Springe zu den Kommentaren

Mein Leben in Forks 3

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
1 Kapitel - 3.386 Wörter - Erstellt von: ZoeyChevallier - Aktualisiert am: 2014-09-01 - Entwickelt am: - 3.232 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Das hier ist die Fortsetzung, ich hoffe ich habe mir einige Leser erhalten. (:

    1
    „Victoria, hey.“, „Bella.“, „Ehm… nach dem Gespräch gestern, ich war mir nicht sicher… hasst du mich immer noch?“, ich lächelte sie eh
    „Victoria, hey.“, „Bella.“, „Ehm… nach dem Gespräch gestern, ich war mir nicht sicher… hasst du mich immer noch?“, ich lächelte sie ehrlich an: „nein.“, „Danke. Dann wollte ich dich fragen, ob du mit mir und Angela heute Kleider kaufen willst?“, „Nur du und Angela?“, „Jessica vielleicht auch…“, „Nein, Nein! Dann kannst du das Vergessen, mit dieser…“, „Guten Morgen, Bella. Guten Morgen Person von der ich nichts mehr wissen will.“, hörte ich Jessicas Stimme hinter uns. Wenn man vom Teufel sprach… „Ich muss sagen, das schmerzt.“, sprach ich in demselben theatralischen Tonfall, indem sie immer redete, wenn sie wütend war, oder Aufmerksamkeit brauchte. Oder beides. Sie warf mir einen bitterbösen Blick zu und zischte: „Wag es nicht heute mitzukommen sonst…“, „Oh, darf ich das als Drohung verstehen?“, „Sie dich als tot an, wenn du mitkommst.“, „Ich nehme an du sprichst metaphorisch.“, mittlerweile hatte auch sie bemerkt, dass ich mich über sie lustig machte und stampfte wütend davon. Trotzdem konnte ich ihre Drohung nicht auf mir sitzen lassen. „Um wie viel Uhr holt ihr mich heute ab?“, zwinkerte ich Bella zu, bevor ich im Unterricht verschwand. Sie schaute mir verdutzt hinterher. „Um 4.“, sagte sie verwundert.

    Um punkt 4 klingelte es. Ich warf einen prüfenden letzten Blick in den Spiegel, doch mir gefiel was ich sah, also nahm ich meine Tasche und lief schnell die letzten Stufen hinunter. Unten an der Tür stand Bella. „Wo sind die anderen?“, begrüßte ich sie. „Angela ist mit Jessica vorgefahren, sie weiß nicht das du mitkommst, wir wollten es ihr dort sagen, damit sie nicht zu Hause bleibt.“, „Stimmt, was hätten wir nur ohne sie gemacht.“, grummelte ich sarkastisch als wir auf den Parkplatz gingen. „Ist dein Wagen verkehrssicher? Sollen wir nicht lieber meinen nehmen?“, schlug ich vorsichtig vor, doch Bella schüttelte entschlossen den Kopf. „Er ist in Ordnung, solange man ihn nicht beleidigt. Komm, steig ein.“, vorsichtig setzte ich mich in den alten, eigenartig riechenden Wagen. Der Motor sprang erst beim dritten Versuch an, naja, aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei, redete ich mir ein. „Bella, wir können immer noch meinen Wagen nehmen. Wir müssen auf dem Weg nach Port Angeles nicht sterben, das weißt du oder?“, „Hör einfach auf ihn zu beleidigen, dann bringt er uns sicher ans Ziel.“, demonstrativ schaltete sie das Radio ein, offenbar hing sie sehr an dem Auto. Ich beschloss nichts weiter dazu zu sagen, doch für eine Entschuldigung war sie bei mir an der falschen Adresse. Einfach abartig, wie Leute sich dramatisch aussprachen und am Ende umarmten als wär nie was gewesen. Die Tatsache, dass ich mich einfach nicht entschuldigen konnte, weil es mir nicht behagte Schuld zuzugeben, beschloss ich zu ignorieren.

