Karaoke (Moderne Zeit)

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1 Kapitel - 2.438 Wörter - Erstellt von: Elvikey - Aktualisiert am: 2014-10-01 - Entwickelt am: - 1.327 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Eine Fanfiction mit Law.
Das ist für die Fangirls.
Sorry, falls sie nicht gut ist, aber ich konnte mich nicht so reinversetzen x, D (Okay meiner Meinung nach ist sie schon gut gelungen...) ... naja viel Spaß!

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    Heute ging ich wie jede Woche einmal Karaoke singen. Es machte mir einfach Spaß. Jedoch konnten meine Freundinnen nicht mitkommen, wie sonst, deswegen muss ich vielleicht alleine singen, aber das ist ja nicht der Sinn der Sache. Jedenfalls hatte ich Hunger und musste mir erstmal was zu essen kaufen. Ich ging in eine Bäckerei und kaufte mir da ein Baguette. Danach machte ich mich auf den Weg zum Karaoke. "Hallo!" Wurde ich am Empfang begrüßt. Da ich oft herkam, kannten wir uns schon. "Bist du heute denn allein hier?" "Ja. Die anderen haben keine Zeit." "Oh, willst du denn alleine singen?" Die Tür ging plötzlich auf und jemand trat ein. "Hallo..." Ich drehte mich zu der Person um und erkannte, dass es Trafalgar Law war, mit dem ich in der gleichen Klasse war. Wir hatten uns zwar noch nie wirklich unterhalten, aber falls wir doch einmal Worte gewechselt hatten, kam er mir sehr genervt vor. Er hielt also nichts von mir. Naja, warum auch? Aber ihn hier zu treffen... Das hätte ich niemals erwartet. Law und Karaoke? Ich musste lächeln und schüttelte den Kopf. "Hi." Ich grinste und winkte. "Oh... Du bist auch hier..." "Was machst denn du beim Karaoke, he?" "..." "Ich bin allein hier. Vielleicht können wir ja zusammen singen?" er seufzte. "... okay..." Er rollte mit den Augen. "Okay!" "... ich bezahle dann." "Oh, wirklich? Danke.:)" Wir gingen dann in eine Karaoke-kabine und wir setzten uns hin. Erst entstand eine längere Schweige-Pause bis ich mich dann mal zu Wort meldete. "Ähm... was willst du singen?" "...weis nicht..." Er schaute auf den Bildschirm und wählte dann ein Lied aus. "Oh... das Lied singe ich hier auch immer total gerne." bemerkte ich. Also fingen wir an zu singen und ich bemerkte dass er echt Talent hatte. Er konnte echt gut singen, dass hätte ich nicht gedacht. Nach einer Weile war unsere Zeit abgelaufen. "... oh, schade. Schon vorbei." Ich ging auf ihn zu und sagte dann leise: "Lass uns das doch mal wiederholen." Ich wurde etwas rot und schaute auf den Boden. Er strich mir einmal über die Haare. "...Wenn du niemandem etwas davon erzählst... okay." Ich nickte und beim Ausgang verabschiedete ich mich von ihm. "Bis morgen in der Schule." "Ja." Ich winkte und ging beschleunigend in Richtung Bahnhof, wo ich einen Bus nach Hause nahm. Zuhause begrüßte mich meine Mutter. "Hat es Spaß gemacht, alleine Karaoke zu singen?" "Ich war nicht alleine. Ich hab zufällig Law getroffen. Diesen total stillen Typ aus meiner Klasse." "Und, wie war’s?" "...nicht so schlimm wie alleine." Ich setzte mich in mein Zimmer und kramte mein Handy aus der Hosentasche. Ich öffnete das Nachrichtenprogramm, dass in letzter Zeit jeder benutzte und tippte auf Law's Namen. Er war echt immer online, aber er schrieb nie etwas. Weder mir, noch