Just a mudblood...

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1 Kapitel - 5.417 Wörter - Erstellt von: FräuleinHortensie - Aktualisiert am: 2014-10-15 - Entwickelt am: - 5.404 mal aufgerufen - User-Bewertung: 4.92 von 5.0 - 60 Stimmen- Die Geschichte ist fertiggestellt - 4 Personen gefällt es

Rabastan Lestrange muss sich entscheiden, zwischen dem, was richtig ist und dem, was er will.

Hallo ihr Lieben,
da in den nächsten Tagen erstmal kein neuer Test von mir erscheinen wird, habe ich mich entschieden einen meiner etwas harmloseren OneShots hier online zu stellen.

Genre: Drama

Song: Vermilion Pt. 2 - Corey Taylor Remix

1
Seit knapp zwei Stunden stand Rabastan Lestrange bereits vor ihrer Wohnung und beobachtet sie durch das Fenster. Mittlerweile war der Abend zur Nacht geworden und dicke Schneeflocken fielen aus der dichten Wolkendecke, die schon seit Tagen nicht mehr aufgebrochen war. Sie bedeckten seine Schultern und sein Haar, wo sie einen starken Kontrast zu dessen rabenschwarzer Farbe bildeten. Nebelige Atemwolken verhüllten immer wieder sein Gesicht und die leichenblassen Wangen waren vor Kälte mit einem Hauch Rot überzogen. Doch er spürte die klirrende Kälte der Luft nicht, nur die in seiner Brust.

Ein Schatten tauchte kurz im Fenster auf und dann war sie wieder zu sehen, mitten in ihrem Wohnzimmer, eingerahmt von den weißlackierten Fenstern, von denen die Farbe langsam abbröckelte. Ihr Haar hing in nassen Strähnen über den Rücken und sie trug nichts außer einem Handtuch. Auf ihrer Haut schimmerten noch Wassertropfen, bei denen sie sich nicht die Mühe gemacht hatte, sie zu trocknen. Nun, das erklärte natürlich, wo sie die letzten zwanzig Minuten gewesen war. Rabastans Pupillen weiteten sich ein kleines Stück, als er sie so halbnackt im hellerleuchteten Raum stehen sah und Wut flackerte in ihm auf. Wie konnte sie sich so präsentieren? Er verdrängte den Gedanken, dass höchstwahrscheinlich ein Muggelabwehrzauber auf der Wohnung lag und kein Passant einen Blick in ihr Fenster werfen würde. Doch er war schließlich kein Muggel.

Das Handtuch fiel zu Boden und Rabastan keuchte kurz auf. Was er sah, war ihm nicht unbekannt und trotzdem begann sein Herz schneller zu schlagen und donnerte so laut in seiner Brust, dass sie es zweifelsfrei durch geschlossene Fenster hätte hören müssen. Sie griff nach etwas, das er nicht erkennen konnte, stellte ihr Bein auf die Armlehne des Sessels und streifte langsam einen feinen hautfarbenen Nylonstrumpf über ihr langes, blasses Bein. Sie machte es mit der Sorgfalt, mit der die meisten Frauen ihre Strümpfe anzogen, was die Bewegungen langsam und lasziv erscheinen ließ, als wüsste sie, dass er sie beobachtete, als wollte sie ihn reizen und ihm zeigen, was er nicht mehr haben konnte. Sie griff nach dem zweiten Strumpf und zog auch diesen so unerträglich langsam über ihr Bein, dass er leise aufstöhnen musste. Er hatte sie einst gefragt, wieso sie immer zuerst ihre Strümpfe anzog, doch sie hatte ihm nur frech ins Gesicht gegrinst und ihn gefragt, ob es ihm denn nicht gefiele. Und natürlich tat es das.

She seemed dressed in all of me
Stretched across my shame
All the torment and the pain
Leaked through and covered me

Ruckartig hob sie ihren Kopf und blicke aus dem Fenster. Rabastan schlug sich weiter in die übermannshohen, immergrünen Hecken zurück und ließ sie dabei keine Sekunde aus den Augen. Unmöglich, sie konnte ihn nicht sehen. Sein schwarzer Umhang ließ ihn praktisch mit der Dunkelheit verschmelzen. Sie fischte nach dem Handtuch auf dem Boden, um ihre Blöße zu bedecken und trat an die Scheibe, um die Augen prüfend durch die Finsternis gleiten zu lassen. Für einen Moment schien es, als würden sich ihre Blicke treffen. Grau in Grau – ihre, dunkel wie Basalt, seine, hell wie Eis.

Nach einigen Augenblicken, die ihm wie eine Ewigkeit vorkamen, entfernte sie sich wieder vom Fenster und verschwand aus dem Raum. Seine Augen schwenkten zu dem Fenster daneben, noch bevor auch in diesem Zimmer Licht aufflackerte und er sie vor dem großen dunkelbraunen Vollholzschrank stehen sah, in dem sie ihre Kleidung aufbewahrte. Er dachte an das schwarze Himmelbett und was sie dort alles getan hatten, strafte sich im nächsten Moment aber sofort für diesen Gedanken. Er war nicht zum Spaß hier wie sonst. Er hatte etwas zu erledigen und an vergnüglichere Stunden zu denken, würde es nicht leichter machen.

Rabastan musterte ihren Körper; ihre Beine, ihren schmalen Rücken und ihren flachen Bauch, der noch keinen Verdacht erregte – noch. Er schloss die Augen und atmete tief durch. Keine Schwäche. Sie zog ein schwarzes Kleid über ihren Leib und warf erneut einen misstrauischen Blick aus dem Fenster. Sie konnte ihn fühlen, da war er sich sicher. Fast war ihm, als könnte er erkennen, wie sich ihre Nackenhaare aufstellten, doch wieder wand sie den Kopf ab und verließ das Schlafzimmer.

