Die letzte Erbin des Illusiogan

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6 Kapitel - 5.243 Wörter - Erstellt von: Megafalke - Aktualisiert am: 2014-09-01 - Entwickelt am: - 1.112 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Salia besitzt das Illusiogan und hat eine sich selbst aufgetragene Mission...

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    [[[Salia

    17 Jahre alt
    Herkunft: Konohagakure
    Helltürkise Augen
    Ein bisschen kleiner als normal, schlank
    Dunkelblonde ein bisschen weniger als hüftlange Haare
    Taktikerin
    Gutes Ninjutsu (Fuuton, Suiton)
    Schlechtes Genjutsu(abgesehen vom Kekkei Genkai)
    Gutes Tajutsu(Katana)
    Kekkei Genkai: Illusiogan (Die Augen leuchten gelb, man kann viel realistischere und größere Illusionen mit wenig Chakraverbrauch erstellen und halten)]]]

    Wie üblich wachte ich früh auf. Um 05:00 um genau zu sein. Fast durchgehend gähnend zog ich meine dunkelblaue Hotpants und mein schwarzes Top an. Ich hatte noch keinen Hunger, also entschloss ich mich, erst nach dem Training zu frühstücken. Ich machte mich fertig, machte mich kampfbereit und ging hinaus. Auf dem Weg zum Trainingsplatz traf ich wie immer auf meine besten Freunde. Hinata, Tenten und Sakura. Ich war mit Sakura in einem Team, die anderen beiden waren in getrennten Teams. "Morgen, Salia! So früh schon auf dem Weg zum Training?", fragte Sakura. "Ich hatte heute keinen Hunger aufs Frühstück. Ich hatte andere Sachen im Kopf.", antwortete ich. Natürlich fing Tenten an zu Kichern. "Einen Jungen?" Als ob ich mich um einen Jungen kümmern würde! Die einzigen beiden, die mich ein bisschen was angingen, waren Naruto und Sasuke. Die aber auch nur, weil die in meinem Team waren. Aber von denen wollte ich nichts, die beiden stritten sich sowieso andauernd. Genervt rollte ich mit den Augen. "Nein, natürlich nicht! Ich will halt bereit sein für die Chunin Prüfung." Irgendwie verhielten die drei sich heute seltsam. Normalerweise redete Hinata die ganze Zeit und Tenten war ruhig. Und Sakura's Fröhlichkeit schien gekünstelt. Ich fragte aber nicht weiter nach und fing an zu trainieren.
    Zuerst ein paar Katanakämpfe mit Sasuke. Er nervte zwar, aber mit dem Katana konnte er umgehen. Meist ein wenig besser als ich, das veranlasste mich aber dazu, viel härter zu trainieren. Danach hatte ich Hunger und ich machte eine Frühstückspause. Als ich fertig war, machte ich noch eine Stunde allgemeine Chakratechniken, zB über Wasser laufen. Dann zum Schluss noch mehrere Stunden Ninjutsus mit Sensei Kakashi. Wirklich alle Leute waren heute komisch drauf. Naruto war still, Sasuke redete eine Menge, es schien mir einfach alles falsch. Nach dem Training ruhte ich mich auf einem Baum nahe des Übungsplatzes aus. Nach ein paar Minuten merkte ich, dass ich nicht alleine war und schlug die Augen auf. Kakashi stand vor mir und kratzte sich am Kopf. "Du sollst schnell zu Tsunade kommen, es ist sehr dringend.", meinte er zögernd. Wirklich JEDER war heute komisch drauf. Wann zögerte denn Kakashi schon? Aber wenn es dringend war, sollte ich Tsunade vermutlich nicht zum ausrasten bringen, also sprintete ich in Richtung Hokage-Villa. Am passenden Zimmer angekommen klopfte ich an Tsunades Tür. "Komm rein, Salia", rief sie. Ich öffnete die Tür und trat ein. "Was gibt es denn so dringendes?" Tsunade warf mir eine Schriftrolle zu. "Du musst mir etwas versprechen, Salia. Du wirst dich jetzt sofort auf den Weg nach Kumogakure machen und du öffnest die Schriftrolle, sobald du in Kumo drin bist. In Ordnung?" Ich verstand zwar nicht, was sie damit bezwecken wollte, aber ich bejahte, sprintete nach Hause, packte mein Zeug zusammen und machte mich auf den Weg.
