My own Twilight Story (1.Kapitel)

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1 Kapitel - 1.756 Wörter - Erstellt von: Littlewolf - Aktualisiert am: 2014-10-01 - Entwickelt am: - 3.484 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Hallo Leute, dies ist keine klassische Fanfiktion sondern eher eine eigenständige Geschichte, basierend auf der eigentlichen Story wie ihr sie kennt. Ich versuche mich bestmöglichst an die originalen Fakten zu halten - leider ist dies nicht immer möglich. Trotz meiner LRS bemühe ich mich um fehlerloses Schreiben, sollten sich doch welche einschleichen, bitte ich um freundliche Hinweise, damit ich aus meinen Fehlern lernen kann.

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    1. Der Abend zuvor Als ich wach werde, neigt sich der Tag bereits dem Ende. Verwundert über meinen tiefen Schlaf spitze ich die Ohren und bin erleich
    1. Der Abend zuvor

    Als ich wach werde, neigt sich der Tag bereits dem Ende. Verwundert über meinen tiefen Schlaf spitze ich die Ohren und bin erleichtert als das Vogelgezwitscher und das Rascheln der Blätter im leichten Wind immer lauter werden. Ich muss wohl so in Gedanken vertieft gewesen sein, dass ich die Hintergrundgeräusche völlig ausgeblendet habe.
    Ein wenig durstig von der Julihitze stehe ich auf, strecke mich im Schatten der Bäume, schlage dann einen leichten Trab an und folge einem kaum erkennbaren Pfad bis hinauf zum See.
    Wie gebannt starre ich in das kristallklare Wasser und seine Tiefen. Und überhaupt wirkt die ganze Lichtung wie aus einem Märchen entstiegen. Der See hat sich im Laufe der Zeit tief in den felsigen Untergrund gefressen, so tief, dass man trotz des kristallklaren Wassers den Grund nicht einmal erahnen kann. Er liegt so still da, dass man diese wohltuende Ruhe förmlich spüren kann. Da der See auf einem leichten Hügel liegt bildet das überlaufende Wasser in den Regenmonaten einen seichten Bach, der die kleine Lichtung wie eine Grenze durchschneidet.
    Kopfschüttelnd vertreibe ich die Gedanken aus meinem Kopf und beginne begierig zu trinken. Noch bevor die letzte kleine Welle in sich zusammenbricht drehe ich mich um und setze meinen Weg fort. Mein Ziel ist „der eiserne Fels“, eine einzelne Klippe die den Strand in zwei Abschnitte trennt und deren Spitze sich weit über das Meer erstreckt. Recht von ihr liegt das Reservat der Quileute und Links erstreckt sich das Jagdgebiet der Cullens.
    Mitten auf dem felsigen Untergrund steht eine Jahrtausendalte Weide, die, so besagt es eine Legende, jedem der nur lange genug auf dieser Klippe verweile einen Frage beantworten solle. Jedoch, so sagen viele, spräche die Weide nur in Rätseln die niemand versteht. Ob an der Legende etwas dran ist weiß ich nicht aber an die Magie dieses Ortes glaube ich felsenfest, den nirgendwo fühle ich mich zeitgleich so geborgen und frei wie im Schatten der alten Weide.
    Während ich mit stolz erhobenem Kopf beobachte wie die Sonne im Meer versinkt stehe ich am Rand der Klippe. Als mir der laue Sommerwind das helle Fell zerzaust und dabei allerlei Düfte verschiedener Sommergräser heran träg schließe ich die Augen und versuche Forks genauso in Erinnerung zu halten wie es sich in eben diesem Moment gibt. Wie lange habe ich darauf gewartet! Ich war 16 als ich Ma sagte ich müsse unbedingt herausfinden wer ich bin. Damals einigten wir uns darauf, dass ich vorher mein Abitur machen soll. Dann wäre ich auch mindestens 18 und dürfte auch aus juristischer Sicht alleine das Land durchqueren. Etwa 2 Jahre ist das jetzt her und ich kann es immer noch nicht fassen, dass ich mich Morgen auf die Reise meines Lebens begeben werde.
