Bellatrix Lestranges Kindheit Teil 1

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5 Kapitel - 5.700 Wörter - Erstellt von: Sona14 - Aktualisiert am: 2015-01-07 - Entwickelt am: - 3.101 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Der erste Teil von Bellastrix Kindheit. Ihre letzten Stunden mit ihren Schwestern, bevor sie nach Hogwarts aufbrechen würde. Aber war Bellatrix schon immer so verrückt und grausam, wie als Erwachsene oder lag das an dem Leben welches sie leben musste?

    1
    Nicht mehr lange...

    „Geh aus dem Weg, Bellatrix!“, befahl mir mein Vater und ich sah den Wahnsinn in seinen Augen aufblitzen.
    Ich drehte mich kurz zu meiner Schwester um, konnte einen Blick auf ihre ängstlichen Augen werfen und wusste, dass ich sie beschützen musste. Narzissa war doch so verletzlich, sie würde den Schmerz nicht ertragen können!
    „Es bringt nichts, anderen zu helfen“, sagte meine Mutter ruhig. „Narzissa hat ihre Strafe verdient, sie wusste um den Preis, den sie würde zahlen müssen!“ Noch während meine Mutter sprach, hob mein Vater den Zauberstab.
    Meine Welt explodierte im Schmerz.
    Ich hatte das Gefühl mein ganzer Körper stände in Flammen. Der Schmerz war unendlich. Er fraß sich durch meine Knochen in mein Fleisch und wollte nie wieder gehen.
    Abrupt hörte der Schmerz auf und ich hörte Narzissa flehen, das meine Eltern sie bestrafen mögen und nicht mich.
    Dann hörte ich das höhnische Gelächter meines Vaters und der Schmerz wurde noch einmal ein Stück stärker als zuvor, nur um dann plötzlich aufzuhören.
    Ich brachte ein Wimmern hervor und hörte nun die Schreie von Narzissa. Nach mehreren Versuchen schaffte ich es mich halb aufzurichten, konnte aber nicht einschreiten. Tatenlos musste ich mit ansehen, wie meine Schwester unter dem Cruciatus-Fluch litt.
    Ihre Schreie waren für mich wie Messerstiche, die ich nicht abwehren konnte. Sie zu hören war fast noch schlimmer als der Fluch selbst.
    Als Narzissas Schreie verstummten, hörte ich Andromeda leise schluchzen und die Schritte meiner Eltern, welche uns nun in dem Raum alleine ließen.
    Ich merkte gerade, das Andromeda neben Narzissa kroch, als unser Hauself, Kreacher durch die Tür kam.
    Er summte vor sich hin aber dann hörte er damit abrupt damit auf, als er Narzissa und mich am Boden liegen sah, schaute er mich vorwurfsvoll an. Auch wenn er es nie sagen würde, bat er mich stumm, mich nicht mehr vor meine Schwestern zu stellen, da es mir doch nichts außer Leid und die Missbilligung meiner Eltern brachte. Ich nickte schwach und befahl ihm, meine Schwestern in ihre Zimmer zu bringen.
    Mühsam rappelte ich mich auf und folgt ihnen die Treppe hinauf. Oben angekommen ging ich an den Türen meiner Schwestern vorbei in mein Zimmer und legte mich direkt in mein Bett und schlief ein.
    Als ich wieder aufwachte, dachte erschöpft an den Brief, den ich erhalten hatte….von Hogwarts.
    Ich würde nicht mehr bei meiner Familie leben.
    Morgen würde ich mich von meinen Schwestern verabschieden müssen und in Hogwarts ein neues Leben anfangen!
    Plötzlich brach ich in hysterisches Gelächter aus, welches aber schnell in unterdrückte Schluchzer überging. Eine Weile lag ich nur zusammengekrümmt in meinem Bett.
    Als ich mich beruhigt hatte, bekam ich Angst. Waren Stimmungsschwankungen nicht ein Vorzeichen für den Wahnsinn? Würde ich genauso verrückt werden wie mein Vater?
    Um Abstand von diesen Gedanken zu bekommen, holte ich den Brief von Hogwarts aus meinem Nachttisch. Morgen würde ich hier endlich verschwinden können! Ich würde nach Slytherin gehen, damit meine Eltern zufrieden waren… und wer will schon in eins der anderen, meist vollkommen unterbelichteten Häuser? Ich meine, man muss sich nur einmal die anderen Häuser angucken!
    Ravenclaws waren alles Besserwisser und kannten keine Loyalität.
    Huffelpuffs waren allesamt Versager, die keine Talente hatten und ich meine Gryffindor, das waren ja mal wohl die schlimmsten! Die waren nichts anderes als Möchtegern-Slytherins, die aber eingebildet waren und Angeber noch dazu.
    Es klopfte an der Tür und ich rief genervt: "Herein!" Unser Hauself betrat das Zimmer. "Herrin, Eure Eltern erwarten Euch in einer viertel Stunde aufbruchbereit im Salon. Sie wünschen, mit euch die Winkelgasse zu besuchen. Allerdings sollt ihr euch vorher vorzeigbar machen." murmelte er mit hängendem Kopf. "Ja, ja", antwortete ich schnell. Kreacher verbeugte sich, was wirklich lächerlich wirkte, und Verlies das Zimmer wieder. Seufzend erhob ich mich, legte den Brief wieder auf den Nachttisch und machte mich fertig. Ich war recht gut darin, die körperlichen sowie die seelischen Verletzungen des Cruciatus-Fluchs zu vertuschen. Über die Jahre hatte ich diese Kunst mit Bravour gemeistert und perfektioniert. Allerdings war das nichts, womit man angeben konnte!
