The Mentalist-deine Geschichte!

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3 Kapitel - 3.154 Wörter - Erstellt von: ZoeyChevallier - Aktualisiert am: 2014-10-15 - Entwickelt am: - 2.018 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

April Edgecombe ist die kleine Schwester von Summer, die vom FBI verdächtigt wird, ihre Schwester getötet zu haben. Ist sie unschuldig? Und kann sie ihre Unschuld beweisen?

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    -das auf dem Bild soll April sein-:) An dem Tag an dem die Beamten an meine Tür klopften schien strahlend die Sonne. Ich wünschte ich hätte sagen k
    -das auf dem Bild soll April sein-:)

    An dem Tag an dem die Beamten an meine Tür klopften schien strahlend die Sonne. Ich wünschte ich hätte sagen können, dass ich schon am Tag zuvor, oder wenigstens an diesem Tag irgendetwas Ausschlaggebendes gefühlt hatte bevor sie kamen, etwas, dass man bei solchen Situationen fühlen sollte. Eine Vorahnung vielleicht, oder zumindest ein nagendes Gefühl, oder vielleicht auch ein Grummeln im Bauch. Es wäre das Mindeste gewesen, was ich hätte tun können. Es wäre schöner gewesen, hinterher sagen zu können eine Ahnung gehabt zu haben. Es hätte sich eindeutig befriedigender angefühlt, so als hätte ich zumindest etwas getan. Doch als die Beamten an meine Tür klopften, fühlte ich nichts dergleichen, ich war einfach nur ohne Ende verkatert. Die Türklingel hallte dumpf in meinem Kopf wieder und schien unendlich laut. Die Sonnenstrahlen, die mit so einer Intensität in meine Wohnung fielen waren zu hell. Das Licht brannte in meinen Augen und schnell kniff ich sie wieder zusammen. Wer auch immer es wagte, so früh bei mir aufzutauchen, der sollte sich gefälligst ganz schnell wieder verziehen! „FBI! Machen Sie die Tür auf Miss!“, die Stimmen waren eindeutig vor meiner Haustür, nicht vor der, irgendeines Nachbarn. Perfektes Timing, schoss es mir durch den Kopf. Wenn die Leute mich so sahen, würden sie sich ihr ganz eigenes Bild schon machen, bevor ich erklären konnte. Ja, ich konnte mir denken, weswegen sie da waren. Es ging bestimmt um den Einbruch in diesem Laden. Ich war nicht an ihm beteiligt gewesen, aber mein Freund Tyler war es gewesen. Von Freund konnte man nicht wirklich reden, ich schlief hin und wieder mit ihm, das war alles. Jetzt hatte mich dieser verfluchte Arsch wahrscheinlich unschuldig angeschwärzt nur um selbst aus dem Knast zu kommen. Ein Glück war es nicht das erste Mal, dass die Polizei vor meiner Tür stand. „Einen Moment, kann ich mich gerade anziehen?“, „20 Sekunden Lady, dann kommen wir rein.“, schrie ein Beamter. Bestimmt ein dunkelhäutiger, nur noch die sagten heutzutage Lady. „Okay, ich beeil mich.“, rief ich, beugte mich aus dem Fenster und sah eine Beamtin, die die Feuertreppe bewachte. Scheiße! Jetzt also Plan B. Ohne lange zu überlegen schnappte ich mir eine Blumenvase, die aus unerfindlichen Gründen meinen Tisch zierte und warf sie haarscharf an ihr vorbei. Die Frau zuckte erschrocken zusammen und sah auf den Boden, um festzustellen, was sie da fast erschlagen hätte. Diesen Moment nutzte ich und sprang aus dem Fenster, direkt in den Müllcontainer unter mir. Nicht sehr komfortabel, aber immerhin war ich raus aus der Wohnung. Bevor sie reagieren konnte, war ich um die Ecke verschwunden. Natürlich konnte ich nicht mein Auto nehmen. Ich konnte überhaupt nirgendwo hinfahren, ohne dass sie es bemerkten. Also rannte ich die Straße runter, bog nach links ab und schon stand ich vor einem Haus. „Bitte, mach auf Daniel!