Er musste es endlich hinter sich bringen, denn mit jeder Minute wurde sein Widerwille zu tun, was unvermeidlich war, größer. Er suchte nach Ausflüchten, aber es gab keine. Sie hatten nicht aufgepasst und mussten nun beide dafür bezahlen. Er musste sich um die Angelegenheit kümmern, bevor jemand davon erfuhr. Sein Bruder war schon seit Monaten misstrauisch, wohin Rabastan ständig verschwand und ewig konnte er die Ausrede, im Auftrag des Dunklen Lords unterwegs zu sein, nicht mehr vorschieben. Von Aufträgen für den Dunklen Lord kam man nicht wie ein liebeskranker Vollidiot zurück. Dass er bei anderen Frauen war, erkannte Rodolphus vom ersten Moment an als Lüge. Meistens kamen besagte Hexen – und davon gab es reichlich – immer zu ihm und nicht bei einer einzigen verhielt er sich so, wie wenn er von einem Treffen mit ihr kam. Sie war etwas Besonderes für ihn. Bei ihr konnte er sein.

Jenseits der Glasscheibe ergriff sie ihren Zauberstab und trocknete ihr nasses Haar, das im nächsten Augenblick trocken und lockig über ihren Rücken fiel. Im weißen Licht der Lampen leuchtete es Zinnoberrot und fast konnte er den Hauch von Jasmin riechen, nach dem es immer duftete.

Was gäbe er dafür, dass die Situation eine andere wäre. Sei es, dass sie kein Schlammblut wäre oder er so ein Schwächling. Er durfte nicht schwach sein. Der Dunkle Lord verzieh keine Schwäche. Niemals. Und diese Art von Schwäche würde ihm Schlimmeres als den bloßen Tod einbringen. Er verriet alles, wofür er doch angeblich kämpfte. Er hatte keine Angst davor zu sterben, dieses Risiko ging er jeden Tag ein, aber er durfte keine Schande über seine Familie bringen. Die Familienehre war diese Tage genug angekratzt, weil die unsägliche Schwester seiner Schwägerin mit einem Schlammblut durchgebrannt war. Eine Blamage, die auch die Lestranges betraf, seit Bellatrix zu ihnen gehörte.

I’d do anything to have her to myself
Just to have her for myself
Now I don’t know what to do
I don’t know what to do
When she makes me sad

Dabei hatte alles so harmlos begonnen. In der sechsten Klasse war er einem offiziellen Duellierclub beigetreten – hauptsächlich um Abschaum, wie sie es eigentlich auch war, zu demütigen. Doch es war anders gekommen und nun war er der Gedemütigte. Erniedrigt durch seinem eigenen Stolz, der ihm hämisch ins Ohr flüsterte, dass er ein feiger Versager war, nur einen Schritt vom Blutsverräter entfernt.

Rabastan schüttelte den Kopf, um den Gedanken zu vertreiben, doch alles was es bewirkte war, dass Schnee von seinem schwarzen Haarschopf rieselte.

Sie war gut gewesen, viel besser, als Schlammblüter es seiner Auffassung nach sein dürften und so gehörte sie zu der kleinen Gruppe übriggebliebener Ravenclaws, die sich gegen ihre Mitschüler beweisen sollten. Er hatte gehofft, sie würde durch jede Runde kommen, damit er derjenige sein konnte, der sie besiegte. Er hatte darauf gebrannt ihr schönes Gesicht zu zerkratzen.

Rabastan erlaubte sich ein schwaches Lächeln.

Zuerst musste sie gegen eine dickliche Hufflepuff kämpfen. Ohne größere Anstrengung hatte sie diese bereits in der ersten Runde auf die Bretter befördert – so slytheringerecht, dass sie nach ihrer Niederlage heulend aus der Großen Halle gestürmt war. Ähnlich erging es auch allen anderen Duellgegnern. Sie war nicht zimperlich gewesen, während ihr Gesicht dabei so entspannt geblieben war, dass es ihm heiße Schauer über den Rücken jagte. Er war so versessen darauf gewesen, sie beim Kämpfen zu beobachten, dass er fast einen unschönen Fluch von seinem eigenen Gegner hatte einstecken müssen.

Die letzte Runde, die ihn von ihr trennte, war gegen Evan Rosier gewesen. Gedanklich hatte er sich schon von ihr verabschiedet gehabt. Er war sicher gewesen, dass Rosier sie ungespitzt in den Boden rammen würde. Drei Runden hatten sie sich duelliert und zum ersten Mal stand ihr Konzentration ins Gesicht geschrieben. Evan war ein ernstzunehmender Gegner, voller Hass auf Schlammblüter und ohne Rücksicht darauf, dass seine Gegnerin eine zierliche Frau war. Wer weiß, wie es ausgegangen wäre, wenn Rosier nicht so selbstgefällig gewesen wäre, aber er hatte sich für einen Moment Unachtsamkeit erlaubt und seiner damaligen Freundin siegessicher zugezwinkert. Ein Fauxpas, der ihn den Sieg gekostet hatte, denn sie hatte es ausgenutzt und ihr Schockzauber hatte ihn so hart in die Brust getroffen, dass er drei Meter durch den Raum geflogen war. Selbst Rabastan war kurz beeindruckt gewesen – nur für einen Sekundenbruchteil, aber es hatte ausgereicht, um sie noch mehr zu hassen.

