Warrior Cats: Die Geburt eines Schneesturms

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1 Kapitel - 826 Wörter - Erstellt von: Schneeflocke - Aktualisiert am: 2014-09-15 - Entwickelt am: - 1.253 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Im LichtClan wird ein Junges geboren. Hat das Kleine mit der orangen Pflanze zu tun, die für Erdjunges nach Bienenjunges, seiner verstorbenen Schwester, riecht? Und wenn ja, was? Die Geburt dieser wunderbaren Kätzin wird noch eine große Rolle spielen.

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Leise fiel die letzte Schneeflocke zu Boden. Seit Tagen hatte es geschneit, vom letzten Mond an. Durch das Lager des LichtClans ertönte ein Schrei. „Verschwinde, du räudiger Kater des DachsClans! Ich dulde keine Eindringlinge in meiner Höhle!“ Ein grau-gestreiftes Junges rannte auf seinen Spielkameraden zu und brachte ihn mit einem einzigen Pfotenschlag zu Boden. Das andere dunkelbraune Junge, das jetzt am Boden lag, reckte tapfer den Kopf in die Höhe und sprang auf. „Ich besiege dich!“, jaulte es und rannte blitzschnell auf seinen Freund zu. Wenn es dann aber umrannte, war Sternenglanz. Die Heilerin zuckte zusammen und ließ die Kräuter fallen, die sie im Mund trug. „Erdjunges!“, miaute Sternenglanz laut. „Geh in die Kinderstube. Das ist hier kein Platz zum Spielen! Außerdem, lass dir nicht Clans einfallen, die es nicht gibt. DachsClan! Dachse sind Feinde! Und übrigens…“, der Rest des Satzes ging in dem Leuten Heulen des grau-gestreiften Jungens unter, dass sich anscheinend versteckt hatte, als Sternenglanz gekommen war. Jetzt rannte es mit höchster Geschwindigkeit auf seinen Freund Erdjunges zu und bemerkte Sternenglanz gerade noch rechtzeitig, bevor er noch einmal Anlauf holte. Haarscharf berührten seine Schnurhaare Sternenglanz Rücken und diese drehte sich sofort ärgerlich um. „Tropfenjunges, lauf doch nicht in andere Katzen hinein.“ Ihr Gesicht nahm wieder eine freundliche Miene auf. Dann wandte sie sich an Erdjunges: „Nun geh in die Kinderstube und leg dich dort mit deinem Freund hin. Seid leise, denn ihr wisst ja, dass Silberfuß bald ihre Jungen bekommt. Die Königin braucht Ruhe. „Na gut“, maulten beide und Tropfenjunges hatte es anscheinend sehr eilig, weg zu gehen. „So“, Sternenglanz nahm ihre Kräuter wieder auf – und jaulte laut auf: „Die orangen Blätter. Zerdrückt. Tropfenjunges, du hast sie zerdrückt. Jetzt kann ich sie nicht mehr benutzen!“ Die Katzen, die sich im Lager herumtrieben, kamen schnell herbeigerannt. „Was ist passiert?“, Regenpfote, Sternenglanz Schülerin, beschnüffelte die orangen Blätter. „Haben wir keine Vorräte mehr?“, fragte sie. Sternglanz seufzte traurig. „Nein. Wir brauchen neue. Weißt du noch, wo wir sie gefunden haben?“. Die Schülerin nickte. „Am Schattenbaum“, miaute sie. „Danke Regenpfote. Wenigstens du hast noch Anstalt. Dabei wollten wir doch heute ausprobieren, was die Pflanze bewirkt. Wo sie doch so interessant riecht.“ Auch Erdjunges ging näher zu den Blättern und ihrem, nun ausgelaufenen, Saft. Er roch – und zuckte zusammen. Der Saft roch nach Kinderstube und nach Erdjunges Mutter. Oder, nein, er roch nach dem verstorbenen Jungen, Erdjunges Schwester Bienenjunges. „Es riecht nach… nach Bienenjunges“, stammelte der kleine braune Kater. Alle blickten ihn erschrocken an. „Man macht darüber keine Witze, Erdjunges. Geh jetzt in die Kinderstube“, sagte Sternenglanz laut. „Ja“, meinte Erdjunges und von Tropfenjunges verfolgt, schlich er gedrückt in seinen Bau.
Die Tage vergingen. Weil es nichts zu tun gab im Lager, wurden den Jungen keine Strafarbeiten aufgetragen. Sie durften sich allerdings nicht weiter als drei Schwanzlängen von ihrem Bau entfernen. Eines Tages wurde Erdjunges früh geweckt. Silberfuß lag in ihrem Nest und miaute Erdjunges zu: „Hol Sternenglanz. Die Jungen kommen.“ Erdjunges sprang auf und lief zum Heilerbau. Bevor Sternenglanz etwas sagen konnte, meinte Erdjunges: „Silberfuß bekommt ihre Jungen!“ Sofort war die Heilerin zur Stelle. Sie sammelte alles Mögliche zusammen und holte dann noch ihre Schülerin. Ganz aufgeregt kam sie in den Bau. „Ihr geht hinaus“, befahl sie den Jungen. Still warteten sie vor der Tür. Das waren die ersten Jungen nach ihnen. „Wollen wir nicht doch mal schauen“, fragte Tropfenjunges leise seinen Freund. „Okay“, miaute dieser ebenso leise zurück und die beiden schlichen sich hinein. Im Nest lag Silberfuß. Sie leckte ein kleines Junges. Es war schneeweiß, nur die Augen waren smaragdgrün und das Licht fiel wie Gold auf die Schnauze des Kleinen. Dünn war es. Dünn und klein und wunderschön. Draußen fing es an zu schneien. Erst bemerkte es niemand. „Wie soll es heißen?“, fragte Sternenglanz die Mutter des Kleinen. Plötzlich zuckte Erdjunges zusammen. Seine Schwanzspitze hatte etwas Kaltes gespürt. Er schaute sich um – „SCHNEE!“, rief er aus. Alle Köpfe wandten sich zu dem ungebetenen Besucher. „Ja“, Silberfuß wandte den Kopf zum Eingang. „Schneejunges“ Und dann schliefen Mutter und Tochter ein.




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