“, betete ich flüsternd, als ich die Klingel drückte. Er war offiziell arbeitslos, inoffiziell Marihuana Züchter, weswegen ich mir ziemlich sicher war, dass er zu Hause war. Ich klingelte und klingelte, aber niemand machte auf. Scheiße! Jetzt hieß es also fliehen. Ich drehte mich um und… sah direkt in den Lauf einer Pistole. Hatte ich schon erwähnt, dass mein Kopf tierisch dröhnte? Kein Wunder, dass der Fluchtversuch unter diesen Umständen nach hinten losging. „Miss Edgecombe, wir nehmen sie mit zum Verhör.“, „Ist ja schon gut, ich bin unschuldig. Aber trotzdem… hätten sie was dagegen wenn wir auf dem Weg bei Starbucks anhalten? Mein Kopf…“, entschuldigend lächelte ich den tatsächlich dunkelhäutigen Beamten an. „Meint sie das…?“, „Ja, das meint sie Ernst. Scheint in der Familie zu liegen.“, nahm ich eine andere Stimme wahr, die zu einem Mann gehörte, dessen Gesicht ich nicht erkennen konnte. Aber Summer hatte mir erzählt, dass er jetzt beim FBI arbeitete. Hatte mir die Fotos gegeben, um sie in Sicherheit zu wissen. Sie hatte gemeint, dass sie nicht mit ihm in Verbindung gebracht werden wollte. Bevor ich nachfragen konnte, wer dieser jemand war, wurde ich in einen Wagen verfrachtet.

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    Der Raum, indem ich mich befand war zeitlos. Alle Wände sahen gleich aus, die Jalousien waren heruntergelassen, sodass ich nicht sehen konnte, was au
    Der Raum, indem ich mich befand war zeitlos. Alle Wände sahen gleich aus, die Jalousien waren heruntergelassen, sodass ich nicht sehen konnte, was außerhalb dieser vier Wände passierte und Uhren gab es auch nicht. Nicht mal meinen Kaffee hatte ich bekommen. Das schlimmste war, dass ich um zehn Uhr ein Bewerbungsgespräch gehabt hätte. Den Job konnte ich also auch vergessen. Es reichte schon, nicht beim Bewerbungsgespräch aufzutauchen! Was sollte ich dem Chef denn bitte sagen? Entschuldigung, ich konnte nicht zu meinem Bewerbungsgespräch kommen, weil ich vom FBI festgehalten wurde? Nicht gerade der beste Weg ein zweites Gespräch zu bekommen. Es war nicht so, dass ich dumm war. Viel mehr hatte ich mir mein Leben wohl selbst versaut. Mit einem Abschluss von 1.1 hätte ich wohl überall arbeiten können, doch mit meinem Führungszeugnis wurde ich überall abgelehnt. Ich hatte schon Glück gehabt, dass ich als Kellnerin genommen wurde, woraus jetzt wohl auch nichts werden würde. „Miss Edgecombe? Oder darf ich Sie April nennen?“, eine tiefe, leicht raue Stimme riss mich aus meinen Gedanken. Ein blonder Mann mittleren Alters stand vor mir und musterte mich prüfend. Er sah wirklich nicht schlecht aus. Seine blonden Haare waren leicht gelockt und unterstrichen seinen gebräunten Teint. Er sah recht jung aus, nur durch die Lachfältchen um seine Augen konnte man sein wahres Alter schätzen. Er begann zu grinsen, als er sah wie ich ihn musterte. „Was tut das zur Sache?“, „Nichts, es interessiert mich nur. Ich bin Patrick Jane.“, wieder ein freundliches Lächeln. „Ich weiß, warum ich hier bin. Aber ich hab nichts gemacht ehrlich, Tyler war’s.“, als der Mann mich irritiert ansah fügte ich schnell hinzu: „Ich habe nichts mehr mit ihm zu tun. Wenn er meint, ich hätte den Laden überfallen, dann lügt er.