Die Feuerreiter seiner Majestät – Welche britische Drachenrasse wäre deine?

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10 Fragen - Erstellt von: Drakon - Entwickelt am: - 3.525 mal aufgerufen

Du bist ein junger Kadett im Luftkorps und gehst mit großen Schritten dem Ende deiner Ausbildung entgegen. Nach einem aufreibenden Gefecht bekommst du im Herbst 1793 endlich deinen heiß ersehnten eigenen Drachen. Aber auf welchem Drachen der britischen Armee würdest du als Kapitän dienen? Einem säurespuckenden Langflügler, einem mächtigen Königskupfer, einem wendigen Schwenkflügler, einem gutmütigen Gelben Schnitter oder einem ausdauernden Winchester?

  • 1
    Du bist ein junger Kadett in der Ausbildung, deine Leistungen sind tadellos und schon seit langem bist du der Admiralität für deine Fähigkeiten im Umgang mit Drachen bekannt. Und auch wenn dich manche als närrisch abstempeln würden himmeln die riesenhaften Wesen beinahe an.
    Es ist ein kühler Morgen über Loch Laggan. Eilig wickelst du dich enger in deine grüne Jacke. Auch wenn du an die harten Temperaturen gewöhnt bist frierst du jedes Mal ein bisschen, wenn du die warmen Bäder verlässt. Wie jeden Morgen warst du dort, um zu sehen, ob sich eines der Eier verhärtet. Du bist dir ganz sicher, bald ist es so weit, und einer der Drachen wird schlüpfen. Du hoffst nur, dass dir die Admiralität erlaubt einen Anschirrversuch zu unternehmen. Aber wer ist denn überhaupt dein Favorit?
  • 2
    Noch immer tief in Gedanken versunken überquerst du den warmen Hof. Einige Drachen räkeln sich schläfrig auf den Steinen. Du hältst nach Vesaria, einem jungen Parnassianer-Weibchen Ausschau, auf dem du nun seit beinahe vier Jahren ausgebildet wirst. Als du sie auf dem Hof nicht entdecken kannst beschließt du spontan einen kurzen Spaziergang zu unternehmen, bis das Drachenweibchen wieder auf dem Hof ist. Was gefällt dir an Loch Laggan eigentlich am besten?
  • 3
    Als du ein ganzes Stück durch den Wald gelaufen bist hörst du über dir Flügelschläge. Du blickst auf und siehst Vesaria, die über dich hinweg gleitet und am Ufer des Sees landet. Ihre wundervollen cremefarbenen Schuppen sind mit Blut bedeckt. Anscheinend hat sie bereits gefressen. Du trittst zwischen den Bäumen hervor und setzt dich in die Nähe des Parnassianers ans Ufer. Irgendwann hebt sie den Kopf. „Wo warst du? Ich habe bereits überlegt nach dir zu suchen.“ Du lächelst, antwortest aber sofort.
  • 4
    Vesaria scheint nicht wirklich zufrieden zu sein, lässt sich aber gutmütig neben dich sinken und blickt versonnen auf den See. „Was die Franzosen gerade nur planen, ich wünschte sie würden mich in den Kampf lassen.“ Du streckst die Hand aus und kraulst sie an der Kehle. „Bald lassen sie uns bestimmt gehen. Sie müssen nur noch eine Formation für dich finden.“ Bei diesen Worten zieht sich das Drachenweibchen ruckartig zurück und sieht dich an. „Aber warum denn? Wir könnten doch auch alleine kämpfen. Und die anderen wollen bestimmt auch nicht nur hier herumliegen.“
  • 5
    Der Drache murmelt unglücklich, bettet seinen Kopf aber wieder neben dich. „Wir sollten zurückfliegen.“, schlägst du irgendwann vor. Vesaria trägt ihr Geschirr nicht, und so begibst du dich in eine ihrer mächtigen Pranken.
