Narutos Welt mal anders: Der Wiederaufbau (Teil 1) Die Suche nach Tsunade

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5 Kapitel - 6.169 Wörter - Erstellt von: C - Aktualisiert am: 2014-10-15 - Entwickelt am: - 1.266 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Wir fangen nun mit einem neuen Abschnitt an.

Was bisher geschah: Beim Angriff von Orochimaru auf Konoha wurde Sokuron schwer verletzt. Sia konnte ihn nur wiederbeleben, indem sie den Seelenpakt mit ihm einging. Seitdem liegt Sokuron in Koma und ein Teil seines Bewusstseins ruht in Sia, sie teilen sich einen Körper.
Die einzige Möglichkeit, ihn zu retten, liegt darin, Tsunade zu finden.

Nun machen sich Sia und Naruto zusammen mit Jiraiya auf dem Weg, um Tsunade zu suchen. Jedoch sind sie nicht die einzigen, die nach dem legendären Sannin sucht.

Viel Spaß

1
Der Besuch

„Was glaubst du, wo er es versteckt hat?“, fragte Kisame genervt. „Irgendwo muss es doch sein.“
„Beruhige dich“, sagte Itachi. „Wir finden den Nibi schon. Jedoch dürfen wir ihn nicht unterschätzen. Er wird es sehr gut versteckt haben.“
Kisame und Itachi stellten das Haus auf dem Kopf, aber sie fanden gar nichts. Kisame wurde immer wütender. „Wenn ich den blöden Sokuron in die Finger kriege, werde ich weit mehr kaputtmachen als nur sein Haus“, fluchte Kisame. „Wir können von Glück reden, dass seine bescheuerten Spielzeuge zu sehr beschäftig waren, sonst hätten wir nie in sein Haus einbrechen können.“
Plötzlich verstummten beide Einbrecher.
„Ich denke, wir sollten verschwinden.“
Der Boden knarrte, als würde sich eine große Kugel durch das Haus rollen. Das kannten die beiden Akatsukis schon. Die Paranoia des Jungen war schon beängstigend. Blitzschnell verschwanden sie aus dem Fenster, als die weiße Kugel ins Zimmer rollte.

Itachi und Kisame gingen am Fluss entlang. „Wir sollten weitersuchen“, drängte Kisame enttäuscht. „Wir können nicht einfach so aufgeben. Irgendwo muss er es versteckt haben.“
„Itachi Uchiha und Kisame Hoshigaki“, sagte jemand.
Als sich die Akatsukis umdrehten, sahen sie Asuma und Kurenai vor sich. Asuma nahm sich einen Zug von seiner Zigarette.
„Ich hätte nicht gedacht, dass du noch einmal zurückkommst“, begrüßte er den Abtrünnigen barsch. „Besonders wenn man bedenkt, was du deinem Clan angetan hast.“
Itachi schwieg.
Asuma und Kurenai nahmen ihre Kampfstellung ein. Ausgerechnet Itachi und Kisame als Gegner. Das würde nicht leicht werden.

„Was zum Teufel war denn hier los?“, fauchte Sia, als sie das verwüstete Haus vorfand. Alles war umgeschmissen worden, Regale rausgerissen und Papiere tapezierten den Boden neu. Keiner der Oto- oder Suna-Nins war bis zum Haus vorgedrungen, sobald sie wusste. Jemand muss danach das Chaos ausgenutzt haben, um hier etwas Bestimmtes zu suchen.
Plötzlich rollte eine weiße Kugel auf sie zu.
„Hier wurde eingebrochen“, berichtete die Kugel mit ihrer elektronischen Stimme.
„Das habe ich auch bemerkt“, zischte Sia. „Hast du was gefunden?“
„Wir haben die Verfolgung aufgenommen. Die Eindringlinge sind ganz in der Nähe und in einem Kampf verwickelt.“
„Dann nichts wie hin.“

