Serina Rookwood und ihr Hogwartsleben Teil 2

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21 Kapitel - 8.526 Wörter - Erstellt von: Lilly98 - Aktualisiert am: 2014-10-15 - Entwickelt am: - 1.836 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

So hier jetzt endlich der zweite Teil meiner Geschichte um Rina. Ihr sechstes Schuljahr ist alles andere als leicht, neue Lehrer, alte Freunde, alte Feinde, ein Patenonkel, der sich auf einmal um sie sorgt und vieles andere.. Viel Spaß!

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    Die Sommerferien waren wie immer schnell vergangen. Ich hatte oft mit den Zwillingen und Ron im Garten Quidditch geübt und wir hatten viel Spaß zusammen gehabt.
    Jetzt war es endlich wieder soweit: Der erste September war da. Da Sirius' Unschuld ja im Ministerium bewiesen wurde, konnte auch er in normaler Gestalt mit zum Bahnhof kommen. Fred und George würden dieses Jahr nicht mehr mitkommen, das machte mich ehrlich traurig. Ich verabschiedete mich am Bahnhof von den beiden, und natürlich auch von Molly, Arthur und nicht zu vergessen, von meinem Onkel. Dann stieg ich gemeinsam mit Harry, Ron und Hermine in den Zug. Ich hatte Draco noch nirgendwo gesehen und machte mir Sorgen um ihn. Immerhin war sein Vater jetzt als anerkannter Todesser in Azkaban. In unserem Abteil angekommen ließ ich mich neben Hermine fallen. Harry meinte irgendwann, dass er glaubte Draco sei ein Todesser. Das konnte ich nicht glauben, nicht Draco! „Niemals Harry! Du magst ihn nicht, dass ist mir ja klar, aber es ist unfaire, ihn deshalb zu beschuldigen, ein Todesser zu sein!“ Hermine versuchte mich zu beruhigen: „Rina, ist okay. Ich glaube Harry auch nicht. Harry was ist nur los mit dir?“ Er zuckte nur mit den Schultern. Der Rest der Fahrt verging langsam und schleppend. Ich vermisste die Zwillinge und ihre Scherze. Mit ihnen hatte ich immer so viel gelacht! Irgendwann sagte Harry, er wolle Draco beschatten, weil er der ganzen Sache nicht traute und ging, mit dem Tarnumhang bewaffnet, in Richtung des Slytherinabteils. Man, so ein Vollidiot! Ich stand ebenfalls wütend auf und verließ unser Abteil, um Draco zu suchen und zu warnen. Ich fand ihn zusammen mit Blaise und Pansy. Ich strich mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht und ging zu ihm. „Draco, können wir kurz reden?“ Er blickte erstaunt auf und schien sich zu freuen. „Rina, wie geht's dir?“ „Ganz gut.“ „Klar können wir reden.“ Ich nickte und ging voraus in ein anderes, leeres Abteil. Er setzte sich mir gegenüber und fragte neugierig: „Was ist denn los?“ „Es ist wegen Potter. Er glaubt du wärst ein Todesser und spioniert dich aus. Er ist mit seinem Tarnumhang vorher in Richtung eures Abteils verschwunden.“ „Immer dieser Potter! Kann der mich nicht einmal in Ruhe lassen? Ich hab doch so schon genug Stress!“ Er war echt wütend.

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    Dracos Sicht:

    Verdammt. Warum musste mir Potter eigentlich immer in die Quere kommen? Ich war echt wütend und verließ Serina ohne ein Wort, um zurück in mein Abteil zu kommen. Ja, Potter hatte Recht, ich war ein Todesser, aber das hatte ihn nicht zu interessieren! Und Serina konnte ich das beim besten Willen nicht sagen. Die Fahrt über redete ich so wenig wie möglich. Als es dann ans Aussteigen ging, sagte ich zu Blaise und Pansy, ich müsste noch etwas erledigen. Ich zog die Rollläden runter und hetzte Potter eine Ganzkörperklammer auf den Hals. Er fiel plump zu Boden und ich riss ihm seinen dämlichen Tarnumhang weg. Dann trat ich ihn ins Gesicht: „Das war für meinen Vater!“ Ich warf den Tarnumhang wieder über ihn. „Schöne Fahrt zurück nach London!“ Ich verließ das Abteil.

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    Serinas Sicht:
    Ich saß in der großen Halle und sah mich um. Verdammt, wo war nur Draco? Ich konnte ihn und Harry nirgendwo entdecken. Da kam er ja endlich! Und Snape war bei ihm. Was wollte der denn jetzt? Und wo blieb Harry? Da kam auch er, das wurde ja langsam mal Zeit! Er hatte Nasenbluten und setzte sich wütend zu uns. „Was ist den passiert?“, fragte Ginny entsetzt. „Malfoy war es. Er hat mich ins Gesicht getreten und wollte mich einfach im Zug liegen lassen!“ Jetzt wandte er sich an mich: „Glaubst du immer noch, dass er kein Todesser ist?“ Ich schüttelte den Kopf und meinte aufgebracht: „Er ist eben wütend! Versetz dich doch mal in seine Lage! Sein Vater ist in Azkaban! Ist doch nur verständlich, dass er sauer ist!“ Ich wendete mich wieder an den Lehrertisch, denn Dumbledore begann mit seiner diesjährigen Rede. Er stellte uns Professor Slughorn vor, er sollte der neue, alte, Lehrer in Zaubertränke werden. „Hä und was ist mit Snape?“, fragte Ron. „Vielleicht hat er gekündigt, weil er wieder nicht Verteidigung gekriegt hat“, meinte Harry. „Ja, oder er wurde gefeuert, ihn mag doch eh keiner“, grinste ich. Doch dann erklärte Dumbledore, dass Snape der neue Lehrer in Verteidigung gegen die dunklen Künste werden würde. Am Slytherintisch brach Jubel aus, während es bei uns sehr leise wurde. Na das konnte ja toll werden.
    Dann begann das große Essen. Später saß ich mit meinen drei Freunden im Gemeinschaftsraum und Hermine fragte, was wir zu Snape in Verteidigung sagten. Harry meinte darauf: „Ich stell mich schon mal auf ein M dieses Jahr ein.“ Wir anderen nickten nur. „Also, einen Vorteil hat es“, meinte ich plötzlich. „Und zwar?“, fragte Ron grimmig. „Am Ende des Schuljahrs ist Snape weg.“ „Was soll das jetzt wieder heißen?“, fragte Harry. „Na dieser Job ist verhext. Keiner hat es länger als ein Jahr geschafft ... Quirrell ist sogar dabei gestorben. Ich persönlich drück die Daumen, dass noch einer stirbt ...“ „Serina!“, sagte Hermine schockiert und vorwurfsvoll. Ich grinste nur weiter und Ron prustete los.