    Nach einem anstrengenden Tagesmarsch kam ich endlich in Kumo an. Den Wachen sagte ich, dass ich auf Mission von Tsunade bin und so ließen sie mich herein. Gespannt lehnte ich mich in der nächstbesten Gasse an die Wand und zog die Schriftrolle hervor. Ich las sie einmal. Erstarrte. Las sie noch einmal und noch einmal. Das konnte doch nicht sein! Wieso Tsunade, wieso? Ich hörte mehrere Füße auf dem Boden aufkommen und sah auf. Wie erwartet. Kumonins. Ich warf die Schriftrolle weg und rannte davon. Das konnte bloß ein dummer Scherz sein! Wieso sollte Tsunade mein Leben an Kumogakure abgeben? Und was soll das mit dem "Illusiogan"? Ich kannte das Kekkei Genkai, aber ich hatte doch gar keins! Die Kumonins holten auf. Die ersten waren nur noch ein paar Meter hinter mir. Ich sah nach hinten und sah kein Mitleid in ihren Augen. Nichts. Mein sehnlichster Wunsch war es, einfach nicht hier zu sein. Nichts wünschte ich mir mehr. Ich spürte eine kleine Veränderung meines Chakras und wie es langsam weniger wurde. Im selben Moment blieben die Kumonins verwirrt zurück. Ich dachte nicht darüber nach, sondern nutzte meine Chance und flüchtete. Ich war verzweifelt. Erst weit außerhalb von Kumo ließ ich mich an einem Baum nieder. Ich konnte nicht zurück nach Konoha. Dort hoffte man, ich wäre weg. Ich wurde immer wütender. Egal, wer an meiner Übergabe alles beteiligt war. Sie würden sterben. Alle.

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    Schweißgebadet wachte ich in meinem Bett auf. Nur ein Traum, Salia, keine Realität. Tief durchatmen... Ich stand auf und ging aus meinem Versteck hinaus. Ich sollte das Versteck mal wieder wechseln. Ich war hier jetzt schon knapp 1 Woche. Meine Gedanken kreisten wieder um meinen Traum. Besser gesagt Vergangenheit. Das ist jetzt ungefähr 5 Jahre her. Seitdem fehlt mir irgendetwas, aber ich hatte noch nicht rausgekriegt, was. Und ausgerechnet jetzt, wo ich mal eine Weile einen klaren Kopf hatte, träumte ich wieder davon. War ja klar. Seufzend packte ich meine Sachen zusammen und lief mit meinem Gepäck auf dem Rücken zum Dorf in der Nähe. Dort empfing ich immer meine Missionen. Nunja, man konnte sagen, dass ich eine Person war, die ihre Aufträge immer erfüllte. So hielt ich mich über Wasser. Kurz außerhalb des Dorfes aktivierte ich mein Illusiogan und machte mich für jeden unsichtbar. Ich ging gezielt auf eine alte Bruchbude am Rand der Stadt zu und wartete auf den ersten Auftraggeber. Nach einer halben Stunde kam ein Mann auf den Eingang der Bruchbude zu und sah sich ständig um. Ich seufzte und veränderte die alte Illusion so, dass ich und der Mann für alle anderen unsichtbar und unhörbar waren. Dann erstellte ich einen Doppelgänger, welcher zu ihm heruntersprang. In Wahrheit hatte mich keiner meiner Auftragsgeber je gesehen, alle haben mit meinem Doppelgänger verhandelt. Aber ich hörte das Gespräch trotzdem mit. "Du bist Salia, oder?", fragte der Mann vorsichtig. Mein Doppelgänger nickte und zog zwei Stühle heran. Der Mann setzte sich auf einen, mein Doppelgänger auf den anderen. "Also, ich hätte da eine Mission für dich, du sollst einen Informanten ausquetschen..." Ich hörte ihm nicht weiter zu, weil ich eine Gruppe Männer in der anderen Seite der Bruchbude bemerkte. Ich schlich mich heran und erkannte die Anbu aus Konoha mit Kakashi. Kakashi hatte sein Stirnband hochgezogen und als ich sein Auge sah, erstarrte ich. Das war das Mangekyo Sharingan! Er konnte also durch meine Illusionen sehen. Jetzt bemerkte ich auch, dass der 'Auftraggeber' unterm Tisch den Anbutrupp heranwinkte. Der Trupp schlich sich immer näher