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Marco ist verflucht? 7

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1 Kapitel - 1.634 Wörter - Erstellt von: Arya-Sayuri - Aktualisiert am: 2014-09-15 - Entwickelt am: - 1.190 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Tja ... was soll ich sagen? Teil 6 meiner Story

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Da bin ich erneut mit einen Kapitel^^ Ich hoffe doch es gefällt und wünsche euch einfach mal viel Spaß beim Lesen.

ps. Ich empfehle euch einen Wutball, wenn ihr nun auf eine große Romanze hofft.

Kapitel 6; Tag 2 Nussschale

Wellenrauschen war das erste das ich wahrnahm. „Ach ja, ich bin ja draußen auf dem Deck eingeschlafen“, murmelte ich schlaftrunken und drehte mich auf die Seite. Prompt stieß ich mir den Kopf an einen Stück Holz an. „Aua“, sagte ich rhetorisch, einfach weil es ein Reflex war. Zum Aufstehen war ich noch nicht bereit. Noch einmal ließ ich mir die gestrigen Geschehnisse durch den Kopf gehen und mich überkam ein wohliger Schauer. Immer wieder tauchte ein Gesicht vor meinen inneren Auge auf. Wunderschöne funkelnde Augen, die zwei Sternen am Nachthimmel gleichen und ein wohlgeformtes Gesicht dazu. Das sanfte Schaukeln, wiegte mich wieder in den Schlaf. 'MOMENT! Sanftes Schaukeln?' brannte es auf. Doch zugleich meldete sich mein Verstand mit der Begründung, es sei vollkommen normal auf dem Meer. Ich versank wieder in meinen Träumen. Welche unter anderen nicht ganz jugendfrei waren, das brauchte aber nicht jeder wissen. Erst einige Zeit später wurde mir bewusst, dass etwas nicht stimmen konnte. Es war viel zu ruhig. Kein Getrappel, kein rufen und auch kein aufgekratztes Lachen meiner Brüder. So entschied ich mich dazu, nun doch die Augen zu öffnen. Blauer Himmel war im ersten Moment alles was ich sah. Nichts ungewöhnliches, aber eines irritierte mich. Wie konnte ein so großes Schiff wie die Moby Dick schaukeln wie ein kleines Ruderboot? Einige Minuten starrte ich einfach den Himmel an dem einige Wolken vorbeizogen. Angesichts dieser Wolkengebilde überkam mich ein tiefer Seelenfrieden. War Fliegen doch ein wunderbares Gefühl. Ich stellte mir vor wie ich die Schwingen ausbreitete und mit dem Wind um die Wette flog. Dann tauchte eine Hand in meinen Gesichtsfeld auf und tippte mir auf meine empfindliche Nase. „Na, ausgeschlafen Hühnchen?“ Mein gegenüber konnte gar nicht so schnell reagieren, wie ich sie packte und zu mir herunter zog. „Wie war das? Hühnchen? Ich glaube ich muss dir mal ein paar Manieren beibringen. Sonst veräppelst du mich noch mein Leben lang.“ Ich dachte gar nicht daran mich aufzusetzen, zu schön war das Gefühl die mir liebste Person so nah bei mir zu haben.

„Du, sag mal. Warum sind wir in einer kleinen Nussschale mitten auf dem Meer?“ fragte mich Saya. Doch ich konnte ihr auf diese wirklich gerechtfertigte Frage keine Antwort geben. Stattdessen schreckte ich auf, warf sie versehentlich beinahe über Bord und brachte unsere kleine Welt gefährlich ins schaukeln. Die Erkenntnis mitten auf dem Meer zu sein, ohne einen Anhaltspunkt haute mich ja schon aus den Latschen, doch warum war Saya auch hier? Einen Moment konzentrierte ich mich darauf, mich zu erinnern. Zu erinnern wie es zu diesen Umstand gekommen war, der im Nachhinein doch zu meinen Vorteil war. Auf einmal blitze ein Bild auf. Ein kleines Mädchen im Segel der Moby Dick. „Ich störe dich ja nur ungern beim Träumen, aber ich glaube wir sollten schleunigst Land suchen.“ meinte Saya. Ich konnte ihr nur zustimmen. Ich beobachtete sie eine Weile wie ein scheues Reh. Versuchte immer wieder Blickkontakt aufzubauen. Doch sie schien mein Vorhaben zu erahnen. „Nervös?“, fragte sie mich deshalb mit einen wissenden Grinsen. „Vielleicht. Ein wenig.“, versuchte ich mich zu retten, doch dann hatte ich eine zündende Idee. „Wusstest du das wir einen kleinen Geist auf dem Schiff haben?“, fing ich an das Thema in eine andere Richtung zu lenken. Ob es klappte, hingt nun von der Reaktion Saya`s ab. „Einen Geist? Ich glaube eher einen blinden Passagier“ entgegnete sie mir. „Ich vermute, genau diese Person steckt hinter den ulkigen Missgeschicken die dir so passieren“ Dabei machte sie ein so amüsiertes Gesicht, als wisse sie alles. Unwillkürlich wurde ich unter ihren Blick rot. 'Das gibt es doch nicht. Das mich gestandener Mann, so etwas aus der Fassung bringen kann.' Zu mehr war ich nicht mehr in der Lage zu denken, denn am Horizont wurde eine dünne schwarze Linie sichtbar. Das war meine Rettung, mich aus dieser für mich wirklich peinlichen Situation zu befreien. Aber ich glaubte weiterhin von einen bösen Geist verfolgt zu werden. Wer kann denn sonst einen ausgewachsenen Krieger in eine kleine Nussschale wie diese hieven. Ich war so sehr in Gedanken versunken, dass ich gar nicht merkte wie sich etwas auf meinen Schoß platzierte. „Woran denkst du?“