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    Am nächsten Tag hatte ich Verteidigung, Zaubertränke und Wahrsagen. Ich machte mich auf zu Snapes Unterrichtsraum, der schon aufgeschlossen war. Draco war auch schon da. Er sah nicht gut aus, als er mich fragte: „Rina, sitzt du zu mir?“ Ich nickte und lies mich neben ihn plumpsen. Nach den Aktionen, die Harry sich geleistet hatte, wollte ich echt nicht neben den sitzen. Aber ich machte mir Sorgen um Draco. Sah er schon im Zug so schlecht aus? Ich hatte nicht darauf geachtet, aber jetzt sah er verdammt schlecht aus, das wusste ich. Was war in den Ferien bei ihm nur passiert? Vielleicht stimmte es doch, was Harry sagte und er war tatsächlich ein Todesser? Aber das darf -nein- das kann nicht sein! Ich redete mir ein, dass es nur wegen seinem Vater, der ja nach Azkaban kam, war. Da kam auch schon Snape und begann mit seinem Unterricht. Nach Umbridge war ich echt auf alles vorbereitet, hoffte jedoch dass es nicht allzu schlimm werden würde. Ich hätte gerne wieder mehr praktisch gemacht, so wie bei Moody -auch wenn die Sache mit dem Crutiatusfluch nicht nett, und er eigentlich Barty Crouch jr. war- oder Lupin. Snape jedoch machte alles theoretisch. Und wenn ich sage alles, dann meine ich auch Alles! Danach kam Zaubertränke bei Sloghorn. So schlecht fand ich ihn eigentlich gar nicht. Harry und Ron kamen zu spät und stritten sich dann um ein Buch, Ron gewann. Wir sollten den Trank der lebenden Toten brauen. Ich machte mich sofort an die Arbeit, merkte aber schnell, dass die Anleitung in unserem Buch falsch sein musste, also fing ich an, den Trank nach meinen eigenen Regeln zu brauen. Am Ende der Stunde überprüfte Sloughorn die Zaubertränke. Er sah sich Harrys an, dieser war perfekt. Hätte ich echt nicht gedacht. Dann kam er zu meinem. Er warf eine Blüte hinein. Dann schaute er mich verwundert an, lächelt aber kurz darauf und meinte: „Es scheint ganz, als müsste ich noch eine Viole Felix felicis holen. Miss Rookwood, ihr Trank ist ebenfalls perfekt.“ Er ging aus dem Raum um die zweite Viole zu holen. Alle starrten mich total verwundert an. Blaise fragte mich: „Alter... wie hast du das gemacht?“ Ich zuckte nur mit den Schultern. Sloughorn gab mir die Viole, auch wenn man ihm ansah, dass er sie lieber für sich behalten hätte. Ich war die Tochter eines Todessers, damit kam er anscheinend nicht klar. Ich wusste, dass alle gehört hatten, wie ich mich im Ministerium gegenüber den Todessern und meinem Vater verhalten hatte, aber anscheinend gab es immer noch Zweifel, auf welcher Seite ich stand. Egal. Ich schnappte mir die Viole und verließ damit den Raum. Auf zur nächsten Stunde: Wahrsagen. Wieder fragte Draco mich, ob ich mich neben ihn setzen wollte und wieder nahm ich an. Auch wenn Wahrsagen ein stinklangweiliges Fach war und die Lehrerin so null Ahnung hatte, machte es mir doch irgendwo Spaß.

    5
    So vergingen meine Schultage und Weihnachten rückte näher. Ich fühlte mich zunehmend schlapp, wusste aber nicht warum. Und ich hatte immer öfter Alpträume. Meistens von Sirius oder Fred und George. In meinen Träumen wurden sie gefoltert oder getötet. Manchmal handelten die Träume auch von Draco. Der Gedanke, er könnte ein Todesser sein ließ mich nicht mehr los. Snape schien das anscheinend bemerkt zu haben, denn an einem Donnerstag rief er mich in der großen Halle in sein Büro. Die ganze Halle schien mich anzustarren und ich war peinlich berührt. Da hörte ich eine andere Stimme: „Habt ihr nicht alle zu arbeiten?“ Draco kam zu mir und ging mit mir in die Kerker zu Snape. „Danke“, meinte ich, sobald wir aus der Halle kamen. „Nichts zu danken. Aber sag mal, wieso sollst du zu Snape? Hast du wieder was angestellt, Rina?“ Ich schüttelte nachdenklich den Kopf. „Nicht, dass ich wüsste.“ Draco sah noch schlechter aus, als am Anfang des Schuljahres. Er hatte abgenommen und war noch bleicher, als sonst. Ich musste ihn einfach fragen: „Draco, was ist eigentlich zur Zeit los mit dir?“ Er winkte ab. „Ach nichts. Ich hab Zuhause nur ein wenig Stress, wegen meinem Vater. Meine Mum hat Depressionen seitdem er weg ist und ich mache ihr zur Zeit anscheinend gar nichts mehr recht.“ „Bist du dir sicher, dass das alles ist?“ „Was soll das denn jetzt heißen?“, er wirkte gereizt. „Ich meine ja nur, weil … Na ja, vielleicht hat Harry ja doch Recht gehabt und du bist ein ...“ „...Ein Todesser? Serina, dass ist jetzt doch bitte nicht dein Ernst!“ Er drehte sich um und rannte einfach weg. Verdammt, wieso musste ich auch so dämlich fragen?

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    Dracos Sicht:

    Mist! Wieso musste sie unbedingt Potter glauben? Vielleicht war sie ja in den verknallt... Nein, das konnte ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Trotzdem brauchte ich etwas Abstand zu ihr, sie durfte nicht erfahren, dass Er mich auserwählt hatte. Verdammt. Und dann waren auch noch bald Weihnachtsferien. Na die konnten ja lustig werden... 'Hallo Voldemort, tut mir leid, aber ich hab das Verschwindekabinett immer noch nicht fertig...' ja genau. Toll. Was mir blühte, war klar. Ich wünschte, Bellatrix und Rodolphus würden nicht bei uns wohnen. Ich hasste sie! Ich hasste das alles! Ich hasste, dass ich Rina anlügen musste. Und nicht nur sie. Ich log doch alle an. Wieso musste ausgerechnet ich so ein scheiß Leben haben? Vor einem Jahr war doch noch alles gut gewesen und jetzt? Daran war allein Potter schuld! Das würde er mir büßen!

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    Serinas Sicht:

    Ich kam an Snapes Büro an und klopfte. Nach dem typisch mürrischem 'Herein' trat ich ein. Snape saß auf seinem Stuhl und musterte mich besorgt. Er wies wortlos auf einen Stuhl vor ihm und ich setzte mich zögernd darauf. Man, was wollte er denn jetzt schon wieder? Ich hatte echt gar keine Lust auf irgendeinen öden Vortrag von ihm. Er fing aber schon an. „Serina, was ist los mit dir?“ „Was soll denn mit mir sein? Mir geht's gut. Ehrlich.“ Ich wollte ihm nicht von den Alpträumen erzählen, doch er bohrte weiter. „Du wirkst in letzter Zeit müde. Im Unterricht bist du nie wirklich da und scheinst vor dich hin zu träumen. Deine Noten und Leistungen werden auch immer schlechter.“ Ich wurde wütend. Jetzt sorgte er sich also auf einmal um mich? Wieso konnte er mich denn nicht einfach in Ruhe lassen? „Es ist gar nichts!“ „Ist es wegen dem dunklen Lord? Dringt er wieder in deinen Kopf ein? Serina, du musst mit mir reden!“ „Das hat gar nichts damit zu tun! Außerdem, was geht dich das überhaupt an? Und hör gefälligst auf mich Serina zu nennen! Das nervt! Lass mich doch einfach in Ruhe!“ Ich stand wütend auf und rannte aus den Kerkern. Allmählich hielt ich das alles nicht mehr aus. Erst Draco, der sich so merkwürdig benahm, wie noch nie und jetzt auch noch Snape der sich anscheinend auf einmal Sorgen um mich machte.
    Ich wollte wieder zurück in die große Halle, entschied mich dann aber anderes und schlug die Richtung zum See ein. Auf noch mehr neugierige Nasen, die sich in meine Privatsphäre einmischen hatte ich echt keine Lust. Ich setzte mich an das Ufer des Sees und starrte hinaus. Hier draußen war es so ruhig, so still. So unberührt und als könnte hier nichts Schlimmes passieren. Man merkte, dass der Winter schon angebrochen war und die kalte Luft strich mir um die Nase. Wieso konnte nicht wieder alles so sein, wie früher? Auch wenn ich kein einziges ruhiges Jahr in Hogwarts gehabt hatte, liebte ich es hier, aber ich wünschte, es wäre alles so, wie im vierten Jahr. Damals, als Cedric noch lebte und Draco sich normal benahm. Damals, als der Weihnachtsball war und ich mit Draco hinging. Er hatte seinem Vater erzählt, dass er mit Pansy gehen würde, ging aber mit mir. Es war so wunderschön, auch wenn wir nur als Freunde dort waren. Seitdem hatte sich alles geändert. Damals, als wir uns beinahe geküsst hätten. Aber ich wusste, dass das zwischen uns niemals funktionieren würde. Wir waren nur Freunde. Das musste ich akzeptieren und irgendwie hatte ich mich damit revangiert.