    Nach der gegebenen Zeit ging ich hinunter in dem protzig eingerichteten Empfangssaal.
    Es waren überall mehrere Sitzgelegenheiten platziert worden und eine Wand war mit uralten Regalen bedeckt. An einer Anderen hingen fast zehn Generationen von meinen Vorfahren, alle in Ölgemälden festgehalten. Die anderen beiden Wände waren ein zusammenhängender Stammbaum der Familie Black. Es gab zwar ein paar Äste, die in Brandflecken endeten, aber das waren nur die Verbannten, der Abschaum!
    Es gab drei Eingänge. Der größte war der Hauseingang, ein ebenholzfarbenes Tor, welches nur mit Magie zu öffnen war. Der Zweite war eine normalgroße Tür, welche dem Tor gegenüberlag. Zum Letzten führte eine Treppe hoch, aber es war recht eine unscheinbare, Tür. (Was schon etwas in diesem Haus heißen mag!)
    Das einzige Licht schien von einem kleinen Fenster, - das, wie es sich bei einem Haus der Blacks gehörte, zu jeder Tages- und Nachtzeit den Nachthimmel zeigte – auf die mittelgroße Tür, aus der meine Eltern gerade hinaustraten.
    Meine Mutter sah genauso aus wie immer.
    Einfach nur eiskalt und arrogant, eine unberührbare Schönheit.
    Ihr kühler Gesichtsausdruck wurde von glattem, rabenschwarzem Haar umrahmt, welches perfekt zu ihrer bleichen Haut passte, die auch mein Vater besaß. Er hatte kurze, ebenfalls schwarze Haare, dafür aber keinerlei Schönheit an sich, nur eine Aura voller Grausamkeit.
    Ich wurde von dem beiden gemustert und als vorzeigbar befunden.
    Dann gingen sie auf die Tür zu, welche auch sogleich aufschwang.
    Ich folgte den Beiden und erreichte gerade die Türschwelle, als ich hörte wie sie: „Winkelgasse!“ riefen und in dem Kamin, durch das grüne Feuer stiegen.
    Einen Augenblick später waren sie verschwunden.
    Auch ich nahm eine Handvoll Flohpulver, rief den Namen der Straße und stieg in den Kamin. Ich schloss die Augen, presste die Ellbogen an meinen Körper und spürte sofort die Drehung.
    Weg war ich.

    2
    Winkelgasse

    Ich stolperte aus dem Kamin und fiel fast der Länge nach hin. „Ich bin in der Nokturngasse gelandet!“, dachte ich erstaunt. Noch überraschter war ich, als ich direkt auf meine Eltern blickte. Sie hatten doch auch die Winkelgasse als Bestimmungsort angegeben!
    Doch die beiden schienen nicht überrascht von der Umgebung zu sein, denn meine Mutter redete gerade mit dem Verkäufer von Borgin & Burke’s. Es war keiner der Geschäftsinhaber, denn ich kannte beide durch die häufigen Besuche meiner Eltern im Laden schon. Stattdessen stand ein schwarzhaariger, gutaussehender Jugendlicher. Als er mich bemerkte, lächelte er mir charmant zu, so dass meine Eltern sich kurz nach mir umdrehten.
    „Bellatrix, du gehst zu Ollivander und holst dir deinen Zauberstab! Durella und ich gehen währenddessen deine Bücher einkaufen “, befahl mein Vater vollkommen emotionslos. Das machte mich total wütend, aber ich wollte es nicht zeigen!
    Erstens waren wir in der Öffentlichkeit und zweitens würde es ihn nur erfreuen, wenn ich zeigen würde, wie sehr mich das traf. Also nickte ich nur und ging zur Tür.
    Oh, mein Vater wusste genau, wie mich treffen konnte! Meine Eltern wussten beide, dass ich Flourish & Blotts liebte! Es gab dort so viele Bücher! Und, dass ich alleine zu Ollivander gehen sollte, machte es auch nicht besser. Der Zauberstab war das wichtigste Werkzeug einer Hexe, Zeichen meiner Anerkennung als reinblütiges Mitglied der magischen Gesellschaft! Und das interessierte die beiden nicht genug, um mit mir zukommen und bei der Wahl dabei zu sein! Sie wollten keine Zeit für mich verschwenden!
    Wütend stapfte ich zur Eingangstür von Gringotts und lief zu einem freien Schalter der Zaubererbank, die ausschließlich von Kobolden betrieben wurde.
    Ich hatte ein eigenes Konto, auf welches ich nun zugriff. Ich konnte nicht an das Familienschließfach, weil meine Eltern mir dazu keinen Schlüssel gegeben und keine Vollmacht ausgestellt hatten.
    Ich räusperte mich, um auf mich aufmerksam zu machen, weil der Kobold gerade mit einem Pergament beschäftigt war.
    „Entschuldigung! Ich würde gerne auf mein Konto zugreifen!“, sagte ich so selbstsicher wie möglich.
    Seufzend betrachtete mich der Kobold nun und zog eine Augenbraue hoch.