    „Sie ist ja doch da! Wieso habt ihr mich mitgeschleppt!“, „Sie war mal deine beste Freundin. Nicht mal ich, als eure gemeinsame beste Freundin weiß, was passiert ist, verdammt! Entweder ihr redet miteinander, oder ihr findet euch damit ab, dass beide von euch hier sind.“, Angela brauste ja richtig auf. „Schon gut, ich hab schließlich nichts gesagt oder? Jeder hat das Recht hier zu sein. Privilegierte, wie unprivilegierte.“, grinste ich provozierend. Jessica bemühte sich keinen Tobsuchtsanfall zu bekommen und nachdem sie wieder etwas runter geschaltet hatte konnten wir losgehen.
    „Wow, das Kleid sieht super aus.“, staunten Bella und Angela als ich aus der Kabine trat. Sogar Jessica waren bei meinem Anblick die Gemeinheiten ausgegangen, weswegen sie betont desinteressiert auf ihre Fingernägel starrte. Ich sah das mal als ein stummes Zeichen der Zustimmung. Ich sah auch wirklich gut aus. Das Kleid war dunkelblau und brachte das Blau in meinen Augen noch mehr zum Leuchten. Es war trägerlos und bis zum Boden locker fallend, was wiederrum meine Figur betonte. „Ich weiß nicht ob ich es wirklich kaufen soll… es ist eigentlich recht teuer.“, „Hast du denn das Geld?“, wollte Angelina wissen. „Ja schon aber…“, weiter kam ich nicht, denn offensichtlich hatte Jessica die Zeit zum Nachdenken genutzt und war nun doch zu einer Beleidigung gekommen. Ich musste schon sagen, wir waren eine halbe Stunde hier und nach einer halben Stunde einen Einfall zu haben, bedeutete dass ihr Gehirn auf Hochtouren laufen musste. Vergleichbar mit dem Denkprozess einer Ratte. „War dir doch sonst auch immer egal, Mami schiebt dir ja alles in den Arsch.“, „Höre ich da etwas Neid in deiner Stimme liebste Jessica?“, stichelte ich. Es war schon immer ein offenes Geheimnis gewesen, dass Jessica geldgeil war, deswegen wunderte es mich wenig, dass sie das Vermögen meiner Mutter und ihren Neid darauf nun mit blöden Kommentaren überspielte. Sie lächelte süß: „Nein, ganz und gar nicht. Meine Mutter ist zwar nicht so reich wie deine, dafür ist sie aber auch die meiste Zeit bei uns zu Hause und nicht in irgendeiner Entzugsklinik.“, Autsch, das hatte gesessen. Ich lachte bitter: „Ach, das nennst du zu Hause. Von welchem Typen redest du denn, wenn du sagst sie ist zu Hause? Ladies, ich gehe bezahlen und brauche etwas frische Luft.“, fügte ich an Bella und Angela gewandt hinzu. „Naja, was die Sache mit den Typen angeht bist du ja nicht viel anders. Vaterkomplex, Tori?“, sie hatte sich vor mir aufgebaut. „Wie oft noch, du bist falsch informiert. Da war nichts zwischen mir und ihm. Auch wenn ich ihn wenigstens haben könnte. Obwohl im Moment hat er wohl eher ein Auge auf mein Cousinchen geworfen.“, stichelte ich, bezahlte und ließ die sprachlose Jessica, die verwirrte Angela und die peinlich berührte Bella stehen. Zugegeben, es tat mir schon etwas leid, Bella in den Streit mit reingezogen zu haben, aber was tut man nicht alles, um eine Beleidigung nicht einfach so dastehen zu lassen. Die Frage war nur, wo ich jetzt hinwollte. Schließlich war ich mit Bella hingefahren, doch hatte jetzt wenig Lust sie anzuflehen mich mit zurück zunehmen. Ich könnte ein Geburtstagsgeschenk für Dad kaufen, er hatte morgen Geburtstag. Es war eine Tradition von mir Geschenke an seine zuletzt angegebene Adresse zu schicken, auf die allerdings nie irgendeine Reaktion folgte. Vielleicht wohnte er gar nicht mehr dort, vielleicht war er auch tot, wer wusste das schon so genau.
    Es war bereits dunkel, als ich den Buchladen verließ. Ich ging den üblichen Weg zu unserem Restaurant. Vielleicht hatten sich alle schon wieder etwas beruhigt und ich musste ihnen nicht mal mit einer Entschuldigung in den Arsch gekrochen kommen um wieder nach Hause zu dürfen. Die Straße leerte sich bereits, es war schließlich schon recht spät und in Port Angeles war schon um 7 fast alles wie ausgestorben. Ein Typ rempelte mich an, er hatte wohl vorgehabt meine Handtasche zu klauen, wofür er einen bösen Blick kassierte. Ich könnte mich allerdings auch dafür Ohrfeigen mit einer Prada Tasche in diese Gegend gegangen zu sein, dümmer ging es wohl kaum, denn hier waren diese Taschen normalerweise schneller weg, als man überhaupt Prada sagen konnte. Ich bog in die mir so gut bekannte kleine Seitenstraße ab. Es waren nicht mehr viele Meter bis zum Restaurant und ich war diesen Weg schon viel zu oft gegangen um nervös zu werden. „Ein Mädchen wie du weiß sich zu verteidigen.