    8
    Ich weiß nicht, wie lange ich so dagesessen war als Harry, Ron und Hermine kamen. „Rina, hier bist du! Wir haben dich schon überall gesucht!“ Ich drehte mich um und sah in das erleichterte Gesicht Hermines. Ich schüttelte die letzten Gedanken an Draco ab und stand auf. „Was hast du denn hier gemacht?“, fragte Ron. Ich winkte ab. „Ich musste ein wenig nachdenken.“ Wir gingen zu viert wieder ins Schloss, aßen noch etwas und legten uns schon bald schlafen.
    In der Nacht hatte ich schon wieder einen Alptraum, doch dieser übertraf alle bisherigen. Ich sah, wie Draco bei Bellatrix saß und mit ihr redete...über mich! Er sollte mich töten! Bellatrix rief Voldemort, weil Draco dass nicht tun wollte und dieser folterte ihn. Ich wollte aufwachen, oder laut losschreien, aber ich konnte nicht! Dann tötete Bellatrix Draco ohne mit der Wimper zu zucken! Ich wachte schreiend auf und weckte so Hermine und Ginny, mit denen ich mir einen Schlafsaal teilte. „Rina, was ist los?“, fragte Hermine besorgt und kam zu mir. Ich musste erst mal einen klaren Gedanken fassen und meinte dann langsam: „Ach, ähm … nicht so schlimm. War nur ein Traum. Lasst uns weiter schlafen.“ Hermine und Ginny nickten und legten sich wieder schlafen, doch ich tat in dieser Nacht kein Auge mehr zu.
    Am nächsten Morgen war ich natürlich total müde und schlief schon beim Frühstück fast ein. Ich bekam keinen Bissen runter. Ron meinte zwar, ich solle gefälligst was essen, aber ich konnte einfach nicht. Dann gingen wir zu Verteidigung. Ich ließ mich auf meinen Platz neben Draco fallen, er sah immer noch so verdammt schlecht aus. Ich wollte die Sache von gestern unbedingt klarstellen und mich entschuldigen. So meinte ich müde: „Draco, tut mir Leid, wegen gestern. Ich wollte das nicht. Ehrlich.“ Er sah mich aus kalten Augen an: „Du denkst, ich wäre ein Todesser Rina. Das hat mich echt getroffen. Wieso glaubst du denn sowas?“ „Na ja, du siehst in letzter Zeit so schlecht aus und das du ein Todesser bist, hätte das erklärt... War echt dumm von mir.“ Er nickte leicht und nahm mich in den Arm. „Schon okay. Vergessen und vergeben.“ Jetzt kam Snape und begann mit dem Unterrichtsstoff. Die Müdigkeit war nicht mehr auszuhalten. Ich versuchte zwar, wach zu bleiben, aber nickte schließlich doch ein. Das hatte sich aber schnell wieder erledigt, denn Snape schlug mir ein Buch auf den Kopf und ich fuhr erschrocken hoch. „Sie scheinen ganz schön müde zu sein, Miss Rookwood. Sie waren wohl gestern zu lang auf.“, hörte ich die dunkle Stimme Snapes. Ich konnte jetzt ja schlecht sagen, weswegen ich eingeschlafen war, also meinte ich frech, da ich eh immer noch sauer auf ihn war: „Nein. Das liegt an ihrem Unterricht.“ Man sah ihm deutlich an, wie er um Fassung rang. Er meinte: „Rookwood, Nachsitzen. Um 16:00Uhr in meinem Büro. Und außerdem 70 Punkte Abzug wegen Unterichtsbeleidigung und 50 Punkte Abzug wegen schlafen im Unterricht.“ Ich zuckte nur mit den Schultern. Es war mir egal, was er jetzt von mir hielt. Er ging wieder nach ganz vorne und machte mit seinem einschläferndem Unterricht weiter. Draco sah mich geschockt an. „Rina, was sollte das denn?“ „Egal. Nicht so wichtig. Aber irgendwie stimmt es doch, oder?“ Er nickte, schien aber sehr besorgt. In seinen Augen lag Angst. Nachdem die Stunde beendet war, ging ich zur nächsten und dann wieder zur nächsten. Die Stunden verliefen ereignislos und dann gab es auch schon Mittagessen. Die meisten waren schon in der großen Halle, also lief ich allein durch die Gänge und überlegte mir, ob ich überhaupt etwas essen sollte, als mich von hinten jemand packte und gegen die Wand drückte. Ich rang nach Luft und sah in das wütende Gesicht von Pansy. Ich will jetzt nicht sagen, dass ich schwach wäre oder so, aber ich war eben ziemlich klein für mein Alter. Die Kleinste in meiner Jahrgangsstufe und Pansy war um einiges größer als ich. Sie drückte mich gegen die Wand und fauchte mich an: „Ich weiß, was du für ein Spiel spielst!“ „Was? Ich hab keine Ahnung wovon du redest!“, brachte ich zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor. „Du willst dich an MEINEN Draco ranmachen, doch das werde ich nicht zulassen! Wenn du ihn noch einmal nervst, dann werde ich dafür sorgen, dass du den Tag bereust, als du geboren wurdest!“ Ich konnte es nicht fassen! Pansy Parkinson drohte mir? „Du machst mir keine Angst, Parkinson!“ „Das ist aber schade, Rookwood. Aber vielleicht macht dein Vater dir ja mehr Angst. Oder Lestrange!“ Ich stockte. Sie konnte nicht wissen, wo mein Vater war! Sie musste bluffen! Genau in diesem Moment vernahm ich eine andere Stimme. „Parkinson! Lass sie in Frieden!“ Marcus Flint riss Pansy von mir weg und ich rutschte an der Wand herunter wie Fliegenmatsch und blieb auf dem Boden sitzen. Marcus schlug diese dumme Zeige in die Flucht und setzte sich dann neben mich. „Alles okay?“, fragte er vorsichtig. „Ja. Klar. Danke, Marcus.“ Marcus hatte mich tatsächlich gerettet? Der Kerl, wegen dem ich in meinem ersten Jahr im Krankenflügel landete(er hatte mich vom Besen geschluckt und ich kam unsanft auf dem Boden auf), war auf einmal nett zu mir? Unmöglich! Ich richtete mich langsam auf, dann fragte ich ihn: „Marcus, wieso hast du mir geholfen?“ Er zuckte nur mit den Schultern und meinte: „Keine Ahnung. Du verdienst es einfach nicht, dass die blöde Kuh dich so fertig macht.“ Dann drehte er sich um und ging einfach. Ich hingegen rutschte wieder auf den Boden. Das musste ich erstmal verarbeiten.

