Der Herr der Ringe - Die Vergessene Tochter (Kapitel 2)

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3 Kapitel - 3.913 Wörter - Erstellt von: Pho3nixx - Aktualisiert am: 2014-10-15 - Entwickelt am: - 4.783 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Soo ihr Lieben ;D

Hier ist das zweite Kapitel von 'Die Vergessene Tochter'.
Ich möchte echt kein 'Fishing for Compliments' machen, aber ich bin nicht grade zufrieden mit dem Kartoffelsalat, den ich da produziert habe.
Ich würde mich deshalb wirklich freuen, wenn ihr ein Kommentar dalassen könntet, damit ich eine kurze Review habe, damit ich weiß, was euch so gefallen hat und was nicht.

Trotzdem wünsche ich euch ganz, ganz viel Spaß beim Lesen und ich hoffe, es ist nicht all zu schlimm, wie ich glaube.

Mit ganz lieben Grüßen,
Eure Pho3nixx (n.n)

1
„Éomer! Sieh! Dort hinten bewegt sich etwas!“ riss die Stimme Éothains mich aus meinen Gedanken und mein Blick schoss sofort in die Richtung, in
„Éomer! Sieh! Dort hinten bewegt sich etwas!“ riss die Stimme Éothains mich aus meinen Gedanken und mein Blick schoss sofort in die Richtung, in die der Rohir deutete.
Éomer riss die Hand in die Höhe und die Pferde hielten in einer unbeschreiblichen Schnelle an.
„Orks...,“ zischte unser Anführer und wendete Feuerfuß unter sich uns zu.
„Karliah, wie viele sind es, denkst du?“ wand er sich an mich und mit zusammengekniffenen Augen blickte ich zu den schwarzen Gestalten.
Schon immer wurde ich als Späherin der Éored angesehen, denn auch wenn die Rohirrim im Allgemeinen bessere Augen haben, als die restlichen Menschen Mittelerdes, so konnte ich doch immer ein wenig weiter in die Ferne blicken und mehr Details erkennen. Dazu konnte ich mich noch leise wie ein Fuchs bewegen, weswegen mich die Kinder der Rohirrim einfach als 'Füchsin' bezeichneten, wenn sie meinen Namen nicht kannten.
„Es müssten so an die Hundertzwanzig bis Hundertfünfzig sein,“ bringe ich immer noch nachdenklich hervor, doch hänge sofort an: „Wir sollten sie bei Nacht angreifen. Sie werden völlig wehrlos sein, da selbst die düstersten Gestalten in der Dunkelheit nicht besser sehen können, als wir Menschen.“
Ein zustimmendes Nicken folgte daraufhin von den Männern, welche meine Worte verstanden hatten und auch unser Anführer schien damit einverstanden.
„Gut, wir werden warten. Doch möchte ich, dass du sie ausspionieren wirst, Karliah. Denkst du, du schaffst das, ohne entdeckt zu werden?“ wollte Éomer wissen, stieg von Feuerfuß ab, und half mir von Hasufel – auch wenn ich eigentlich nicht die geringste Hilfe brauchte.
„Natürlich,“ grinste ich und legte eine Hand auf Éomers Brustpanzer. „Ich bin in ein paar Stunden zurück.“ Grade wollte ich mich umdrehen und wieder auf Hasufel steigen, damit ich keine Stunden lang wandern muss, als jemand nach meinem Handgelenk griff.
„Bitte pass' auf dich auf, Kleines... Sei nicht zu übermütig und wage dich zu nah ran,“ flüsterte mein Anführer und ich schenkte ihm ein neckisches Grinsen.
„Hast du wirklich so wenig Vertrauen in mich? Ich bin schon vorsichtig...“
Mit einem letzten Lächeln schwang ich mich auf Hasufels Rücken und galoppierte über die Steppe, bis hin zu einem kleinen Waldstück, welches sich dennoch weit hinter den Orks befindet, sodass sie meinen Geruch nicht wittern und meine Spur nicht sehen sollten...