Kisame ließ eine Wassersäule aus dem Kanal auftauchen, die wie eine Klinge auf Asuma zuraste. Doch plötzlich tauchte im selben Moment noch eine Wassersäule auf, um den von Kisame zu zerschmettern.
„Kakashi Hatake“, sagte Itachi auf seine ruhige Art. Kakashis Doppelgänger stand vor Asuma, während er selber auf dem Wasser stand, um Itachi ein Kunai an dem Hals zu halten. Kurenai war überrascht, als sie hinter sich schaute. Der Kampf gegen Itachi hat sie sehr angestrengt, weshalb sie noch immer auf der Wasseroberfläche kniete.
„Ah, der verdammte Kopierninja“, fluchte Kisame und hielt ihm das Schwert entgegen. „Komm, machen wir sie fertig.“
„Nein.“
Alle waren verwundert über Itachis Äußerung, besonders Kisame schaute ihn überrascht an. „Wenn wir weiterkämpfen, kommen bald mehr Ninjas. Wir dürfen unser Ziel nicht vergessen.“
„Na wer ist denn da?“, rief plötzlich jemand dazwischen. „Euch beiden Penner kenne ja noch. Fischkopf und Rotauge auf dem Weg nach Dummbrothausen.“
„Sia Ishkar?“, erwiderte Itachi verwundert. „Hätte nicht gedacht, dass du auftauchst. Wir haben schon gehört, dass dein Freund Sokuron nicht mehr unter uns weilt.“
Sia zuckte mit den Schultern, als wäre es gar nichts.
„Das stimmt so nicht ganz“, widersprach Sia ruhig. „Er ist nicht tot.“
„Irgendetwas stimmt mit ihr nicht“, murmelte Itachi. „Ich spüre ein anderes Chakra, das ich kenne. Es kommt mir so vertraut vor.“
Für einen Moment schwieg Itachi. Plötzlich wirkte er überrascht.
„Kann es sein, dass du über Sokurons Chakra verfügst? Hast du etwa seine Kraft gestohlen?“
„Da muss ich dich leider enttäuschen, mein Freund“, erwiderte Sia immer noch ruhig. Sie zog ihren linken Handschuh aus. „Er ist nicht tot und ich habe auch seine Kraft nicht gestohlen.“
„Dann gibt es nur eine Erklärung für die zwei Chakren“, meinte Itachi. „Du trägst Sokurons Geist mit dir im Körper, nicht wahr?“
„Was?“, lachte Kisame. „Soll das heißen, Sokuron ist jetzt ein Mädchen? Na wenn das mal nicht ein lustiger Wink des Schicksals ist.“
Kisame lachte laut und zeigte mit dem Finger auf Sia, als wäre er ein Schuljunge, der sich über ein Mädchen lustig machte. Kakashi, Asuma und Kurenai glotzten verwundert.
„Das muss gerade du sagen“, fauchte Sia zurück, „du wandelndes Fischstäbchen. Hast du schon mal in den Spiegel geschaut, du stinkender Molch?“
„Molch? Pass mal auf, dass ich nicht gleich in deinen kleinen Arsch trete, du Apfeltasche!“
„Leck mich, du Sackgesicht!“
„Du mich auch, du Pudel!“
„Also, es ist ja echt amüsant, euch beiden zuzuhören“, warf Kakashi dazwischen, „aber wir sollten allmählich zum Schluss kommen.“
„Dem kann ich nur zustimmen“, sagte Sia und wandte sich wieder Itachi zu. „Du hast recht, ich verfüge nun über die Macht von Sokuron. Hier werde ich euch einen kleinen Vorgeschmack geben.“
Sia legte ihre Hand auf das Wasser.
„Jutsu des Vertrauten Geistes.“
Eine Rauchwolke puffte auf. Als der Rauch sich verzog, erschien eine große Kreatur. Es war ein Löwe mit nachtschwarzen Fell, großer Mähne und schneeweißen Augen, die Itachi anfunkelten. Auf seiner Stirn war eine Tätowierung, die einen Drachen symbolisierte, der einen Vollmond in den Krallen hielt. Das Zeichen der Efuans, ein Symbol der Loyalität gegenüber Sokuron.