    Da die Sonne bereits untergegangen ist laufe ich geradewegs durch den Wald. Erst als sich der Wald wieder lichtet verlangsame ich meinen Schritt. Im Schatten der Bäume bleibe ich kurz stehen und verwandel mich wieder zurück.
    Bereits vom Weiten sehe ich, wie Stephanie (auch liebevoll Ma genannt)mit einem besorgten Blick am Gartenzaun steht und die Gegend nach mir absucht. Als sie mich erblickt, weicht die Anspannung in ihrem Gesicht der grenzenlosen Erleichterung darüber, mich wieder heil in die Arme schließen zu können. Hierbei sei erwähnt, dass es gerade im Sommer nach Dämmerungseinbruch im Wald nur so von Jägern wimmelt, welch für mein seltenes, fast schneeweißes Fell vermutlich alles tun würden.
    Ihr Griff ist so fest, das mir für einen Augenblick die Luft weg bleibt. Wie automatisch legen sich meine Hände sanft auf ihren Rücken, als ob ich sie trösten wolle. Langsam löst sich ihr Griff und wir gehen gemeinsam ins Haus. Nach dem gemeinsamen Abendessen ziehe ich mich zurück, um mich auf meine bevorstehende Reise vorzubereiten.
    Verträumt sitz ich auf dem Dach, den Blick gen Westen gerichtet, wo die Wolken noch vom Sonnenuntergang gefärbt werden. In Gedanken spiele ich alle möglichen Situationen meiner Reise durch, bis ich jäh von Selbstzweifeln gepackt werde: Was ist, wenn ich die Wahrheit gar nicht hören will? Wie soll ich mit einer Wahrheit leben, die sich meinem bisherigen Leben wiederspricht? Ich meinen Ich will mein Leben nicht ändern. Alles was ich wissen möchte ist wer ich wirklich bin. Und dafür muss ich herausfinden wer meine leiblichen Eltern sind.
    Nahende Schritte reißen mich abrupt aus meinen Gedanken. Ich sehe mich um und entdecke Edward, der gerade über das Garagendach auf mich zu kommt. Ich wollt gerade aufstehen, als er sich schon neben mich setzt. „ Alice ist ziemlich enttäuscht, dass du die Einladung zu deiner Abschiedsparty immer noch ausschlägst.“
    Das Lächeln welches seine Lippen umspielt beruhigt mich, denn ich weiß, dass er in eben diesem Moment meine Gedanken liest und mich versteht. Ich meine wenn man zwischen zwei Fronten steht, sollte man sich am besten so neutral wie möglich verhalten. Nicht nur um sich selbst zu schützen sondern auch um einen Kampf zu vermeiden.
    Schweigend sitzen wir da und die Zweifel an mein Vorhaben holen mich bald wieder ein. Wie aus dem nichts ertönt Edwards Stimme: „Die kleine Kriegerprinzssesin wird doch nicht etwa kneifen?“ Da war er wieder, der ach so coole Edward. Ich hasse ihn in diesem Moment dafür, dass er meine Gedanken liest und stoße ihm sachte meine Ellenbogen in die Rippen als freundliche Warnung an ihn. Mit gespielter Angst springt er auf, hält die Arme schützend vor seinen Körper und fleht mich an ihn zu verschonen. Da war wieder einer! Einer dieser Momente in denen ich nicht weiß wie ich reagieren soll und einfach ein gespieltes Lächeln aufsetze. Lange sehen wir uns an. Zu lange finde ich und wende mein Gesicht gen Himmel. Erst als er mich wieder anspricht sehe ich wieder in seine Richtung. „ Du musst das nicht machen.“. „Ich weiß.“ seufze ich und bestimmt füge ich mehr an mich als an ihn gewandt hinzu: „Aber ich muss wissen wer ich wirklich bin. Und dass kann ich nun mal nur so herausfinden.“.
    Wir sitzen noch eine ganze Weile auf dem Dach und reden über Gott und die Welt. Es ist genau dass, was ich in diesem Moment brauche – Ablenkung. Ablenkung von meinen Selbstzweifeln und die Angst vor dem was möglicherweise passieren würde. Edward bleibt so lange bei mir, bis ich anfange müde zu werden.