an meinen Doppelgänger heran. Zum Glück wussten sie nicht, dass ich gar nicht am Tisch saß. Ich überlegte, ob ich fliehen oder angreifen sollte. Mit der Anbueinheit kam ich mit meinem Illusiogan sicher klar. Aber mit Kakashi eher nicht. Andererseits würden sie mich bis in alle Ewigkeit jagen, also sollte ich lieber gleich kämpfen. Vielleicht konnte ich Kakashi ja noch verwunden. Jetzt zückte Kakashi ein Kunai und presste es meinem Doppelgänger an die Kehle. Ich spielte mit und löste meine Illusion auf, sodass mich nun alle Anbu sehen konnten. Aber ich steckte jetzt mehr Chakra in meinen Doppelgänger, damit er sich nicht gleich auflöste und damit er bluten konnte. Der 'Auftraggeber' sprang nun auf und drückte meinem Doppelgänger einen Shuriken ans Herz. Mein armer Doppelgänger. Jetzt sollte ich auch mal loslegen, dann muss er nicht mehr so viel leiden. Ich machte mich unsichtbar und sprang lautlos hinter die Anbu. Kakashi konzentrierte sich zum Glück auf meinen Doppelgänger. Ich machte ein paar Fingerzeichen und flüsterte: "Windversteck: Jutsu der Luftdruckänderung" Dieses Jutsu verbrauchte eine Menge Chakra, deswegen setzte ich es nur gegen Feinde in großer Überzahl ein. Außerdem hatte das Jutsu nur einen bestimmten Bereich, also konnte man ihm eigentlich sehr einfach ausweichen. Der Luftdruck um die Anbu änderte sich so schlagartig, dass sie alle bewusstlos wurden. Der Lockvogel der Anbu bemerkte es und schrie. Das bemerkte Kakashi dann, der mich mit seinem Auge natürlich sah und auch direkt verstand. Er ließ meinen Doppelgänger los, welcher sich gleich auflöste. Blitzschnell war ich hinter dem Lockvogel. "Rasengan!" Die Augen von den beiden weiteten sich, als sich ein perfektes Rasengan in meiner Hand bildete und ich damit den Kopf des Lockvogels von seinem Körper trennte. Jetzt war nur noch Kakashi übrig. "Dachtest du wirklich, du kannst mich so leicht besiegen wie vor 5 Jahren?", zischte ich. "Es hätte mich gewundert, wenn du nichts dazu gelernt hättest.", meinte er. "Wieso könnt ihr mich nicht einfach in Ruhe lassen? War es nicht genug, mein Leben zu verschenken?" "Ich habe jetzt alle Informationen, die ich brauche. Ich bin hier fertig." Mit diesen Worten teleportierte er sich weg.
    Erschöpft ließ ich mich auf den Stuhl fallen, auf dem mein Doppelgänger vorhin gesessen ist. Irgendwann nickte ich dann ein.

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    Ich wurde eine Weile später aufgeweckt. "Hey, Salia." Ich kannte die Stimme... "Hmm?", fragte ich verschlafen. "Was ist hier denn passiert? Du kannst froh sein, dass ich gekommen bin, ansonsten hätten dich die Anbu bekommen.", sagte mein Standartauftraggeber. Oh Shit! Und so jemand nennt sich Taktikerin? Die Anbu sind die ganze Zeit neben mir gewesen. Lebendig. Ich setzte mich auf und sah mich um. Die Köpfe der Anbu rollten neben ihren Körpern. "Hmm. Ich denke, ich schulde dir was." "Dein Leben, um genau zu sein. Und deinen Körper." "Das kannst du vergessen. Ich mach dir eine Mission zum halben Preis, vielleicht auch mehrere. Du hast doch eine, oder? Sonst wärst du nicht hier." Er nickte. "Ist aber eine spezielle Mission. Bin mir nicht sicher, ob du die wirklich machen willst." "Worum geht’s?" Er zögerte lang. "Du sollst einen Waffentransport von einem Freund von mir überwachen." Hä? "Und was ist daran jetzt so schlimm?", fragte ich. "Der Transport... geht von Ame nach Konoha." Stille. Eigentlich wollte ich nichts mit Konoha zu tun haben, es sei denn ich würde Rache verüben. Ich sah nachdenklich in meinen Geldbeutel. Ich war so gut wie pleite. "Wenn du Geld brauchst, kannst du ja