“, „Wie bitte?“, „Ich ha-be kei-nen La-den ü-ber-fal-len.“, sagte ich langsam und deutlich, so als wäre er zu dumm um mich zu verstehen. Einen kurzen Moment sah er mich an, als würde er mich für geisteskrank halten, dann lachte er leise und amüsiert. „Das ist gut zu wissen, aber immerhin geht es hier nicht um irgendeinen Ladenüberfall.“, „Nicht?“, „Nein, es geht um Mord.“, „Wer?“, hauchte ich, was ihn seine Stirn in Falten legen ließ. „Sie waren die Schwester von Summer, nicht wahr?“, Summer? Sie sollte tot sein? Nein! Das war nicht möglich! Summer war eine Überlebenskünstlerin, niemand konnte sie so einfach umbringen! „Ist sie…?“, „Ja. Es tut mir leid. Wir haben sie gestern gefunden.“, „Wie?“, „Zwei Schüsse direkt ins Herz, sie muss schnell gestorben sein.“, „Nein… Das ist nicht möglich!“, „Wie bitte?“, „Summer kann nicht tot sein! Ich habe sie doch vor einer Woche noch gesehen! Sie verarschen mich doch!“, meine Stimme wurde immer lauter. Ich wollte es nicht wahrhaben! Was sollte ich denn ohne sie machen? Ohne Summer war ich auf mich allein gestellt. „Es tut mir leid, aber das müssen wir fragen. Wo waren Sie am Montag zwischen Ein und Zwei Uhr nachts?.“, „Sie verdächtigen mich also.“, „Wir verdächtigen Sie nicht mehr als andere auch, April.“, „Miss Edgecombe.“, als Mister Jane mich fragend ansah wiederholte ich: „Für Sie Miss Edgecombe.“, seinem Gesichtsausdruck nach zu urteilen, hätte ich wetten können, dass er gerade von den anderen Beamten ausgelacht wurde. Aber er war selbst schuld. Wie kam er auch auf die Idee mich einfach beim Vornamen nennen zu dürfen? Klar, ich mochte ihm unterlegen sein, aber das bedeutete nicht, dass er mich einfach behandeln konnte, wie er wollte. Ich kannte meine Rechte. „Na dann, Miss Edgecombe.“, sagte er halb lachend, halb genervt: „Würden Sie uns erlauben ihre Wohnung zu durchsuchen?“, ich musste kurz überlegen. Hatte ich zurzeit irgendwelche illegalen Drogen bei mir zu Hause? Nein, ich war mir ziemlich sicher, dass ich clean war. „Natürlich, ich habe schließlich nichts zu verbergen. Kann ich gehen?“, „Sie haben immer noch nicht auf meine Frage geantwortet. Wo waren sie Montagnacht?“, unwillkürlich biss ich mir auf die Lippen. Verdammt! Es war kein Zufall, dass ich diese Frage versucht hatte zu umgehen, ich wusste es nämlich nicht mehr. Das einzige was ich wusste war, dass ich bei Tyler gewesen war. Wir hatten ein oder vielleicht auch zwei Lines gezogen. Aufgewacht war ich bei einem Fremden zu Hause, wie ich zu ihm gekommen war wusste ich nicht. Wer er hieß wusste ich ebenfalls nicht, da ich mich aus dem Haus stahl, bevor er aufwachte. Als ich ein paar Straßen weiter aufhörte zu laufen durchsuchte ich meine Tasche. Als ich ihren Inhalt auf die Straße entleerte fand ich meinen Ausweis, mein Handy, eine Kreditkarte an der noch Reste des Schnees klebten und tausend Dollar. Wo die tausend Dollar herkamen wusste ich ebenfalls nicht, da ich gestern noch ziemlich pleite gewesen war. Sie mussten von dem Typ kommen, bei dem ich aufgewacht war. Hatte ich sie geklaut? Oder hatte ich mich etwa…? Nein, ich würde mich nie prostituieren, das war eher Summers Art, wenn sie pleite war. Ich stahl lieber. Ja, ich bestahl auch Männer mit denen ich die Nacht verbracht hatte, aber das konnte man ja nun wirklich nicht Prostitution nennen. Von den tausend Dollar hatte ich mir etwas Alkohol, ein paar Schachteln Zigaretten und neue Anziehsachen gekauft. Meine Miete hatte ich vor einiger Zeit schon im Voraus bezahlt. „Miss Edgecombe.