    „Kann ich Ihnen irgendwie helfen, junge Dame?“
    „Ja, ich möchte auf mein Verlies zugreifen!“
    „Wo ist Ihr Schlüssel?“
    Ich holte meinen eigenen goldenen Schlüssel heraus und zeigte ihn dem Kobold. Diese nickte kurz und sagte: „Folgen Sie mir bitte Miss Black. Ich führe Sie augenblicklich zu Ihrem Verlies.“
    Nachdem wir in den Karren gestiegen waren, sausten wir durch die Stollen. Es war bereits sehr kühl in den Tunneln, aber durch den Fahrtwind fing ich sogar an zu zittern. Die Stollen waren kaum beleuchtet und man konnte von der Umgebung deswegen immer nur die nächsten paar Meter erkennen. Dann stoppten wir ruckartig an einem kleineren Bahnsteig, welcher schon vor langer Zeit in den Fels gehauen worden war.
    Als wir ausstiegen, war mir leicht schwindelig und ich brauchte einen Moment um mich wieder zu fangen. Der Kobold zeigte mir, welche Tür zu meinem Verlies gehörte, und ich wunderte mich, wie er alle unterscheiden konnte, denn jede Tür sah genauso aus, wie ihre Nachbarn. Der misstrauische Kobold beobachtete mich genau, wie ich die Verliestür aufsperrte und eintrat. Ich hatte eine magisch erweiterte Tasche dabei, in die ich fast 100 Galleonen steckte, denn soviel würde ganz sicher für alle Anschaffungen brauchen, wenn ich das restliche Schuljahr mit einberechnete!
    Nachdem wir wieder zurückgefahren waren und ich von der Bank zu Madam Malkins Anzüge für alle Gelegenheiten gegangen war und dort noch ein paar andere Reinblutkinder traf (welche natürlich alle von ihren Eltern begleitet wurden), hatte ich auch eine passende Schuluniform.
    Dann ging ich zu Ollivander, irgendwie hatte ich gehofft, meine Eltern dort zu treffen.
    Wieso?
    Bevor ich weiter über diese Frage grübeln konnte, hörte ich ein Rauschen und eine körperlose Stimme sagte: „Ah, eine Black, nicht war? Die Älteste von Durella und Cygnus, nicht? Was haben wir denn für Sie…?“
    Ich blickte mich, suchend nach dem Ursprung der Stimme, in den muffigen Raum um, sah aber nur verstaubte Regale voller kleiner Schachteln, die feinsäuberlich einsortiert waren. Dann erschien auch der Körper zu der Stimme, Mr. Ollivander war ein älterer Zauberer mit einer sanften Stimme und großen, leuchtenden und blasssilbernen Augen, die starr und forschend wirkten, ohne weiter auf ihn zu achten, dachte ich fieberhaft nach, welchen Zauberstab ich gerne haben würde.
    Auf jeden Fall einen Kern aus Drachenherzfaser! Meine Eltern wären nur mit Drachenherzfaser zufrieden und außerdem hatten alle Blacks einen solchen Kern! Mit ihm konnte man alle Zauber und Flüche problemlos ausführen und der dazugehörige Zauberstab gehorchte seinen Herren immer! Mittlere Länge wäre gut und Holz aus Eibe!
    „Ich brauche einen Kern aus Drachenherzfaser!“, sagte ich und versuchte mich möglichst bestimmt anzuhören.
    Ollivander lachte spöttisch auf: „Ja, ihr Reinblüter, denkt ihr bekommt immer alles, was ihr wollt, oder?“
    Ich zuckte leicht verwirrt zusammen.
    War denn Mr. Ollivander nicht auch ein Reinblut? Dann fiel es mir wieder ein, seine Mutter war eine Muggelstämmige!
    Ich musste wohl am Boden zerstört ausgesehen haben, denn plötzlich meinte Mr. Ollivander:
    „Aber ich kann ja mal mit Ihrem Wunschkern anfangen!“
    Er betrachtete mich eingehend, während er sein selbsttätiges Bandmaß mit den silbernen Strichen zückte und mich damit vermaß.
    „Oder ist das nur der Wunsch Ihrer Eltern? … Probieren wir einfach mal den hier, 13 Zoll, biegsam, Drachenherzfaser!“, murmelte er leise.
    Ich nahm ihm den Zauberstab ab und schwenkte ihn kurz.
    Nichts passierte.
    Mr. Ollivander schüttelte den Kopf:
    „Nein, der ist eindeutig nichts für Sie! Probieren wir mal den hier: 12,7 Zoll, biegsam, Haselnuss!“
    Ich hatte keine Ahnung, welche Eigenschaften Haselnusszauberstäbe hatten, also nickte ich einfach. Ich schwang ihn nur mit einer kleinen Handbewegung, aber plötzlich brach aus der Spitze ein Funkenregen aus.
    Mr. Ollivander nickte begeistert.
    „Ja, das ist Ihrer, kleine Black!“
    Es störte mich zwar nicht, dass er mich bei meinem Nachnamen nannte, aber klein war ich nun wirklich nicht!
    Leicht verärgert fragte ich also: „Aus was besteht der Zauberstab jetzt denn?“
    Ich kramte in meiner Tasche und blickte erst erschrocken auf als Mr. Ollivander sagte:
    „12,7 Zoll, Einhornhaar, biegsam, Haselnussholz, Miss Black!“
    „Wie bitte? Einhornhaar?“ Ich kreischte fast schon.
    „Einhornhaar gehört zu den Schwachen, denen die kein Durchhaltevermögen haben, die die weichherzig sind!“, hörte ich meine Mutter in meinen Gedanken sagen.