    Als ihr wieder auf dem Hof landet herrscht dort ein richtiges Gedränge. Eine erfahrene Formation aus dem Süden wurde nach Norden geschickt, um den Kanal gegen Angreifer zu verteidigen. Die Franzosen scheinen vertrieben zu sein, aber die Drachen sind in keiner guten Verfassung. Unglücklicherweise hat Callida, ein junger Schwenkflügler, gerade Streit mit einem Grauling angefangen, der anscheinend einige Briefe überbringt. Kapitän Reyes, dein vorgesetzter Offizier, läuft zu dir und Vesaria herüber. „Könnten Sie sich bitte um eines der Tiere kümmern? Die Situation wird jeden Moment eskalieren und da können wir ihr magisches Händchen für Drachen gut gebrauchen.“ Du nickst nur kurz und eilst davon.
  • 6
    Gerade als du einige Minuten mit den Drachen beschäftigt bist kommt ein Junge auf dich zugelaufen. „Komm, Kapitän Reyes möchte die Mannschaft versammelt haben!“ Du nickst und beeilst dich über den Hof zu Vesaria zu kommen. Sobald du zu dem Drachenweibchen trittst legt sie die Klaue um dich und zieht dich enger an sich. „Ves, lass den Kadetten los. Ich muss mit der Mannschaft reden und das geht schlecht, wenn du sie in Beschlag hältst.“ Als sie die Worte ihres Kapitäns hört lässt dich Vesaria unglücklich gehen, lässt dich jedoch nicht aus den Augen. Sobald du wieder bei den anderen bist winkt Kapitän Reyes der Bodenmannschaft zu seinem Parnassianer zu treten und Vesaria ihr Geschirr anzulegen. Du runzelst die Stirn. „Nun, wie ihr vielleicht bemerkt habt haben wir Gäste. Die Formation muss bald wieder aufbrechen, da sie am Kanal gebraucht wird. Die große“, er nickt dem Königskupfer zu,“ ist jedoch nicht in der Lage mit ihnen zu fliegen. Celeritas hat entschieden, dass Vesaria einspringen wird.“ Gemurmel wird laut. Dies wird Vesarias erster Einsatz im Krieg sein und alle scheinen zu fürchten, dass das junge Drachenweibchen die Nerven verliert. Du jedoch bist dir ihrer ganz sicher. Sie wird das alles schaffen. Aber warum?
  • 7
    Ihr seid seit über zwei Stunden unterwegs. Die Luft ist furchtbar kalt, aber die Mittagssonne wärmt euch einigermaßen. Trotzdem hast du das Gefühl, dass dir gleich die Finger abfrieren, mit denen du dich an Vesarias Geschirr festhältst. Langsam tauchen vor euch die Häuser Edinburghs auf und hinter ihnen siehst du das Wasser des Kanals glitzern. Alles wirkt so friedlich, doch du lässt dich nicht täuschen. Als ihr auf dem Stützpunkt ankommt siehst du einige Leicht- und Mittelgewichte herumliegen, keiner kommt aber auch nur annähernd an den Parnassianer heran, von dem du gerade herunterkletterst. Eine kleine Gruppe von Fliegern kommt euch entgegen, alle sind erfreut eine Formation bei sich zu haben, falls Napoleon versucht den Kanal in der Nähe der Stadt zu überqueren. Du nickst. Keiner der hiesigen Drachen sind den französischen Flamme-de-Gloire und Fleurs-de-Nuit bei weitem nicht gewachsen. Als die allgemeine Freude sich etwas gelegt hat führt man euch über den Stützpunkt. Die Kapitäne ziehen sich zurück, um sich zu beraten, und du fühlst dich seltsam überflüssig. Eigentlich würdest du gerne in die Stadt gehen, aber es kommt dir falsch vor dich bei der drohenden Gefahr zu weit von Vesaria zu entfernen. Stattdessen entscheidest du, das Edinburgh Castle hinaufzuklettern und von dort die Stadt zu beobachten.
    Als die Sonne langsam zu sinken beginnt kehrst du zurück. Anscheinend hat dich niemand wirklich vermisst und so gehst du einfach in die Messe, um mit den anderen Kadetten zu essen. Deine Gedanken schweifen jedoch immer wieder ab und nach kurzer Zeit entschuldigst du dich und suchst die winzige Kammer auf, die man dir zugewiesen hat. Du vermisst die warmen Bäder Loch Laggans, aber schnell versinkst du in einen unruhigen Schlaf.
