Sparkling Flame

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
2 Kapitel - 1.531 Wörter - Erstellt von: Anna1 - Aktualisiert am: 2014-09-01 - Entwickelt am: - 714 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

In einer nicht ganz so weit entfernten Zukunft, mussten die Menschen ein System bilden, da nach dem Krieg nicht mehr viel übrig geblieben war. Die Menschen denen es zu der Zeit am besten ging, erkämpften sich das Recht zu herrschen.

Ava lebt mit ihrer Mutter und ihrer kleinen Schwester in einer spärlichen Hütte. Sie verabscheut die Welt wie sie nun ist. Es blüht nichts mehr, alles ist kaputt und niemand scheint sich noch um irgendwen zu kümmern, bis auf sich selbst und sein Eigenwohl.
Nichts könnte schlechter sein.
Seit das System eingeführt worden war, waren schon einige Jahre vergangen.
Die Menschen müssen gewisse Aufgaben die per Los aus einer speziellen Flamme gezogen werden ziehen, und dort ist die Beschäftigung für die nächsten Tage. Sie könnten alles sein. Nur eines sind sie immer, verdammt schwierig und ungerecht.
Doch sind diese Aufgaben die sie innerhalb begrenzter Zeit zu erledigen haben, der einzige Weg an Essen und Lebenswichtiges zu gelangen.
Was tun, wenn man denkt keine Wahl zu haben?
Ava meint, genauer hinzusehen...
Denn schließlich gibt es immer eine.

    1
    Kapitel1


    Es ist kalt. Mir ist kalt und doch kann ich nichts dagegen tun. Schließlich muss ich mich ja um meine Familie kümmern. Mein großer Bruder Jamie ist bereits bei einer Aufgabe. Ich bete, dass er es schafft. Ich will nicht noch jemanden verlieren.
    Das kann ich nicht. Es war zwar schon drei Jahre her, seit mein Dad gestorben war, fühlte sich aber weiß Gott nicht so an. Gestorben konnte man aber auch nicht sagen. Also können tut man alles, allerdings würde man sich hier nur selbst belügen.
    Er wurde exekutiert. Weil er seine nicht rechtzeitig geschafft hatte. Es ist so grausam. So kalt.
    Wie die Welt nun einmal jetzt ist. Bis auf ein paar Dinge.
    Ein paar wenige Dinge, die mich wärmen, mir Kraft geben. Sowie meine Familie.
    Ich hole tief Luft. Meine kleine Schwester Skye neben mir zittert heftig. Ich lächle und rutsche zu ihr rüber. Ich schließe sie in die Arme, und lege meinen Mantel um uns beide. Das Feuer schenkt uns genug Temperatur um wenigsten den Winter auszuhalten.
    Meine Mutter sitzt uns gegenüber und lächelt mich milde an. Ihre Stirn liegt nicht direkt in Falten, doch ich sehe ihr an, wie fertig sie eigentlich ist.
    Im nächsten Moment fliegt die Türe auf.
    Als ich meinen Bruder sehe seufze ich erleichtert auf.
    Mir fällt ein Stein von Herzen.
    "Jamie!", ich falle ihm sofort in die Arme. Er lacht leicht und erwidert "Ava!"
    Ich schmunzle und boxe ihm auf den Oberarm.
    "Hast mir ganz schön gefehlt kleine Nervensäge", grinst er mich an. Ich lache. "Ganz zu schweigen von dir du Blödmann". Skye steht mühsam auf und drückt ihn auch lächelnd. Skye ist zwar eigentlich meine Halbschwester, was ich Mum nicht übel nehme, es war ein Ausrutscher. Aber wir liebten sie trotzdem wie unsere ganze Schwester. Denn es gibt ja nichts Halbes.^^ "Jamie, was war die Aufgabe, wenn ich fragen darf? Du bist nämlich direkt aufgebrochen, ohne noch einmal zurück zu kommen", neugierig sehe ich ihn an.
    "Eh, ja..", er schaut weg und umarmt erstmal Mum.
    Als er mich wieder anschaut ziehe ich fragend die Augenbrauen hoch. "Ach so, sorry. Ich musste den Betunaberg erklimmen um ihnen von dort irgendein gepunktetes Ei zu holen, welches laut Mythen ein Drachenei sein soll. Was ein Schwachsinn", er winkt ab und ich schüttle auch nur den Kopf.
    "Sprich wie immer, mal wieder nichts sinnvolles, aber umso gefährlicheres", seufze ich.
    Gott wie mich das aufregt. Ich höre meinen Magen grummeln, überhöre das nichtsdestotrotz einfach.
    "Ist das Essen schon da?", frage ich verlegen.
    "Hey, passt schon. Du hast seit 4 Tagen nichts mehr gegessen", nickt er mir zu und drückt kurz meine Hand, bevor er den Korb, der draußen im Schnee stand rein holte. Das war die Belohnung für eine erfüllte Quest. Es gibt verschiedene Stände, einen für Nahrung, also Essen, einen fürs Trinken, der andere für eine Unterkunft (diese brachten ganz schön krasse Aufgaben mit sich, die wir schon hinter uns hatten) für Kleidung und dann noch irgendwelche Utensilien. Beim letzten bin ich noch nie gewesen. Jamie reicht mir ein Brot, wofür ich mich bedanke, gibt Mum und Skye genauso etwas, ehe er sich dann ebenso etwas nimmt.
    "Gut, dann kann ich ja jetzt gleich trinken holen gehen", sage ich trocken.
    "Nein, kommt gar nicht in Frage", hält meine Mutter dagegen. Ich lächle bitter. "Mum, willst du lieber das ich hier hocke und wir am Schluss alle verdurstet sind? Alle? Ist dir das lieber", ich sehe ihr tief in die Augen. "Ernsthaft. Außerdem", fahre ich fort "Hättest du dir ja schon früher Gedanken machen können, wenn ich zu Aufgaben gegangen bin, oder? Immerhin bin ich jetzt die mit den Meisten von uns".
    Sie will protestieren, doch ich unterbreche sie mit einer Handgeste. "Lass es einfach Mum, wir sind es doch mittlerweile gewohnt über den Tisch gezogen zu werden". "Jetzt fängt das schon wieder an", stöhnt sie auf. "Ja, mum! Und es wird nie aufhören, wenn wir uns nicht langsam gegen diese Drecksäcke wehren. Und ehrlich gesagt wundert es mich, dass ich die einzige, die Einzige bin, die genug Eier in der Hose hat, obwohl es uns allen so dreckig geht. Ich werde mich nicht länger verarschen lassen", sage ich. "Aber wisst ihr, ich muss es trotzdem, weil es das Sicherste ist. Für uns Alle", ich stehe auf und verlasse ohne weiteres unsere Hütte.