    „Aber Sie haben doch gesagt Sie würden mit Drachenherzfaser anfangen! Kann … kann man sehen, dass es Einhornhaar ist?“, fragte ich leicht verzweifelt. Ich musste wohl wieder so niedergeschmettert ausgesehen haben denn Mr. Ollivanders Stimme nahm einen beschwichtigenden Ton an:
    „Nein, ein Laie kann nicht sofort erkennen, was der Kern ist, aber die Natur des Holzes lässt sich nicht verbergen! Aber Sie haben einen ungewöhnlichen Zauberstab für eine Black.“
    „Ja und? Dann bin ich halt ungewöhnlich, ein Ausnahmetalent!“, rief ich wütend. Ich war eine rechtmäßige Black, auch wenn meine Eltern meinten, dass mein Verhalten einer Black unwürdig sei!
    „Ach, Mädchen! Ich wollte Sie nicht beleidigen, nur wenn jemand von den Blacks keinen Drachenherzfaserstab hatte, was schon äußerst selten ist, dann war es immer ein Phönixfederkern! Noch nie habe ich an jemanden Ihres Stammbaums einen Einhornhaarzauberstab verkaufen dürfen, aber wenn Sie diesen nehmen, können Sie damit eine große Hexe werden!“, versuchte er mich zu beschwichtigen.
    Ich nickte benommen.
    Was, wenn Mr. Ollivander sein gutes Urteilsvermögen bei Zauberstäben verloren hatte? Trotzdem bezahlte ich den verlangten Preis und Verlies den Laden.
    Was sollte ich nur meinen Eltern sagen? Nie und nimmer wären sie mit Einhornhaar zufrieden! Aber fiel es ihnen nicht auf, wenn ich log? Ich würde einfach nicht direkt lügen, dann würden sie nichts bemerken! Aber was war, wenn Drachenherzfaser nicht genug war? Nein! Es musste genug sein! Ich würde sonst einfach…!
    „Aua, pass doch auf!“, schnauzte ich ein Mädchen an, das gegen mich gelaufen war und mich so aus meinen Gedanken gerissen hatte. Sie hatte rotes Haar und freundliche, braune Augen. „Oh, entschuldige. Du bist in meinem Alter, oder? Also ich meine das erste Jahr in Hogwarts. Mein Name ist Molly. Molly Prewett!“, sprudelte es munter aus ihr hinaus.
    „Ja, ich gehe auch dieses Jahr nach Hogwarts. Mein Name ist Bellatrix. Bellatrix Black!“, meinte ich schon freundlicher.
    Plötzlich veränderte sich ihr ganzes Gesicht und ihre Augen wurden hart: „Hm, Black…Reinblut! Na bilde dir da mal nicht zu viel ein, lässt dich mal wieder von deinen blöden Vorurteilen leiten, oder? Ach ihr seid doch alle gleich, ihr eingebildeten Reinblüter!“ Sie spuckte das Wort Reinblüter förmlich aus.
    Wow, hatte sie Stimmungsschwankungen?
    Bevor ich auch nur ein Wort sagen konnte, war sie dann verschwunden.
    Also wenn hier jemand Vorurteile hatte, dann war wohl eher sie das!
    „Sei ihr bitte nicht böse, ja? Sie mag es nur nicht, wie die meisten Reinblüter sofort über alle anderen herziehen. Ich bin übrigens Arthur Weasley“, ein Junge mit feuerroten Haaren und blauen Augen stand plötzlich vor mir und grinste mich frech an.
    Ich lächelte scheu zurück und antwortete: „Na ja, sie war nicht gerade nett! Vielleicht hast du das schon mitbekommen, mein Name ist Bellatrix Black.“
    Ich überlegte kurz, hatten die Weasley nicht eine Verbindung zwischen ihnen und den Blacks abgelehnt und warn kurz danach zu Blutsverrätern geworden? Der Junge wirkte ja sehr nett, aber meine Eltern durften niemals sehen, dass ich mit einem Blutsverräter redete!
    „Sind die Weasleys nicht Blutsverräter?“, fragte ich stirnrunzelnd.
    Bevor er mir antworten oder überhaupt reagieren konnte, hörte ich eine mir wohlbekannte Stimme:
    “BELLATIX BLACK!“ rufen.
    „Nein!“, dachte ich verzweifelt, drehte mich aber dennoch zu meinem Vater um. Er starrte Arthur kurz voll Abscheu an und wand sich dann mir zu:
    „Wieso trödelst du hier herum? Denkst du, wir haben den ganzen Tag Zeit? Wir müssen noch zu Eeylops Eulenkaufhaus!“
    Ich nickte Arthur zum Abschied noch kurz zu und lief dann meinen Eltern hinterher.
    Als wir an unserem Ziel angekommen waren, war mir sofort klar, dass ich mir keine Eule aussuchen dürfen würde. Meine Eltern würden eine wählen, damit ich ihnen jede Woche schieb, denn keine Black, ist sie auch noch so fehlgeleitet und dumm, sollte hoch zur Eulerei laufen müssen, um ihre Briefe zu verschicken!
    Meine Mutter drehte sich kurz zu mir um und zischte leise:
    „Das eben wird noch ein Nachspiel haben!“
    Ich schluckte schwer, denn ich wusste genau, wie sie mich bestrafen würden.
    Mein Vater hatte inzwischen eine Schleiereule ausgesucht. Sie war graubraun und noch recht jung. Ich nannte ihn Sepher, nachdem die Verkäuferin gesagt hatte, dass es ein Männchen war.
    „Was ist dein Zauberstab?“, fragte Vater gelangweilt. „Ist der Kern vielleicht Einhornhaar? Ja? Na dass würde zu einer Enttäuschung wie dir ja passen!“, raunte er höhnisch und beobachtete meine Reaktion genau.
