Avatars Welt mal anders: Die Armee des Schwarzen Kreuzes (Teil 2) Die Experimente

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4 Kapitel - 2.878 Wörter - Erstellt von: C - Aktualisiert am: 2014-10-01 - Entwickelt am: - 1.124 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Wir kommen nun zum zweiten Teil unseres Abenteuers.

Was bisher geschah: Die Dunkle Schülerin Sita hat im Auftrag von Asuron den Kristall aus dem Marmortempel gestohlen. Dabei hatte sie eine Begegnung mit Akia, einer jungen Blitzbändigerin, die zu den Paladinen gehörte. Als Akia zum Orden zurückkehrte, berichtete ihr Meister, dass Asuron der Anführer des Schwarzen Kreuzes ist und geheime Experimente mit der Schwarzen Pyramide durchführt.

Akia macht sich auf dem Weg zu Surus, einer Hafenstadt im Erdkönigreich, das unter der Herrschaft der Feuernation steht. Es gibt Gerüchte darüber, dass das Schwarze Kreuze eigenartige Maschinen baut.

Viel Spaß.

1
Das Schiff

Es war gewaltig, dachte Akia. Sie lauerte hinter einer Kiste und schaute auf den Hafen. Der Mond schien wie eine silberne Scheibe am Himmel. Im Hafen waren keine Arbeiter mehr, sondern nur noch Soldaten.
Ein großes Schlachtschiff lag vor Anker. Es war ein riesiges Ungetüm mit großen Geschütztürmen, dessen Kanonen ausreichen würden, um die Stadt viermal in Schutt und Asche zu legen. Am Heck wehte das Banner des Schwarzen Kreuzes.
Akia fragte sich, ob Sita oder Asuron auch hier waren. Jedoch konnte sie keinen von beiden hier erblicken. Von den Rebellen wusste sie nur, dass eine Offizierin das Kommando übernommen hat. Sie hieß Isura und herrschte über die Stadt mit eiserner Faust.
Seit einiger Zeit wurden seltsame Ladungen verschifft. Akia wollte unbedingt herausfinden, was das war. Jedoch gab es keine Möglichkeit, an Bord zu kommen…
Plötzlich flog ein Stein über das Lagerhaus und sauste wie ein Meteorit in den Hafen! Ein Dutzend Soldaten wurden dabei erschlagen.
In der nächsten Sekunde stürmten Erdbändiger aus allen Ecken heraus! Einer von ihnen war ein großgewachsener Hüne, der lauthals brüllte und eine Keule Schwang. „Für die Freiheit!“, brüllte er. „Jagt die Feuerbändiger aus unserer Stadt.“
Idioten, dachte Akia, ihr vermasselt mir alles.
„Da ist noch einer!“, rief ein Feuerbändiger.
Na toll, nun wurde ich auch noch entdeckt. Vielen Dank, ihr Holzköpfe. Akia sprang hinter den Kisten hervor, zog ihr Blitzschwert und schlug auf die Feuerbändiger ein. Immer mehr schwarz gekleidete Soldaten stürmten in den Hafen, um die Rebellen zu bekämpfen.
Akia erschlug einen nach dem anderen. Ich muss zum Schiff, dachte sie. Sie versuchte, sich ihren Weg zum Schiff zu bahnen, aber es tauchten ständig neue Gegner auf, als wäre sie in einem Wespennest geraten. Isura hat offenbar mehr Soldaten hier postiert, als sie angenommen hatte.
Eigentlich wollte sie sich auf das Schiff schleichen, aber leider haben die übermütigen Rebellen diesen Plan versaut.
Ein Panzer fuhr in den Hafen und schleuderte einen Feuerball auf die Rebellen. Der Hüne geriet in Raserei. Er riss ein Stein aus dem Boden und warf es nach dem Panzer. Wie eine Dose wurde der Panzer zerquetscht.
„Hah, ihr blöden Säcke!“, brüllte der Hüne. „Ihr sollt verschwinden! Und nimmt euren Scheiß gleich mit!“
Er riss noch einen Stein heraus und schleuderte es auf das Schiff. Wie eine Kanonenkugel durchschlug es den Rumpf. Ein Donner grollte aus dem Laderaum. Der Hüne lachte begeistert.
Plötzlich verstummte der Donner abrupt, als hätte jemand den Klang gestohlen. Diese Stille war unheimlich. Dann hörte man ein Zischen, als würde ein Dampfkessel explodieren. Ein ohrenbetäubendes Geräusch zischte durch die Luft, als würde Stahl verbogen werde.
Plötzlich explodierte der Bug in Tausende von Stücken!
Schwarzes Feuer schoss heraus wie bei einem Drachen, der gerade Feuer spie. Was waren das für eigenartige Flammen? Die brennenden Eisenstücke wurden über den Hafen geschleudert.
Aber das Schiff sank nicht…
Plötzlich erhob es sich aus dem Wasser und schwebte in der Luft. In der nächsten Sekunde folgte noch eine Explosion, welche die Brücke und einige Geschütztürme in Stücke riss.
Was war los?
Akia verlor den Halt! Der Boden entfernte sich von ihr. Sie schwebte, alles und jeder schwebte in der Luft, als hätte die Schwerkraft ihre Macht verloren. Rebellen wie auch Feuerbändiger strampelten in der Luft als wären sie hilflose Astronauten. Sie schrien um Hilfe, versuchten in der Luft zu schwimmen oder sich an irgendetwas festzuhalten.
Das fliegende Schiff brannte lichterloh in den schwarzen Flammen wie eine Fackel einer finsteren Gottheit.
Plötzlich sauste das Schiff zurück auf das Wasser! Wie ein endloser Regen stürzten die Bändiger und alle Gegenstände auf den Boden. Akia krachte in die Fässer und spürte starke Schmerzen am Rücken. Auch die Rebellen und die Feuerbändiger kauerten am Boden.
Akia rappelte sich wieder auf. Überall um sie herum lagen die Trümmerteile des Schiffes. Als sie zum Steg schaute, sank das Schiff ins Meer.
Am Boden lag etwas, was auffällig glitzerte. Es sah aus wie einer der Kristalle, den Sita aus dem Marmortempel gestohlen hat.
Sie hob den Splitter auf.
„Nehmt sie alle fest!“, bellte ein Offizier. Im nächsten Moment tauchten Hunderte von Soldaten auf und griffen sich die am Boden liegenden Rebellen.
Akia nutzte die Gunst der Stunde, um im Schatten zu verschwinden. Gegen so viele Soldaten konnte sie nichts ausrichten, so gerne sie die Rebellen geholfen hätte.

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