Ihr triumphaler Sieg über Rosier hatte sie direkt ins Finale befördert – mit Rabastan als Gegner. Pure Elektrizität schoss durch seinen Körper, als er ihr auf dem Duellier-Podest gegenüberstand. Er wollte ihr wehtun, er wollte ihr Schmerzen bereiten und Demut vor der Obrigkeit beibringen. Die Kontrahenten stellten sich voreinander auf und verbeugten sich. Sie schielte ihn dreist aus den Augenwinkeln an, als sie den Oberkörper nur ganz leicht nach vorne neigte und lächelte ihn währenddessen auf höchste selbstgefällige Weise an. Rabastan selbst hatte sich zu kaum mehr, als einem Kopfnicken herabgelassen. Nicht gewillt, einem Schlammblut Höflichkeit entgegenzubringen und damit ihre gleichberechtigte Existenz anzuerkennen. Natürlich war sein Verhalten nicht unbemerkt geblieben und kurz bevor sie sich voneinander abwandten, um die drei obligatorischen Schritte auseinanderzugehen, wagte sie es, ihm direkt in die Augen zu sehen und ihr Haar überheblich zurückzuwerfen.
Die Bewegung hatte einen leichten Luftzug verursacht und er registrierte diesen vermaledeiten Hauch von Jasmin, den er noch zu lieben und zu hassen lernen sollte.

Das Duell gegen sie war hart gewesen. Sie schenkte ihm nichts und er ihr noch viel weniger. Sie beherrschte die nonverbalen Zauber perfekt und ob er wollte oder nicht, musste er sich eingestehen, dass sie nicht so unfähig war, wie sie es sein sollte. Sie hatte es ihn spüren lassen. Selbst jetzt kribbelte seine Wange, als er an das Duell dachte, in dem sie ihm einen unangenehmen Schnitt zugefügt hatte. Sie hatten abgeblockt und selbst Flüche abgeschossen. Am Ende war ihr Kampf so erbittert gewesen, als ginge es um Leben und Tod und die abgewehrten Flüche waren ziellos in der Halle herumgeflogen. Einer von seinen hatte dabei das Hauspunkteglas der Hufflepuffs zerschmettert und die Edelsteine in alle Richtungen verstreut.

Spätestens zu diesem Zeitpunkt wollte der Aufsicht habende Professor den Zweikampf beenden, doch sie hatte nur glockenhell gelacht und gesagt, dass sie doch nur spielten. Ihre Antwort hatte ihn in gewisser Weise erregt. Spielen… das war eher etwas für Slytherins, vor allem diese Art Spiel. Ganz eindeutig wollte sie es auch wissen.

Zwei weitere Runden fochten sie unerbittlich miteinander. Rabastan konnte heiße Schweißperlen seinen Rücken hinabrinnen spüren und auch ihre Stirn glänzte feucht. Ihre einstige Entspannung war wie weggeblasen gewesen. Aber das war nur fair, denn seine war es auch. Er musste feststellen, dass dieses Schlammblut einem reinblütigen Lestrange durchaus gewachsen war. Neben tiefster Verachtung auf sich selbst und allesverzehrendem Hass auf sie, dass sie es wagte so gut zu sein, spürte er allerdings auch eine ungekannte Lebendigkeit. Es machte ihm Spaß gegen einen Gegner zu kämpfen, der nicht sofort einknickte. Er musste sie besiegen. Schnell – denn wie tot würde er sich wieder fühlen, wenn es vorbei war? Also wozu sich länger quälen?

Er feuerte einen Cruciatus auf sie – so schwach, dass niemand Verdacht schöpfen würde, doch es hatte ausgereicht, um sie ächzend zu Boden gehen zu lassen. Betont lässig war er auf sie zu geschlendert, hatte sich über ihr aufgebaut und gedacht, wie schön es wäre, sie bis aufs Letzte zu demütigen und zwar so, wie er Frauen am liebsten erniedrigte. Der Gedanke hatte Rabastan so sehr erschrocken, dass er zögerte. Er hätte sie sofort besiegen sollen, stattdessen sah er ihr in die Augen und fand nicht, was er erwartet hatte. Zweifelsfrei war ihr bewusst gewesen, welcher Fluch sie getroffen hatte, doch statt Angst oder Resignation sah er nur gleichgültige Arroganz.

Ihr Umhang hatte sich eng um sie gewickelt, als sie gefallen war und betonte die schlanken Linien ihres Körpers und ein Paar Brüste, die ausgesehen hatten, als wären sie wie gemacht für die Größe seiner Hände. Unwillkürlich reagierte sein Körper auf diesen Anblick und er hatte ein paar Mal tief durchatmen müssen, damit er sie zur Strafe dafür, nicht vor den Augen aller in den Wahnsinn foltern oder gar töten würde. Kaum hatte er sich wieder einigermaßen unter Kontrolle, wurden ihm die Beine weggerissen und ehe er sich versah, saß sie rittlings auf ihm, um ihn am Boden zu halten und hatte ihm ihren Zauberstab gegen den Hals gedrückt. Er hatte verloren.

Er hatte sie so sehr gehasst! Mehr noch, als all die anderen Schlammblüter. Mehr sogar, als alle Schlammblüter dieser Welt zusammen. Sie hatte ihn besieht, ihn, Rabastan Lestrange, bisher immer ungeschlagen und ihn der Lächerlichkeit preisgegeben. Er empfand Verachtung, Abscheu, Hass und am allerschlimmsten – einen Funken Respekt. Ihr Körpergewicht aus seiner Brust war quasi nicht vorhanden gewesen. Was ihn an den Boden genagelt hatte, war ihre Miene. Die Lippen zu einem süffisanten Grinsen verzogen, ein Hauch Trotz in den Augen.