*~*

Langsam schlich ich mich durch das Dickicht des Waldstückes, von dem ich vermutete, dass dieser bereits zum Fangorn gehört, weshalb ich mit jedem Schritt den ich tat, vorsichtiger als sonst war – auf dass ich nicht auch nur eine einzige Wurzel eines Baumes berührte.
Die Dämmerung brach bereits an, als ich die Stimmen der Orks vernahm, welche dem Anschein nach mit zwei 'Nicht-Orks' sprachen, denn sie verwendeten nicht die Sprache der ihren.
Ich versuchte mich noch näher an unseren Feind an zu schleichen, als ich die Patrouille entdeckte, welche nicht unweit von meinem derzeitigen Standpunkt, ein kleines Lager errichtet hatte mit einem lodernden Lagerfeuer, welches auch nur den kleinsten Schatten von mir zu meinem Verhängnis machen würde.
Auf dem Boden, hinter einem umgefallenen Baumstamm liegend, begutachte ich das Terrain, in dem ich momentan befinde und entdecke bereits nach kurzer Zeit einen großen Baum, auf den ich klettern könnte. Mit einem Grinsen auf dem Gesicht, dass die Orks mich so nicht entdecken würden, erhebe ich mich vor der Kastanie vom Boden und blicke zur Krone hinauf, als ich einen Millimeter vor der Rinde des Baumes ruckartig Halt mache und meine Hand schnell wieder zurückziehe.
„Verflucht!“ zische ich so leise, dass ich mich selber kaum hören konnte. „Ich habe völlig vergessen, dass ich hier im Fangorn bin...“
Obwohl...? Solange ich ihnen keine Wunden zufüge, sollten sie mich doch ignorieren, oder etwa nicht?, denke ich und lege meine linke Hand vorsichtig an den breiten Stamm der Kastanie.
Nichts geschah und es sah danach aus, als würde sie mich nicht bemerken, und wenn doch, würde sie sich nicht an mir stören...
„In Ordnung... Ich werde jetzt auf dir hochklettern und ich bitte dich, tu mir nichts... Ich möchte dich auch wirklich nicht stören... Also...,“ versuchte ich der Kastanie zu erklären, was ich vorhatte, als mir deutlich wurde, wie dämlich das hier eigentlich war.
Vorsichtig griff ich nach dem nächstbesten Ast und erklomm, langsam, Schritt für Schritt den Baum – darauf bedacht, keinen Ast zu krümmen.
Bereits nach kurzer Zeit erreichte ich das Ende eines breiten und stabilen Astes und konnte so die Lage überblicken...
Orks und Gestalten, welche den Bestien Saurons sehr ähnlich sahen, dennoch zu menschlich waren, standen gespalten voneinander – in ihrer Mitte zwei kleine Wesen mit gefesselten Händen und Füßen. Sie glichen Kindern und etwas in mir schrie, dass sie nicht mehr lange zu leben hätten, wenn die Orks sie weiter mit sich tragen würden.
Als ich meine Ohren spitzte, vernahm ich eine hitzige Unterhaltung zwischen mehreren Orks, welche sich der Gemeinsamen Sprache bedienten.
„Wir haben einen Befehl!“ knurrte der Erste.
„Genau! Wir sollen die anderen töten, aber NICHT die Halblinge; sie sollen so schnell wie möglich und LEBENDIG nach Isengart gebracht werden. So lautet unser Befehl.“
„Und wofür will er sie?“ schaltete sich nun eine dritte Stimme ein – quietschiger als die vorherigen.
„Ich habe gehört, einer von ihnen soll etwas von großem Wert bei sich tragen.“
„Von großem Wert?“ will nun die erste Stimme wissen.
„Ja, etwas Bedeutendes für den Krieg!“ antwortete der Vierte und ich für meinen Teil habe erst einmal genug gehört. Ich werde mich aufmachen und versuchen die 'Halblinge', oder wie die Bestien sie auch immer bezeichnet haben, zu befragen oder wenn es möglich sein sollte, zu befreien.
Aus diesem Grund schleiche ich mich wieder zurück in die Schatten des Fangorn, herunter von der Kastanie und durch das Unterholz in den Spalt, welcher zwischen den beiden Fraktionen von Bestien entstanden ist...

Genau dort, wo die beiden 'Kinder' auf dem Boden liegen – der eine mehr tot, als lebendig, krieche ich hinter einem Dornenbusch hervor und bewege mich an der Grenze des Schattens immer weiter vorwärts, bis ich nur noch wenige Meter von den Gefangenen entfernt bin.

Bis jetzt scheint mich noch niemand entdeckt zu haben, doch ich höre schwere Schritte zu meiner Linken und sofort hechte ich zurück in den Wald, doch es war nur eine Patrouille, welche ihren kurzen Rundgang gemacht hat, welcher circa zwanzig Meter von den Halblingen entlangführt, sodass sie mich gar nicht hätte sehen können, in den Schatten der Nacht.

„Die Späher sind endlich zurückgekommen,“ hörte ich die Stimme eines Orks.
„Und, was habt ihr entdecken können?“ wollte einer der eher menschlich-aussehenden Orks, wahrscheinlich der Anführer, wissen.
„Nur einen einzigen Reiter, und er verschwand nach Westen. Jetzt ist alles frei.“

Sie suchen anscheinend nach mir... Bin ich denn schon so lange weg?, frage ich mich selber, und als ich in den Nachthimmel blicke, erkenne ich, dass der Mond bereits zu einem Viertel untergegangen ist. Mindestens drei Stunden muss ich nun schon fort sein.

„Ihr Narren! Ihr hättet ihn erschießen sollen! Jetzt wird er Alarm schlagen und die dummen Pferdemenschen werden von uns hören!“ schrie der Anführer und ging zu den kleinen Gestalten hinüber.
Ein Grinsen huschte über meine Lippen. Wenn die nur wüssten...
Doch mein Lachen verblasste auf der Stelle wieder, denn anstatt auf meine Umgebung zu achten, habe ich dem Gespräch der Orks gelauscht und nicht mitbekommen, wie mehrere Bestien auf Suche nach Feuerholz an mein Versteck gelangt sind.

„Na was haben wir denn hier?“ fragte eine tiefe Stimme hinter mir belustigt, weshalb ich mich panisch umdrehte und grade wegrennen wollte, als eine zweite Stimme lachte: „Frischfleisch!“ und einen Knüppel auf meinen Kopf niederschmettern ließ...
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Der Herr der Ringe - Die Vergessene Tochter (Ka...
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2014-10-01
402C
Herr der Ringe

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