Jägerin der Augen Teil 11

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3 Kapitel - 5.952 Wörter - Erstellt von: Ahri - Aktualisiert am: 2014-09-15 - Entwickelt am: - 1.256 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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Kapitel 31: Team 6


5 Jahre später

Kairi ging den Gang zum Klassenraum entlang. Sie wusste nicht, wer in ihrem Team war, lediglich hatte man ihr die Namen der Schülerinnen genannt. Das hatte den Grund, dass sie zuvor nicht bei dem Treffen mit den anderen Jonin dabei waren, denn dort hatten die zukünftigen Senseis einen Einblick auf die Genins werfen können. Jedoch war Kairi so beschäftigt gewesen, dass sie es nicht geschafft hatte und so wurden ihr nur Namen genannt.
„Na warte du Baka!“, vernahm die Kunoichi eine aggressive Mädchenstimme war. „Ich werde dich aufs Grausamste quälen, wenn ich dich in die Finger bekomme. Es wird ein qualvoller Tod“, lachte dieselbe Stimme boshaft. Augenblicklich beschleunigte die Hatake ihre Schritte und kam am Klassenraum an. Sie öffnete die Tür und betrachtete das Standbild, denn alle hielten in ihrer Handlung inne und hatten den Kopf zur Tür gedreht, die Kairi geöffnet hatte.

An der Fensterseite standen vier Mädchen. Drei von ihnen hielten ein Mädchen mit kurzen, roten Haaren und einer Maske zurück. Es scheint, als ob dieses Mädchen auf jemanden losgehen wollte. Die anderen drei hatten eisblaue, rosa und lila Haare. Kairis Augen schweiften weiter. Rechts hinten saß ein schwarzhaariger Junge. Er hatte die Hände ineinander gefaltet und seinen Kopf auf diese gestützt. Stumm betrachtete er das Schauspiel. Das ist also Sasuke, dachte sich Kairi. Zum guten Schluss erspähte die Jonin einen blonden Jungen mit einem orangenen Anzug, der hinten links in der Ecke zusammengekauert saß.
„Lasst sie los“, meinte Kairi mit ruhiger Stimme und die Mädels taten, was ihnen gesagt wurde. Sobald die Rothaarigen von den Griffen befreit war, stürzte sie in Richtung des Blonden. Die Weiber kreischten entsetzt auf, jedoch hielt die Rothaarige inne. Sie konnte sich nicht mehr bewegen. Es war als ob man sie gelähmt hätte.
„Was ist mit ihr?“, fragte die Rosahaarige.
Kairi wollte zum Sprechen ansetzen, jedoch kam ihr jemand zuvor. „Sarana ist in einem Genjutsu gefangen“, erklärte das lilahaarige Mädchen.
„Stimmt. Nun gut, Team 6 folgt mir“, beschloss die Grauhaarige und löste das Genjutsu auf. Sarana schien sich wieder beruhigt zu haben, denn sie widmete sich augenblicklich der Erwachsenen in der Tür. „Wie, was?“, fragte sie sichtlich verwirrt.
Kairi lachte unter ihrer Maske. „Alles in Ordnung. Ich bin dein Sensei, also komm mit.“
Die Rothaarige nickte und verließ mit den anderen beiden Mädchen den Raum. Bevor die Hatake sich ihrem Team widmete, sprach sie kurz zum letzten Team: „Euer Sensei kommt gleich.“

Auf dem Dach eines Gebäudes ließ sich Team 6 nieder. Kairi stand an der Brüstung gelehnt und ihre Schülerinnen saßen vor ihr auf dem Boden.
„Nun, wir beginnen mit einer Vorstellungsrunde. Nennt mir euren Namen, ein Ziel oder Traum für die Zukunft und was ihr mögt“, verkündete sie und nickte dem Mädchen mit der Maske zu. „Du beginnst.“
„Sarana Shiitaku. Mein Ziel? Denjenigen finden, der mich verunstaltet hat und ihn so lange quälen bis er nach dem Tod verlangt. Außerdem liebe ich es Menschen leiden zu sehen“, sagte sie boshaft. Kairi konnte sich gut vorstellen, dass ihre Schülerin unter dieser Maske diabolisch gelächelt hatte, als sie sich vorgestellt hatte. Ihr blieb auch nicht die Reaktion der anderen beiden verborgen. Sie hatte gesehen, wie die anderen Schülerinnen zusammengezuckt hatten und in ihren Augen las man eine gewisse Furcht.