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    Dracos Sicht:
    Wo blieb denn nur wieder Rina? Sie verpasste doch nie ein Essen! Unruhig schob ich meinen Teller hin und her und starrte wieterhin auf die Tür, durch die nun Pansy kam. Och nö! Bitte nicht die schon wieder! Wann würde sie nur endlich begreifen, dass ich nichts von ihr wollte? Zu meiner Verwunderung setzte sie sich ans andere Ende unseres Tisches und grinste abfällig. Was hatte dieses Miststück denn jetzt wieder gemacht? Ich sah wider zu Tür. Nichts. Nirgendwo ein zeichen von ihr. Blaise riss mich wie immer aus meinen Gedanken: „Draco, was ist nur los mit dir? Wartest du auf irgendwas?“ „Halt die Klappe, Blaise!“ Manchmal konnte er echt so übel nerven! Nott, der mir gegenüber saß fing jetzt auch an: „Draco, ohne Scheiß, hör jetzt mal auf, die Tür anzuglotzen!“ Blaise klopfte mir auf die Schulter. „Ich weiß, was du hast, Bruder.“ Ich wendete mich an ihn. „Was?“, fragte ich gereizt. Oh man, was für ein Scheiß würde jetzt wieder kommen? „Unser kleiner Draco ist verliebt! Und zwar in eine Gryffindor!“ Das reichte! „Blaise, verdammte Scheiße, musst du eigentlich immer so einen Mist über mich erzählen? Jetzt halt gefälligst deine Schnauze und lass mich verdammt noch mal in Ruhe!“ Jetzt wurden Blaise und Nott wieder still und wandten sich endlich ihrem Essen zu. Ich starrte weiter auf die Tür. Jetzt kam Flint herein. Er quetschte sich zwischen Nott und Goyle und meinte dann aufgebracht: „Also allmählich geht Pansy echt zu weit!“ Ich horchte auf. „Warum?“, fragte Blaise mit vollem Mund. „Sie hat die Rookwood angegriffen.“ „Rina?“, fragte ich entsetzt. „Ja, genau. Hat die Arme einfach gegen die Wand gedrückt.“ „Die Arme? Das sagst gerade du? Du hast sie doch damals vom Besen geschubst!“, meinte Crabbe jetzt. Flint zuckte die Achseln. „Was ist mit Rina? Geht es ihr gut?“, fragte ich angespannt. „Ja, alles gut. Bin noch rechtzeitig gekommen.“ Okay. Wenigens etwas. Ich stand auf und ging zu Parkinson. „Wir müssen reden. Jetzt!“ Sie stand auf und folgte mir aus der großen Halle. Kaum waren wir draußen drückte ich sie gegen die Wand. „Draco, was soll das?“, fragte sie aufgebracht, doch ich achtete nicht darauf. „Wieso hast du Rina das angetan?“ Sie funkelte mich an. „Ich sah doch, dass die was von dir will! Aber das werde ich ganz sicher nicht zulassen! DU gehörst MIR!“ „Du dummes kleines Miststück! Wann begreifst du denn endlich, dass ich nichts von dir will?“ Sie lachte. Warum bei Merlins Bart lachte sie denn jetzt? „Oh Dray, mein Schatz. Ich weiß, dass du dich nur so aufspielts, weil du mich auch liebst. Und ich werde nicht zulassen dass uns diese Rookwood auseinander bringt.“ „Was hast du zu ihr gesagt?“ „Dass ich ihr, sollte sie dich noch einmal anmachen, ihren Vater und die Lestrange auf den Hals hetze!“ Ich ließ sie los und rannte weg, um Serina zu suchen. Verdammt, warum musste Pansy nur so bescheuert sein?

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    Serinas Sicht:

    Nach dem ich mich wieder beruhigt hatte, lief ich hoch auf den Astronomieturm. Die Aussicht hier oben war einfach wunderschön. Man konnte über die Ländereien von Hogwarts blicken und dabei auch noch so gut nachdenken. Ich stellte mich an das Geländer und schaute in die Ferne. So merkte ich nicht, wie ich Gesellschaft bekam. Erst als er anfing zu sprechen, horchte ich auf. „Hey, Rina. Wie geht's dir?“ Ich drehte mich zu dem wasserstoffblondem Jungen um und antwortete: „Gut. Dir?“ Er winkte ab. „Passt schon. Das mit Pansy tut mir übrigens Leid.“ Was? Woher wusste er das denn? „Na toll! Jetzt weiß es schon die ganze Schule oder wie?“, fragte ich genervt. „Nein! Marcus hat es mir erzählt. Immerhin ging es ja auch irgendwie um mich. Aber Rina, mach dir bitte keine Sorgen wegen deinem Vater oder Lestrange. Die Auroren werden sie schon wieder finden.“ Er versuchte mich aufzumuntern, aber in seinen Augen konnte ich klar erkennen, dass er log. Ich wandte mich ab. „Du, Draco? Bellatrix ist doch deine Tante oder?“ Er antwortete nicht, also drehte ich mich wieder um. Draco war noch blasser als sonst und meinte zitternd: „Wo...woher weißt du das?“ Ich zuckte die Achseln. „Mein Onkel hat mir den Stammbaum der Blacks gezeigt. Bella ist seine Cousine und damit die Schwester deiner Mutter.“ Er schien sich wider zu beruhigen und meinte dann: „Ja. Sie ist meine Tante. Aber glaub mir, wenn ich dir sage, dass ich sie über alles hasse!“ Ich nickte nur. „Willkommen im Club.“ Wir setzten uns auf den Boden und redeten noch eine ganze Weile, bis ich plötzlich merkte, dass es schon 5 nach Vier war! Ich sprang auf. Draco sah mich verständnislos an. „Was ist?“ „Ich hab doch Nachsitzen bei Snape, weil ich heute Morgen gepennt hab! So ein Dreck!“ Ich raste in Rekordzeit in die Kerker und kam dort schwer atmend an. Snape stand schon vor der Tür. Ich meinte immer noch außer Puste: „Sagen Sie nicht … ich bin zu spät!“ Natürlich hat er mich erstmal angemault, bevor er mich endlich eintreten ließ und ich dann einen Aufsatz darüber schreiben durfte, warum man im Unterricht nicht schlafen durfte. Na toll! Wenigens sprach er mich nicht noch einmal auf seinen letzten Vortrag an. Obwohl es schon komisch war, denn normalerweise gab Snape nicht so schnell auf, aber gut.

    11
    Ein paar Tage später bekam ich Klarheit darüber, warum Snape so leicht aufgegeben hatte. Es war Samstag und ich saß zusammen mit Draco, Blaise und Nott am Slytherintisch, als die Post kam. Eine schwarze große Eule lies einen Brief vor mir fallen. Ich erkannte sie sofort, es war die Eule von Sirius. Hastig öffnete ich den Brief und achtete nicht weiter auf Draco, Blaise und Nott, die sich um den Tagespropheten stritten. Ich las:

    „Liebe Rina.
    Sag, liegt dir irgendetwas auf dem Herzen? Severus hat mir erzählt, dass du zur Zeit müde bist und deine Leistungen nachlassen, und, als er mit dir reden wollte, hast du ihn angeschrien und bist weggerannt. Dann hast du auch noch in seinem Unterricht geschlafen und dich lustig darüber gemacht! Serina, was hast du dir denn dabei gedacht? Snape vermutet, es läge an V.( V. Steht für Voldemort.), aber ich glaube eher, es liegt an deinem Vater und meiner „Cousine“.Oder ist dir der Unterrichtsstoff wirklich zu schwer? Rina, du musst mit uns reden, damit wir eine Lösung finden können, verstanden? Wir treffen uns heute Nacht um 11 in deinem Gemeinschaftsraum und bitte sei da! Harry wird dafür sorgen, dass der Raum leer ist, und du da bist. Es ist wichtig, verstehst du?
    Bis heute Abend,
    Tatze.“

    Ich faltete den Brief wieder zusammen und schob ihn in meine Hosentasche, während ich Snape, der am Lehrertisch saß, wütend anfuckelte. Er ignorierte mich jedoch, wie eh und je. So ein Dreck! Wieso musste er auch Sirius schreiben? Aber mein Onkel schien besorgt zu sein. Normalerweise schrieb und sagte er stets Schniefelus, jetzt jedoch nannte er ihn Severus. Merkwürdig. Unterschreiben tat er immer noch mit Tatze, das würde wohl nie aufhören. Ich sah zum Gryffindortisch und erwischte Harry dabei, wie er mich erstaunt musterte, mit einem Brief in der Hand. Wahrscheinlich ein Brief von Sirius. Nott riss mich aus meinen Gedanken: „Hey Rina, was stand in deinem Brief? Und von wem war der?“ „Von meinem Onkel. Er wollte nur wissen, was ich mir zu Weihnachten wünsche.“, log ich. Blaise meinte jedoch: „Dafür, dass er dich sowas fragt, machst du aber ein ganz schön mieses Gesicht.“ Ich nickte jedoch nur zum Gryffindortisch und zu Harry und Blaise verstand. Zur Zeit war ich nicht gut auf ihn zu sprechen. Draco fragte neugierig: „Und? Was wünscht du dir?“ Ich überlegte, aber mir fiel nichts ein. „Keine Ahnung. Eigentlich nichts.“, sagte ich schließlich ehrlich. Er nickte stumm.