irgendjemand anderem. Ich wagte es, ein "hallo." zu senden, doch mir fiel ein, dass ich mir nicht zu viel einbilden sollte. Er würde bestimmt nicht zurückschreiben. Doch nur eine halbe Sekunde später kam eine Nachricht zurück. "Hey." Das ging schnell! Erstaunt tippte ich die nächste Nachricht ein. "Was machst du gerade?". Ich kam mir irgendwie blöd vor, aber da fiel mir ein, dass Leute im Internet irgendwie direkt viel gesprächiger wurden. Ich musste mir also keine Sorgen machen. "Mit dir schreiben." Mir fiel noch einmal ein, dass das mein absolut erstes, richtiges Gespräch mit ihm war und irgendwie machte es mich glücklich. Überfordert schrieb ich: "Schreibst du sonst mit niemandem?" "Nein. Ich bin den anderen ja auch völlig egal, also warum sollte ich krampfhaft versuchen, sie in ein Gespräch zu verwickeln? Schreibst du denn im Moment mit jemandem außer mir?" Seine Fragen verwirrten mich ein wenig. Ich wüsste gerne was in seinem Kopf vorgeht. "Nein, im Moment nicht." "Und warum nicht?" Gute Frage. Aber ich kann doch nicht schreiben, dass ich unbedingt mit ihm schreiben wollte, und ich nur wegen ihm online bin. Oh, mann. "Ich wollte wissen, ob du dein Handy überhaupt benutzt. Deswegen bin ich online gekommen." Das ist ja sogar wahr... "Ah, also nur wegen mir?" Oh, shit! Jetzt kann ich ja nur die Wahrheit sagen. Er denkt bestimmt ich bilde mir ein, dass wir jetzt gleich beste Freunde oder so wären. "... Ja." "Ich glaube du bist die einzige mit der ich in der gesamten Schulzeit mal so viele Worte gewechselt hab. Irgendwie... danke." Oh, mein Gott! Das Internet verändert einen echt! Was soll ich denn jetzt schreiben? Ich bin die einzige? Aber ich dachte...? "Aber ich dachte ich würde dich nerven, sobald ich anfange mit dir zu reden?" "Ich kann mich schlecht ausdrücken. Heißt das, du hast mal versucht mit mir zu reden? ...oh, sorry. Das hab ich nicht gemerkt. Das ist wohl der Grund weswegen ich so abweisend wirke." "Ich glaube das stimmt... irgendwie." "... Du bist die erste, mit der ich mich anfreunden konnte. Liegt wohl daran, dass du mich beim Karaoke erwischt hast." Ich ließ mein Handy auf meinen Schoß sinken und starrte auf die Nachricht. 5 Minuten später kam von ihm ein: "Hallo?". Ich konnte nicht glauben, was er da geschrieben hatte und rief ihn an und er meldete sich zu Wort. "Oh. Hi... warum..." "Sind wir...wirklich Freunde?" unterbrach ich ihn. Nach einer Pause sagte er: "...ja, ich denke schon." Ich starrte eine Ewigkeit geradeaus. "Hallo, (Name)?" Leise murmelte ich ein: "ja?" "...Wenn es sonst nichts ist, leg ich jetzt auf." "Warte!" "hm?" "Ähm... also... willst du morgen wieder mit mir Karaoke singen gehen?" "...gerne." "Dann... bis morgen." Ich legte auf, ohne auf Antwort zu warten und legte mich auf den Rücken und hielt mein Handy in der Hand. Er kann mich also doch leiden! Ich schloss die Augen und erinnerte mich, daran wie gut er singen konnte, und dass seine Singstimme so viel wärmer klang als wenn er redete. Ich ging an diesem Tag extra früh schlafen, damit ich auf keinen Fall zu spät zur Schule kam. Am nächsten Morgen ging ich schnell zum Bahnhof und nahm den extra frühen Bus und fuhr zur Schule. Als ich das Klassenzimmer betrat, wurde ich direkt von meinen Freundinnen begrüßt. "Tut