My own Twilight Story (2. Kapitel)

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1 Kapitel - 980 Wörter - Erstellt von: Littlewolf - Aktualisiert am: 2014-10-15 - Entwickelt am: - 1.866 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Wie der Titel bereits sagt, geht es weiter....
Es gelten dieselben Regeln:-)

    1

    Die erste Begegnung
    Dass ich anders bin als meine Mitmenschen wurde mir schon sehr früh bewusst, doch was genau nicht mit mir stimmt, sollte ich erst viel später erfahren.
    Vor ca. 11 Jahren, ich war etwa 6, sind wir (Ma und ich) Kail zuliebe aus dem sonnigen Kalifornien in das nass kalte Städtchen Foks gezogen. Bei meinem Einschulungstest stellte man fest, dass ich um einiges besser hören und riechen konnte als andere Menschen. Auch im Sportunterricht über traf ich meine Mitschülerinnen im Laufen und Gewichtheben.
    Billy war damals mein Babysitter. Ich saß viele Abende am Lagerfeuer im Reservat. Die Geschichten die sie sich dort immer wieder gegenseitig erzählten weckten in mir die Fantasie und ich begann sie mir meinen Freudeninnen nach zu spielen. Für sie war das immer nur ein Spiel, doch für mich waren sie so real, dass ich die Realität und meine Fantasie nicht immer auseinander halten konnte. Schnell hatte ich immer weniger Freunde und fing an mich in den Wald zurück zu ziehen.
    An diesem bestimmten Tag dringe ich tiefer in den Wald ein, als bei meinen bisherigen Ausflügen. Viel tiefer. Ich finde mich an einem modernen Haus mit großen Fensterfronten und einem Parkplatz der locker 10 Autos einen Parkplatz bietet wieder. Das Haus sieht bewohnt aus und die Türe scheint nicht abgeschlossen zu sein, doch auf mein Klingeln hin öffnet keiner die Tür. Es ist still in dem Haus. Zu still für meinen Geschmack. Das Bild, welches sich gerade vor meinem Inneren Auge wiederspiegelt bewegt mich dazu, die angelehnte Tür aufzudrücken und nachzusehen. Ich bereite mich darauf vor ein Schlachtfeld vorzufinden aber nichts. Im Gegenteil. Das Haus ist sehr sauber und penibel eingerichtet- es muss Jahre gedauert haben dieses Haus so einzurichten. Ich betrachte die Familienfotos die auf dem Kaminsims stehen. Ein Brautpaar, eine Familie mit 5 Kindern (3 Jungs und 2 Mädchen) alle etwa im selben Alter. 16 bis 19 denke ich. Irgendetwas sagt mir, das ich mich auch oben umsehen sollte. Doch außer das im Barock gestaltete Badezimmer gibt es dort oben nichts Auffälliges. Ich beschließe gerade zu gehen als ich Stimmen vernehme. Ein flüchtiger Blick aus dem Fenster verrät mir, dass sie noch etwa 100 Meter entfernt sind. Ich schaffe es gerade noch so, mich durch den Hinterausgang an den Rettenden Waldrand zu flüchten. Ich begebe mich gerade hinter einer Hecke in die Hocke um eine kurze Verschnaufpause einzulegen, als ich eine Stimme sagen höre: „Seit vorsichtig. Es war jemand hier.“ Ich denke an meine plötzliche Flucht. Vermutlich muss ich dabei etwas umgestoßen haben. Oder sie riechen es! Der Gestank von Wild und Blut nimmt mir die Luft. Nichts wie weg hier! Schreit die Stimme in meinem Kopf und meine Glieder gehorchen. Das neue Kleid verheddert sich mehrfach im Gestrüpp, doch darauf nehme ich keine Rücksicht. Ich trage sowieso viel lieber Hosen. Etwas reißt mich zu Boden. Ich komme schnell wieder auf die Füße. Etwas zu schnell, denn in meinem Kopf dreht sich alles. Doch deutlich zu erkennen steht ein großer, nein ein riesiger schwarzer Wolf vor mir. Etwas an ihm lässt mir meine Nackenhaare zu Berge stehen. Und es ist nicht seine unnatürliche Größe. Nein, es ist etwas viel unauffälligeres, aber was? Noch ehe ich ihn berühren kann um zu überprüfen, ob er nicht doch nur ein Gespenst meiner Fantasie ist, sehe ich es. Seine Augen! Es sind seine Augen die mich irritieren. Diese blass grünen Augen mit den grauen Flecken gehören keinem Wolf sondern einem Menschen. Und sie kommen mir sehr bekannt vor. Plötzlich sehe ich einen der Jungs aus dem Reservat vor mir stehen. Ich schließ kurz die Augen, um das Trugbild zu verjagen. Als ich die Augen wieder öffne sehe ich den Wolf im Dickicht verschwinden. Langsam und ganz vorsichtig folge ich seinen Spuren. Nach einiger Zeit verlieren sie sich jedoch etwa 40 Meter vom Waldrand entfernt. Als ich auf der Wiese vor dem Lagerfeuer auskomme, bin ich noch etwas verwirrt, bemühe jedoch so zu tun, als hätte mich ein ganz gewöhnlicher Nachmittagsspaziergang hierher geführt. Als kurz nach mir Sam etwa 30 Meter weiter östlich aus dem Wald bricht, bin ich entsetzt. In seinen schreckgeweiteten Augen sehe ich den Wolf von vorhin. Ich kann nicht anders! Ich muss hier weg, bevor ich noch durchdrehe! Ohne darüber nachzudenken wohin, laufe ich los. Lucia, Billys Nichte, die geradewegs auf mich zu marschiert rufe ich im Laufen zu, das ich noch etwas ganz wichtiges zu erledigen hätte. Und so laufe ich immer weiter. Ich weiß nicht, wie ich es bis hierher geschafft habe, doch ich liege völlig Erschöpft auf meinem Bett. Von dem anstrengendem Lauf schmerzen meine Beine extrem und ich habe das Gefühl als stünde meine Lunge in Flammen. Langsam, ganz langsam komme ich wieder zu mir. Meine Atemzüge werden regelmäßiger und die Gedanken klarer. Ich kann immer noch nicht verstehen, was ich da eben gesehenen haben, geschweige denn wie ich damit umgehen soll. Erzählen? Aber wem? Alle die ich kenne würden es als einen Traum abtun. Totschweigen? Nein, dafür war es viel zu real und aufregend. Währen meine Gedanken so umher wirbeln, werden meine Lieder immer schwerer und irgendwann schaffe ich es sogar einzuschlafen…

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