“, hatte Mom mir immer gesagt als ich noch kleiner war und es stimmte: jeder hatte mit der Zeit so viel Respekt vor mir bekommen, dass es niemand mehr wagte mich anzupöbeln oder sonst etwas. Und wer es wagte, dem würde ich noch zeigen, dass sie mit mir nichts zu lachen hatten! Ich war so in Gedanken versunken, dass ich die Schritte erst hörte, als sie direkt hinter mir waren. Ich drehte mich kurz und unauffällig um. Das war doch der Typ von eben. Mit einem Mal wirbelte ich herum, sodass er sich leicht erschreckte. „Falls du meine Tasche haben willst muss ich dich leider enttäuschen. Die brauch ich noch.“, „Das hindert nichts daran, dass ich sie mir nehmen könnte.“, sein Blick wanderte begierig an mir hinunter. Jetzt verstand ich, bah, dieses Schwein! „Oh nein, auch das kannst du vergessen.“, lachte ich, doch er hatte mich schon am Arm gepackt. „Gehen wir erst mal zu meinen Kollegen.“, bestimmte er. Gut, dann konnte ich ihn da in die Schranken weisen, vielleicht würde das auch seine Freunde einschüchtern. Auf einer Art Parkplatz blieben wir stehen. Tatsächlich waren dort Männer, aber doch mehr als ich erwartet hatte. Scheiße! Ich hoffte sie waren leicht einzuschüchtern, auch wenn sie nicht danach aussahen. Also wartete ich, bis ich die Aufmerksamkeit sicher hatte, drehte mich dann zu dem Schwein um, dass es wagte mich anzufassen und begann damit ihm etwas Respekt beizubringen. Urplötzlich und so schnell, das er nicht reagieren konnte riss ich seinen Arm herum, drehte ihn und schubste ihn so heftig, dass er auf sein Gesicht fiel. Anschließen trat ich noch einmal kräftig in sein Kreuz, sodass er auch liegen blieb und drehte mich zu den anderen, die mich abschätzend musterten. „Also Freunde, will noch wer?“, siegessicher hob ich die Augenbraue hoch, doch ich hatte meine Rechnung ohne diesen Kerl am Boden gemacht, der doch noch Reden konnte. „Schnappt. Euch. Die. Schlampe!“, ächzte er, offensichtlich unter großen Schmerzen, wenigstens hatte der Teil funktioniert. Was weniger Funktioniert hatte war der weitaus wichtigere Teil gewesen: die Kerle einzuschüchtern. Sie gingen betont langsam auf mich zu und grinsten dreckig. „Haltet euch bloß fern von mir! Oder wollt ihr auch mit einem angeknacksten Kreuz auf eurer Fr***e liegen?“, meine Stimme klang nicht so stark wie sie es hätte tun sollen, was auch die anderen bemerkten. „Süße, die Wahrscheinlichkeit, dass du alleine gegen uns ankommst ist relativ gering meinst du nicht auch?“, „Oh, es reicht mir schon ein paar von euch am Boden liegen zu sehen.“, davon waren sie unbeeindruckt. Als sie kurz vor mir standen beschloss ich anzugreifen. Ich rannte auf einen der Typen zu und trat ihm mit voller Wucht, was nach meiner Jahrelangen Kickboxerfahrung schon etwas hieß, in die Weichteile. Fluchend stolperte er zurück, während ich dem nächsten in den Kehlkopf schlug, wieder einen anderen zu Boden warf und die Kniescheibe zertrat. Dann hatte der Rest sich gesammelt und hielt mich fest. „Nehmt eure dreckigen Hände von mir ihr Schweine. Oder meine Mom wird euch allen den Prozess machen, wisst ihr!“, sie lachten: „ich wette deine Mom ist einfach eine Alkoholikerin mit einem reichen Mann.“, „Wieso denkt jeder das meine Mom ein Alkoholproblem hat?“, ich war ernsthaft verwundert. Einer der Kerle lachte: „Das ist offensichtlich. Verwöhnte Tochter, die sich so gut verteidigen kann, da merkt man dass du schon immer auf dich alleine gestellt warst. Und dann noch dein Vokabular, klassisch für eine Alki-Tochter.“, „Und du hast Psychologie studiert oder was?“, schnauzte ich ihn an. „Sehe ich so aus?“, hauchte er mir ins Ohr. Bah! Was fiel denen ein! „Nein. Du siehst aus wie ein dreckiger Straßenpenner, der fremde Frauen vergewaltigen muss, weil sich seiner niemand erbarmt.“, bedrohlich kam er näher. „Wie war das?“, fragte er leise. „Soll ich es wiederholen?