    Zeitgleich stehen wir auf und als ich mich gerade von ihm abwenden will, hält er mich am Arm zurück. Bevor ich auch nur etwas erwidern kann, finde ich mich in einer festen Umarmung seiner Seitz wieder. Wie angewurzelt stehe ich da. Nicht fähig mich zu bewegen. Ich weiß nicht wieso, aber ich war noch nie wirklich ein körperbezogener Mensch. Es kostet mich ja schon jede Menge Überwindung Ma in den Arm zu nehmen und, so sehr Edward und ich uns auch verstehen, damit ist er mir einfach zu nah gekommen.
    Er scheint es zu merken und bevor er mich los lässt und in der Dunkelheit der Nacht verschwindet, haucht er mir einen leichten Kuss auf die Stirn und spricht mit fester und zugleich wehmütiger Stimme: „Pass auf dich auf Kleines.“ Als er mich aus der Umarmung erlöst will ich ihn in die Magengrube boxen, doch mein Schlag geht ins Leere.
    Ich weiß nicht wieso, aber obwohl ich alle Cullens als meine Freunde bezeichnen würde, habe ich nur bei Edward (und vielleicht bei Jasper, was vermutlich daran liegt, das uns mein Training zusammengeschweißt hat …) das Gefühl mich ihm anvertrauen zu können, ohne das Risiko einzugehen, das er mich früher oder später bitter enttäuschen wird. Ich kann es ruhig sagen, Edward und ich sind mehr als „nur“ Freunde, wir sind wie Geschwister! Er ist der große Bruder, der immer auf mich aufpassen mag und immer für mich da ist und ich bin die kleine Schwester, die ihrem Bruder ständig beweisen will, dass sie auch super ohne ihn klar kommt. Zu den anderen habe ich ein nur schwer zu beschreibendes Verhältnis. Wir unternehmen so einiges gemeinsam, doch ich trete ihnen stets Kampfbereit gegenüber, auch wenn die Chancen auf einen Sieg bei einem Kampf einer gegen 7 gleich null sind… Bei ihnen kann ich das angeborene Feindesdenken einfach nicht unterdrücken. Vampire sind und bleiben Vampire, auch wenn sie sich vegetarisch (ausschließlich von Tierblut) ernähren. Sie sind und bleiben der Feind!
    Langsam sehe ich ihn zwischen den Bäumen verschwinden. Er geht, ohne sich zu verabschieden und ich weiß, dass er auch morgen nicht kommen wird. Er will nicht dass ich gehe. Ihn quälen dieselben Fragen wie mich: Was werde ich herausfinden? Wie wird diese Reise mein Leben beeinflussen? Werde ich überhaupt zurückkehren? Da lodert er wieder auf, dieser Ehrgeiz, welcher mich immer ergreift, wenn ich Edward vom Gegenteil überzeugen will. Mein Entschluss steht fest: morgen früh werde ich mich auf die Reise meines Lebens begeben. Ich will herausfinden wer ich wirklich bin und ihnen allen beweisen, dass ich auch ganz auf mich alleine gestellt überleben kann! Doch bevor ich mich ins Abenteuer stürze, sollte ich noch versuchen ein wenig Schlaf ab zu bekommen. Also lasse ich mich vom Dachgiebel aufs Garagendach rutschen und klettere durch das geöffnete Fenster in mein Zimmer. Entgegen meiner Erwartungen werde ich diese Nacht mit einem ruhigen Schlaf und schönen Träumen gesegnet….

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My own Twilight Story (1.Kapitel)
My own Twilight Story (1.Kapitel)
Hallo Leute, dies ist keine klassische Fanfiktion sondern eher eine eigenständige Geschichte, basierend auf der eigentlichen Story wie ihr sie kennt. Ich versuche mich bestmöglichst an die originalen Fakten zu halten - leider ist dies nicht immer mögl...
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2014-09-27
402E
Twilight, Bis(s)

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