    12
    Um 11:00 Uhr saß ich schließlich zusammen mit Harry auf einem der Sofas und wartete auf Sirius. Ich starrte ins Feuer, bis sich schließlich etwas regte und Sirius in ihm auftauchte. Harry schien erfreut, ich jedoch, war es nicht. „Hallo Harry. Hallo Rina. Ich will gleich zum Punkt kommen. Harry, kannst du uns bitte kurz allein lassen?“ Harry nickte eifrig und verließ den Raum. Ich lehnte mich zurück und stöhnte leise. Auf noch einen Vortrag hatte ich echt keine Lust. „Rina, was ist los mit dir?“ Ich zuckte nur mit den Schultern und meinte: „Nichts. Das hab ich doch auch schon Snape gesagt!“ Sirius war nicht überzeugt. „Jetzt sehe ich, was Severus meinte. Irgendetwas muss doch sein! Also erzähl es mir bitte, ja?“ Ich überlegte kurz, entschied mich dann aber, ihm von Harry und Draco zu erzählen. „Harry glaubt, Draco sei ein Todesser!“ „Und du nicht?“, fragte er. „Natürlich nicht! Draco kann gar kein Todesser sein! Er ist nicht so, wie sein Vater! Und Harry denkt das auch nur, weil Lucius in Azkaban sitzt und Draco sauer auf ihn ist. Aber das ist doch nur verständlich!“ Er nickte geduldig. „Ich verstehe.“ „Nein! Du verstehst überhaupt nichts! Ihr versteht das doch alle nicht! Also lasst mich doch einfach in Ruhe!“ Ich dachte an Fred und George. Sie hatten mich immer verstanden und zu mir gehalten. Sie wussten als einzige, was ich für Draco empfand. Sirius schien traurig und sagte leise: „Ich dachte bereits, dass wir auf dieses Hindernis stoßen würden, aber vielleicht können dir ja zwei alte Freunde helfen.“ Er verschwand und die Zwillinge tauchten auf. „Fredy! Georgy! Was macht ihr denn da?“ „Sirius macht sich Sorgen um dich. Was ist los?“ Ich kratze mich am Kopf. Dann erzählte ich ihnen, was hier los war. Das mich Harry noch zum Wahnsinn trieb, ich mich mit den (meisten) Slytherins so gut verstand, wie nie, Snape in Verteidigung einschläfernd war und das Pansy mir mit meinem Vater und Bella gedroht hatte. Ich erzählte ihnen auch von den Alpträumen und davon, dass ich fast nicht mehr schlief. Sie verstanden. „Das wird schon wieder, Kleines.“, sagte George. „Das Ministerium, die Auroren und der Orden sind deinem Dad und Bellatrix schon auf den Versen. Ehe du dich versiehst haben sie sie.“ Ich nickte. Es tat gut, endlich wieder mit ihnen zu reden. Wir redeten noch die halbe Nacht durch. Erst um 5:00 Uhr morgens verabschiedeten sie sich und ich tappte müde in mein Bett, wo ich auch sofort einschlief. In dieser Nacht hatte ich endlich keinen Alptraum.

    13
    So vergingen die Tage und die Weihnachtsferien kamen. Ich teilte mir im Zug ein Abteil mit Draco und Blaise. Wir redeten, lachten und ich fühlte mich gut. Blaise erzählte, was er in den Ferien alles so machen würde, ich meinte nur, dass ich zu meinem Onkel gehen würde. Draco blieb die ganze Fahrt über still und lachte nur ab und an mit oder gab einen kurzen Kommentar ab. Dann kamen wir auch schon am Bahnhof Kings Cross an. Ich verabschiedete mich auf dem Bahngleis von Blaise, dann umarmte ich Draco und flüsterte ihm zu: „Viel Glück Zuhause. Lass dich nicht runterkriegen und bald ist ja auch wieder Schule.“ Dann ging ich zu den Weasleys und begrüßte als erstes Fred und George. Sie lachten. „Du bist ganz schön groß geworden.“, meinte Fred. „Aber! An uns kommst du nicht ran!“ „Du bleibst unsere Kleine!“ Ich lachte. Wie sehr hatte ich die Scherze und Kommentare von den Zwillingen vermisst.

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    Dracos Sicht:

    Jetzt waren also Weihnachtsferien und das bedeutete nichts Gutes für mich. Nachdem ich mich von Rina und den anderen verabschiedet hatte, machte ich mich, zusammen mit meiner Mutter, auf zu unserem Manor. Ich rannte in mein Zimmer und packte meine Sachen aus. Dort blieb ich auch erstmal. Ich hatte nämlich überhaupt gar keine Lust, Bellatrix Hallo zu sagen. Irgendwann rief mich meine Mutter zum Abendessen. Wiederwillig schlurfte ich die Treppe runter in unseren Speisesaal. Bellatrix saß natürlich schon am Tisch. Ich ließ mich auf meinen gewohnten Platz fallen und wartete auf die erste Frage. „Draco sag, hast du das Verschwindekabinett repariert?“ Ich hob meinen Blick und sah ihr in die Augen. „Ich … ich arbeite noch daran.“ „Was? Das darf ja wohl nicht wahr sein! Was brauchst du nur solange?“, schrie Bella. Meine Mum beruhigte sie: „Bella, er wird es schon schaffen. Gib ihm doch etwas Zeit.“ „Hast du mal mit Serina geredet?“, kam die nächste Frage von Augustus. Augustus Rookwood, der Vater von Rina, ich hasste ihn. Er hatte Rina im Ministerium bedroht. Wie konnte er seiner Tochter nur so etwas antun? „Ja.“ „Und was sagt sie?“ „Wir haben nicht viel geredet. Hatten nur ein kurzes Gespräch, mehr nicht.“

    Irgendwie überstand ich den Abend und lag am Ende müde und todunglücklich in meinem Bett. Wie sollte ich die Ferien nur überleben?

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    Serinas Sicht:

    Die Ferien waren echt schnell vergangen und so befand ich mich auch schon wieder auf dem Weg nach Hogwarts. Ich saß zusammen mit Ginny und Neville in einem Abteil, weil ich Draco am Bahnsteig nirgendwo entdecken konnte. Neville erzählte uns von seinen Ferien, Ginny und ich taten ihm das nach.
    In der großen Halle sah ich ihn dann endlich. Aber er sah noch schlechter aus als am Anfang der Ferien. Was war nur bei ihm Zuhause los? Ich machte mir echt große Sorgen um ihn. Dazu kam noch, dass man ihn fast nie sah. Sogar Crabbe und Goyle wussten nicht, wo er immer hin verschwand. Snape hatte es anscheinend jetzt auch auf mich abgesehen, denn er ließ mir nichts mehr durchgehen. So kam es, dass ich um einiges öfter Nachsitzen bei ihm hatte, als mir lieb war, aber irgendwie überstand ich auch das. Harry wurde in Zaubertränke immer besser und ich hatte echt keine Ahnung, wie er das schaffte. Vielleicht lag es auch an Sloughorn, der liebte Harry ja.
    So vergingen die Wochen, ohne dass irgendetwas interessantes passierte.