“, streitlustig reckte ich mein Kinn nach vorne. Irgendetwas stimmte nicht mit mir, selbst in der Situation empfand ich keine Angst. Doch mit dem Schlag in mein Gesicht hatte ich wirklich nicht gerechnet. Er hatte die Hand zu einer Faust geballt und volle Kanne in mein Gesicht geschlagen, als wäre es nur irgendein Sandsack. Kurz überlegte ich. Konnte ich wirklich…? Ja, ich konnte. Niedriger als diese Kerle konnte ich schließlich nicht sinken und mit Worten konnte ich diesen Schlag einfach nicht rächen. Das Geräusch in meiner Kehle ließ ihn die Stirn runzeln. „Was macht sie?“, fragte einer seiner Freunde. Doch im nächsten Moment sollten sie die Antworte bekommen. Ein letztes Mal meine Entscheidung abwägend fasste ich einen Entschluss. Und im nächsten Moment hatte der Junge meine Spucke direkt im Auge kleben. Seine Kollegen, wie einer von ihnen sie genannt hatte begannen zu lachen. „Die Kleine hat dir ernsthaft ins Gesicht gerotzt.“, feixte einer. „Ich fass es nicht.“, schrie ein anderer vor Lachen. Gerader als er zu einem neuen Schlag ausholen wollte fluteten Scheinwerfer den Parkplatz. Gott sei Dank, die Bullen! war mein erster Gedanke. Doch als ich einen silbernen Volvo sah, war mir klar, dass das nicht die Bullen sein konnten. Vielleicht Verstärkung? Aber nein, Leute wie die würden niemals Volvos fahren. Nicht nur ich starre gespannt auf die Fahrertür die aufgerissen wurde, als das Auto uns fast umgefahren hätte. Super, noch ein Psychopath oder was? Doch vor mir stand kein Psychopath, es war Edward. Seine sonst so schönen Augen waren pechschwarz und funkelten gefährlich. Er machte sich ungefähr einen Meter größer als er war und ich musste zugeben, er sah echt gruselig aus. Das fanden offenbar auch die Typen, denn ein „Lasst. Sie. In. Ruhe!“ reichte um alle die einigermaßen laufen konnten zum Weglaufen zu bewegen. Erst jetzt, als Edward allein vor mir stand, begann mein Gehirn richtig zu arbeiten. Was hatte ich getan? War ich nicht bei Sinnen? Wie konnte ich diese Typen so provozieren? Und wie war Edward hier hingekommen? „Bist du okay?“, brach er die Stille und legte vorsichtig die Hand auf meine geschwollene Wange. Seine Haut war wie schon bei der letzten Berührung, doch ich zuckte nicht zurück. Es ging mich nichts an, warum sie kalt war oder ob es überhaupt einen Grund gab. An eine Krankheit glaubte ich jedenfalls nicht. Doch eins wusste ich, er konnte alles möglich sein oder haben, denn er war einfach anders. Im besonderen Sinne. Auf eine wirklich anziehende Art und Weise. Verwundert sah er erst auf seine Hand, dann auf mich. Ich wusste was er dachte, es stand ihm schon fast allzu deutlich auf die Stirn geschrieben. „Es macht mir nichts.“, sagte ich deswegen, was ihn noch mehr verwirrte. „Du.. es macht dir nichts?“, „Nein, jeder hat seine Gründe, und was deiner ist, geht mich nichts an.“, sagte ich sicher, was ihm zum Lachen brachte: „Du stehst unter Schock oder?“, „Nein. Mit mir ist alles okay, ich hätte das hier auch alleine geschafft.“, nörgelte ich, was ihn wieder grinsen ließ: „Das habe ich gesehen. Aber ich wollte doch lieber eingreifen.“, sein Gesicht spannte sich wieder an. „Ich weiß nicht, was ich mit ihnen gemacht hätte, wenn sie dich angefasst hätten.“, „Dafür habe ich schon gesorgt.“, erklärte ich trocken. „Komm, steig ein.“, „Eigentlich wollte ich zurück zu Bella. Sie anflehen, dass sie mich mit zurück nehmen, du weißt schon.“, „Nein, ehrlich gesagt nicht.“, sagte er und hielt mir die Beifahrer Tür auf. Ein richtiger Gentleman also. „Ich habe mich mal wieder mit Jessica gestritten, versehentlich Bella damit reingezogen, die mich hier her gefahren hat und muss jetzt auf Knien darum betteln wieder mit genommen zu werden.“, „Aus Jessica und dir werde ich wohl nie schlau.“, lachte er. „Aus ihr brauchst du sowieso schon gar nicht schlau zu werden.“, grummelte ich, was ihn amüsierte. „Wo soll ich dich hinfahren?“, „Wenn du schon so fragst, am liebsten nach Hause.