auch anders arbeiten. Ein hübsches Mädchen wie du kann gar nicht pleite sein!", meinte er lachend. Grinsend erstellte ich eine Illusion, in der er kurz davor war, Höllenqualen zu erleiden. Er wurde sofort kreidebleich und zuckte zusammen. "Ich nehm den Auftrag an", flüsterte ich in sein Ohr. "Zum halben Preis, und sei froh dass du mir oft Aufträge gibst, denn andere würde ich jetzt umbringen." Er fasste sich wieder und spielte den Überlegenen. Männer... "Der Transport startet morgen Mittag, also solltest du dich beeilen. Hier steht der Plan drin." Er drückte mir eine Schriftrolle in die Hand. "Das ist mir schon klar." Ich wollte gerade rausgehen, als mir noch etwas einfiel. Ich drehte mich um und lächelte ihn süß an. "Und wenn du noch einmal eine Anspielung auf Spaß mit mir machst, ist es mir egal, ob du mein bester Auftragsgeber bist." Dann nahm ich mein Gepäck auf den Rücken und ging ohne zu zögern in einer Illusion in die Richtung von Amegakure. Nachdem ich aus dem Dorf raus war, löste ich meine Illusion auf und zog mir meine Kapuze tief ins Gesicht. Auf dem Weg dachte ich mehr über die Mission nach. Das erste Mal nach 5 Jahren würde ich wieder in die Nähe von Konohagakure kommen. Ich würde mich beherrschen müssen, denn wie man es dreht und wendet: Allein hatte ich keine Chance. Aber auf die Akatsuki hatte ich auch keine Lust, und sonst gibt es keine wirklich fähigen Ninjas, die sich gegen Konoha gestellt haben. Ich machte am Rand einer kleinen Lichtung eine Rast und aß meine Vorräte. Nach dieser Mission würde ich wieder ein wenig Geld haben. Und wenn ich meinen Auftraggeber ein bisschen um den Finger wickeln würde, würde ich auch den vollen Preis bekommen. Ich musste ihm nur ein paar schön klingende Versprechungen machen und er würde meine Marionette sein. Als ich weiter lief, betrachtete ich die Mission objektiv und las mir die Schriftrolle durch, die ich von meinem Auftraggeber bekommen hatte. Ich sollte nur als letzte Wache dienen, also würde ich ein klein wenig abseits des Transportwagens bleiben und die Gegend überwachen. Als normale Wache wurden 3 Ame-Chunin aufgestellt, die drei und der Fahrer des Wagens waren die einzigen, die außer mir am Transport beteiligt waren. Während ich so nachdachte, kam ich in Ame an, wo man mich erkannte und mich hereinließ. Ich hatte allen Wachen einen Wunsch erfüllt, dadurch konnte ich mich jetzt in Ame frei bewegen. Was sich die meisten gewünscht hatten, war ja klar, aber die Termine hab ich einfach immer weiter verschoben und nun dachten die Wachen, wer mir als erstes einen großen Gefallen tun konnte, würde mit mir schlafen. Ich hatte das natürlich nicht vor, aber so halfen mir alle. War schon praktisch, gut auszusehen. Ich mietete mir ein Zimmer in einem Hotel am Stadtrand und legte mich dort direkt schlafen.

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    KNOCK-KNOCK-KNOCK

    Jemand trat in mein Zimmer ein. Blitzschnell war ich wach und scannte die Lage. "Salia, richtig?", fragte der Mann. Ich nickte. "Und mit wem habe ich es hier zu tun?", fragte ich süß. Natürlich fing er an zu lächeln. Typisch. Sie sahen eine Chance auf ein junges, schönes Mädchen und alle Vorsicht war vergessen. "Ich bin Kekio. Es ist mein Transport, um den du dich kümmern sollst." Ich nickte lächelnd. "Wieso bist du denn jetzt schon hier?" Ich sah kurz auf die Uhr. "Es geht doch erst in einer Stunde los! Also zu spät bin ich nicht." Er lächelte mich verführerisch an. "Ich dachte, wir könnten noch ein wenig Spaß zusammen haben, bevor es losgeht. Ich zahle dann auch den Rest auf den vollen Preis." Meinte der das Ernst? Sein