Mondkind: in dir ruht die Hoffnung Teil 12

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2 Kapitel - 2.111 Wörter - Erstellt von: Mi.Sa.Ta - Aktualisiert am: 2014-10-15 - Entwickelt am: - 1.937 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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Gähnend rieb ich mir meine Augen und stand noch leicht träge auf und ging in Richtung Bad. Auf dem Weg dorthin knackte garantiert dreimal mein Rücken und ich verfluchte die unbequemen Stühle in der Bibliothek. Seufzend drehte ich den Wasserhahn auf und wusch mir mein Gesicht um wieder relativ klar denken zu können.
Das erst das mir auffiel war dass es noch relativ finster draußen war. Ein verwunderter Blick auf die Uhr im Flur verriet mir dass es erst 5 Uhr war. Ich schüttelte seufzend den Kopf und machte mich auf in die Küche um mir Frühstück zu machen bevor ich trainieren gehen würde, jedoch schien ein wenig Improvisation nötig zu sein, bei dem was ich so in meinem Kühlschrank fand. Nach knapp einer viertel Stunde standen dann eine halb volle Tasse Kakao, eine Semmel mit einem Spiegel Ei und ein Apfel vor mir und ich aß etwas während ich in dem Buch herum blätterte, das ich gestern aus geliehen hatte. Es stand vieles interessantes darin, dass ich noch nicht wusste wie zum Beispiel wer genau die Gründer waren. "Moment.." sagte ich leise und sah mir die Seite genauer an. Es war ein Tagebuch Eintrag von dem ersten Hokage.
"Das Dorf, das wir hier in mitten der ganzen Wälder errichtet haben, nimmt immer mehr Form an. Es ist hier sehr friedlich und ich hoffe auch dass es so bleibt. Wenn ich so durch die Straßen gehe sehe ich viele glückliche Menschen die für ihre Familien arbeiten und den anderen Bewohnern mit ihrer Arbeit das Leben gegenseitig einfacher machen. Wir sind eine große Familie und ich und mein Freund Madara sind froh mit all diesen Menschen dieses Dorf weiter auf zu bauen. Wo ich es gerade so lese, unser Dorf hat ja noch gar keinen Namen und immer mehr der Bewohner wollen nun ein fest gelegtes Oberhaupt wählen.
Doch ich bin mir sicher dass wir das schaffen, denn wir sind die Bewohner des Dorfes versteckt hinter den Blättern. Das ist doch ein Name der einer Überlegung wert ist!"
Lächelnd las ich mir den Eintrag noch einmal durch und schloss das Buch dann. Es ist schön zu wissen dass er diese Vorstellungen vertrat, dachte ich mir und legte es zurück auf den Tisch in meinem Zimmer. Nach ein paar Minuten war ich auch schon fertig für das Training und machte mich auch schon auf den Weg.
So wie gestern erfüllte ein orange-rotes Licht den Platz und ich ging zum Fluss wo ich mich auf die Oberfläche setzte und die Augen schloss. Ich atmete ein und aus und konzentrierte mich voll und ganz auf meine Umgebung. Ich wollte probieren ob ich es schaffen könnte das Wasser zum Beispiel noch gezielter zu beherrschen und ob ich bei einer geeigneten Konzentration auch kompliziertere Angriffe ausführen könnte. Ich legte meine rechte Hand mit der Fläche nach unten auf das Wasser und hob den Arm in einer Sichel-förmigen Bewegung nach oben während ich aufstand. Ich hatte meine Augen geschlossen und konzentrierte mich nur auf die natürliche Energie in meiner Umgebung. Ich drehte mich und das Wasser tat es mir gleich, ich trat in einer Drehung in die Luft und ich konnte hören wie das Wasser einen der Bäume traf. Plötzlich waren dort jedoch andere Geräusche.
Zuerst war ein dumpfes Geräusch zu hören und dann Gejammer. Ich öffnete meine Augen und sah in Richtung der Bäume. Dort lag jemand am Boden und zwei Personen standen hinter ihm. Sai sah erschrocken zu seiner Team Kameradin hoch jedoch schien sie nicht die einzige gewesen zu sein die ihm Angst machte. "Leute was ist denn los?" fragte ich und sprang wieder ans Ufer und ging auf die drei aus dem jetzigen Team 7 zu. Naruto wendete seinen Blick von dem am Boden liegenden und seufzte. "Das sollte er dir selber erklären" sagte die rosa haarige und sah den blassen an. Als ich bei den dreien an kam erkannte ich, dass etwas auf dem Boden verteilt lag und ich kniete mich herunter um es au zu heben. Es waren ein paar von seinen Zeichnungen. Es waren die verschiedensten Bilder, manche eher abstrakt und andere mit vielen Details doch als ich ein anderes auf heben wollte hielt der blasse es plötzlich an einem Ende fest."Ich kann das erklären" meinte er leise und ich stand total verwirrt auf. Sakura haute ihm wieder eine drüber und er ließ es los. Es waren einige farbige Zeichnungen und als ich sie an sah weiteten sich meine Augen. Auf all diesen Bildern war ich zu sehen. Eines kam mir sehr bekannt vor denn es zeigte den Sonnen-Untergang von gestern nur dass er mich im Vordergrund am Ufer gemalt hatte. Eine Mischung aus Scham und purer Wut sammelte sich in mir und ich stand mit geschlossenen Augen auf."Ich glaube er hat dich schon länger gespannt" meinte nun auch der blonde. Ich spürte dass er aufstehen wollte und ich hielt ihm die Blätter hin. Kaum hatte er sie genommen entlud ich jedoch meine Wut und einem gezielten Schlag in seinen Magen und er flog durch mehrere Bäume durch bis es ruhig wurde. Ich stieß die ganze Luft aus meinen Lungen und öffnete dann meine Augen. Beide sahen mich ein wenig erschrocken an bis sie lächelte und meinte:"Das hat er verdient" Sie ging der Spur durch den Wald nach zu ihm und Naruto und ich waren alleine.

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