    2
    Ich blicke einmal über meine Schulter, um meine Fußstapfen zu sehen. Überraschenderweise scheinen leichte Sonnenstrahlen, die den Tau zum Glänzen bringen. Ich laufe am Feld vorbei, wo normalerweise im Sommer immer Blumen blühen. Welches im Winter genauso schön ist.
    Nach einer Weile bin ich auch auf dem sogenannten Zettelplatz angekommen. Die Wohlhabenden, wie wir Armen sie nunmal nennen, haben heute sogar Security Leute aufgestellt. Das kommt vor, zwar selten aber es kommt vor. Wenn jemand exekutiert werden soll... Der Groll den ich auf sie schiebe scheint in meinem Gesicht geschrieben zu sein, denn als ich vorbeilaufe schauen sie mich spöttisch an, worauf ich sie kurz anblitze, dann aber peinlich berührt wegschaue. Ich drehe meine Runde, laufe an jedem Stand vorbei, und blicke jedem Händler in die Augen. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich Getränke bei ihm holen sollte. Es gab zwei Stände für alles, damit es zu keinen langen Schlangen kam.
    Ich hole Luft. Ohne weiteres schreite ich nach vorne.
    Wortlos ziehe ich meinen Arm hoch und zeige ihm meine Brandmale, welche wir seltsamerweise automatisch entstanden, sobald wir unsere Aufgabe erfüllt haben. Die Flamme soll magisch sein.
    Und sie kann es nur sein, denn man verbrennt sich nicht, genauso wenig wie die Zettel darin. Deswegen, denke ich, gibt es auch Gerüchte es gibt eine Quest die heißt einen Drachen zu erlegen.
    Ich frage mich ständig wie das gehen soll. Aber naja, wichtig ist hier die Quest zu überleben, um meine Familie und mich versorgen zu können.
    Der Händler ist ziemlich jung, vielleicht 25 oder so.
    Er ist dunkelhäutig und.. checkt mich gerade ab.
    "Kann man jetzt anfangen oder willst du mich weiter so dumm angaffen", frage ich ihn entnervt.
    Er grinst. "Also ich habe Zeit, Süße. Wirkst ja sehr gut gelaunt", provoziert er mich absichtlich?
    "Gleich bin ich noch besser drauf", fauche ich, als mir plötzlich jemand eine Hand auf den Arm legt.
    "Woh, beruhige dich doch mal. Geh zurück in die Schlange und gut ist, musst ihm ja nicht um den Hals fallen", ich will Ihn gerade anbrüllen, was das soll, das Er sich da einmischt, als ich mich in Seinen Augen verliere. Oh Gott, das kann nicht wahr sein.
    Bitte nicht Connan. "Connan? Wie- Was machst du hier?", stottere ich. Bei Seinem Namen dreht Er sich irritiert wieder zu mir um. "Oh Scheiße", flüstert Er plötzlich. Was zum...?

Kommentare Seite 0 von 0
Klicke hier um ein Kommentar zu schreiben - Wenn du Mitglied bei testedich bist logge dich bitte hier ein
Noch keine Kommentare.

Sie haben die Möglichkeit den Text zu gestalten.
((bold))Fett((ebold)) ((cur))Kursiv((ecur)) ((unli))Unterstrichen((eunli))
((big))groß((ebig)) ((small))klein((esmall))
((green))grün((egreen)) ((maroon))dunkelrot((emaroon)) ((olive))graugrün((eolive)) ((navy))marineblau((enavy)) ((purple))violett((epurple)) ((teal))teal((eteal)) ((gray))grau((egray)) ((red))rot((ered)) ((blue))blau((eblue)) ((fuchsia))fuchsia((efuchsia))
Bitte beachten Sie, dass Sie immer beide Codes, z.B. ((bold)) hier der Text der fett sein soll ((ebold)), gebrauchen, mit dazwischen den Text.