    16
    Ich saß zusammen mal wieder mit Blaise, Crabbe und Goyle am See, weil Draco weg musste und Pansy folgte ihm ja, wie ein Hund. In letzter Zeit machte ich viel mit ihnen, es machte auch echt Spaß, mehr als mit Harry, Ron und Hermine. Crabbe und Goyle wollten dann in den Gemeinschaftsraum, also sind Blaise und ich in die Richtung der Bibliothek gegangen, weil wir etwas nachschlagen wollten. Auf dem Weg dahin hörten wir Harry etwas über sogenannte Horkuxe sagen. „Was sind Horkuxe?“, fragte Blaise. „Lass uns in der Bibliothek nachschauen.“, sagte ich darauf. Wir gingen in die Bücherei. Als Blaise anfangen wollte, nach diesen Horkuxen zu suchen, meinte ich leise: „Nein, warte. Lass uns lieber in der Verbotenen suchen.“ Er sah mich zwar verwirrt an, aber ging voraus und wir schlichen uns in den verbotenen Teil. Ich fand etwas: „Blaise, hier steht was.“ Ich wollte es gerade genauer lesen, als Snape hereinkam und auch sofort los schallte: „Was haben Sie denn hier zu suchen?“ Wir drehten uns vor Schreck um. „Keine Ahnung“, meinte ich geschockt. „Aber ihnen ist schon bewusst, dass das Betreten der verbotenen Abteilung VERBOTEN ist!“ Blaise schaute zu Boden, aber ich musste wieder mal sarkastisch werden: „Echt? Ich dachte die heißt nur verbotene Abteilung, weil es dann besser klingt.“ Okay, ja, das war nicht so schlau durchdacht von mir. „Das gibt 50 Punkte Abzug für jeden von Ihnen und Sie beide werden Nachsitzen. Ihre Hauslehrerin werde ich ebenfalls über diesen Zwischenfall informieren, Miss Rookwood. Und jetzt folgen sie mir in mein Büro.“ Er ging voraus und wir liefen ihm hinterher. Da die Bibliothek im dritten Stock war und wir in die Kerker mussten, durften wir erstmal durchs halbe Schloss latschen, wobei uns die anderen Schüler ziemlich bescheuert anglotzten. Als wir nach einer halben Ewigkeit in Snapes Büro ankamen, verwies er uns auf zwei Stühle und meinte: „Sie zwei bleiben hier, während ich Prof. McGonnagal holen werde.“ Dann war er auch schon wieder verschwunden. Sobald er außer Hörweite war fing ich an, laut loszulachen, Blaise betrachtete mich mit genervtem Blick. Nachdem ich aufgehört hatte zu lachen, meinte ich: „Ich krieg echt noch die Krise! Immer Snape! Wieso eigentlich immer Snape?“ „Wieso, was ist denn mit ihm?“ Ich druckste herum: „Na ja, er... also er... er ist mein Patenonkel, zufrieden?“ „Oh, das hätt ich jetzt nicht gedacht, aber schon okay.“ Ich war verwundert, dass er so gelassen reagierte, doch er wechselte schnell das Thema: „Und was willst du jetzt McGonnagal sagen, warum wir in der verbotenen Abteilung waren?“ Ich zuckte mit den Schultern: „Na was schon. Wir sagen ihr die Wahrheit.“ Gerade, als Blaise etwas erwidern wollte, öffnete sich die Tür und Snape kam mit McGonnagal wieder herein. Snape setzte sich auf seinen Schreibtischstuhl und McGonnagal musterte uns besorgt, bevor sie fragte: „Mr. Zabini, Miss Rookwood, was haben Sie bitte in der verbotenen Abteilung gesucht?“ Ich antwortete: „Professor, wir haben doch nur nach einem bestimmten Zauber gesucht.“ „Und was für ein Zauber war das?“ „Na ja, Harry hat vorher was von einem Horkux gesagt und wir wollten halt wissen, was das ist.“ Meine Hauslehrerin schaut zu Snape, dann wieder zu uns. Irritiert schaute ich zu Blaise, der aber auch nur irritiert zurückschaute. Dann sprach unsere Professorin wieder: „Sie beide, folgen mir bitte in Prof. Dumbledores Büro. Ach und Severus, Sie klären das mit dem Nachsitzen dann bitte später mit ihnen, ja?“ Snape nickte und wir durften wieder die Treppe hoch und in das Büro des Schulleiters. Okay, langsam bekam ich Panik. Vielleicht hatten wir ja doch was Falsches getan. Kaum waren wir in Dumbledores Büro, flüsterte McGonnagal ihm etwas zu und verschwand dann wieder. Dumbledore bat uns, dass wir uns setzten. Dann sagte er ruhig: „Nun, sie haben nach einem Horkux gesucht?“ Wir nickten langsam. „Ja, weil Harry davon geredet hat. Ich weiß auch nicht genau, wir wollten doch nur wissen was das ist.“ Jetzt schaltete Blaise dazu: „Bitte werfen sie uns nicht von der Schule.“ Dumbledore schüttelte den Kopf. „Aber nein, Mr. Zabini. Es ist doch kein Verbrechen, etwas wissen zu wollen. Nun, ein Horkux ist ein Teil der Seele, den man in einem Gegenstand, oder auch einem Lebewesen verstecken kann. Sollte der Körper sterben, so ist man, hat man einen Horkux, nicht tot. Den in den Horkuxen lebt die Seele weiter.“ Wir nickten. „Das heißt, dass Harry über die Horkuxe von Sie-wissen-schon-wem geredet hat, oder?“ Dumbledore nickte. „Aber wie kann man das? Die Seele spalten? Das geht doch gar nicht!“ „Ich denke, das wissen sie bereits.“ Ich nickte. Ja, Mord, was auch sonst. Blaise meldet sich auch endlich mal wieder zu Wort: „Aber Professor, was werden Sie jetzt mit uns machen?“ „Ich denke Professor Snape wird Ihnen schon Nachsitzen erteilt haben?“ Wir nickten wieder. „Nun, dann habe ich hier nichts mehr zu tun. Aber Sie dürfen unsere gerade beendetes Gespräch nicht weiter erzählen, ja?“ Wir nickten, was auch sonst. Jetzt schickte er uns raus. Da schon Zeit zum Abendessen war, gingen Blaise und ich in die Große Halle, wo wir uns dann trennten.