Eine kleine und einsame Insel. Mit einen wunderbar weichen und reinen Sandstrand umgeben von Tropischen Gehölzen. So variantenreich und exotisch duftend, dass einen die Sinne vernebelt werden. Eine natürliche Hintergrundmusik bestehend aus einen Orchester an Paradiesvögeln und den rhythmischen Rauschen der Wellen, die am Strand auslaufen. Die warmen Steine entlang des Ufers, auf denen die Luft flimmert und die Realität zu verzerren scheinen. Keine Regung im Gehölz, nur das sanftmütige Rauschen des Windes in den Baumkronen. Überdacht von einen feurigen Himmelszelt, angetrieben durch die letzten Strahlen der wärmenden Sonne.
Seufzend schloss ich meine Augen und legte meine Arme um das Mädchen auf meinen Schoß. Sie konnte ja so süß sein. Noch einmal an eine solche Insel denkend, wiegte ich leicht hin und her. „Du hast meine Frage nicht beantwortet. Woran denkst du gerade?“ Vernahm ich die klare Stimme des einzigen Wesens weit und breit. Die Fische unter uns einfach mal vergessend. „An eine Insel, nur für uns beide“, antwortete ich ihr breit grinsend.
Den restlichen Tag alberten und scherzten wir noch herum. Über Mittag plagte uns beide zwar ein wenig der Hunger, doch dankt Saya`s exzellenten Fischfangkünsten und meinen Streichhölzern, die ich komischerweise in der Hosentasche hatte, konnten wir uns ein spärliches Mahl zubereiten. Wobei ich zugeben musste, mehr von der Zuversicht meines Gegenübers abgelenkt gewesen zu sein, als von den Geschmack des Fisches. „Thatch wäre jetzt echt nicht schlecht.“ lachte ich und stellte mir vor, wie wir alle auf der Moby Dick in der Kombüse saßen und es uns gut gehen ließen.
Dem rettenden Eiland immer näher kommend, gingen wir beide einmal beinahe über Bord, Kitzelten uns bis zur absoluten Atemnot und ließen die Luft nur so knistern. Ich traute mich nicht diese eine Begebenheit anzusprechen. Zu sehr plagten mich die Selbstzweifel wie ausgerechnet ein tollpatschiger Truthahn wie ich es bin, eine so facettenreiche Person abbekommen sollte. Als ich mich nach einer weiteren Kitzel -attacke ihrerseits erholt und aufgesetzt hatte, traute ich meinen Augen kaum. Wir sind ohne Segel und ohne weiteres Zutun unserer Kräfte an nur einen Tag zur Insel getrieben worden. Und nein, es war nicht einfach nur eine gewöhnliche Insel mit einen Dorf am Rande und Wald. Es war DIE Insel schlechthin. Genau wie in meiner Vorstellung lag sie ruhig und friedlich vor uns. „Das ich das noch erleben darf“, rief Saya neben mir im Boot aus und sprang sogleich auch ins flache Wasser, lief auf den Strand zu und drehte sich glückselig im Kreis. Dabei flogen ihre langen braunen Haare wie in Kaskaden um sie herum. Ein wahrlich traumhafter Anblick. Fassungslos schüttelte ich den Kopf. Sie hatte mich doch geradewegs in einen kleinen Boot sitzend zurückgelassen. Das nagte ganz schön an meinen eigentlich recht großen Ego. Doch genau das faszinierte mich auch so sehr. „Hast du nicht etwas vergessen, Süße?“ rief ich hinüber und ehe ich mich versah dockte meine kleine Nussschale am Strand an. Beherzt sprang ich in die Luft, ließ blaue Flammen um mich züngeln und flog. Hinauf zu den Baumwipfeln und immer höher bis ich die komplette Insel überschauen konnte. Ein freudiges Jauchzen entfuhr mir als ich feststellte das dies genau die Insel ist von der ich geträumt habe. Noch einen kurzen Moment genoss ich einfach die herrliche Aussicht ehe ich in einen steilen Sturzflug überging. Die Schwingen fest an mich gepresst, den Wind trotzend und den Boden entgegen rasend, klärten sich meine Gedanken und ließen nur noch einen übrig. Ich würde es tun. Wenn nicht hier, wo und wann war dann der perfekte Zeitpunkt? Im allerletzten Moment entfaltete ich meine Flügel, schlug einmal kräftig und stieß eine Freudenschrei aus den die ganze Grandline hören musste. Dann ging ich in einen Gleitflug über und passte meine Landung genau ab. Mit einen ordentlichen Rums ging ich danieder. Blinzelnd rollte ich mich aber und konnte es kaum glauben. Ich vergeigte eine einfache Landung. Das Pech meinte wohl mich selbst in diesen Moment noch einmal veräppeln zu wollen.
„Etwas holprig sah das aus.“ wurde bemerkt. Ich ergriff die Chance die sich mir geradezu anbot, streckte meinen Arm auf gut Glück aus. Meinen Ziel so sicher wie noch nie zog ich Saya zu mir und drückte sie sachte aber bestimmend in den Sand. Ich konnte spüren wie sich mein Puls schon verdreifachte. Währenddessen versank die Sonne im Meer und gab den Sternen die Bühne frei. Heißer Atem streifte meine eh schon erhitzte Haut und jagte mir einen wohligen Schauer über den Rücken. Wie durch Magie kam ich ihr immer näher, fing an alles um mich herum auszublenden und..................