Freund hat ihm vielleicht von dem Gefallen erzählt, aber anscheinend nicht über meiner Auffassung auf Sex mit Männern, die gefühlt doppelt so alt waren wie ich! Ich hätte ihn jetzt wirklich gerne umgebracht, aber dann konnte ich die Belohnung vergessen, und ich brauchte das Geld ja. Andererseits wollte ich absolut nicht mit ihm schlafen. Aber... Ich lächelte ihn süß an. "Aber gerne doch, mein Schatz!" Ich erstellte eine Illusion, in der ich noch vor ihm stand, erstellte dann einen Doppelgänger, ging hinaus und löste die Illusion auf. Sollte er so viel Spaß mit meinem Doppelgänger haben, wie er wollte. Dann bekam ich das doppelte Geld und hatte doch nichts gemacht. Ich machte mich unsichtbar und schlenderte durch die Stadt. Ich sah mich in verschiedenen Geschäften um, vor allem in Lebensmittelläden. Hier und da sackte ich etwas ein, aber es war nie wirklich viel. Einfach nur etwas zu Essen für die Mission. Nach einer Weile sah ich zum Glockenturm. In 15 Minuten geht die Mission los. Seufzend machte ich mich auf den Weg zum Treffpunkt. Mein Doppelgänger würde nachdem Kekio fertig war in die Stadt gehen und sich dort auflösen. Als ich am Rand der Stadt ankam, sah ich noch einmal auf die Uhr. Noch 2 Minuten. Mein Doppelgänger war schon weg und Kekio sollte gleich ankommen. Die drei Amechunin waren schon da. Nach einer Minute kam Kekio an, grinste mich an und setzte sich in den Wagen. "Läuft da was zwischen euch?", fragte Chunin Nr1 skeptisch. Ich konnte mir nicht gut Namen merken, also hatte ich sie einfach 1,2 und 3 getauft. "Ich sag nur eins: Doppelgänger.", flüsterte ich mit einem Grinsen. Die drei Ninja fingen alle an zu kichern, sie verstanden natürlich. Der Trupp zog los und ich hielt mich wie abgemacht ein kleines Stück abseits des Trupps. Nicht einmal zum Rasten traf ich mich mit den anderen. Hin und wieder griffen uns ein paar Ninjas an, die hofften, sich ein paar teure Waffen holen zu können. Sie alle starben in den Bäumen noch bevor sie auf die Straße zum Wagen kamen. Nach mehreren Stunden waren wir nicht mehr weit von Konoha entfernt. Ich spürte mal wieder Chakra von Angreifern, dieses Mal von 4 Personen. Starkes Chakra. Sehr starkes Chakra. Hektisch sendete ich meinen vertrauten Geist, einen Falken, zu den anderen. Das war das Zeichen, dass sehr starke Gegner im Anmarsch waren. Dann machte ich mich bereit, die Gegner abzufangen und machte mich unsichtbar. Nach mehreren Sekunden sah ich sie. Ein rothaariges Mädchen, ein sehr großer Junge mit orangenen Haaren, ein normal großer Junge mit bläulichen Haaren und einem Schwert auf dem Rücken und ein Junge mit schwarzen Haaren und einem Katana. Ich schätzte sie kurz ein. Der schwarzhaarige hatte ein sehr starkes Chakra, das Mädchen war vermutlich die Iryonin des Teams, die anderen waren schwer einzuschätzen. Testweise warf ich ein paar Shuriken genau vor die Gruppe, woraufhin sie stehenblieben. Der schwarzhaarige murmelte den anderen etwas zu, dann verteilten sie sich auf mehrere Bäume. Sie sahen sich um und zögerten. Ich warf gerade einen Shuriken auf das Mädchen, als ich plötzlich einen Schrei vom Transporter hörte. Einen Moment später fuhr mein Shuriken durch das Mädchen und sie löste sich auf. Doppelgänger! Schnell machte ich mich auf den Weg zu den anderen, und das Bild, dass sich mir bot, war erschreckend. Die drei Chunin lagen am Boden und Kekio lag überall blutend auf dem Transporter. Jetzt wäre eigentlich ein guter Zeitpunkt zum Fliehen, aber ich wollte es mir nicht mit meinem Standartauftraggeber verscherzen, also musste ich die Mission wenigstens versuchen, zu Ende zu bringen.