    17
    Der darauf folgende Tag war ein Mittwoch, dass hieß wir hatten wieder Snape in Verteidigung. Beim Frühstück in der Halle waren wir beide verhältnismäßig ruhig, schlangen unser Essen schnell runter und gingen dann zum Unterricht. Die Tür war schon auf, also setzten wir uns stumm auf unsere Plätze. Kaum, dass alle Schüler eingetroffen waren, kam auch schon Snape herein und begann mit dem Unterricht. Doch Blaise und ich waren immer noch mit den Gedanken am gestrigen Abend und waren wirklich still. Draco, neben dem ich saß, versuchte mich immer wieder auf zu muntern, aber ohne Erfolg. Wenn Voldemort wirklich Horkuxe erschaffen hatte, und davon mehr als einen hat, dann konnte man ihn ja niemals besiegen. Snape ignorierte uns die beiden Stunden vollkommen. Am Ende der zweiten Stunde, als wir schon dabei waren, unsere Sachen zusammen zu packen, meinte er: „Miss Rookwood und Mr. Zabini bleiben bitte noch einen Moment.“ Ich schaute zu Blaise. Wenn Blicke sprechen könnten hätte seiner jetzt wahrscheinlich 'Hab ich's doch gewusst' gesagt. Harry schaute uns nur, wie schon die ganze Stunde über, verwirrt an. Klar, er hatte keine Ahnung. Er klopfte mir beim vorbei gehen aufmunternd auf die Schulter und flüsterte mir ins Ohr: „Ich warte draußen.“ Dann war er auch schon verschwunden. Als auch die letzten Nachzügler den Raum verlasse hatten, begaben wir uns zögerlich ans Pult. Kurz davor blieben wir stehen. Snape schaute erst jeden von uns an, bevor er anfing zu sprechen. „Sie werden ja nun wissen, was ein Horkux ist, oder irre ich mich da?“ Wir nickten, nein wir wollten nicht mit ihm reden. „Nichts desto trotz waren Sie in der verbotenen Abteilung und hatten auch noch die Dreistigkeit dies bei Tageslicht zu unternehmen.“ Ich murmelte: „Sonst hätten wir ja noch ne Regel gebrochen.“ Snape hatte dies anscheinend gehört, denn er meinte: „Und außerdem haben sie auch noch Witze darüber gerissen.“ Wir sahen zu Boden. Snape redete weiter: „Nun denn, Sie beide werden einen Monat jeden Mittwoch um 16:00 Uhr Nachsitzen. Und dies gilt ab heute. Verstanden?“ „Ja. … Professor.“ Dann schickte er uns raus. Sobald die Tür hinter uns ins Schloss gefallen war, trennten sich unsere Wege und ich ging zu Harry, Ron und Hermine und erzählte ihnen von unserer Strafe. Sie regten sich natürlich fürchterlich auf. „Man, dieser Schleimbeutel. Ein Monat? Das ist echt nicht fair!“ Hermine zuckte mit den Schultern: „Immerhin sind sie nicht von der Schule geflogen.“ Ron meinte: „Wieso haben die hier überhaupt so eine Abteilung, wenn man da eh nicht reingehen darf?“ Ich blieb die ganze Zeit über still. Bis um 16:00 Uhr verbrachte ich meine Zeit mit Draco, dann stand ich auch schon vor dem Büro des Tränkemeisters und Verteidigungslehrers, zusammen mit Blaise. Snape bat uns herein. Um halb sieben kam wir endlich aus Snapes Büro. Blaise machte sich sofort auf zum Essen, aber ich hatte keinen Hunger.

    18
    Ich streunerte durch die Gänge, bis ich aus einer der Toiletten ein komisches Geräusch hörte und nachsehen wollte. Also öffnete ich vorsichtig die Türe und lugte hinein. Der ganze Boden war voller Wasser und es hörte sich an, als würde ein Kampf stattfinden. Als ich weiter rein ging, sah ich Harry, der über etwas gebeugt war. Ich erkannte die wasserstoffblonden Harre Dracos und raste auf ihn zu. Seine ganze Brust war aufgeschlitzt. Ich beugte mich über ihn und presste meine Hand auf seine Brust, um das Blut zu stoppen. Draco zuckte auf dem Boden und ich versuchte ihm beruhigend zuzureden, aber war selber dabei, die Tränen zu unterdrücken. Plötzlich stand Snape hinter mir und rannte(wenn man das denn rennen nennen konnte) auch schon auf Draco zu. Er schob mich zur Seite und beugte sich über meinen wasserstoffblonden Freund. Ich merkte, dass ich nicht weiter erwünscht war und verließ die Toilette. Als ich die Treppe zur großen Halle runterlief, entdeckte ich Harry und eine unsagbare Wut kam in mir hoch. Dieser Idiot hatte meinen Freund lebensgefährlich verletzt! Ich sprintete die Treppe runter und schrie ihn an: „Was fällt dir eigentlich ein?“ Ich gab ihm eine saftige Ohrfeige und schrie dann weiter: „Ihn einfach so schwer zu verletzen? Hast du sie eigentlich noch alle!“ Inzwischen hatte sich um uns schon ein Schülerkreis gebildet, denn ich in meiner enormen Wut aber einfach ignorierte. Harry versuchte sich zu erklären: „Aber Malfoy hat angefangen!“ „Ach und das erlaubt so einen Fluch natürlich? Du bist echt das letzte Potter! Hoffentlich wirft man dich von der Schule! Ich mach dich fertig! Anders hast du es doch nicht verdient! Man hat dir echt niemals Manieren beigebracht, oder? Du bist kein Held! Du bist nur ein jämmerlicher Angsthase!“ Ich wollte ihm gerade die nächste Schelle geben, als Blaise, Crabbe und Goyle aus der Menge kamen, mich einfach packten und wegtrugen. Ich sträubte mich und versuchte sie zu treten, doch sie ließen mich erst runter, als wir in der Bibliothek waren. Ich hielt es nicht mehr aus. Jetzt kullerten mir die Tränen über die Wangen und ich heulte los wie ein Schlosshund. Hermine kam auch dazu. Als ich mich dann endlich beruhigt hatte, schauten mich alle fragend an. Ich holte erst mal tief Luft und dann erzählte ich: „Ich bin durch die Gänge gegangen, als ich aus einer der Toiletten ein komisches Geräusch gehört hab. Ich bin rein und da stand Harry. Und Draco lag zuckend auf dem Boden. Seine ganze Brust war aufgeschlitzt und daran ist er allein schuld!“ Geschockte Blicke von allen Seiten. Wir saßen kurz schweigend da, bis Hermine sich das Wort schnappte: „Und was ist jetzt mit Draco?“ Ich zuckte mit den Schultern: „Snape kam rein und hat sich hoffentlich um ihn gekümmert. Wenn nicht, dann kann der was erleben! Dieser Schleimbeutel.“ Hermine kratzte sich am Kopf und fragte dann: „Okay, also ist jetzt wieder alles okay?“ Ich schaute sie kurz an, schüttelte dann aber den Kopf: „Ja ja, alles ok.“ Wir redeten noch weiter, doch dann kam plötzlich Snape rein. Er räusperte sich und alle sahen zu ihm. „Miss Rookwood, Mr. Malfoy liegt nun im Krankenflügel. Madam Pomfrey kümmert sich um ihn. Ich dachte, Sie wollen das wissen.“ Er drehte sich um und ging. Ich hingegen sprang von meinem Stuhl auf, entschuldigte mich bei meinen Freunden und raste in Höchstgeschwindigkeit durch die Gänge zum Krankenflügel. Dabei stieß ich fast mit einigen Schülern zusammen und stieß mit McGonnagal zusammen, diese meinte: „Miss Rookwood, in den Gängen wird nicht gerannt. Wo wollen sie denn hin?“ „Zu Draco. Er liegt im Krankenflügel, aber jetzt entschuldigen Sie mich bitte.“ Ich rannte weiter. Doch vor dem Krankenflügel stoppte ich. Harry war mit Ron an Dracos Bett und wollte gerade seinen Ärmel hochkrempeln, als ich reinplatzte. Erschrocken schauten sie mich an. Harry meinte: „Jetzt lässt sich herausfinden, ob Malfoy ein Todesser ist.“ Ich sage entschieden: „Nein! Lasst ihn gefälligst in Ruhe! Vor allem du, Harry, wo du ihn doch so schwer verletzt hast! Und jetzt verschwindet!“ Sie sahen mich geschockt an und machten, dass sie wegkamen. Ich setzte mich auf einen Stuhl neben Dracos Bett und nahm seine Hand. Er war total blass und sein Harr hing im wirr in der Stirn. Mir kullerte schon wieder eine Träne über die Wange, als Draco leise hauchte: „Hey, nicht weinen.“ Er hatte die Augen geöffnet und lächelte leicht. Ich umarmte ihn, dann erzähle ich ihm alles, was passiert war und er mir ebenfalls. Irgendwann sah mich Draco ernst an und meinte nach einiger Zeit: „Rina, du musst heute Nacht unter allen Umständen in deinem Gemeinschaftsraum bleiben. Egal was du hörst. Du musst es mir nicht versprechen, aber ich bitte dich darum. Ich will nicht, dass sie dir etwas antun … wegen mir.“ Ich schaute ihn fragend an. „Wer? Sie? Was sollen sie mir antun? Draco was ist heute Nacht?“ „Das kann ich dir nicht sagen, aber bitte vertrau mir.“ Ich dachte kurz nach, nickte dann aber. „Gut.“