“, „Entschuldigung?“, seine Stimme hatte mich aus den Gedanken gerissen, auch er sah mich prüfend an. „Meine Frage.“, „Ach ja, ich habe geschlafen.“, antwortete ich so überzeugend wie möglich. „Ich weiß nicht was sie gemacht haben, aber geschlafen haben sie sicher nicht.“, sagte er und grinste mich frech an, so als hätte er mich erwischt und so, als sei er sich darüber im Klaren. „Was wissen Sie schon! Ich habe geschlafen.“, „Gut, dass lässt sich sicherlich überprüfen. Bis dahin behalten wir Sie hier.“, „Wenn Sie meinen.“, es war mir egal. Sie hatten schließlich nichts gegen mich in der Hand. Länger als einen Tag konnten Sie mich als nicht hierbehalten und das wussten Sie. „Cho, nehmen Sie sie mit.“, mit den Worten und einem kurzen, amüsierten Lächeln ließ er mich stehen. „Okay. Kommen Sie.“, ein Beamter stand vor mir, hielt mich am Arm fest und war im Begriff mich nicht allzu zimperlich hinter sich herzuführen, als ich ihn erkannte. Es war der Mann von den Fotos, die ich seit gut einer Woche in meiner Jackentasche mit mir herumtrug. „Cho? Kimball Cho?“, meine Worte waren leise, damit niemand sonst sie hörte. Ihre Wirkung verfehlten sie nicht. Er blieb kurz und überrascht stehen. „Sie kennen mich?“, „Summer…“, ich brach den Satz ab, die Erinnerung an sie war allzu schmerzhaft. Er nickte nur, aber ich hatte schwören können, dass er bei der Nennung ihres Namens angestrengt blinzelte. Als niemand in Hörweite war fragte ich: „Haben Sie sie noch einmal wieder gesehen?“, „Nein, seit bestimmt zwei Jahren nicht.“, „Wieso haben Sie sie verlassen?“, „Es war eine gemeinsame Entscheidung.“, „Sie hat Sie geliebt!“, empörte ich mich, über seine Gleichgültigkeit. Ob sie echt oder gespielt war mochte ich nicht beurteilen, schließlich kannte ich den Mann nicht. „Obwohl es Sie nichts angeht, ich habe sie auch geliebt.“, „Haben Sie nach ihr je eine andere geliebt?“, meine Worte waren direkt und persönlich, weswegen er kurz die Stirn runzelte und mich überrascht musterte. Ich war schon immer so direkt gewesen, was andere oft vor den Kopf stieß. „Nein.“, erleichtert atmete ich aus: „Gut. Wissen Sie, ich glaube sie hat sie immer noch geliebt. Das heißt, ich weiß es sogar. Vor einer Woche hat sie mir diese Fotos gegeben, damit ich auf sie aufpasse.“, schnell holte ich ein, zwei Fotos aus meiner Jackentasche und hielt sie ihm hin. Er war anscheinend so perplex, die alten Fotos zu sehen, dass er mich losließ und nach den Fotos griff. Er stand dort wie vom Donner gerührt, so dass mir meine folgende Tat wirklich leid tat. Bevor er reagieren konnte, hatte ich ihm meinen Ellenbogen in die Rippen gestoßen und war weggelaufen. Ich kam allerdings nicht weiter als bis zum Eingang, da Mister Jane und eine braunhaarige Frau meinen Weg kreuzten. Bevor ich sie richtig erkannt hatte, wurde ich von zwei starken Armen festgehalten. Als ich mich erschrocken umdrehte, sah ich in frech glitzernde graue Augen, die mich belustigt musterten. War ich echt so eine Lachnummer, oder woran lag es, dass er mich so witzig zu finden schien? „Mister Jane.“, sagte ich knapp, um die peinliche Situation zu überspielen. „Irre ich mich, oder sollten Sie eigentlich hinter Gittern sitzen? Miss Edgecombe.