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    Immer noch unsichtbar zückte ich mein Katana und griff an. Doch der schwarzhaarige hörte es. "Passt auf! Der Feind ist unsichtbar!" Aus Reflexen parierte er sogar all meine Hiebe. Er war gut. Verdammt gut. Ich zog mich zu Kekio zurück, um nach ihm zu sehen. Er hatte schwere Verletzungen, aber wenn ich mich beeilte, konnte ich ihn noch retten. Ich ging wieder in Kampfstellung. Mein einziger Vorteil war mein Illusiogan. Also sollte ich es auch nutzen. Ich rannte auf das Mädchen zu, als mich etwas in mein rechtes Bein traf. Unmöglich! Ich knickte zusammen und fiel hin. Durch die leichte Staubwolke sah nun natürlich jeder, wo ich war. Keuchend zog ich mir den Kunai aus dem Oberschenkel. "Dachtest du wirklich, du kannst gegen uns gewinnen? Gegen uns alle?", fragte der schwarzhaarige Junge arrogant. "Wie...Wie wusstest du es?", fragte ich keuchend. Er lachte. Er lachte! Was zur Hölle? "Kennst du dein eigenes Jutsu wirklich nicht? Dann helf ich dir eben auf die Sprünge. Deine Augen leuchten leicht gelb, auch wenn der Rest an dir unsichtbar ist." WAAAAAAS! Meine Augen sind immer zu sehen! Wieso sagt mir das denn keiner? Dann kann ich es auch gleich lassen. Ich löste meine Illusion auf und war nun für alle 4 komplett sichtbar. Der schwarzhaarige musterte mich interessiert. "Kenn ich dich? Du kommst mir bekannt vor." "Du mir aber nicht." "Ach komm schon, sag die Wahrheit. Schließlich bist du gerade wirklich in einer schlechten Situation." Er kam langsam auf mich zu, gleichzeitig ging ich zurück, bis ich an einen Baum stieß. Ich wollte mich gerade vom Baum wegdrehen und weiter zurückgehen, als er plötzlich direkt vor mir stand und meine Schultern an den Baum drückte. Ich wollte mich los machen, aber sein Griff war zu stark. Viel zu stark. " Wir könnten alles mit dir machen, wirklich alles...", flüsterte er mir ins Ohr. "Wir könnten dich einfach töten, aber das wäre ja langweilig. Wir könnten dich foltern, dir alle Knochen brechen, dir deine Arme und Beine abschneiden..." Mittlerweile fing ich leicht an zu zittern. Verdammt! Das schlechteste, was ich jetzt machen kann, ist eine Schwäche zeigen! "Oder..." Ich könnte schwören, dass er grinst, dieser Wixxer. Er wurde noch leiser, und jetzt konnten seine Teamkollegen es ganz sicher nicht mehr hören. "Wir haben ein bisschen Spaß zusammen. Wir haben drei Jungen in meinem Team... Was hältst du davon? Du kannst entscheiden, was du nimmst" Er lachte wieder leise. "Oder wen du nimmst. Du kannst natür-" KLATSCH "Sag mal spinnst du? Ich schlaf doch nicht mit euch, am allerwenigsten mit dir!", schrie ich ihn an. Er zuckte zusammen, fasste sich aber schnell wieder und grinste arrogant. "Ich hab gerade richtige Lust, dich umzubringen! Ein 1 vs 1, ohne die anderen aus deinem Team!", brüllte ich weiter. Er überlegte kurz. "Wenn ich gewinne, schläfst du mit mir, und wenn du gewinnst, lassen wir dich laufen." Ich nickte. Mir war alles recht, denn im 1 vs 1 hatte ich wenigstens eine kleine Chance auf den Sieg. "Hey, Schatz, du willst doch nicht ernsthaft mit dieser Schlampe schlafen? Was wird denn dann aus unserem Pfad der Liebe?", kreischte das Mädchen. Ich lachte nur. "Keine Angst, er wird nicht mir schlafen, und dann steht deiner Einbahnstraße der Liebe nichts mehr im Weg!" Das Mädchen tickte fast aus. Mein Gegner schmunzelte und ging in Kampfstellung. Ich tat es ihm gleich. "Bereit? LOS!" Ich machte direkt Fingerzeichen. "Windversteck: Jutsu der Luftdruckänderung!" Mein Gegenüber aktivierte sein Sharingan und wich aus. Verdammt! Warum immer diese Leute mit dem Sharingan! Das nervt! Er grinste und machte auch Fingerzeichen. "Erdversteck: Erdtunnelexplosion!" Ich sprang hoch, während