    Die Tage vergehen und noch immer keine Spur von den Franzosen. Einige haben schon vorgeschlagen die Formation weiter nach Süden zu verlegen, aber die Idee hat sich nicht durchgesetzt. Eines Abends jedoch hörst du draußen auf einmal ziemlichen Lärm. Du blickst aus dem Fenster und fluchst. Über dem Kanal kannst du eine Formation erkennen. Eine französische. Du läufst auf die Tür zu, überlegst es dir aber im letzten Moment anders. „Ves!“, schreist du aus dem Fenster. Das Drachenweibchen blickt zu dir auf und ist mit einem Satz bei dem Gebäude. Mit zitternden Händen kletterst du aus dem Fenster und auf Vesarias Schnauze. Dir ist klar, wenn du abrutschst bist du tot. Doch es geschieht nichts.
    Als ihr euch in den Kampf werfen wollt beobachtest du die französische Formation genauer. Ein feuerspuckender Flamme-de-Gloire, ein schwergewichtiger Grand Chevalier, drei mittelgewichtige Pecheur-Raye, ein Papillon Noir, den du unter den aufgemalten gelben Streifen nur schwer identifizieren kannst, sowie eine ganze Gruppe Poux-de-Ciel, eine leichtgewichtige aber in Kämpfen furchtbar nervige Drachenart. Zwei Minuten später seht ihr die Flagge „Feind in Nahkampf verwickeln“. Du schluckst. Auf wen geht Vesaria los?
  • 8
    Früher oder später jedoch hörst du über dir das Brüllen des Flamme-de-Gloire, als dieser mit geöffnetem Maul auf Vesaria zufliegt. Die Geschützmannschaft feuert Salve um Salve auf den gegnerischen Drachen ab, aber er dreht einfach ab. Du zuckst zusammen. Vesaria wird immer furchtbar nervös, wenn jemand sie von oben angreift und dreht sich normalerweise um sich selbst, um dem Angreifer ihre Klauen ins Fleisch zu schlagen. Diesmal jedoch würde sie dem Drachen nur ihre verletzliche Unterseite präsentieren. Gewandt kletterst du ganz nach oben, bevor sie sich selbst so verletzt. „Vesaria! Hör mir zu, du musst ruhig bleiben!“ Das Drachenweibchen scheint dich gehört zu haben und sie zwingt sich zitternd, ihre Instinkte zurückzudrängen. Leicht lächelnd wendest du dich nun dem Flamme-de-Gloire zu, der unerbittlich näher kommt. Du stellst dich auf Vesarias Rücken und hebst die Arme. „Arrêtez! Laissez-nous en paix!“ Und tatsächlich, der Drache dreht ab. Über dir hörst du den Kapitän schreien, aber der Flamme-de-Gloire ignoriert ihn und verschwindet. Um dich herum bricht die Mannschaft in laute Freudenschreie aus, auch wenn dich viele verwirrt angucken. Als du dich wieder umdrehst hörst du, wie eine Salve abgefeuert wird. Du drehst gerade noch rechtzeitig den Kopf, um zu sehen, wie eine Kugel direkt auf dich zufliegt. Was sind deine letzten Gedanken, bevor du ohnmächtig wirst?
  • 9
    Du hörst dumpfe Stimmen um dich herum und zwischen deinen halb geschlossenen Lidern hindurch siehst du, wie sich dunkle Schatten über dich beugen. Dann durchfährt dich erneut ein furchtbarer Schmerz und die Welt versinkt wieder in Dunkelheit.
    Als du vollkommen aufwachst siehst du, dass du in deinem Zimmer in Loch Laggan bist. Deine Kleider liegen sorgfältig gefaltet auf dem Tisch, daneben ein Tablett mit Tee und Suppe, beides scheint bereits kalt zu sein. Wie bist du hier her gekommen? Das letzte woran du dich erinnerst ist, wie du angeschossen wurdest. Du blickst an dir herunter, dein Oberkörper ist bandagiert und der Verband ist dort, wo die Kugel gewesen sein muss mit Blut getränkt. Als du dich aufsetzt fährt dir ein stechender Schmerz durch den Körper, aber du beißt die Zähne zusammen und stehst auf. Hastig schlingst du das Essen herunter und ziehst dich danach an. Als du auf den Hof hinaus trittst blendet dich das gleißende Sonnenlicht. Plötzlich bist du von Drachen umringt, die dich alle anblicken und versuchen mit dir zu reden. Aber du bist nicht an ihnen interessiert, du suchst einen einzigen Drachen. „Du lebst, ich dachte schon…“ Du drehst dich um.