Er wusste es noch, als wäre es erst gestern gewesen. Alle Erinnerungen erschienen glasklar vor seinem geistigen Auge, aber schließlich war es der perverse Beginn seiner erbärmlichen Obsession.

She is everything to me
The unrequited dream
The song that no one sings
The unattainable

Die folgenden Tage waren grässlich gewesen. Rabastan war noch jähzorniger und aggressiver als sonst. Keiner seiner Mitschüler wagte es, ihn auf seine Niederlage anzusprechen oder ihn damit aufzuziehen. Er fühlte sich wieder leer und tot, aber in seinem Herzen regte sich eine klitzekleine, widerspenstige Flamme, die ihm sagte, dass die Lösung mit ihm im Unterricht saß, in der Großen Halle speiste, im Gang an ihm vorbei stolzierte. Stets und ständig hatte er den Duft von Jasmin in der Nase. Es brachte ihn schier um den Verstand. Sein Frauenverschleiß war größer denn je, doch keine dieser hirnlosen Hexen konnte ihn noch befriedigen. Sie fügten sich ihm zu leicht, sie klimperten zu kokett mit den Wimpern, sie ließen sich zu leicht erobern, waren zu dumm, zu langweilig, zu schwach – sie waren einfach nicht sie.

Rabastan begegnete ihr zu oft zufällig in den Gängen, um sich selbst einreden zu können, es wäre bloßer Zufall. Er geriet in einen Strudel, der ihn immer tiefer zog. Wie konnte ihm das passieren? Sie war ein Schlammblut – unwichtiger, dreckiger Abschaum. Und dennoch – sie ließ ihn nicht los…

An einem regnerischen, kalten Tag stapfte er mit schlammverkrusteten Quidditchstiefeln durch die Kerker. Seine Laune war noch schlechter als die vergangenen Tage gewesen. Das Training war miserabel verlaufen, er hatte noch einen ellenlangen Aufsatz für Verwandlung vor sich und dann begegnete er auch noch ihr. Das Lamm im Haifischbecken. Wie ein Hai konnte er ihr dreckiges Blut Meter gegen den Wind riechen – und es roch nach Jasmin. Sie hatte offensichtlich mit Slughorn gesprochen, noch immer ein herzliches Lächeln auf den Lippen und als sie sich zu ihm umdrehte, erschien es, als würde sie ihn anlachen – auslachen.

Seine Wut steigerte sich ins Unermessliche und ehe er sich versah, hatte er sie hart gegen die feuchte Steinwand gepresst, ihre Arme links und rechts neben ihrem Kopf festgepinnt und zornig angefunkelt.
Doch sie hatte ihn nur belustigt angelächelt, als würde keinerlei Bedrohung von ihm ausgehen. Eine Giftschlange ohne Zähne. Rabastan knallte sie erneut mit voller Wucht gegen die Mauer. Sie hatte nur kurz aufgestöhnt, aber nichts an ihrem Gesichtsausdruck geändert und er war sich sicher, dass es geschmerzt hatte. Die Härte des Aufpralls hatte in seinem eigenen Körper vibriert.

„Was hast du hier zu suchen?“, hatte er geschrien und selbst nicht gewusst, wieso er so eine dumme Frage stellte. Sein Klammergriff um ihre Handgelenke verstärkte sich und sie warf den Kopf in den Nacken und stöhnte leise auf.

„ANTWORTE MIR!“

„Vielleicht habe ich auf dich gewartet“, hatte sie frech erwidert und Rabastan konnte ihren schnellen Atem gegen seine Haut schlagen spüren.

In ihren dunklen grauen Augen glitzerte noch immer Belustigung und Trotz, aber auch etwas anderes, das er nicht zuordnen konnte. Es war keine Angst, obwohl sie auch nicht mehr ganz so gelassen wirke wie zu Beginn. Seine Hände begannen vor Anstrengung und Zorn zu zittern, so fest hielt er sie zwischen Wand und sich gepresst. Er fühlte ihren rasenden Herzschlag gegen seine Brust hämmern und mit jedem Schlag beschleunigte sich sein eigener.

Die wenigen Fackeln an den Wänden tauchten den Kerker in gespenstige Schatten, erzeugten aber auch schimmernde Lichtreflexe in ihrem roten Haar, dass es wie flüssiges Feuer anmutete. Seine Augen wanderten über ihr Haar, vom Ansatz bis zur Hüfte und verweilten auf dem Spiel aus Licht und Schatten. Wie hypnotisiert betrachtete er es minutenlang. Minuten, in denen sie nach Hilfe hätte rufen können. Minuten, die er sie einfach nur anstarrte und seinen Griff mit jeder Sekunde unbewusst lockerte.

Sie bewegte leicht ihre Finger, um das Kribbeln zu vertreiben, das sich in ihren Händen ausbreitete, nachdem der Blutfluss wieder normal zirkulieren konnte und holte ihn so in die Realität zurück. Abrupt ließ er ihre Handgelenke los und sah sie finster an. Langsam rutschten ihre Hände an der Wand herab und blieben kraftlos an ihren Seiten hängen. Sie erwiderte seinen Blick ernst und nachdenklich. Fort war ihr Trotz. Fort waren ihre Belustigung und ihre überhebliche Selbstgefälligkeit. Sie standen sich gegenüber und sahen sich stumm an. Beide auf der Hut, als könnte die kleinste falsche Bewegung eine Katstrophe auslösen.