„Du bist die nächste“, Kairi nickte der Lilahaarigen zu.
„Ich bin Ayane Hyuuga. Ein festes Ziel habe ich nicht, da ich eh das bekomme, was ich will und alles schaffen kann. Ich liebe es außerdem meine Adoptivschwestern zu ärgern.“
Na, die ist ja mal sowas von selbstverliebt, dachte sich Kairi in Gedanken Augen rollend. Erinnert mich ein wenig an meinen Bruder, jedoch hatte er es auch drauf.

„Und nun du“, dabei nickte der Sensei zum letzten Mitglied.
„Mein Name ist Mizuki Moroshi. Ich habe mir das Ziel gesetzt, die beste Strategin zu werden. Ich liebe es mir Strategien auszudenken, die im Kampf nützlich sein könnten und auch wäre ich bereit ein paar Angriffskombinationen auszudenken und vorzubereiten, sobald ich mehr über die Fähigkeiten meiner Kameraden Bescheid weiß. Und nun will ich etwas über Sie erfahren, Sensei.“ Mit großen Augen starrte Mizuki ihr Sensei an. „Ja, genau jetzt sind Sie dran“, stimmte die Hyuuga zu. Sarana nickte stattdessen nur.

Kairi gab nur ungern etwas von sich preis, aber was tat man nicht alles für seine Schüler. „Ich bin Kairi Hatake und ja, ich bin die Zwillingsschwester von dem berühmten Kopierninja“, endete sie ihre kurze Vorstellung.
„Das war zu kurz. Ich will noch mehr hören“, verlangte Mizuki. „Also, was ist dein Traum oder Ziel und was magst du?“
Kairi senkte traurig den Kopf und versuchte ihre aufkommenden Gedanken an Obito beiseite zu schieben, was ihr nicht gelang. „So schlimm?“, erkundigte sich das Mädchen besorgt.
„Passt schon“, murmelte Kairi und hob ihren Kopf wieder. Sie ließ sich zu Boden gleiten und legte den Kopf in den Nacken, dabei schloss sie die Augen. „Ich habe seit 13 Jahren dasselbe Ziel. Damals auf einer Mission starb eine Person, die ich über alles liebe. Doch ich habe nie wirklich geglaubt, dass er tot sei und es bestätigte sich einige Zeit später. Ich habe nur meinem Bruder davon erzählt, aber er hat mir nie geglaubt.“ Der Gedanke an ihn trieb ihr Tränen in die Augen. Es tat weh an ihn zu denken und zu wissen, dass er irgendwo da draußen war und nicht zurückkam.
„Wieso hast du dich niemand anderen anvertraut?“, wollte nun Ayane wissen.
„Wenn mir mein Bruder schon nicht glaubt, wer sollte es dann tun? Das Verhältnis zwischen ihm und mir war nach dem Tod unseres Vaters sehr angespannt. Als ich aber ausgezogen bin, haben wir uns immer mehr vertragen und auch habe ich seit zwölf Jahren kein Wort mehr über diese Person verloren, nur immer an ihn gedacht“, schloss sie die Erzählung und wischte sich die Tränen aus ihren Augenwinkeln. „Morgen früh um 6 am Trainingsplatz 2. Bereitet euch vor“, verkündete Kairi.
„Auf was sollen wir uns vorbereiten?“, hakte Sarana nach.
„Lasst euch überraschen“, mit diesen Worten verschwand Kairi.