    19
    Kurze Zeit später kam ich im Gemeinschaftsraum an. Harry musste wegen irgendwas zu Dumbledore, Hermine und Ron gingen früh schlafen und so saß ich allein im Gemeinschaftsraum und wartete darauf, dass etwas passierte, denn ich wollte unbedingt wissen, was heute Nacht passieren würde. Ich lies das Portalloch ein Stück weit offen und wartete einfach. Plötzlich ertönte ein dumpfer Schlag. Ich sprang aus dem bequemen Sessel auf und rannte in die große Halle, wo ich vor Schock stehen blieb. Bellatrix öffnete die Tür und rannte lachend über die Tische. Ich drückte mich in eine Nische und sie rannten an mir vorbei, aus der Halle heraus. Snape war bei ihnen. Verdammt, was machte mein Patenonkel denn bitte da? Draco war auch dabei! Bellatrix lachte immer noch und plötzlich packte mich die Wut und ich rannte ihr, mit erhobenem Zauberstab hinterher. Erst bei Hagrids Hütte holte ich sie ein und schoss einen Fluch auf sie. Sie wich aus und schoss jetzt ebenfalls. Ich wurde so wütend, dass ich schrie: „Crutio!“ Doch sie wich wieder aus, schien jedoch verwirrt. „Serina, Serina. Das hätte ich nicht von dir erwartet!“ Ich hörte nichts mehr. Ich sah nichts mehr. Ich wollte mich nur noch an dieser miesen kleinen Schlange rächen und raste auf sie zu. Doch dann traf mich von hinten ein Fluch und ich sank schreiend auf die Knie. Die Schmerzen, die der Crutiatusfluch verursachte, trafen mich so hart. kamen so unerwartet, dass ich mich nicht darauf vorbeireiten konnte und so wurde ich ohnmächtig und alles um mich herum verschwand.

    20

    Dracos Sicht:
    Verdammt, was hatte ich nur getan? Ich hatte die Todesser ins Schloss gelassen und wegen mir starb Dumbledore! Ich hatte ihn zwar nicht selbst getötet, aber trotzdem war es meine Schuld! Dann wurde es aber noch schlimmer. Wir wollten abhauen, als ich Serina hinter uns herrennen sah. Ich war geschockt! Sie sollte doch im Gemeinschaftsraum bleiben! Warum war sie denn jetzt hier? Greyback folterte sie. Ich wollte zu ihr rennen und ihr helfen, doch Dollohow, dieser Misthund, zog mich einfach weiter. Mein Mädchen sank auf den Boden und rührte sich nicht mehr. Verdammt, nein! Sie durfte nicht tot sein! Bitte, alles, nur das nicht! Bellatrix lachte, wie ich sie hasste. Wie ich das alles einfach hasste. Aber ich hatte doch keine andere Wahl. Er hätte mich doch sofort getötet! Jetzt hob Greyback sie auf und nahm sie mit. Merlins Dank, sie war nicht tot!

    21
    So das war es erst einmal. Ich hoffe es hat euch gefallen. Wenn ihr Vorschläge habt, was besser werden kann, was in den nächsten Teil reinsollte oder euch sonst irgendwas einfällt, dann schreibts in die Kommentare. Freu mich immer über Kommis und Bewertungen:)

Kommentare Seite 2 von 2
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HarryEvans ( 25188 )
Abgeschickt vor 484 Tagen
Super Geschichte, ich liiiiiiebe sie♥ Bitte schreib weiter♥
Archangel ( 00662 )
Abgeschickt vor 550 Tagen
Bitte schreib weiter
blluub ( 33651 )
Abgeschickt vor 697 Tagen
Bitte schreib schnell weiter!!!
Joy ( 57468 )
Abgeschickt vor 795 Tagen
Weiter schreiben! !!!!!
Mizuki ( 09563 )
Abgeschickt vor 821 Tagen
Geilo Ey ich habe deine Geschichte inerlirt 😅😍 ich hab heute morgen angefangen und hab jetzt alle durch !!!!! Ist aber kein wunder bei der Story bitte schreib schnell weiter ❤️
cathy ( 86773 )
Abgeschickt vor 822 Tagen
Ein riesen daumen hoch die Geschichte ist klasse!
:-) ( 64224 )
Abgeschickt vor 824 Tagen
Die Geschichte ist super!!!!!!!!!!!!!!!!! Bitte schreib weiter!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Bb und frohe Weihnachten!
Auriga ( 22184 )
Abgeschickt vor 826 Tagen
Super duper kluper Geilo peilo!!!!! *-*
Schreib aufjedenfall weiter, ich liebe diese Story! :)
Amymaus1999 ( 25478 )
Abgeschickt vor 867 Tagen
Bitte bitte mach das mit Voldemort. Ich würde dich so endlos feiern 😂❤️
Lg Amy;)
Lilly98 ( 70516 )
Abgeschickt vor 867 Tagen
Danke amymaus :D ich liebe Draco er hat mir den anstoss zur geschichte gegeben :D (und mein bruder aber das ist eine andere geschichte ;) ) ich beeil mich mit dem nächsten teil ;) :D
Amymaus1999 ( 97317 )
Abgeschickt vor 868 Tagen
Also deine Geschichte ist echt der Hammer ohne Witz 😍
Und was ich echt cool finden würde wäre wenn du sowas wie das Serina doch statt Rockwoods Voldemorts Tochter wäre und sie deshalb nicht foltert weil sie dazu auch noch ein hockrux von ihm ist oder sowas das fände ich echt cool
Was natürlich auch total superduperhammermegageil ist
, ist das die Geschichte mit Draco ist😊 ich bin ein Riesen Draco Fan ich war bei der Autorin von Harry Potter und habe sogar meinen Pitbullrüde Draco genannt 😊
Danke für deine tolle Story
Lg Amy😉
Lilly98 ( 70516 )
Abgeschickt vor 871 Tagen
Danke Luna Lovegood :) und Svenja ich hoffe mal nicht..aber ich kann es leider noch nicht sagen.. lass dich überraschen ;) :D
Svenja Granger ( 84138 )
Abgeschickt vor 871 Tagen
Der naechste teil ist doch aber nicht der Letzte, oder? (bitte sag nein!!! XD)
Luna Lovegood ( 87091 )
Abgeschickt vor 872 Tagen
Mach weiter!!!!;)
Luna Lovegood.
Lilly98 ( 70516 )
Abgeschickt vor 872 Tagen
Svenja ja sry..ich kann nicht so schnell schreiben XD
Svenja Granger ; ) ( 96704 )
Abgeschickt vor 872 Tagen
Endlich ..... ; )
Ich muss jetzt aber schon wieder auf den nächsten Teil warten ...
Menno^^
Lilly98 ( 70516 )
Abgeschickt vor 873 Tagen
hey svenja ich hab ihn grade reingestellt :D
Lilly98 ( 70516 )
Abgeschickt vor 877 Tagen
hey sona ja..ich arbeite dran..so schnell wie möglich natürlich ;)
Svenja Granger ; ) ( 81420 )
Abgeschickt vor 880 Tagen
Wann kommt endlich der naechste Teil raus???? ; )
Lilly98 ( 70516 )
Abgeschickt vor 900 Tagen
hi sona14 :) Ich schreib grade am dritten teil..also keine panik ;) er wird kommen