Es war Zukar, der König der Schwarzlöwen.
„Wer bist du?“, fragte der schwarze Löwe. „Und wieso konntest du mich herrufen?“
Sia wusste, dass Zukar nur auf Sokuron hörte. Ausgerechnet dieser Löwe musste auftauchen, dachte Sia, dann geht es nicht anders. Sie schloss die Augen.
Als sich die Augen wieder öffneten, war ein Auge rot und das andere blau.
„Zukar, du kannst Sia vertrauen“, sagte Sia.
„Sokuron?“, fragte der Löwe verwundert. „Was ist passiert? Warst du beim falschen Chirurgen, oder was?“
„Ja, eine Geschlechtsumwandlung, weißt du?“, lachte Kisame. „Das hättest du auch verdient, du Penner!“
„Ja, lach du nur, du Flachhirn“, schimpfte Sia zurück. „Ich komm gleich rüber und werde dir deinen übergroßen Lutscher in den Arsch schieben!“
„Das ist ein Schwert, du Clown!“
„Sieht aus wie ein verpackter Hering, du Überraschungs-Ei!“
Kisame dampfte vor Wut, als die anderen Ninjas ein leises Lachen nicht verkneifen konnten.
Plötzlich bekam Kisame einen Schlag in den Rücken, als hätte jemand mit Beton zugeschlagen. Er knallte gegen den Baum, der zusammenbrach wie ein rostiges Regal.
„Was zum Teufel…?“, fluchte Kisame, als er sich wieder aufrappelte. Der schwarze Löwe grinste fies. Verflucht, dachte Kisame, der Löwe hat einen Schlag drauf, und er ist schnell.
Als Itachi für einen Moment zu Kisame schaute und danach wieder Sia zuwandte, bemerkte er, dass die Augen wieder rot waren. Er hatte es wieder mit dem Mädchen zu tun. Die Sache mit der gespaltenen Persönlichkeit wie bei einem Schizophrenen war beängstigend.
„Wir sollten endlich verschwinden“, behagte Itachi vehement.
Kisame schnaufte wütend, als der schwarze Löwe ihn anknurrte wie einen räudigen Hund.
„Na schön“, maulte er, „dann werde ich euch eben ein anderes Mal plattmachen.“
Itachi und Kisame rannten davon. Sia schürzte die Lippen, als würde sie gleich pfeifen. Stattdessen pustete sie kurz. Was wie eine eigenartige Geste aussah, entwickelte sich zu einer Feuerkugel, die die Akatsukis dicht auf den Fersen war.
Itachi wirbelte herum und schlug die Flammen weg, als hätte er nur eine Fliege erschlagen. Was war das für ein komisches Gefühl in meiner Hand, dachte Itachi. Ohne weiter darüber nachzudenken, verschwand er mit Kisame.
„Hey, wo wollt ihr hin, ihr Säcke?“, brüllte der Löwe hinterher. „Gerade jetzt, wo es Spaß macht, hauen die Typen ab. Das ist mal wieder typisch.“
Kurz darauf verschwand der Löwe in einer Staubwolke.
„Hast du überhaupt eine Ahnung, mit wem du dich angelegt hast?“, fragte Kakashi belehrend nach, als er mit Kurenai zu Sia ging.
„Ja, das weiß ich nur allzu gut“, erwiderte Sia trotzig. „Wir kennen uns noch von früher.“
„Du kennst die beiden?“
„Sie haben versucht, unsere Rebellion zu sabotieren“, erklärte Sia. „Das ist eine lange Geschichte.“
Plötzlich hielt sich Sia die Brust, als hätte ein Unsichtbarer sie getreten.
„Hey, alles in Ordnung?“, fragte Kakashi besorgt. „Ich glaube, du hast dich noch nicht ganz erholt.“
„Mir geht es gut“, versicherte Sia und richtete sich wieder auf. „Nur keine Sorge.“

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