„Was hast du bereits über dein Team herausgefunden, Kashi?“, fragte seine Schwester ihn, als er neben ihr bei Ichirakus aufgetaucht war.
„Naruto Uzumaki, der Jinchuuriki des Neunschwänzigen, ist ein Chaot und beschwert sich über vieles. Er hasst Sasuke und sein Hobby ist es Nudelsuppen zu vergleichen. Was für ein Spinner, aber irgendwie mag ich ihn.“
„Und sein Traum?“ Sie senkte bei ihrer Frage den Kopf. Er hatte es extra nicht erwähnt, dass wusste sie.
„Er will Hokage werden. Er erinnert mich an Obito“, gestand er ihr. Bei Obitos Namen zuckte sie kurz zusammen und hatte einen Stich im Herzen gespürt. „Es tut mir Leid“, entschuldigte er sich sofort, weil Kairi ihn gebeten hatte Obitos Namen nicht in ihrer Gegenwart zu erwähnen.
„Ist okay. Ich wollte es ja wissen“, murmelte sie bedrückt.
„Sakura mag Naruto nicht und denkt nur an Sasuke, wie so viele andere Mädchen auch“, seufzte er genervt. „Sasuke mag Spaziergänge und Training. Sein Ziel ist es, sich an jemanden zu rächen. Ich würde nicht unbedingt sagen, dass er damit Itachi meinte, aber es wäre nicht ausgeschlossen. Vielleicht meinte er auch dieses Mädchen von damals, wenn er sie denn gesehen hätte. Sicher bin ich mir nicht.“
„Ja, wäre vorstellbar. Ich werde mir selber einen Eindruck machen, sobald ich dein Team mal übernehmen muss.“
„Wie sieht's mit deinem Team aus?“, erkundigte er sich.
„Sarana ist eine sadistische Person. Sie hat aber auch kein großes Geheimnis drum gemacht, dass sie eine Person, die ihr etwas angetan hat, auf schlimmster Weise quälen möchte. Ayane ist eine selbstverliebte Persönlichkeit. Ein wirkliches Ziel hat sie nicht, da sie ja alles bekommt und schafft. Pf, wer's glaubt. Einzig Mizuki ist mir sympathisch. Sie mag es Strategien zu entwickeln und will damit groß rauskommen.“
„Na dann, ich wünsche dir viel Spaß mit ihnen“, lachte Kakashi.
„Jaja, du mich auch“, sagte sie sarkastisch.
„Wie auch immer. Ich muss wieder los. Muss noch etwas erledigen“, verabschiedete der Bruder sich von seiner Schwester.
„Bye“, murmelte sie daraufhin.

„Guten Morgen ihr drei“, begrüßte Kairi ihr Team mit geschlossenen Augen. Sie war schon seit einer halben Stunde auf dem Trainingsplatz und meditierte. Außerdem hatte sie ihr Umfeld mit inaktiven Genjutsus belegt. Das hieß, dass Kairi zwar spüren konnte, ob jemand in ihrer Nähe war, aber sie wurden nicht sofort ins Jutsu gesperrt. Die Drei grüßten ihr zurück. Der Sensei öffnete ihre Augen und musterte die Schülerinnen. Sarana trug wieder ihre Maske. Sie war schwarz mit roten Flammen drauf und besaß Gucklöcher für beide Augen. Sie trug eine schwarzrote Kampfkleidung, sowie eine leichte Brustpanzerung und Schienen an den Unterarmen. Ayana hingegen war mit einer weißen Kampfkleidung ausgestattet und darüber trug sie eine schwarze Kampfweste. An den Unteramen besaß sie ebenfalls Schienen. Mizuki war wiederum ganz anders gekleidet, als ihre Kameradinnen. Sie trug eine weiße Leggins, die ihr bis zu den Knien reichte. Darüber einen blauschwarz karierten Rock und eine schwarze Langarmbluse zierte ihren Oberkörper.