uns echt leid, dass wir gestern nicht konnten!" "Ist nicht schlimm, es war ja,..." Die Tür ging auf und Law trat in das Zimmer. Ich drehte mich erschrocken zu ihm um und erinnerte mich an das Versprechen, das ich ihm gegeben hatte. "...es war ja trotzdem lustig." "Gut! Ich dachte schon, du wärst uns böse." "Nein, nein, ganz sicher nicht." "Wir hatten uns erst überlegt, ob wir nicht vielleicht heute mit hingehen, aber es ..." "Ich hab heute zu tun, tut mir Leid! Gehen wir doch nächste Woche alle zusammen hin." Ich hörte gar nicht zu und stolperte über die vielen Taschen zu Law's Tisch hin. "Hi!" "Du brauchst wegen mir nicht deine Freundinnen zu unterbrechen." Er grinste mich an! Es war das erste Mal, dass er eine Gesichtsregung zeigte! Ich starrte ihn an. "... aber wir sind doch auch Freunde oder?" stammelte ich nervös. "Da hast du auch wieder Recht." Er hob seine Tasche von dem Platz neben sich herunter und stellte sie auf den Boden, und ich setzte mich neben ihn. "Äh..." Verwirrt schaute mich eine meiner Freundinnen an und zeigte auf Law, der sie provozierend anlächelte. Er legte einen Arm um meine Schultern und drückte mich an sich. "Äh...What the Fuck..." Entgeistert drehte sie sich von uns weg und ich wich von ihm zurück. "W-was sollte denn das?" Ich wurde rot und starrte ihn an. Er wirkte plötzlich wie ausgewechselt. Zeigte er mir gerade seine Wahre Persönlichkeit? Er wirkte viel lockerer als sonst und nichtmehr so abweisend. Hatte das mit unserem Gespräch gestern zu tun? Es klingelte zum Unterricht und ich lief zu meinem eigentlichen Platz zurück. Als die Schule endlich zu Ende war, riefen meine Freundinnen mir zu: "Komm schon, wir wollten doch zusammen heimgehen." "Ich... ich kann heute nicht. Tut mir leid!" "Wir gehen dann. Bye, bye!" Ich wartete noch etwas und zog dann Law an seinem Ärmel neben mir her bis er sich aus meinem Griff befreite. "Renn doch nicht so, wir haben doch Zeit." Ich verlangsamte meine Schritte und wir gingen den Weg zusammen weiter bis wir beim Karaoke ankamen, aber als wir eintraten, starrten mich vom Empfang aus meine Freundinnen an. Wie eingefroren blieben ich und Law stehen und starrten erschrocken zurück. "Das meintest du also damit, dass du keine Zeit für uns hast! Naja, das ist dann wahrscheinlich die Revenge für gestern. Aber warum hast du denn IHN dabei?" "Wen?" Ich stellte mich vor ihn und bedachte nicht, dass er ja viel größer war als ich und natürlich brachte es so gar nichts. "Wir verstehen schon. Wir behalten es für uns, versprochen." Law schob mich zum Empfang, wo er bezahlte und wir in eine der Kabinen gingen. "Tut mir leid, ich hab das nicht gewusst!" Versuchte ich mich sofort zu entschuldigen. "Kein Ding." "Gut!" Erleichtert setzte ich mich neben ihn auf einen der Sessel und er legte seine Hand auf meinen Kopf und strich durch meine Haare. Ich lehnte meinen Kopf an seine Schulter, woraufhin er mich erst erstaunt, und dann amüsiert anschaute. "Du scheinst es ja sehr zu genießen." "Ähm..." Ich wählte ein lied aus und zog in dann auf die Beine, um eine peinliche Situation zu vermeiden. Mir fiel an diesem Tag auf das er viel cooler drauf ist, als ich erst dachte. Als wir dann anfingen zu singen, kam ich erst ganz gut mit, wurde dann aber bei dem ungefähr