“, er nickte und startete sein Auto. Bis auf das leise dudelnde Radio und die Motorengeräusche auf dem Highway war nichts zu hören. Edward sagte kein Wort mehr und mir behagte es nicht ein Gespräch anzufangen, da ich im Small Talk wirklich eine Niete war. Also starrte ich stur geradeaus, bis ich bemerkte, dass er mich von der Seite betrachtete. Erst sagte ich nichts, doch als ich nach einigen Minuten seine Blicke immer noch auf mir spürte, reichte es mir mit der Aufmerksamkeit. „Was ist?“, sagte ich wohl etwas schroff, denn er zuckte leicht zurück. „Es ist… nichts.“, sagte er offensichtlich selbst verwirrt über sein Verhalten. „Ich meine nur, du solltest besser auf die Straße gucken, ich würde es sehr begrüßen in ganzen Stücken zu Hause anzukommen.“, fügte ich etwas sanfter hinzu, was ihm wieder zu seinem schiefen Lächeln verhalf. „Keine Sorge, ich passe auf dich auf.“, ich sah ihn kurz und überrascht an, was er natürlich sofort bemerkte. Jetzt war es an ihm zu fragen was los war. „Es ist nichts. Nur ich glaube das hat noch nie jemand zu mir gesagt.“, lachte ich um meine Unsicherheit zu überspielen. „Irgendwer sollte doch schon mal auf dich aufgepasst haben, oder?“, fragte er. Natürlich sollte mal wer auf mich aufgepasst haben. Aber wie stellte er sich das vor, bei einer Mutter, die wahrscheinlich kaputter war als man selbst? Ich beschloss die Sache einfach auf sich beruhen zu lassen. Edward Cullen mit seiner Vorzeige-Familie hatte sich nicht für mich zu interessieren. Was er sehen würde, würde ihn sowieso nur abstoßen. Die Scheinwerfer beleuchteten unsere Auffahrt. Langsam rollte er über den Kiesweg, bis er vor unserem Haus zum Stehen kam. „Schön habt ihr es hier.“, „Danke.“, was hätte ich auch sonst dazu sagen sollen? Das Haus hier war doch das einzig schöne an unserer Familie. ich stampfte die paar Stufen bis zur Tür hoch und klingelte. „Das kann jetzt vielleicht etwas dauern, von mir aus kannst du schon fahren.“, er schüttelte den Kopf und stellte sich neben mich. „Ich möchte gerne deine Mutter kennen lernen.“, ich hatte ganz vergessen. Gentleman und so. Ich lachte einmal bitter auf, denn meine Mutter kennen lernen, war wohl das letzte was er wirklich wollen könnte. Niemand öffnete die Tür. Ich räusperte mich und klingelte noch mal. Die ganze Situation war mir sehr unangenehm. Was machte das denn für einen Eindruck? „Hast du keinen Schlüssel dabei?“, „Würde ich sonst klingeln?“, fragte ich zurück und klingelte Sturm. Resigniert ließ ich mich auf den Boden fallen. „Mom ist wohl noch bei Freunden. Aber sie kommt bestimmt gleich wieder. Du hast doch bestimmt besseres vor, als hier zu warten.“, das konnte witzig werden. Wenn Mom nach halb elf nicht zu Hause war, konnte man damit rechnen, sie die ganze Nacht nicht zu sehen, was in meinem Fall wohl bedeutete, dass ich die Nacht wie eine obdachlose vor meiner eigenen Haustür verbringen würde. Vielleicht hätten die Lehrer ja für diese Ausrede Verständnis, wenn ich in der Schule einschlief, dachte ich bitter. „Keine Sorge, ich warte hier.“, geduldig setzte er sich neben mich. „Ist das öfter so?“, ich antwortete ihm nicht, was aber auch irgendwie Antwort genug war. Er senkte den Kopf leicht und starrte auf den Boden. Ja, das kannte er wohl nicht von seinen Super Eltern. Die waren bestimmt immer zu Hause und kochten für die Familie, aßen gemeinsam und veranstalteten Spiele-Abende oder sowas. Und unternahmen Camping-Ausflüge. Ich hatte mir schon den Arsch abgefroren, als er auf sein Handy sah. „Es ist jetzt halb zwölf. Glaubst du sie kommt noch?“, „Nein.“, sagte ich trocken und in der Hoffnung ihn damit zu vertreiben. Ich wollte nicht, dass er mich so sah. Nicht mal Jessica hatte so etwas miterlebt, es war mir auch zu peinlich über sowas zu reden. Er schien kurz mit sich zu ringen bevor er vorschlug: „vielleicht hört es sich etwas komisch an, aber meinetwegen kannst du bei meiner Familie und mir übernachten. Du erfrierst hier draußen.“, „ich komm klar.“, „Nein, das tust du nicht. Das sehe ich doch. Also bitte, lass mich dir helfen.“, wie es aussah hatte ich zwei Möglichkeiten: Möglichkeit a) mir hier draußen den Tod zu holen oder b) bei den Cullens zu übernachten. „Was sagen deine Eltern dazu, wenn du unangekündigten Schlafbesuch mitbringst?“, feixte ich, er runzelte leicht die Stirn: „Lass mich das regeln.“.