Kairi erhob sich vom Boden und holte zwei Glöckchen aus ihrer Kunaitasche. „Eure Aufgabe ist ganz simpel: Ihr müsst mir nur die Glöckchen abnehmen um zu bestehen“, erklärt sie ihren Schülerinnen.
„Aber da sind doch nur zwei. Heißt es etwa, dass einer zurück zur Akademi muss?“, erkundigte sich Mizuki nachdenklich.
„Exakt. Einer wird zurückgehen müssen“, bestätigte die Grauhaarige ihre Schülerin.
„Ganz klar, wird Sarana oder Mizuki zurück müssen. Immerhin erreiche ich meine Ziele immer“, sagte Ayane arrogant und streifte ihren Pony aus dem Gesicht.
„Pah! Als ob ich wieder zur Akademie gehe. In euren kühnsten Träumen vielleicht, aber in ihnen werde ich eh auftauchen und euch quälen, bis ihr extra aufgebt“, mischte sich nun auch Sarana ein.
„Ach ja? Was macht dich da so sicher, dass DU gegen MICH eine reale Chance hättest?“, gab Ayane kontra.
„Was macht dich denn so sicher, dass du gegen mich gewinnen könntest. Nimm ja nicht den Mund so voll. Du hast so keine Ahnung, was ich alles kann und bei dir ist es leicht zu erraten. Wie jeder andere Hyuuga auch, kämpfst du mit dem Byakugan“, knurrte Sarana.
„Wer hat gesagt, dass ich es den anderen gleich machen?“, provozierend zog die Hyuuga eine Braue in die Höhe.
„Wenn du es tätest, dann müsste man sich um deine Intelligenz Sorgen machen und außerdem wäre es ein krasser Nachteil für dich“, hielt Sarana dagegen und war schon kurz davor ihr an die Gurgel zu springen.
„Leute jetzt beruhigt euch!“, versuchte Mizuki dazwischen zu gehen, doch man ignorierte sie nur.
„Wenigstens trage ich nicht so eine behinderte Maske, wie du“, gab Ayane kühl zurück.
„WAS HAST DU DA GESAGT! DU HAST DOCH KEINE AHNUNG! WEHE, DU SAGST SOWAS NOCHMAL, DANN WÜNSCHST DU DIR NIE GEBOREN ZU SEIN! HABEN WIR UNS VERSTANDEN!“, brüllte sie.
„Klar, deine Botschaft war auch mehr als deutlich, jedoch plädiere ich darauf, dass du deine Maske entsorgen sollst, weil diese extrems hässlich ist und dein hässliches Gesicht nicht unbedingt schöner macht”, entgegnete sie ihr lässig.

„DU HAST ES NICHT ANDERS GEWOLLT!”, brüllte Sarana. Sie stürzte sich auf ihre Teamkameradin, die bei dieser Aktion zu Boden gerissen wurde. Die Hyuuga hätte nicht gedacht, dass die Rothaarige wirklich so kräftig war. Die Maskenträgerin saß auf den Bauch der Byakuganträgerin und schlug ihr mitten ins Gesicht. Ayane hatte während ihres Sturzes ihr Erbe aktiviert und wollte sie gerade mit einem einfachen Handgriff lähmen, als das Mädchen auf ihr innehielt. Schwarze, geweitete Augen starrten die Lilahaarige an. Es sah sehr verängstigend aus, wie die Shiitaku auf die Hyuuga herab sah. Saranas sah wie eine psychisch Gestörte aus und ihr sadistisches Grinsen unterstrich es nur zu geht, wie auch die aufgerissenen Augen.