Rabastan spürte eine unbekannte Ruhe in sich einkehren, die den Zorn der letzten Wochen fortspülte. Ihre Lippen formten ein zittriges Lächeln. Er stellte zufrieden fest, wie unsicher sie war. Wie unsicher er sie machte, obgleich er den Auslöser dafür nicht zuordnen konnte, nur dass es nach wie vor keine Angst war.

Er konnte kaum klar denken. Wenn sie jetzt einfach verschwinden würde, würde er sie nicht aufhalten. Womöglich wäre es sogar besser, wenn sie ging. Seine Chance sie zu verfluchen war schon längst verstrichen und es jetzt noch nachzuholen wäre mehr als lächerlich. Rabastan wollte lieber gar nicht zu genau über den Grund nachdenken, wieso er sie gehen lassen würde. Er hatte sich blamiert und sie würde sich mit Gewissheit über seine Schwäche lustig machen.

Vorsichtig ergriff sie seine zur Faust geballte Hand und bog die Finger nacheinander auf. Auf seiner Handfläche waren vier kleine Halbmonde eingegraben, von denen blutige Bahnen über die blasse Haut verliefen. Langsam zückte sie ihren Zauberstab, die Augen fest auf seine gerichtet und wand den Blick erst ab, als sie mit der Spitze gegen die Verletzungen tippte, die sich augenblicklich schlossen.

„Das hätte ich auch selbst tun können“, sagte er barsch.

„Ich habe nie etwas anderes behauptet, Rabastan.“

Rabastan. Es durchzuckte ihn wie ein Blitzt und eine Gänsehaut überzog seinen gesamten Körper. Er sollte wütend sein, dass sie es überhaupt wagte ihn beim Namen zu nennen. Stattdessen klangen die einzelnen Silben volltönend in seinen Ohren nach. Mechanisch wanderten seine Finger zu ihren vollen Lippen, als würde er die Bewegungen einfangen wollen, die sie gemacht hatten, als sie seinen Namen formten. Er rötete ihre Lippen mit dem Blut von seinen Fingern und zog sie schnell zurück. Seine Fingerkuppen glühten, als hätte er sich verbrannt, an der Weichheit ihres Mundes.

Sie befeuchtete ihre Unterlippe mit der Zunge und leckte dabei versehentlich sein Blut ab, doch sie schien weder die Klebrigkeit des Blutes auf der zarten Haut zu bemerken noch den metallischen Geschmack, der sich nun in ihrem Mund ausbreiten musste.

Dieser Mund, der mit Sicherheit noch nie ein böses Wort gesprochen hatte. Keinen wirklich bösen Fluch. Jedes Wort, das durch diese einladenden Lippen gesprochen wurde, musste automatisch reingewaschen werden. Er kämpfte den Drang nieder sie mit seinen zu berühren. Es wäre falsch und schändlich. Er durfte nicht wissen, wie sie sich anfühlen würden. Strenggenommen dürfte er es nicht mal wissen wollen. Doch Rabastan konnte den Blick nicht von dem leicht geöffneten Mund abwenden, der stoßweise ein- und ausatmete.

„Sag es noch einmal.“

Er trat einen kleinen Schritt vor und stand jetzt wieder so nah vor ihr, dass er ihre Körperwärme wellenförmig gegen seine Haut schlagen spürte. Ihr Mund öffnete sich ein kleines Stück, brachte jedoch keinen Ton hervor.

„Meinen Namen“, sagte er so dich an ihren Lippen, dass sie sich beim Sprechen schon fast berührten.

Und dann besiegelte er sein Verderben. Er verschloss ihre Lippen mit seinen. Sie passten perfekt aufeinander. Ein Verlangen ergriff Besitz von ihm, das ihn in seiner ganzen Heftigkeit erschütterte. Er nahm wahr, wie sie ihre Arme ohne zu zögern um seinen Rücken schlang, wie er sie selbst näher an sich zog und bestimmt in eines der leeren Klassenzimmer drängte. Sie leistete keinerlei Widerstand. Sein eigenes Feuer loderte auch in ihr. Plötzlich war völlig egal, wer sie war oder wer er war. Es konnte doch nicht falsch sein, wenn es sich so richtig anfühlte?

Sie verließ ihn ohne ein weiteres Wort, nachdem sie zueinander gefunden hatten. Nachdem sie gegangen war, kehrte die Leere zurück – nicht ganz so heftig, wie sie ihn sonst beherrsche, denn er konnte sie noch immer schmecken, riechen und fühlen. Erschöpft ließ er den Kopf auf die zerkratze Holztischplatte sinken. Er war ein Narr. Mit offenen Augen und wider besseren Wissens war er in den Abgrund gestürzt.

Eine eisige Windböe erfasste Rabastan und blies ihm pulvrigen Schnee in die Augen, was ihn wieder ins Hier und Jetzt zurückholte. Er kniff die Augen zusammen und drehte den Kopf. Das Geäst der Hecke zerkratze dabei seine Wange und er wischte unwirsch über die blutigen Schrammen.

Ja, er war ein Narr und er blieb es.

She’s a myth that I have to believe in
All I need to make her real is one more reason
I don’t know what to do
I don’t know what to do
She’s the only one that makes me sad

Es war eine einmalige Sache, hatte er sich eingeredet. Jedes Mal hatte er sich geschworen, dieses Mal sei das letzte Mal gewesen. Über Monate hatte er sich selbst belogen.
Er wollt mehr – immer mehr und noch ein kleines bisschen mehr und sie gab es ihm. Je mehr er von ihr bekam, desto schwieriger wurde es zu leugnen, dass sein Herz langsam aber sicher auch mehr wollte.