unter mir die gesamte Erde in die Luft ging und einen tunnelartigen Krater bildete. Dort drin landete ich und erstellte direkt eine Illusion. Ich bemerkte einen Höhleneingang hinter mir, der aufgesprengt wurde und sprang hinein. In meiner Illusion schloss ich den Eingang mit sehr fester Erde wieder. Ich setzte mich in den Schneidersitz und schmiedete Chakra. Ich hatte fast keins mehr, weil ich ja schon vor diesen Ninjas hier kämpfen musste. Die Frage war, wie lange er sich mit der Illusion abgeben würde. Eigentlich konnte er ja einfach durchlaufen und mich umnieten. Plötzlich spürte ich seinen Atem an meinem Ohr. "Nur Illusionen? Jämmerlich, ich hätte mehr von dir erwartet." Er holte mit seinem Katana aus und ich konnte nur im letzten Moment ausweichen. "Wasserversteck: Hochdruckstrahl!" Ein irre harter Strahl Wasser schoss nach oben und brach die Decke auf. Ich und mein Gegner sprangen heraus und landeten 20 Meter voneinander entfernt. "Bringen wir es zu Ende.", keuchte ich. "Salia...", krächzte plötzlich eine Stimme. Kekio's Stimme. "Ich liebe dich, Salia." Ich finde, man sollte mit der Wahrheit sterben. "Ich dich aber nicht Kekio. Tut mir leid." Jetzt würde ich diesen Kampf zuende bringen. Ich lud das Rasengan in meiner rechten Handfläche und rannte auf meinen Gegner los. Er machte nichts, aber ich war zu erschöpft, um darüber nachzudenken. "Hey, Sasuke! Willst du dich jetzt von dieser Schlampe besiegen lassen?", kreischte das Mädchen. MOMENT, WAS? Ich bremste so schnell ab, wie ich konnte und kam nur ganz knapp vor Sasuke zu stehen. Unsere Gesichter waren nur 10 Zentimeter voneinander entfernt. "Sasuke? Bist du es wirklich?" "Salia...", flüsterte er. Ich nehm das mal als ja. Er fasste sich wieder. "Salia. Wir könnten dich brauchen. Du verfolgst so weit ich weiß dasselbe Ziel wie ich. Aber du wirst jetzt sowieso nein sagen. Tut mir leid. Windversteck: Jutsu der Luftdruckänderung!" Im nächsten Moment kippte ich um, direkt in Sasuke's Arme.

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    Ich wachte auf, ohne die Augen zu öffnen. Das hatte ich mir angewöhnt, für den Fall dass ich unauffällig sein musste. So wie jetzt. Ich versuchte mich daran zu erinnern, was los war. Genau! Ich hatte Sasuke wieder getroffen. Die verdammte Nervensäge. Ich dachte, er wäre immer noch ein Konohanin. Die Frage war, wo war ich? Ich spürte das Chakra von Sasuke und seinem Team ganz in meiner Nähe, soll heißen keine 3 Meter entfernt. Konnte ich es riskieren, die Augen zu öffnen? Eher nicht. Ich würde mich einfach schlafend stellen, bis ich wieder mein volles Chakra hatte. "Karin, check sie mal durch. Sie sollte schon lange wieder aufgewacht sein.", befahl Sasuke. Kurz danach spürte ich, wie Karin sich neben mich hinkniete. "Hmm. Sie hat genügend Chakra, um wieder aufzuwachen. Ich weiß nicht, wieso sie noch ohnmächtig ist." "Ach, verdammt. Wir warten noch, bis sich ihr Chakra wieder voll aufgeladen hat. Wenn sie dann immer noch nicht aufwacht... dann..." "Dann?", fragte Karin. "Ach, keine Ahnung. Ich dachte, das Jutsu würde sie nur eine Weile ohnmächtig werden lassen." "Du meintest, wir sollten hier schnell wieder weg, weil wir so nah an Konoha sind. Und jetzt sitzen wir in Konoha, nur weil du unbedingt dieses Mädchen in deinem Team haben willst. Ist sie den Aufwand wirklich wert?", fragte jemand. "Ich finde, wir sollten sie einfach zurücklassen. Wir kommen auch gut ohne sie klar.", meldete sich Karin zu Wort. "Haltet die Klappe! Alle beide! Salia hätte euch drei ohne Probleme besiegt, wenn ich ihre leuchtenden Augen nicht entdeckt hätte.", zischte Sasuke. "Hätte sie ganz sicher nicht! Ich hatte ihre Augen auch schon entdeckt, ich war nur nicht so schnell und perfekt wie