Mit einem kräftigen Ruck, rollte sie die Rothaarige von sich und klopfte sich den Staub von den Klamotten.
„Ayane, hör auf Sarana zu provozieren. Das bringt dir nichts als ärgern und vielleicht bin ich das nächste Mal nicht da, um sie fernzuhalten und dann ist dein Leben besiegelt”, mahnte Kairi ihre Schüler ab.
„Sie brauchen mir nicht zu helfen. Ich hätte es auch schon alleine geschafft. Ich bin nicht schwach und außerdem kann ich doch eh nichts dafür, dass sie so schnell austickt”, verteidigte die Hyuuga sich.
„Du kannst da was für, denn du kennst sie schon länger und musst somit wissen, wie sie in etwa tickt. Also hör auf das Unschuldslamm zu spielen und steh zu deinen Taten!”, herrschte Kairi sie an.
„Ist ja gut. Es tut mir aufrichtig Leid, Sensei.”
„Ayane, bitte provozier sie nicht. Ich weiß, wie streitsüchtig du bist, aber ich habe so gar keinen Bock auf Streit während des Trainings oder einer zukünftigen Mission. Jedoch wird mindestens einer von hns wieder zur Akademie gehen müssen”, trug Mizuki bei.
„Thema beiseite. Ich werde Sarana wieder aus dem Genjutsu befreien und dann startet eure Aufgabe, verstanden?”, erwartungsvoll sah die Hatake zwischen Ayane und Mizuki hin und her. Beide nickten zur Bestätigung und ihre Kameradin erwachte aus ihrer Starre. Ihre Aggression hatte sich wieder einmal gelegt.
„Können Sie es bitte lassen, mir ein Genjutsu auf den Hals zu hetzen? Es macht mich wahnsinnig”, knurrte Sarana sofort.
„Nur wenn du deine Aggression unter Kontrolle bekommst, dann können wir gerne noch einmal darüber sprechen. Eher ist es nicht möglich”, sagte die Hatake lapidar.
Entnervtes Seufzen ertönte von der Rothaarigen.
„Nun denn, viel Glück”, mit diesen Worten verschwand Kairi in einer Rauchwolke.

Aus einem Gebüsch heraus, beobachtete sie ihre Schülerinnen. Sarana und Ayane standen sich wieder bedrohlich gegenüber. Mizuki, die das Schauspiel hilflos mit ansah, wirkte im Gegensatz zu den anderen beiden sehr schwach. Kairi bekam die lauten Stimmen der Streithähne abermals zu Ohren und nur kurze Zeit später trennten sich die Schülerinnen in verschiedenen Richtungen. Sieht so aus, als würden die drei nicht als Team kämpfen, ging es der Jonin durch den Kopf und sprang in die Mitte des freigelegten Platzes. Im Schneidersitz setzte sie sich hin und schloss die Augen, während sie sich auf ihre Genjutsus konzentrierte, um zu wissen, wo sich ihre Schülerinnen befanden. Wenn sie schon an der Lektion „Teamwork” scheitern, dann macht die zweite Lektion keinen Sinn, dachte Kairi.

„Hier sind sie also!”, rief Sarana quer über den Platz und bewegte sich mit schnellen Schritten auf Kairi zu, die sich vom staubigen Boden erhob und jeden Schritt des Mädchens beobachtete. Auch war sie darauf bedacht, immer ein Auge auf ihre inaktiven Genjutsus zu haben. Sarana sprintete die letzten fünf Meter und verwickelte ihren Sensei in einen Taijutsukampf. „Ich stehe auf rohe Gewalt”, berichtete die Shiitaku.
„Aha”, kam es desinteressiert von Kairi. Jeden Tritt und jeden Schlag wich sie mit Leichtigkeit aus, manche musste sie jedoch abwehren. Dabei fiel ihr die unglaubliche Kraft der Schläge und Tritte auf. „Deine Angriffe sind sehr kräftig, dennoch fehlt es ihnen an Schnelligkeit und Präzision. Daran müsste man arbeiten”, kommentierte Kairi.
„Am Arsch! Du wirst sehen, dass meine Angriffe präzise und schnell sind, wenn ich dir jeden Knochen einzeln breche”, knurrte das Mädchen.
„Na, das will ich aber erst selber sehen”, entgegnete der Sensei und stieß sich nach hinten, dabei formte sie Fingerzeichen und drehte sich um. Dann presste sie ihre Hände zu Boden und rief: „Erdversteck: Jutsu der sich erhebenden Wand!” Eine riesige Steinmauer erhob sich aus der Erde und man hörte, wie jemand mit dieser kollidierte. Währenddessen hatte Sarana die Zeit genutzt, um Kairi anzugreifen und ihr gelang es den Treffer zu versenken, jedoch zerschmetterte sie Gestein.