“, fügte er ebenso förmlich hinzu, wobei er mich wieder musterte. Diese Geste nahm die braunhaarige Kollegin mit einem Stirnrunzeln zur Kenntnis. „Erwischt.“, lachte ich betont locker, so als würde ich das alles hier witzig finden. Meiner Reaktion nach, hätte man fast denken können, dass Patrick Jane mich dabei erwischt hatte, wie ich mir das letzte Stück Kuchen nahm ohne zu fragen und nicht, dass er mich bei einem Gefängnisausbruch erwischt hatte. Dieses Mal war er es, der mich zurück in die Kellerräume, die als Zellen umfunktioniert worden waren führte. Genervt zog ich meine Augenbrauen zusammen. In den Filmen sahen die Ausbrüche immer so einfach aus, wieso konnten sie es in der Realität nicht sein? „Cho, geht es Ihnen gut?“, „Den Umständen entsprechend.“, knurrte der am Boden liegende Mann und hielt sich immer noch die Rippen. „Wissen Sie, das tut mir schrecklich leid Kimball. Aber Sie müssen verstehen, dass es um Prioritäten ging.“, „Die Prioritäten haben wohl nicht viel genützt schließlich sind Sie wieder hier.“, „Kreislauf des Lebens.“, ich zuckte betont locker mit den Schultern. „Wir werden heute noch Ihre Wohnung durchsuchen und Sie morgen erneut zum Verhör bitten.“, Ich nickte nur betont ernst und wartete bis die beiden mich zurück ließen. Dann wandte ich mich an den Wärter, der die Zellen wohl bewachen sollte: „Hey, Sie!“, er reagierte erst spät. Innerlich war ich genervt, doch ich wusste, dass ich so nicht bekam, was ich wollte. Also klimperte ich mit den Wimpern, formte meine Lippen zu einem hinreißenden Lächeln und erkundigte mich zuckersüß: „Wie heißen Sie denn?“, „John Turner Ma’am.“, „Also John… dürfte ich eventuell ihr Handy benutzen?“, er zögerte: „Wissen Sie, eigentlich darf ich nicht mal mit ihnen reden, dann ist es glaube ich auch verboten Ihnen mein Handy zu Verfügung zu stellen.“, „Glauben Sie? Steht es denn irgendwo?“, er schüttelte leicht verwirrt den Kopf. „Na also. Dann ist es auch nicht verboten. Und jetzt her damit.“, „Ist ja schon gut. Sie müssen mich nicht anschreien.“, sagte John und musterte mich noch einmal wohlwollend. „Haben Sie vielen Dank.“, ich lächelte als er mir das Handy durch die Gitterstäbe reichte. Dann wählte ich die Nummer, die ich das letzte Mal vor bestimmt drei Jahren gewählt hatte.
    „Mom?“, es dauerte einige Zeit, bis sie antwortete: „April? Bist du das etwa?“, „Ja.“, hauchte ich, so überwältigt war ich, als ich ihre Stimme wieder hörte. „Du weißt doch, du darfst hier nicht anrufen. Wenn er es erfährt rastet er aus.“, „Es ist das Handy von einem guten Freund, Mom. Er wird es nicht herausfinden, wenn du ihm nichts sagst.“, „Na… Na gut. Wieso rufst du an?“, stellte sie mich verunsichert zur Rede. „Ich bin im Gefängnis.“, „DU BIST WAS!“, „Schrei nicht, sonst wird er auf dich aufmerksam. Waren die Beamten schon bei euch?“, man hörte durch den Hörer, dass sie tief Luft holen musste, um die Fassung zu waren. „Ja.“, „Bei mir auch. Sie verdächtigen mich.“, „Du…“, „Nein, natürlich nicht. Sie war meine Schwester.“, „Weswegen genau rufst du an?“, „Bitte sag mir falls du irgendwas weißt. Ich muss wissen wer es war. Damit ich sie rächen kann.“, meine Mutter schwieg. Erst ein paar Sekunden, dann ein paar Minuten. Letztendlich legte sie ohne ein weiteres Wort auf und ließ mich wieder einmal allein mit Fragen und Gedanken zurück.