article
1409251136
Mein Leben in Forks 3
Mein Leben in Forks 3
Das hier ist die Fortsetzung, ich hoffe ich habe mir einige Leser erhalten. (:
http://www.testedich.de/quiz34/quiz/1409251136/Mein-Leben-in-Forks-3
http://www.testedich.de/quiz34/picture/pic_1409251136_1.jpg
2014-08-28
402E
Twilight, Bis(s)

Kommentare (18)

autorenew

pokemon ( von: Pokemo)
vor 413 Tagen
Schreib bitte weiter
DenalI - Clan (67076)
vor 573 Tagen
Meine haße sie auch wenn die Saga um sie geht
DenalI - Clan (67076)
vor 573 Tagen
Deine Geschichte ist richtig schön nun ja
wenn man so etwas gerne mag mach weiter so
Außerdem habe ich Bella würde sie auch nicht mögen :P

GLG Kate
Nathalie (20008)
vor 774 Tagen
Soo cool bitte schreib weiter !
Rose123 (83514)
vor 836 Tagen
Schreib bitte bitte bitte bitte bitte bitte weiter
Die Geschichte ist sehr cool
Babygirl (26562)
vor 842 Tagen
OMG schreib bittteee weiter die story ist echt guuuuut
lili (38169)
vor 850 Tagen
Bitte schreib weiter bitte. Bitte du schreibst so verdammt gut du könntest ein buch schreiben und ich würde es mir warscheinlich 10000 mal durch lesen
mrs mellark (01116)
vor 885 Tagen
Bitttteeee schreib weiter

Die Geschichte ist so coollll
ich bin ein fan holt mich hier raus! (89083)
vor 893 Tagen
Schreib bitte bitte bitte weiter ich mag Jacob viel mehr aber die Geschichte ist richtig gut!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! !!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Aria (38996)
vor 910 Tagen
Schön . Ich finds richtig GEIL
twilight team edward (37735)
vor 1041 Tagen
Ich Liebe die Geschichte so
DarkAngel2 (02948)
vor 1057 Tagen
Hey bitte schreibe weitere Teile ich finde die bisherigen toll!! (Obwohl ich Edward hasse) 😉
!!! (40739)
vor 1058 Tagen
Die Geschichte gefällt mir echt gut. Du hast auch einen guten Schreibstil. Wann kommt denn endlich der nächste Teil?
Zoeychevallier (36045)
vor 1090 Tagen
Dankeschön! Das nächste Kapitel ist schon fertig, wird aber leider erst in zwei Wochen kommen, weil ich bis dann im Urlaub bin :)
Lila (62856)
vor 1094 Tagen
Du hast einen echt guten Schreibstil, bleib dran!
Wär cool mal ein Buch von dir zu lesen:)
Cyara (81957)
vor 1109 Tagen
Ist echt gut geschrieben und deine Wortwahl gefällt mir :)
Also schreib bitte weiter, ja?
Tjahaha (24867)
vor 1118 Tagen
Ja, schreib bitte weiter! :)
clary (20490)
vor 1128 Tagen
Das is voll cool. Bitte schreib weiter :D