Ayane, die sich nach der Kollidierung wieder aufgerappelt hatte, taumelte noch leicht benommen. „Achte immer sorgfältig darauf, deine Gegner zu durchschauen und pass immer schön auf, dass dein Gegner nie hinter dir steht. Hier kommt das geheime Justu aller Jutsus”, ertönte die Stimme der Jonin hinter der Hyuuga, während Kairi ihre Finger wie das Tiger Fingerzeichen formte und Ayane diese zwischen die Pobacken schob. „Jutsu des super schnellen Abflugs”, beendete Kairi die Ankündigung. Im hohen Bogen flog die Hyuuga durch die Luft, während Mizuki und Sarana, die alles beobachtet hatten, sich vor Lachen nicht mehr halten konnten.
„Hahahaha, und du willst besser sein als ich? Haha ich glaub's nicht, dass du eine Hyuuga bist”, lachte Sarana spöttisch.
„Hahaha, Ayane? Wie du gefällt hast! Haha, erst gegen die Wand gesprungen und dann dieses Jutsu. Einfach nur göttlich”, lachte auch Mizuki die Byakuganträgerin aus. „Sorry, aber das hast du echt mal verdient gehabt.”
„Haha sehr witzig. Hätte genauso gut auch euch passieren können.”
„Wenn ich ehrlich bin: Habe ich es bei dir extra gemacht. Du hast es verdient gehabt und lass es dir eine Lehre sein”, erwiderte Kairi gelassen. „Aber ihr hättet mich fast bekommen, aber auch nur fast. Ich hoffe mal, dass ihr jetzt wisst, wie ihr an die Glöckchen kommt”, zwinkerte die Jonin ihren Schülerinnen zu. „Na los, geht und kommt wieder, wenn ihr wisst, was zu tun ist.”