Sie wollte mit ihm zusammen sein. Nicht weil sie auf eine adäquate Heirat hoffen konnte, Geld oder Prestige. Ihr Verhältnis war ein Geheimnis, gelebt in den schweigsamen Schatten. Sie wollte ihn um seinetwillen und auch wenn sie nie darüber sprachen, wusste er, dass sie wusste, wem seine Loyalität galt und was er für gewöhnlich mit Menschen wie ihr anstellte. Rabastan lachte kalt und humorlos auf. Natürlich wusste sie es – Worte waren unnötig. Der Beweis seiner Treue war schließlich eingebrannt in sein Fleisch.

Verdammt, sie wussten doch beide, dass dieser Tag kommen musste. Sie hatten es von Anfang an gewusst und doch verdrängt und jetzt keimte es wie ein Gift im Inneren.

But I won’t let this build up inside of me

Sie setzte sich in den schwarzen Ledersessel und nahm ein zerlesenes Buch in die Hände. Höchstwahrscheinlich einer ihrer geliebten Muggelromane. Rabastan konnte nie verstehen, was sie daran fand. Wäre sie seine offizielle Freundin, hätte er es ihr verboten. Aber das war sie nun mal nicht und würde es nie sein.

I am a slave and I am a master
I exist through my need to self-oblige
She’s something in me that I despite

„Jetzt“, flüsterte er vor sich hin, weil er es hören musste. Es reichte nicht, es nur zu denken. Zu oft hatte er es in den zäh vergangenen Minuten gedacht und es hatte nichts genützt.

Rabastan verließ die schützende Dunkelheit der Hecken und trat auf die schwach beleuchtete Straße. Sein Schatten wurde durch das gelbe Licht in die Länge gezogen und hob sich scharf von dem schneebedeckten Untergrund ab. Mit schnellen Schritten näherte er sich der Haustür, öffnete sie geräuschlos und stieg die sechs Stufen zu ihrer Wohnung hoch. Der Hausflur war dunkel und wie immer stank es nach Muggeln und dem Dunst, den sie permanent verströmten. Unschlüssig stand er vor ihrer Tür und überlegte, ob er klopfen sollte. Nein, er wollte keinen Zweifel daran lassen, wieso er hier war.

„Alohomora“, flüsterte er und mit einem leisen Klicken öffnete sich die Tür.

Er verzog das Gesicht. Es war viel zu einfach. Als wartete sie nur darauf, dass er kommen würde, als würde sie es nicht unnötig schwer machen wollen. Er betrat die Wohnung. Nach der winterlichen Kälte raubte ihm die plötzliche Wärme den Atem, aber er durfte nicht stehen bleiben. Wenn er weiterhin zögerte, würde er wieder gehen, ohne die Sache geklärt zu haben. Die alten Holzdielen knarren unter seinen schweren Schritten und selbst der dicke cappuccinobraune Teppich schluckte die Geräusche kaum.

Alles war wie immer – viel zu vertraut. Bekannte Gerüche lagen in der Luft und mischten sich mit einer schweren Feuchtigkeit, als er am Badezimmer vorbei ging. Im Türrahmen zum Wohnzimmer verharrte er einen Moment und lauscht dem trockenen Rascheln des Papieres, als sie eine Seite umblätterte.

„Rabastan.“

Ihre Stimme klang sanft und kein Stück überrascht, dass er plötzlich in ihrer Wohnung stand. Sie wusste wieso er hier war.

Seine Zunge glitt nervös über seine Unterlippe und er beobachtete den größer werdenden Schatten an der Wand, als er auf den Sessel zuging.

Sie klappe das Buch leise zu. Er bemerkte, dass sie die Ecke der Buchseite nicht einknickte, wie sie es sonst tat und dass ihre Hände unmerklich zitterten, als sie es auf den kniehohen Glastisch legte. Elegant erhob sie sich von ihrem Sessel, ging ein paar Schritte auf ihn zu und blieb einen halben Meter von ihm entfernt stehen.

„Du weißt, wieso ich hier bin.“

„Ich kann es mir denken.“

Eine Welle der Zuneigung durchströmte ihn. Er hatte sie immer nur stark erlebt. Sie war nicht der Typ Frau, der sein Schicksal betrauerte und in Tränen ausbrauch. Selbst jetzt versuchte sie sich an einem Lächeln, wäre nicht die tiefe Traurigkeit in ihren Augen, könnte er es ihr fast glauben.

„Wir wussten, dass es so kommen muss.“ Rabastans Stimme war kaum mehr als ein Flüstern und er drohte sich an den Worten zu verschlucken.

Sie schwieg und sah ihn weiterhin unergründlich an. Tränen begannen in ihren Augen zu glitzern, doch ihre Lippen blieben hartnäckig zu einem Lächeln verzogen. Sie nickte leicht und eine einzelne Träne rollte über ihre schneeweiße Wange.

Rabastan wusste, dass sie sich nicht vor dem Tod fürchtete und dass sie nicht um ihr Leben betteln würde. Er hoffte es. Wenn sie ihn anflehen würde, sie gehen zu lassen, wie könnte er ihr diese Bitte abschlagen?

Mit einer ruckartigen Bewegung zog er sie in seine Arme und presste seine Lippen auf ihre. Seine Lippen waren eiskalt von der unerbittlichen Winterluft. Je wärmer seine Lippen wurden, desto kälter wurden ihre. Wie immer würde er alles von ihr verlangen und sie würde es ihm geben, ohne eine Gegenleistung zu verlangen.

