Avatars Welt mal anders: Die Armee des Schwarzen Kreuzes (Teil 1) Die Dunkle Schülerin

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5 Kapitel - 3.259 Wörter - Erstellt von: C - Aktualisiert am: 2014-09-15 - Entwickelt am: - 1.517 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Willkommen zum ersten Teil der Avatar-FF

Was bisher geschah: Asuron wurde Zeuge, wie Erd- und Wasserbändiger seine beste Freundin entführen, foltern und umbrachten. Kurz darauf rächte er sich brutal an die Bändiger. Noch immer beharrte er darauf, dass die Schwarze Pyramide geöffnet werden sollte, um deren Macht zum Wohle der Neuen Welt zu nutzen. Jedoch lehnten die Paladine ab. Asuron tötete die Paladine und öffnete die Schwarze Pyramide.

Asuron ist dem Dunklen Pfad verfallen. Mithilfe der Macht der Schwarzen Pyramide stellt er eine eigene Privatarmee auf, die unter dem Namen „Die Armee des Schwarzen Kreuzes“ bekannt ist.
Während der Krieg tobt, verfolgt Asuron seine finsteren Pläne.

Doch schon bald wird er auf einen Gegner stoßen, der ihm die Stirn bietet.

Die Geschichte findet drei Jahre, bevor Avatar Aang aus dem Eis erwacht, statt.

Viel Spaß

1
Der Meister

Das Tor sprang auf, als hätte ein Riese dagegen getreten. Scharenweise stürmten die Feuerbändiger in die Stadt hinein und lieferten sich einen blutigen Kampf mit den Erdbändigern. Obwohl die Erdbändiger tapfer kämpften, hörte der Strom von Feuerbändiger nicht auf. Gepanzerte Fahrzeuge und Soldaten stürmten in die Stadt. Alles brannte lichterloh.
Zwischen den Flammen kam eine Gestalt.
Ein Junge mit weißen Haaren und roten Augen. Er trug über seine dunkelrote Kleidung eine pechschwarze Rüstung, über dem er noch einen dunkelroten Mantel angezogen hat. Auf seiner Brust war ein Symbol: Ein schwarzes Ritterschild mit einer roten Flamme. In der roten Flamme befand sich ein schwarzes Kreuz.
Das Zeichen des Schwarzen Kreuzes!
Der weißhaarige Junge ging unbeirrt durch die Schlacht, als hätte er einen unsichtbaren Mantel an, der ihn vor allem beschützte. Keiner der Kämpfer griff ihn an, weil sie zu sehr mit den Feuerbändiger beschäftig waren.
Er ging noch tiefer in die Stadt hinein, bis die Schlacht nur noch ein lautes Getümmel im Hintergrund war. „Hey, sofort stehenbleiben!“, brüllte ein Erdbändiger, als er den Jungen sah.
Seine roten Augen starrten den Erdbändiger an. Er machte keine Anstalten, stehen zu bleiben. Stattdessen drehte er sich um, um weiterzugehen. „Ich habe gesagt, dass du stehenbleiben sollst!“
Aber der Junge ging trotzdem weiter.
„Wie du willst, Bursche!“
Der Erdbändiger warf einen großen Stein auf ihn. Blitzschnell wirbelte der Junge herum, zog ein rotes Blitzschwert heraus und durchschnitt den fliegenden Stein, als wäre es Butter. In der nächsten Sekunde schoss er rote Blitze aus seiner linken Hand! Der Erdbändiger wurde innerlich gegrillt, bis das Blut aus allen Poren stieß. Leblos brach der verbrannte Erdbändiger zusammen.
„Du Miststück!“, brüllte auf einmal jemand.
Verwundert schaute sich der Junge um. Er war nicht damit gemeint. Es war jemand anderer, der um die Ecke jemanden anbrüllte.

„Dieses kleine Drecksstück hat mich mit Blitzen malträtiert“, fluchte der Erdbändiger. Er zerrte ein Mädchen aus dem Haus. Sie hatte rote Augen, blasse Haut und schwarze Haare. Sie war kaum älter als elf oder zwölf, schätzte man.
Andere Erdbändiger kamen auch aus dem Haus heraus.
„Ich wette, die gehört zu den Feuerbändigern da draußen!“
„Das stimmt nicht“, fauchte das Mädchen. „Lass mich los, du Arsch.“
„Hey, die hat aber schon ein freches Mundwerk, oder? Ich glaube, die sollten wir uns…aahhhh.“
Plötzlich schossen Blitze aus ihrer Hand und verbrannten den Erdbändiger die Hände. Er schrie auf vor Schmerzen. Sie schoss noch einmal Blitze auf den Erdbändiger, der dadurch an die Wand geschleudert wurde.
Sein Kollege wich aus und verpasste dem Mädchen ein Schlag ins Gesicht. Sie fiel zu Boden und spürte ein Knie im Rücken. „Die sollten wir uns wirklich mal vorknüpfen“, meinte der Erdbändiger. Er zog ein Messer heraus…
Im nächsten Moment spürte er eine unglaubliche Hitze in seinem Rücken. Eine rote Klinge stieß aus seiner Brust heraus, die glühend heiß war. Bevor der Erdbändiger schreien konnte, riss die Klinge heraus und er fiel zu Boden. Seine Kameraden waren schockiert.
„Scheiße“, fluchte er. „Du bist es.“
Der weißhaarige Junge schlug erneut zu. Der nächste Erdbändiger verlor seinen Arm, bekam einen Tritt und wurde aufgespießt. Im selben Zug riss er das Schwert heraus und schlug nach dem anderen Erdbändiger. Sein Kopf glitt von den Schultern.
Der letzte Erdbändiger ergriff die Flucht. Doch bevor er überhaupt um die Ecke gehen konnte, durchbrach sein Brustkorb. Ein rotes Blitzgeschoss durchstieß ihn. Mit blutender Brust sackte der fliehende Erdbändiger zusammen.
Das Mädchen schaute seinen weißhaarigen Retter mit großen Augen an. Ob sie wusste, wer er war?
„Du hast große Macht in dir“, sagte der Junge, als er sein Schwert zurückfahren ließ. „Aber du beherrscht sie noch nicht gut genug.“
„Ach ja?“
„Das kann ich ändern“, fuhr der Junge unbeirrt fort. „Komm mit mir und ich bringe dir bei, wie du deine Macht am effektivsten einsetzen kannst.“
Der Junge deutete auf die Leichen.
„Oder bleibe hier und stehle weiter Brot. Das ist deine Entscheidung.“
Ohne eine Antwort abzuwarten, wandte sich der Weißhaarige ab und ging die Straße entlang zurück zu dem Schlachtgetümmel, das immer lauter wurde.
Das Mädchen schaute ihm nach, dann warf sie ihren Blick zurück auf die Stadt. Sollte sie wirklich umkehren? Was hätte sie davon? Seit sie denken konnte wurde sie wie Dreck behandelt, niemand nahm Notiz von ihr. Doch dieser Junge. Er war so dunkel, aber gleichzeitig auch so stark.
Sie atmete tief durch.
Sie wandte sich ab und ging dem Jungen nach, bis sie schrittgleich neben ihm herlief.
„Darf ich deinen Namen erfahren?“, fragte der Junge.
„Sita, meine Name ist Sita.“
„Nun gut, Sita“, erwiderte der Junge kühl. „Ich bin Asuron. Und ab dem heutigen Tag bist du meine Schülerin.“

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