    Ich zuckte zusammen, als er seine Vermutung äußerte, weil ich dachte, er hätte es irgendwie herausgefunden. Dann aber lachte er nur grausam, als ich flüsterte: „Drachenherzfaser, 12,7 Zoll, Haselnussholz, biegsam.“
    „Biegsam? Dass ich nicht lache!“, rief meine Mutter und schnaubte verächtlich.
    Als wir den Laden wieder verlassen hatten, suchte ich mit den Augen nach Arthur als wir noch einmal an Flourish und Blotts vorbeikamen. Er diskutierte gerade mit dieser Molly. Worüber sie wohl redeten?
    „Kommst du endlich, Bellatrix?“, meinte mein Vater ungeduldig und ging zielstrebig auf die Nokturngasse zu. Vielleicht wollten die beiden ja noch einmal zu Borgin & Burke’s?
    Ich sollte recht behalten, wurde aber angewiesen schon nach Hause zu gehen, während meine Eltern in einen angrenzenden Raum verschwanden.
    Die Versuchung war groß. Worüber sie wohl mit wem redeten? Die Tür war einen Spaltbreit offen und ich nahm mir im Voraus die Hand Flohpulver, denn wenn die Beiden herausfanden, dass ich lauschte… Ich wollte lieber nicht wissen, was sie dann mit mir anstellen würden!
    Ich blickte durch den Spalt und atmete möglichst flach. Meine Eltern sprachen mit dem jungen Mann von vorher!
    „Also, Mr. Riddle. Wir hätten gerne einen kleinen Ansporn für unsere Tochter…“begann mein Vater.
    Doch der Blick von diesem Mr. Riddle wanderte nicht zu seinem Gesprächspartner, sondern heftete sich and die Tür. Besser gesagt auf mich! Er guckte mir kurz in die Augen und ich verstand: Ich sollte sofort abhauen!
    Das tat ich nun auch so schnell wie möglich. Ich drehte mich schnell um und warf das Flohpulver in den Kamin und sagte deutlich unseren Wohnort. Dann stieg ich in die grünen Flammen und wartete, bis mich die Drehung erfasste.

    3
    Abschied
    Heute war es endlich soweit!
    Heute ist der 1. September! Heute fahre ich nach Hogwarts und werde in ein Haus eingeteilt!, dachte ich verschlafen.
    Natürlich kam kein anderes Haus außer Slytherin in Frage, aber ich war trotzdem aufgeregt.
    Ich überprüfte noch einmal, ob der Koffer richtig gepackt war, und rief dann nach Kreacher.
    Der Hauself kam natürlich sofort angerannt und fragte: „Miss Black, was kann ich für Sie tun?“
    Als er den gepackten Koffer bemerkte, nickte er schnell. „Ah, wunderbar, Ihr habt Euren Koffer fertig gepackt! Ihre Eule steht schon im Großen Saal, ich werde Ihren Koffer dazustellen. Wollen Sie schon Frühstücken?“
    Ich nickte wortlos, und bevor ich fragen konnte, ob meine Eltern schon wach wären, apparierte er mit meinem Koffer.
    Ich schnappte mir meinen Zauberstab und ging möglichst leise die Treppe hinunter. Meine Schwestern schliefen um diese Zeit noch, schließlich war die Sonne gerade erst aufgegangen. Als ich im Esszimmer – einem großen Raum mit vielen Fenstern, die den Nachthimmel zeigten eben typisch Black- ankam, war für drei Personen gedeckt.
    Der Tisch hatte fünf Plätze, die allerdings nur am Abend alle gleichzeitig besetzt waren.
    Meine Schwestern waren beide Langschläferinnen und bei meinen Eltern wusste man nie, wann sie frühstücken wollten, also kamen wir meist zu verschiedenen Zeiten an den Esstisch.
    Nur wir Schwestern verabredeten uns meistens am Vorabend, wann wir am Morgen essen wollten, weil es sonst in dem riesigen Raum so einsam war.
    Ich setzte mich auf meinen regulären Platz, links vom oberen Kopfende und sah, dass die Teller meiner Eltern schon benutzt worden waren.
    Erleichtert atmete ich auf. Ich hasste es, mit meinen Eltern zu essen! Denn entweder sie ignorierten einen oder eine erzwungene Konversation wurde begonnen, welche einem schnell den Appetit verdarb.
    Nachdem ich mein Frühstück hinuntergeschlungen hatte, lief ich in Andromedas Zimmer, um sie zu wecken. Zu meiner Überraschung war sie jedoch schon wach.
    „Guten Morgen, Anni!“, rief ich glücklich.
    „Guten Morgen, Bella“, antwortete Andromeda verwundert und zog eine Augenbraue hoch. Das war nur verständlich, denn normalerweise war ich morgens immer schlechtgelaunt und redete kaum. Außerdem musste ich meine Schwestern ohne Schutz hier zurücklassen!
    Der Gedanke brachte mir schlagartig meine normale Stimmung zurück.
    Narzissa hatte vor kurzem beim Abendessen die Gabel fallenlassen und unser Vater war sofort explodiert!
    Er hatte Narzissa gesagt sie solle die Gabel aufheben und ihm geben. Dann hatte er mit den Spitzen Enden angefangen, Zissy zu schlagen. Eine kleine Narbe wird davon immer an ihrer Schulter zu sehen sein. Ganz klein und fein, aber dennoch eine weitere Narbe, vor der ich sie nicht hatte beschützen können!