Der Kuss schmeckte nach Verzweiflung und giftiger Leidenschaft. Er war unfähig sich von ihr zu lösen und den Kuss zu beenden, der nie hätte entstehen dürfen. Sie stünden gar nicht hier, hätte er sich besser unter Kontrolle gehabt.

Sie schmiegte sich enger an ihn und drückte ihr Gesicht gegen seine Brust. Seine Nase war in ihrem Haar vergraben. Nur noch einen Moment, redete er sich ein. Sie waren so weit gegangen, dass sie wieder am Anfang standen.

„Ich liebe dich.“

Rabastan wusste nicht, ob das stimmte oder ob es nur Besessenheit war, aber just in diesem Moment war es die einzige Wahrheit die zählte.

Sie erschauderte in seinen Armen und verkrampfte ihre Hände an seinem Rücken. Er verbot sich an das zu denken, was er nicht haben konnte. Eine Familie, Glück, Zufriedenheit – mit ihr.

I don’t want to be this
But I won’t let this build up inside of me

Rabastans Hand glitt in seinen Umhang und zog den Zauberstab daraus hervor. Sie hatte die Augen geschlossen. Es war ihm lieber so. So würde er nicht sehen, wie das Licht in ihnen brach.

Ein grüner Lichtblitzt zuckte durch das Zimmer und er verstärke seinen Griff um ihre Taille, als ihre Beine einknickten. Der Griff um seinen Oberkörper lockerte sich und ihre Arme fielen schlaff an die Seiten ihrer Körpers.

Er hob ihren leblosen Körper hoch und trug sie in das Bett. Niedergelegt auf dem dunklen Laken sah es aus, als würde sie schlafen. Ihr rotes Haar lag wie ein feuriger Heiligenschein um ihren Kopf ausgebreitet. Rabastan fühlte sich so leblos wie sie es war. Die kleine Flamme in seinem Herzen würde mir ihr zusammen erkalten.

Er musste es tun. Es war richtig. Trotz allem ist sie nur ein Schlammblut. War.
Sie war nur ein Schlammblut.
Nur ein Schlammblut…

She isn’t real
I can’t make her real

Kommentare Seite 2 von 2
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Lara ( von: LaraX123x )
Abgeschickt vor 41 Tagen
Wow deine Geschichten sind echt Mega schön. Ich erinnere mich die gelesen zu haben in 2014 als du sie gerade neu geschrieben hat und seitdem habe ich mir deinen Namen gemerkt. Habe heute nochmal all deine Geschichten durchgelesenen und du hast echt Talent. Es ist echt schade dass du aufgehört hast zu schreiben. Beste Famfictions die ich jemals gelesen habe. Ich hoffe du liest das hier
Lili Malfoy ( 82990 )
Abgeschickt vor 420 Tagen
Das ist so schön , ich heule mich gleicv tod. Ich lese schon die ganze Zeit Geschichten aber DAS war der Hammer. Du hast alles so toll verpackt ich musste echt ein paar Tränchen wegdrücken die unbedingt heraus wollten. DANKE
LG Lili Malfoy
CedricDiggorysüß ( 23257 )
Abgeschickt vor 485 Tagen
Ich musste weinen, weil deine Geschichte so berührend ist! Dickes Lob
MiaMaria ( 66793 )
Abgeschickt vor 576 Tagen
Ich habe diese Geschichte jetzt schon acht mal gelesen, und doch ergreift sie mich immer wieder. Eigentlich sind es nur Augenblicke, die du beschreibst, doch es fühlt sich an wie ein ganzer Roman (ich liebe Romane). Bitte schreib noch mehr solche Sachen!
Lady Madness ( 28584 )
Abgeschickt vor 658 Tagen
Ich liebe diese fanfiction einfach! Ich weiß nicht wie
Oft ich sie jetzt schon gelesen habe und ich bin
jedes Mal wieder begeistert! ^^
angel ( 98401 )
Abgeschickt vor 658 Tagen
verständlich dass du hier nichts mehr veröffentlichen willst ...
wie heißt du auf fanfiktion.de? *-*
FräuleinHortensie ( 68775 )
Abgeschickt vor 681 Tagen
Hallo ihr Lieben,
bitte verzeiht, dass ich so lange geschwiegen habe, aber erst war ich mit meinen Abiprüfungen beschäftigt, dann musste ich mich im Unileben zurechtfinden und dann war bereits so viel Zeit vergangen, dass ich immer wieder dachte: Ach, das kann ich auch morgen machen. Tja, und so vergeht Woche um Woche, Monat um Monat.
Selbstverständlich bedanke ich mich bei allen, die mir in irgendeiner Form Feedback hinterlassen haben, sei es ein Review in der Kommentarbox, eine persönliche Mail oder das Betätigen der Sternchenleiste. Ich hoffe, ihr seht mir nach, dass ich die Re-Antwort raffen werde, doch leider verschluckt TesteDich immer die Hälfte bei zu langen Kommentaren. Freilich geht mein Dank dennoch an euch ALLE und ich freue mich über JEDEN Kommentar :D
Nun das, was vermutlich die Meisten von euch interessiert: Ich habe lange mit mir gehadert und beschlossen, dass es wohl KEINEN neuen Test von mir auf dieser Seite geben wird. Einfach aus
Shady Girl ( 43083 )
Abgeschickt vor 686 Tagen
Hi fräulein Hortensie, ich habe mich mal selbst an einer fanfiktion versucht und fände es echt super, wenn du mir, als erfahrene Schreiberin, ein paar Tips geben könntest, was ich verbessern kann. Vielen Dank schonmal!

