte der Lichtung bedeckt.

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