    Schon seit Vater angefangen hatte, uns so willkürlich zu bestrafen, hatte ich immer wieder versucht, meine jüngeren Geschwister zu schützen. Meine Kindheit war bis vor drei Jahren noch recht glücklich gewesen, aber kurz nach Zissys viertem Geburtstag hatte der Wahnsinn angefangen, von unseren Eltern Besitz zu ergreifen. Mutter meinte immer, wir hätten die Strafen verdient, und eine Zeitlang glaubte ich ihr sogar. Aber als unsere Eltern begannen uns bei jeder Kleinigkeit einen unverzeihlichen Fluch zu demonstrieren, begann ich zu zweifeln und stellte mich vor meine Schwestern. Erst beschützte ich nur Narzissa um mich zu schonen, aber als ich Andromeda einmal weinend in ihrem Zimmer sitzen gesehen hatte, setzte ich mich auch für sie ein, wann immer ich konnte.
    Andromedas Umarmung holte mich in die Gegenwart zurück.
    „Wir dürfen dich nicht zum Hogwartsexpress begleiten. Also, Zissy und“, flüsterte sie mir zu und löste sich dann mit Tränen in den Augen von mir.
    „Wo ist sie?“, fragte ich sie ebenso leise.
    „In ihrem Zimmer, sie wollte mich nicht reinlassen!“ Narzissa hatte sich gerade beruhigt, als ich erneut Tränen in ihren Augen glitzern sah.
    „Wer soll denn jetzt auf uns aufpassen und uns beschützen, Bella? Wird Vater uns auch weiter so oft grundlos bestrafen?“
    Ich schüttelte schnell den Kopf und nuschelte etwas vor mich hin, weil ich nicht wusste, wie ich sie trösten sollte.
    Dann wand ich mich ab und klopfte an Andromedas farbenfroher Tür. Im dunklen Gang fiel mein Blick auch auf meine eigene Tür, die aber nicht anders aussah, als jede andere der unbewohnten Zimmer.
    Ich hörte ein unterdrücktes Schluchzen und dann blickte mich auch schon eine verheulte Andromeda an. Sie und Narzissa hatten schon immer viel auf die Familie gehalten, ich hatte mich nur auf die Reinheit des Blutes und auf meine Aufgabe als Erbin unseres Black-Astes konzentriert. Noch nie habe ich auch weinen müssen, aber nachdem ich die hoffnungslosen Blicke meiner Schwestern gesehen hatte, war mir doch nach Heulen zumute. Ich riss mich zusammen und tröstete Andromeda leise.
    „Versprichst du mir auch auf Narzissa achtzugeben?“, bat ich sie, um ihr eine Aufgabe zu geben, auf die sie sich stürzen könnte, wenn sie verzweifeln wollte.
    Sie nickte und ein PLOPP machte uns auf Kreacher aufmerksam und sogleich sagte er: „Miss Black? Ihre Eltern sagten, Sie würden nun zum Bahnhof gehen. Ich habe Ihre noch neue Kleidung in den Koffer gelegt.“
    Ich nickte stumm.
    „Musst du etwa ganz alleine gehen?“, fragte Anni plötzlich besorgt.
    „Ja, ich denke schon.“ Ich wandte mich an Kreacher: „Bitte pass auf meine Schwestern auf und versorg sie gut, ja?“
    Eilig nickte der Elf und ich ging nach unten in die Eingangshalle.
    Würde ich wirklich ganz alleine am Bahnhof stehen müssen?

    4
    Gleis 9Ÿ


    Ich folgte Kreacher in den Salon, wo von meinen Eltern keine Spur war, und er griff nach meinem Arm. Sogleich hatte ich das Gefühl, als ob sich mir der Magen umdrehen würde. Ich hasste das Apparieren.
    Ich kniff die Augen fest zusammen, und als ich sie wieder öffnete, stand ich am Bahnhof Kings Cross. Ich blinzelte ein paarmal, und hatte das Gefühl ich müsste mich übergeben. Ohne mir auch nur irgendetwas anmerken zu lassen, drehte ich mich zu dem kleinen, hässlichen Hauselfen um.
    „Herrin, ich darf Sie nicht weiter begleiten. Ihre Eltern haben mich beauftragt, Sie hier allein zu lassen. Ich erbitte Ihre Verzeihung, aber ich muss ihnen gehorchen!“
    Kreacher verbeugte sich so tief, dass seine Nase fast den Boden berührte, und verschwand mit einem leisen Plopp.
    Ich sah auf die Stelle, wo er verschwunden war.
    Mein Gepäck stand neben mir, und ich stand ganz allein am Bahnhof Kings Cross. Sie hatten mich also wirklich allein gelassen. Obwohl ich damit gerechnet hatte, war es wieder ein kleiner Messerstich ins Herz.
    Mit einem Seufzen besorgte ich mir einen Gepäckwagen und hievte die Koffer und den Käfig darauf. Sepher kreischte erschrocken auf, als mir der Käfig herunterfiel, und jemand anderes ihn gerade noch auffangen konnte.
    Ich hob den Blick und sah in zwei bekannte, blaue Augen.
    „Arthur!“
    Ich entspannte mich ein wenig. Wenigstens war ich jetzt nicht mehr völlig allein. Er grinste mich an und stellte den Käfig auf den Gepäckwagen.
    „Hallo Bellatrix. Schön, dass wir uns noch einmal wiedersehen. Was machst du hier denn ganz alleine?“, fragte er mich, als wir nebeneinander zur Absperrung zwischen Gleis 9 und 10 gingen.