Kommentare (9)

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Miau-chan (85114)
vor 680 Tagen
Hi! Arya-Sayuri
Ich hab gerade den 9. Teil einer FF durchgelesen und finde ihn (und die gesamte Story) miautastisch! Bitte schreib schnell weiter!
Lg Miau-chan
Claudia (79378)
vor 1164 Tagen
bitte schreib schnell weiter Lebensziel? Teil 3 ich bin schon richtig gespannt wie es weiter geht
ToterSchnee (48235)
vor 1204 Tagen
Also lustig ist es wirklich, meine Schwester hat mich richtig komisch angeschaut als ich vor lachen fast vom Stuhl fiel... xDD

Bitte schreib schnell weiter :33
Arya-Sayuri (49070)
vor 1213 Tagen
Beim schreiben hab ich auch ein gesicht zwischen sieben tage regenwetter und graisame schadenfreude gemacht ^^
mir ist nicht ganz klar was du mit zwei oder drei meinst......
aber danke das du die geschichte lustig findest ^^ humor fällt mir immer etwas schwer.
Misaki D. Follow (76233)
vor 1213 Tagen
Die Story ist echt lustig also wäre ich Marco würde ich wie 7 Tage regenwetter umherlaufen....Er schafft es in 2 (oder waren es drei?) RESPEKT....

LG Misaki
Aoi Mizuno (69546)
vor 1216 Tagen
Hejj Arya ^^
Hier hast du die FF auch veröffentlicht ?
Wusst ich gar nicht :''3
.
GLG Saya
PS.:Ja auch ich leg mir mal andere Pseudonyme an xd
shiro (04887)
vor 1310 Tagen
Schreib bitte bitte bitte bitte bitte bitte bitte bitte bitte weiter! ?
Arya-Sayuri (68775)
vor 1218 Tagen
Ich bin auch auf ff.de zu finden ^^ da sind die updates etwas schnellerals hier ^^
aber da es genug leute gibt die lieber hier geschichten lesen veröffentliche ich auf beiden seiten ^^
ein zweiter teil hab ich vorhin auch schon hochgeladen ^^ muss nur noch freigegeben werden ^
Yuri (31565)
vor 1218 Tagen
Hey coole Geschichte. Ich bin mir nicht sicher aber ich glaube ich habe schon mal so eine ähnliche gelesen. Hast du sie noch woanders veröffentlicht? LG Yuri
PS: Bin gespannt wie es weiter geht :)