http://www.testedich.de/quiz37/quiz/1436109411/Never-give-up
Annabeth ( 13446 )
Abgeschickt vor 688 Tagen
Wow, eine geniale Geschichte!!! Ich habe die gesamte Zeit gezittert!!! WOW
Lucy Weasley ( 77757 )
Abgeschickt vor 775 Tagen
Wow! Einfach nur wow! Ich habe jetzt mal alle deiner Tests gelesen und ich finde sie sind der Hammer! Riesiges Lob an dich, mach unbedingt noch mehr!!!
Lg Lucy Weasley
Susu 20.12 ( 09175 )
Abgeschickt vor 777 Tagen
Einfach toll. Die ist super schön geschrieben mach weiter so.🌸
Minchen/Villchen/Abbyelein ( 41444 )
Abgeschickt vor 866 Tagen
Hallo :)
Du schreibst echt super und ich wollte mal fragen, wo man andere Geschichten von dir lesen kann? Also schreibst du auch auf anderen Seiten?
Wattpad ist eine Internetseite, wo man auch Geschichten/FanFictions usw lesen/schreiben kann. Glaub ich jedenfalls. Wenn nicht.... Tja, dann nicht ;)

LG,
Minchen, Villchen und Abbyelein
Mizuki ( 09563 )
Abgeschickt vor 879 Tagen
Hallo ich habe schon viele FF gelesen und Test gemacht und ich muss zugeben das du die beste bist ich bewerte nicht oft weil es sich nicht lonen würde Leute zu loben die es nicht hin bekommen aber bei dir Hut hab ich habe Respekt vor dir diese Geschichte hat mich in ihr bann gezogen und ich hoffe noch mehr von dir zu lesen
CiaraBlack ( 05501 )
Abgeschickt vor 898 Tagen
Ich finde es einfach so unglaublich gut wie du schreibst. Von allen bist du die Beste, meiner Meinung nach. Ich freu mich schon darauf, wenns was neues von dir zu lesen gibt*___*
FräuleinHortensie ( 68775 )
Abgeschickt vor 931 Tagen
Hallo ihr Lieben,
zuerst einmal großer Dank an alle Mailer, Reviewer und Sternchendrücker.

@angel: Dankeschön. Texte mit nicht jungendfreiem Inhalt sind hier so eine Sache, schließlich besteht das Hauptklientel auf TesteDich aus Minderjährigen, denke ich, weswegen ich eigentlich davon absehe ^^
@Love ireland, Blue Black, Grace, Lu: Vielen Dank auch an euch =)
@loveharrypotter: Es wäre nett, wenn du mich darauf hinweisen würdest, was du unlogisch findest. Allein mit dieser Aussage kann ich nämlich nicht viel anfangen ;)
@Sternchen: Nein, die Rothaarige ist ein OC. Lily hat grüne Augen und vermutlich nichts mit Rabastan ^^ Danke.
@Jojo: Was ist wattpad? Das wurde ich schon mal gefragt und ich habe immer noch keine Ahnung, was das ist? Schande über mich… ^^
@Bell: Vielen, vielen Dank =)
@Ginny Potter: Dich kenne ich doch von meinen Tests ^^ Du hast "Field Of Innocence" gelesen – auweia xD Und ja, das habe
Lys ( 06717 )
Abgeschickt vor 931 Tagen
Die Geschichte war wunderbar und perfekt. Besser kann ich es nicht sagen.
GinnyPotter ( 68775 )
Abgeschickt vor 944 Tagen
Auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole, aber du bist brillant. Ich liebe deine Tests und diese Fanfiction ist einfach nur atemberaubend, genial, fesselnd. Die Art wie du schreibst ist der pure Wahnsinn und unvergleichlich. Ich schreibe auch, aber ich würde es niemals veröffentlichen, weil ich kein Talent habe xD ... Ist leider so. Ich glaube, dass ich deine englischen Schreibereien gefunden habe. Bist du die Autorin von "Field Of Innocence" und... die anderen Titel fallen mir gerade nicht ein... aber es ist naheligend, weil sie fast alle Rabastan Lestrange behandelt haben und ich habe diese FF verschlungen und obwohl ich immer dachte, ich wäre gut in Englisch, habe ich nur die Hälfe verstanden. Deswegen habe ich sie meinem Onkel gezeigt, der Professor für Literatur ist und es war wirklich witzig, wie ihm die Ohren beim Lesen rot angelaufen sind xD Im Vergleich dazu sind deine Tests Kindergartenthematik (ohne das irgendwie abwertend zu meinen, aber ich denke
Bell ( 99247 )
Abgeschickt vor 947 Tagen
Oh mein Gott...deine kleine Geschichte war unglaublich schön *.*
Dein Schreibstile ist zum niederknien!
Ich finde nicht das deine Geschichte unlogisch oder dergleichen war, nein, sie war toll!
Ein großes Lob von mir und ich bitte dich noch mehr zu schreiben! *-*
Jojo♡ ( 09323 )
Abgeschickt vor 952 Tagen
Hi:D Ich LIEBE deine storys und ich wollte mal nach fragen, ob du mal vlt mal etwas bei wattpad schreiben könntest
Sternchen ( 41511 )
Abgeschickt vor 954 Tagen
Achso... Aber ansonsten finde ich die Geschichte richtig richtig gut. Sehr traurig natürlich, aber deine Art zu schreiben ist der Hammer *.*