„Was soll das werden?”, hakte Kairi nach, als ihr Team vergeblich versucht haben sie anzugreifen. Wenige Meter vor ihrem Sensei waren sie zum Stehen gekommen. Der Grund war das Genjutsu. „Scheint als hättet ihr euch für Teamwork entschieden, wenn ich es richtig interpretiere”, sagte Kairi, nachdem sie sich neupositioniert hatte und das Jutsu löste.
„Sie haben es richtig verstanden”, bestätigte Mizuki lächelnd.
„Aber auch nur widerwillig“, murmelte Sarana.
„Ist zwar schön und gut, aber es war echt unter aller Sau“, beurteilte die Hatake. „Greift nie alle gemeinsam an. Der Gegner kann euch momentan mit Leichtigkeit austricksen und dann war's das mit euch. Beziehungsweise: Es kommt drauf an, wem ihr gegenüber steht.“
„Ich war ja dagegen, aber sie haben nicht auf mich gehört und mich dazu gedrängt, also ist's nicht meine Schuld“, verteidigte sich Mizuki.
„Doch es ist auch deine Schuld. Ayane hat euch sicherlich dazu gedrängt, jedoch war Sarana standhafter und protestierte dagegen. Du hast am ehesten Nachgegeben und somit auch Sarana verleitet mit zu machen. Du hättest dich mehr durchsetzen müssen, denn DU bis die Strategin und nicht deine Kameradinnen. In meiner Sicht bist du die Anführerin des Teams und leitest es, denn sie sollen sich ja nach deinen Überlegungen richten. Da die anderen beiden diese nicht kennen, musst du sie herumkommandieren“, erklärte Kairi ihnen und sah gen Himmel, während ihr Team einsichtig und beschämt die Köpfe hängen ließen. Ihr Sensei hatte Recht und die drei gestanden es sich ein. Sie hatten alle Fehler gemacht, das war ihnen nun bewusst.
„Wie es aussieht werden wir alle wieder zur Akademie gehen müssen, was meint ihr?“, wendete sich Mizuki traurig an die anderen beiden.
Während Ayane nickend zustimmte, protestierte Sarana dagegen. „AUF KEINEN FALL GEHEN ICH WIEDER ZU DIESER BESCHISSENEN AKADEMIE ZURÜCK! IHR KÖNNT MICH ALLE MAL! ICH MACH DA NICHT MIT!“, brüllte sie außer sich vor Wut.
„Sarana beruhig dich! So kann es mit dir nicht weitergehen! Du solltest dich echt mal um deine Aggressionen kümmern. Leg dich aufs Eis oder kühle deine Umgebung und dich ab! Mein Gott!“, beschwerte sich nun auch Kairi. Ihre Schülerin brachte sie echt zur Weißglut. „Ihr werdet alle nicht zur Akademie zurückgehen. Ich sehe viel Potential in euch als Team, aber wir werden an so einiges Arbeiten müssen, verstanden?“
„Wirklich! Das ist echt abgefahren! Vielen, vielen Dank Sensei!“, freute sich Mizuki. Sie verspürte eine unendliche Erleichterung und war auch froh nicht zur Akademie zu müssen.
Auch Ayane sprach ihren Dank aus und freute sich mit ihrer Kameradin. Jedoch blieb Sarana aus, auch stand sie nicht mehr bei ihrem Team. Kairi sah sich um und entdeckte das aggressive Mädchen auf dem Wasser liegend. Unter ihr hatte sich eine Eisschicht gebildet.
„Was tust du dort, Sarana?“, erkundigte die Hatake sich.
„Ich habe mich aufs Eis gelegt, so wie sie sagten“, erwiderte sie mit scharfen Unterton.
„Ach komm schon, freu dich doch. Es tut mir Leid, okay? Aber es ging auch auf meine Nerven. Man kann auch normal mit anderen reden, verstehst du?“, Kairi hockte nun neben der Shiitaku und sah sie sanft an. Statt darauf einzugehen, stand Sarana auf und verschwand vom Trainingsplatz.
„Morgen um 10 auf diesem Platz“, rief sie ihrer Schülerin noch hinterher, ehe sie auch die anderen beiden entließ.

Kommentare Seite 3 von 3
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Cc ( 86940 )
Abgeschickt vor 807 Tagen
Ein echt interessantes Ende^^
Yui Komori ( 37297 )
Abgeschickt vor 807 Tagen
Einfach cool wie immer^-^.
Ahri ( 59378 )
Abgeschickt vor 900 Tagen
http://www.testedich.de/quiz35/quiz/1418049220/Jaegerin-der-Augen-Teil-17

Viel Spaß mit dem nächsten Teil
Ahri ( 92754 )
Abgeschickt vor 916 Tagen
Es geht weiter mit der Story :D

http://www.testedich.de/quiz35/quiz/1416673358/Jaegerin-der-Augen-Teil-16
Ahri ( 36883 )
Abgeschickt vor 927 Tagen
Sooo, der nächste Teil ist fertig und hier der Link:

http://www.testedich.de/quiz35/quiz/1415723696/Jaegerin-der-Augen-Teil-15
Ahri ( 24304 )
Abgeschickt vor 935 Tagen
Es freut mich, dass dir das Paar gefällt. Obito ist mein Lieblingscharakter^^ aber ziemlich gemein von ihm, Kairi mit ihrem Bruder zu vergleichen. Jedoch gibt es einen Zeitpunkt, bei der er seine Meinung änderte
Wegdesninjas_sasukeuchiha_girl ( 78389 )
Abgeschickt vor 935 Tagen
Ahh wie niedlich doch Sarana und Sasuke sind^^Obito ist ja einer meiner Lieblingschara in Naruto aber ein riesen [BEEP]! Immer mit Kakashi vergleichen.Ts! Kairi ist doch ein nettes Mädchen und meiner Meinung nach mag ich sie mehr als Rin.
Ahri ( 29173 )
Abgeschickt vor 937 Tagen
Hier ist der Link zum nächsten Teil, viel Spaß!

http://www.testedich.de/quiz34/quiz/1414852385/Jaegerin-der-Augen-Teil-14
Ahri ( 58890 )
Abgeschickt vor 938 Tagen
Jaha ist nervig und außerdem kann ich nicht immer schreiben. Mal ne Schreibblockade, mal fehlt die Zeit, mal die Motivation. Aber ich vermute mal, dass ich morgen fertig bin. Schreibe sogar jetzt noch, obwohl ich total müde bin, aber hmpf, naja
Wegdesninjas_sasukeuchiha_girl ( 27567 )
Abgeschickt vor 938 Tagen
Sorry das ich damit nerve
Wegdesninjas_sasukeuchiha_girl ( 27567 )
Abgeschickt vor 938 Tagen
Wann bist du fertig?
Ahri ( 09528 )
Abgeschickt vor 939 Tagen
Ich muss nur noch ein Kapitel fertigstellen^^ An Halloween werde ich nichts machen. Bleibe zu Hause, gucke Fernsehen oder schreibe an dem Kapitel
Wegdesninjas_sasukeuchiha_girl ( 49790 )
Abgeschickt vor 939 Tagen
Wann bist du fertig? Das ist die reinste Folter!Ich muss weiter lesen!
Was wirds du an Halloween machen Ahri? Also ich werde mit Freunden Süßigkeiten sammeln und wer keine gibt wird bestraft😈 mit Eiern und Klopapier😈
Ahri ( 77072 )
Abgeschickt vor 941 Tagen
Keine Sorge, hatte ich vor :)
Wegdesninjas_sasukeuchiha_girl ( 91779 )
Abgeschickt vor 942 Tagen
Kannst du vielleicht einen Link zum 14teil raus? Also wenn er online is
Ahri ( 65475 )
Abgeschickt vor 943 Tagen
@Wegdesninjas_sasukeuchiha_girl
Nein, ich habe kein Instagram

@Kasumi
Bin schon dran. Dauert auch nicht mehr lange, bis ich fertig bin. Denke, dass ich bis spätestens Ende der Woche fertig bin

Glg
Kasumi ( 18398 )
Abgeschickt vor 943 Tagen
Bitte schreibe weiter das war atemberaubend du musst weiter schreiben
Wegdesninjas_sasukeuchiha_girl ( 86513 )
Abgeschickt vor 943 Tagen
Ahri hast du eigentlich einen Instagram Account? Das interissiert mich wirklich den ich hab einen.Bitte schnell antworten
Ahri ( 64819 )
Abgeschickt vor 948 Tagen
Haha^^' ja sry, dauert dieses Mal etwas länger. Tut mir auch Leid, bekomme es aus verschiedenen Gründen (Schule ausgeschlossen) nicht so schnell hin. Muss mir ein paar dinge ausdenken und noch etwas doppelt schreiben, was es wird, wirst du/werdet ihr alle, dann noch lesen/erfahren. Ich kann nicht sagen, wann der nächste Teil kommt

GLG
Wegdesninjas_sasukeuchiha_girl ( 24064 )
Abgeschickt vor 948 Tagen
Wann kommt der nächste Teil Ahri.Ich will nein ich MUSS weiter lesen