fünften Lied von seiner Stimme in den Bann gezogen und starrte ihn die ganze Zeit nur noch an und hörte zu. Nach dem Lied beugte er sich etwas zu mir herunter. "Fasziniert dich meine Stimme so sehr?" Plötzlich blinkte das Lämpchen zum Time-Out. "Oh, die Zeit ist um! Gehen wir!" Ich stürmte aus der Tür, wurde aber ziemlich schnell von Law aufgehalten. "Warte doch mal!" Er packte mich an der Schulter und drehte mich zu ihm um. "W-was?" Ich schaute ihn mit großen Augen an, woraufhin er seine Hände an meine Hüfte legte und mich zu ihm hochhob um mich zu küssen. Ich schlang meine Arme um seinen Hals und erwiderte den Kuss, und er drückte mich ganz fest an sich. Als wir uns voneinander lösten und er mich wieder auf dem Boden absetzte, fielen mir schon die stechenden Blicke meiner Freundinnen auf. "Wieso hast du uns denn nichts davon erzählt?" Plötzlich kamen sie auf mich zu und umarmten mich. "Hey, hey, lasst gut sein!" Ich windete mich aus den Umarmungen und klammerte mich verlegen an Law's Arm. "I-ihr habt nichts gesehen, okay?" Ich lief aus dem Gebäude und zog Law mit mir. "Komm, gehen wir zu mir nach Hause." schlug er vor. "Okay." Wir gingen eine Weile und irgendwann standen wir dann vor einem Haus, und er zerrte mich zur Tür, wo er einen Schlüssel in das Schlüsselloch steckte und aufsperrte. Zu meiner Verwunderung waren wir alleine. "Wo sind deine Eltern?" "Nicht da." Ich beließ es bei dem, ich kannte ja seine Familienverhältnisse nicht. Er schob mich vor eine Tür und sagte: "Ich hatte noch keine Zeit aufzuräumen, wundere dich nicht." Dann öffnete er die Tür und trat ein. Auf einem Schreibtisch stand ein Laptop, daneben lagen Schulmaterialien. Kleidung lag in und neben einem Wäschekorb, das meiste daneben, und seine Decke lag verknittert am Fußende des Bettes. "Geht doch noch." Ich schnappte mir einen Stuhl und setzte mich hin. Ich atmete verkrampft aus. "Morgen spricht sich das wahrscheinlich schon überall rum." "Könntest recht haben." "... aber keiner kann wissen, dass du sowieso gerne singst, also das wäre kein Problem." "Stimmt, so lange keiner etwas davon weiß, ist ja alles okay." Wir führten uns auf, als wäre es ein Verbrechen. Völlig unbegründet meiner Meinung nach. "... Das mit dem Karaoke... ich habe dich deswegen gleich viel sympathischer gefunden." "Ich würde auch gerne, dass du da die einzige bleibst." Er kam zu mir und beugte sich zu mir herunter. "W-wie meinst du das?" Er umarmte mich. "Weil ich dich liebe." Er legte seine Hände auf meine Schultern und schaute mich lächelnd an. Ich schaute ihn mit großen Augen an und griff dann nach seinen Händen. Ich schaute auf den Boden und schloss glücklich die Augen. Eine einzelne Träne lief über meine Wange und ich sagte leise: "ich dich auch."

Kommentare Seite 1 von 1
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Ann Gol D ( 08893 )
Abgeschickt vor 346 Tagen
Schreib bitte bitte bitte bitte weiter!!!! Voll süße Story!!!👏👏👏
Lola27102 ( 84649 )
Abgeschickt vor 765 Tagen
Isso schreib wetet ich habe
soger herzrasen gekrickt
jazzywerewolf ( 46713 )
Abgeschickt vor 910 Tagen
Voll süß die story wäre echt toll wenn du davon eine fortsetzung schreiben würdest
mei mei ( 60160 )
Abgeschickt vor 911 Tagen
Cool. Einfach genial. Ist wirklich gut geworden!