    Ich hatte zwar keine älteren Geschwister, die mir hätten zeigen können, wo der Pfeiler war, aber zum Glück wusste Arthur, wo wir hin mussten!
    „Naja, zum Gleis 9 Ÿ gehen. Und du bist doch auch alleine!“, antwortete ich.
    „Nein, meine Eltern stehen dort hinten mit Molly. Unsere Familien sind miteinander befreundet, deswegen sind Molly und ich zusammen hier. Aber wo sind deine Eltern?“
    Ich schluckte. Ich konnte ihm doch nicht sagen, dass sie es nicht für nötig hielten, mich zum Hogwarts-Express zu begleiten, wir hatten uns gerade mal flüchtig kennengelernt! „Sie … sind schon am Gleis.“
    Arthur glaubte mir nicht. Ich erkannte es an der Art, wie er die Stirn runzelte und die Augenbrauen hochzog, aber er sagte nichts. Ich verabschiedete mich schnell von ihm und rannte auf die Absperrung zu. Ohne auch nur einen Anflug von Nervosität rannte ich hindurch. Arthur meinte, wenn man die Augen schließt, würde es nicht so schlimm sein, denn seine Geschwister hatten ihm ihre Erfahrung über die Absperrung weitergegeben.
    Plötzlich hatte ich das Gefühl, es wäre besser gewesen, wenn ich dagegen gerannt wäre und nicht hindurch.
    Ich konnte den Gedanken nicht einordnen, er war plötzlich da. Ich verdrängte ihn, was mir nicht ganz gelingen wollte, und blieb stehen.
    Bewundernd betrachtete ich die rote Dampflok. Aber als ich sah, wie Arthur auftauchte, beeilte ich mich in den Zug zu steigen. Mein Gepäck mühsam hinter mir her schleifend suchte ich mir ein leeres Abteil. Ganz am Ende des Gangs wurde ich fündig. Erleichtert atmete ich auf. Hierhin würde Arthur wohl nicht kommen, und ich musste ihm keine Fragen beantworten.
    Mit letzter Kraft hob ich mein Gepäck auf die Ablage und ließ mich auf den Platz am Fenster fallen. Ich schloss die Augen, nur, um sie zwei Sekunden später wieder zu öffnen. Sepher kreischte und schüttelte den Kopf, als wollte er gestreichelt werden. Ich öffnete Sephers Käfig und strich der Schleiereule über den Kopf.
    „Ich wünschte, ich hätte eine Familie, die nicht diesen Wahn mit reinem Blut hat. Eine Familie, der es egal ist, in welches Haus ich komme und mit wem ich befreundet bin, die mich trotzdem … liebt“, wisperte ich mit tränenerstickter Stimme.
    Sepher sah mich aus seinen klugen Augen an und rieb den Kopf sanft an meiner Schulter. Ich musste unwillkürlich lächeln.
    Dieses aber wurde aus meinem Gesicht gewischt, als jemand die Abteiltür öffnete. Ein rothaariger Junge stand dort, hinter sich ein ebenfalls rothaariges Mädchen.
    „Ist hier noch frei?“, fragte Arthur mich.
    Nein!, schrie alles in mir. „Ja“, sagte ich leise. Was ich eigentlich dachte und fühlte interessierte ja sowieso keinen. Molly setzte sich mit zusammengekniffenen Lippen auf den Platz, der am weitesten von meinem entfernt war, während Arthur ihres und sein eigenes Gepäck ebenfalls auf die Ablage verfrachtete, und sich mit einem entschuldigenden Blick neben seine tolle Freundin Molly setzte. Ich saß schweigend da, und sah aus dem Fenster, während ich mit der Hand über Sephers Kopf strich.
    „Ich habe deine Eltern gar nicht am Gleis gesehen, wo du doch behauptet hast, sie wären dort“, sagte Molly, langsam und provozierend.
    Ich hob den Kopf und funkelte sie an. „Pass auf, was du sagst, elende Blutsverräterin!“
    Da war sie wieder, die reinblütige, kalte, arrogante Zicke.
    Molly zuckte erschrocken zurück. Anscheinend hatte sie eine andere Reaktion erwartet.
    „Ich sag nur die Wahrheit, Black. Ich habe deine Eltern nirgends gesehen. Waren sie sich zu Schade für dich?“ Mollys Stimme war gefährlich ruhig.
    Ich funkelte sie an, und meine Hand zuckte in Richtung Zauberstab. Selbst wenn der Kern „nur“ Einhornhaar war, würde er doch wohl funktionieren. Ich stand auf, und ging einen Schritt auf sie zu. Bevor sie reagieren konnte, zog ich den Zauberstab und richtete ihn auf Molly.
    „Ein Wort noch, Prewett“, sagte ich warnend. Aber Molly kniff die Augen zusammen und stand ebenfalls auf. Auch sie zog ihren Zauberstab.
    „Ähm, Mädchen?“, meldete sich Arthur zu Wort, aber weder ich noch Molly nahmen von ihm und seinen Worten Notiz.
    „Du bildest dir ein so toll zu sein, nicht wahr? Aber das bist du nicht!“, fauchte Molly.