du Sasuke!", kreischte Karin. "HALT DIE KLAPPE!", kam es von Sasuke und dem anderen. "Lasst mich mit Salia allein." "Wieso denn?", fragte Karin. "Ich will die Chance nutzen, wenn sie gerade ohnmächtig ist." Er flüsterte noch etwas in die Runde, was ich aber nicht hörte. Kurz darauf hörte ich eine Tür zufallen. "Es wäre besser, du würdest nicht so tun, als wärst du ohnmächtig. Für deine Gesundheit." Genervt schlug ich die Augen auf. Ich war in einem Haus. Ich versuchte aufzustehen, bemerkte aber, dass meine Hände hinter meinem Rücken gefesselt waren. Ich zerrte ein wenig daran herum. "Bringt nichts. Chakrafesseln.", lachte Sasuke. "Was willst du von mir?", fragte ich. "Ich will dich." Ich zuckte zusammen. Er lachte wieder. "Wo denkst du hin? Ich will, dass du in mein Team kommst." "Und wieso sollte ich das tun?" "Nun, dafür gibt es mehrere Gründe. Erstens, wenn du es nicht tust, wird es dir schlecht ergehen. Sehr schlecht. Zweitens, wir verfolgen beide dasselbe Ziel." Ich zog eine Augenbraue hoch. "Tun wir das? Was ist dein Ziel?" "Die Zerstörung von Konoha." "Wieso denn das? Als ich dich das letzte Mal sah, hast du mit mir trainiert und warst ein einigermaßen glücklicher Konohanin." "Geht dich nichts an." "Wenn ich in deinen Team bin, geht es mich sehr wohl etwas an. Mein Ziel kennst du ja." Er überlegte. "Es ist wegen meinem Bruder. Konoha ist schuld, dass sein Leben und meins und das aller Uchiha zerstört wurden. Kommst du jetzt ins Team?" "Eigentlich hab ich nicht die geringste Lust darauf, mich mit dir oder der Zicke abzugeben." Keine Sekunde später kniete er neben mir und presste mir seine Katanaspitze ans Herz. "Willst du mich jetzt töten oder was? Wenn du mich wirklich in deinem Team haben willst, killst du mich jetzt nicht." Ich blieb gelassen, ich war mir sicher, dass er mich nicht töten würde. Als Antwort rammte er mir sein Katana in die Seite. Ich keuchte auf. "Komm. In. Mein. Team.", zischte er. Ich nickte kurz. Er lächelte. Dieser Wixxer lächelte! "Könntest du bitte...dein Katana aus mir lassen", fragte ich keuchend. Immer noch lächelnd zog er sein Katana aus mir heraus und hielt mir die Hand hin. Ich zögerte kurz, nickte dann aber und er hob mich auf die Beine. Er verband meine Wunde. "Ich könnte das auch selber machen", zischte ich. Er schüttelte den Kopf. "Nein, du bist gefesselt." "Dann mach die Fesseln halt auf!" "Ist nicht mein Chakra." Er zog, besser gesagt trug mich zur Tür. Er öffnete sie und wir standen seinem Team gegenüber. "Also,", fing Sasuke an. "Das Mädchen ist Karin, der Junge ist Suigetsu und das ist Jugo. Leute, das ist Salia." Suigetsu zog die Augenbrauen hoch. "Ist sie jetzt im Team?" "Mit einem Katanastich in die Seite mehr oder weniger freiwillig.", seufzte ich. "Kann mir jetzt bitte jemand die blöden Chakrafesseln aufmachen?" Sasuke nickte Karin zu, die ihn verliebt anlächelte und mir die Fesseln öffnete. "Wie heißt euer Team?" "Taka." "Taka? Was ist das denn für ein bescheuerter Name?" "Freunde dich damit an, ansonsten treff ich vielleicht das nächste Mal ein wenig höher." Ich schluckte. Ein wenig höher bedeutet in mein Herz. Sasuke nickte den anderen zu. Sie sprangen aus Konoha raus, nur ich wurde getragen. Ausgerechnet von Sasuke! Ich blickte noch einmal zurück. Ich schwöre, das nächste Mal, dass ich nach Konoha komme, bring ich sie um. Alle.

Kommentare Seite 1 von 1
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Jessy:) ( 55799 )
Abgeschickt vor 934 Tagen
Coole Story du sollst sie weiter Schreiben
fox girl ( 02732 )
Abgeschickt vor 991 Tagen
Da kann ich mich nur anschließen. Bitte dchteib weiter!
Rasumi X09 ( 73197 )
Abgeschickt vor 996 Tagen
Bitte schreib schnell weiter.
Ich möchte wissen wie es weitergeht :)