  • 10
    Der Drache, auf dem du mitgeflogen bist, setzt dich am Waldrand ab und fliegt zum Stützpunkt zurück. Dort unten am See hockt Vesaria und starrt traurig auf das Wasser, ihre hellen Flügel liegen flach an ihren Seiten auf dem Boden. Du erkennst auch auf diese Entfernung schon, dass deine Freundin abgemagert ist. Ihr Anblick ist mehr als du ertragen kannst. „Vesaria!“, rufst du und läufst zum Ufer herunter. Deine Schulter brennt furchtbar und vor deinen Augen verschwimmt alles, aber du lässt dich nicht abwimmeln und taumelst weiter auf den verblüfften Parnassianer zu. Das Drachenweibchen sieh dich verblüfft an und ihre fahlen Augen fangen wieder an zu leuchten. Du lächeltest. „Ves, ich freue mich so dich zu sehen.“, murmelst du, als der Drache einen Satz auf dich zu und umschlingt dich mit den mächtigen Vorderpfoten. „Es tut mir so leid. Ich hätte nie zulassen dürfen, dass diese Franzosen dich verletzen. Du gehörst doch zu mir. Ich hätte dich beschützen müssen.“ Vesarias Stimme bricht beinahe, was sich bei einem so großen Tier furchtbar komisch anhört. Trotz allem musst du lachen. „Das war doch nicht deine Schuld. Ich hätte aufpassen müssen.“ Mit diesen Worten schmiegst du dich tiefer in Vesarias Umarmung und schlummerst dort langsam ein als dich die Erschöpfung wieder übermannt.
    Du wirst geweckt, als ein anderer Kadett laut rufend auf euch zu rennt. Das Drachenweibchen hat sich um dich zusammengerollt, und blickt nun ziemlich erstaunt auf. Dein Nacken tut furchtbar weh. Dennoch rappelst du dich langsam auf und blickst ihn langsam an, während sich die Welt um dich zu drehen scheint. Sichtlich außer Atem steht dein Kamerad vor dir und stößt dann hervor: „Komm, der Drache, er schlüpft.“ Danach lässt er sich auf den Boden fallen. Du zögerst keine Sekunde. „Ves, bring mich rüber.“, bittest du den Parnassianer. Sie packt dich mit ihrer dunklen Klaue und schnellt fliegt ihr zum Hof. Sobald ihr gelandet seid läufst du zum Gebäude und stolperst die Treppen zu den Bädern herunter. Du bist unsicher auf den Beinen, aber du lässt dich nicht abbringen. Keuchend gelangst du zu einer Gruppe von Fliegern, die sich um eine Nische versammelt haben. Als sie dich bemerken treten sie an die Seite und du siehst es nun endlich. Doch wie sieht das Ei aus, vor dem du nun erwartungsvoll stehst?

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Raven Herondale ♥ ( 4.197 )
Abgeschickt vor 424 Tagen
Ich hab einen Schwenkflügler *-* echt wahnsinnig toller test, erinnert mich von der Handlung und Beschreibung stark an die Bücher :) ♥
Sarah11122 ( 5.107 )
Abgeschickt vor 457 Tagen
Eigentlich echt gut aber ich möchte Vesaria behalten
Captain Nehlson ( 1.218 )
Abgeschickt vor 773 Tagen
wirklich ein ganz toller Test, man sieht wie viel mühe du dir gegeben hast und das hat sich auch wirklich gelohnt. Ich würde mich auf mehr Tests dieser Art freuen
Qahnaarin ( .1.55 )
Abgeschickt vor 802 Tagen
Nachdem ich Ves ein großen hellen Pilz mit dunklen Flecken zum essen gab wurde sie gerettet denn ich wähle Vesaria als meinen Drachen aus.