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    „Miss Edgecombe! Wachen Sie auf!“, es war dieselbe Stimme, die mich weckte, von der ich noch kurz zuvor geträumt hatte. Umso mehr erschreckte es mich, dass es Patrick Janes Stimme war.Wieso in aller Welt träumte ich von ihm! „Sie brauchen nicht zu schreien. Ein leichtes Rütteln hätte schon gereicht, im Zweifelsfall hätten Sie mich sogar schlafen lassen dürfen. Und natürlich habe ich gut auf dem Metall-Etwas geschlafen, danke der Nachfrage.“, sagte ich leicht beleidigt. Wie kam er auch darauf, dass er mich einfach so wecken durfte? Ein Blick auf seine Armbanduhr verriet mir, dass es schon zwei Uhr nachts war. „Ich muss mit ihnen reden.“, er war plötzlich so ernst, wie er mir den ganzen letzten Tag noch nie gegenüber getreten war. Seine Stirn schien von tiefen Sorgenfalten durchfurcht und seine grauen Augen musterten mich mit einer Mischung aus Mitleid und Misstrauen. „Ich dachte, dass nächste Verhör sei erst in ein paar Stunden.“, stellte ich leicht verwirrt fest. Umso merkwürdiger war es, dass er die Zelle aufschloss und sich neben mich setzte. „Sie verstehen nicht oder?“, „Na, ganz offensichtlich nicht.“, „Das ist kein Verhör. Niemand wird je etwas von diesem Gespräch erfahren, dass verspreche ich Ihnen. Ich will Ihnen helfen.“, „Ich verstehe nicht.“, „Sagen Sie mir ehrlich, haben Sie Summer getötet oder nicht? Ich muss es wissen.“, „Nein, natürlich nicht!“, prüfend sah er mir in die Augen dann nickte er immer noch besorgt. „Das habe ich mir gedacht.“, „Wie bitte?“, „Ich glaube Ihnen.“, „Was gibt es dann für ein Problem?“, hakte ich immer noch von der Situation überrumpelt nach. „Wir haben die Mordwaffe in ihrer Wohnung gefunden.“.

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The Mentalist-deine Geschichte!
The Mentalist-deine Geschichte!
April Edgecombe ist die kleine Schwester von Summer, die vom FBI verdächtigt wird, ihre Schwester getötet zu haben. Ist sie unschuldig? Und kann sie ihre Unschuld beweisen?
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2014-10-06
40J0
Horror, Krimi

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Flammenfeder ( 07313 )
Abgeschickt vor 531 Tagen
Bitte schreib weiter!
Ich liebe The Mentalist und du kannst echt super
schreiben.
Bella Sophia Emilia Kimberly Marie Lia ( 40789 )
Abgeschickt vor 597 Tagen
BITTE BITTE BITTE BITTE SCHREIB WEITER♡♡♡♡♡♡♥♥♥♥♥♡♡♡♥♥♥♥♥♥
Fanny ( 55413 )
Abgeschickt vor 688 Tagen
Hey voll cool das man die Serie mal aus einer anderen Sicht sieht;-)
Skye ( 17043 )
Abgeschickt vor 864 Tagen
Ich muss dally sowas von recht geben!
dally ( 86950 )
Abgeschickt vor 956 Tagen
Bitte schreib weiter es ist echt spannend
Auch wenn noch keiner geschrieben hat!!!!