    „Ach ja? Sicher?“
    „Ja! Sicher!“
    Adrenalin durchflutete meinen Körper, floss durch meine Adern und füllte mich aus. „SCHLUCK SCHNECKEN!“, schrie ich. Ich Blitz schoss aus meinem Zauberstab und traf Molly. Das Mädchen sank auf die Knie, und aus ihrem Mund kroch eine große, schleimige Schnecke. Arthur und ich beobachteten angeekelt, wie die Schnecke Gesellschaft bekam, und immer weitere Schnecken aus Mollys Rachen krochen. Arthur stöhnte. „Ähm ja. Ich hole dann mal Hilfe …“
    „Du kannst froh sein, dass ich noch so einen harmlosen Zauber gewählt habe, ich kenne noch viel ... nettere!“ Der Sarkasmus in meiner Stimme war kaum zu überhören.
    „Wenn ich du wäre, würde ich nie wieder jemanden reizen, ohne vorher über die möglichen Folgen nachzudenken!“ Ich lachte ihr ins Gesicht, doch weil immer weitere Schnecken aus ihrem Mund krochen, konnte sie mir schlecht antworten.
    „Üäähhh… Black, ich…“, Molly wurde von einer weiteren Schnecke unterbrochen, „bringe dich um!“
    Arthur eilte aus dem Abteil und ich hörte, wie er mehrere Schüler fragte, ob irgendein Lehrer sich im Zug befand. Ich ging einige Schritte rückwärts, bis ich ans Fenster stieß, um auf keinen Fall von einer der Schnecken berührt zu werden, die hilflos im Abteil herumkrochen.
    „Prewett, das ist so widerlich!“
    Ich musterte sie, und der Ekel stand mir wahrscheinlich ins Gesicht geschrieben.

    5
    Tut uns echt leid, das wir so lange nichts neues haben, aber wir sind dran! Ich kann keine Versprechungen zum nächsten Kapitel machen, aber wir bemühen uns es demnächst fertig zu stellen!
    Liebe Grüße,
    Sona14 und Girl-Jojo

Kommentare Seite 1 von 1
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Bellatrix ( 3.174 )
Abgeschickt vor 11 Tagen
OMG die Story ist sooo gut! Bitte weiterschreiben
Bestrange ( 99.31 )
Abgeschickt vor 106 Tagen
Hey das ist echt toll wie du das schreibst.👍🏻
Was wäre Harry Potter ohne Bellatrix🙊
Ich lese nicht oft aber das musste ich unbedingt zu Ende lesen 👍🏻👍🏻👍🏻
Lily SkyQueen ( 01.81 )
Abgeschickt vor 254 Tagen
Soooo meegaaa coole Geschichte 😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍 weiter so^^
Melike Yana ( 53.80 )
Abgeschickt vor 392 Tagen
Hey ich hab ne Geschichte über die tochter von
Bellatrix geschrieben, gebt einfach tochter von Bellatrix ein und
Dann auf die 2. Seite zu der Geschichte Harry Potter Teil 6
Mein name ist der gleiche wie hier

Würde mich freuen und deine Geschichte is auch super, auf jeden
Fall weiter schreiben☺
Melike
Dracoretta Lestrange ( 2.199 )
Abgeschickt vor 416 Tagen
Echt toll schreibt weiter BITTE
F-Girl ( 3.203 )
Abgeschickt vor 419 Tagen
Ich finde bellatrix auch voll cool!!!!
S.B. ( 2.183 )
Abgeschickt vor 449 Tagen
Super geschrieben! Gibt es eine Fortsetzung?
Ich persönlich finde Bellatrix ja echt cool.
Ich würde mich wirklich freuen wenn es noch weitere
solche FFs gibt.
👍 👍 👍 👍 👍 👍 👍 👍 👍 👍 👍 👍 👍 👍 👍 👍 👍
Mia ( 88.41 )
Abgeschickt vor 484 Tagen
Echt super cool! Geht's da noch weiter?
astoria ( 8.198 )
Abgeschickt vor 720 Tagen
Hex, coole Idee! Auch gut geschrieben.
Girl-Jojo ( 00.78 )
Abgeschickt vor 834 Tagen
@ weaslylovegood195: Da ich auch an der FF mitschteibe hoffe ich es ist OK, das ich jetzt mal antworte^^ Danke :)
weaslylovegood195 ( :2939 )
Abgeschickt vor 840 Tagen
ich freu mich wenn du weiterschreibst denn ich find bella voll cool
so wie du sie darstellst
Sona14 ( 3.135 )
Abgeschickt vor 841 Tagen
So, das 2. Kapitel habe ich einfach dran gehangen.
Weitere Kapitel folgen in den Ferine
ich wusste nicht wei ich das 3. Kapitel wieder löschen kann, wenn jemand das weiß, kann der/die/das mir gerne n' e-mail schreiben.
Liebe Grüße
Sona14
JennaSparrow ( 7.207 )
Abgeschickt vor 842 Tagen
Coole Idee :)) Freue mich auf die Fortsetzung
Girl-Jojo ( 4.165 )
Abgeschickt vor 845 Tagen
Hey Sona^^ Ich muss doch natürlich auch ein Komentar schreiben, was denkst du von mir?! :D Auch wenn ich mir nciht die Mühe gemacht habe es nochmal zu lesen^^
Sona14 ( 7.200 )
Abgeschickt vor 845 Tagen
DankeXD
Wir haben die Geschichte schon einige Kapitel im vorraus aufgeschrieben(kein Ende in sicht!) Aber ich muss das alles erst in den Computer abtippen. Aber spätestens in den Ferien gibt es wieder 1-2 neue Kapitel.
Liebe Grüße
Sona14 und Girl-Jojo
callisto ( 6.230 )
Abgeschickt vor 847 Tagen
Wann gehts weiter?
Könnte nämlich noch interessant werden!
^^