Narutos Welt mal anders: Das Leben in Konoha (Teil 4) Die Chunin-Auswahlprüfung - Der Todeswald

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7 Kapitel - 5.480 Wörter - Erstellt von: C - Aktualisiert am: 2014-09-01 - Entwickelt am: - 1.231 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Hallo Leute, nun kommen wir zum vierten Teil unserer Reihe.

Was bisher geschah: Die Drei Schwertninjas trafen auf die Sukina-Töchter Nurina, Sulina und Ira, um mit ihnen an die Chunin-Auswahlprüfung teilzunehmen. Sie setzten ihr Können ein, um bei der schriftlichen Prüfung erfolgreich zu betrügen.

Jetzt führt der Weg der sechs Paladine zu dem Wald des Todes, wo sie die nächste Prüfung ablegen müssen.

Viel Spaß

1
Der viereckige Felsen


Die Prüflinge folgten Anko aus dem Dorf und blieben vor einem Wald stehen. Ein Maschendrahtzaun war um den Wald aufgestellt worden, so als wäre es ein einziges großes Gehege. Die Tore waren mit Ketten verschlossen.
Anko baute sich vor den Prüflingen auf. „So, jetzt passt mal auf, ihr Maden“, verkündete Anko mit einem fiesen Grinsen. „Hier wird eure zweite Prüfung beginnen…“

Naruto spürte, dass er nicht alleine war. Als er nach hinten schielte, sah er etwas sehr Ungewöhnliches. Ein Stein mit vier Ecken, der auch noch zwei Gucklöcher hatte. Was war das denn für eine dämliche Verkleidung?
Naruto machte einen Schritt, der Stein folgte ihm. Er ging weiter, wurde immer noch verfolgt. Wie nervig war das denn? Auf einmal rannte Naruto los, aber der ominöse Stein folgte ihn wie ein Igel mit Raketenschuhen. Naruto rannte hin und her wie ein Bekloppter.

„Sag mal, was macht der Spinner da?“, fragte Nurina, die neben Sokuron stand. Alle sechs Paladine verfolgten das ungewöhnliche Spektakel als wären sie schaurige Bilder, dessen Augen sich angeblich bewegten. Sokuron zuckte mit den Schultern.
„Er rennt vor einer Schildkröte aus Pappe weg“, erwiderte Sokuron belustigt. Tropfen bildeten sich auf den Köpfen der Paladine. „Meinst du nicht, wir sollten ihm helfen?“
„Klar, wer will?“
Alle hoben die Hand.
„Okay, einmal Stein-Schere-Papier.“
In der ersten Runde flogen Sokuron und Sia raus, dann folgten Sinea und Ira. Als Sulina eine Schere gegen das Papier hielt, grinste sie Nurina an. Ihre große Schwester seufzte. Mit einem breiten Lächeln entfernte sich Sulina von ihrer Gruppe, bahnte sich ihren Weg durch die Genins, die ihr nachschauten, und stellte sich schließlich auf die unsichtbare Rennbahn der auffälligen Verfolgungsjagd.
Als Naruto erneut an ihr vorbeirannte, streckte sie ihren Fuß aus. In der nächsten Sekunde sauste ihr Fuß auf den rasenden Stein und hielt ihn fest. Keinen Millimeter konnte sich die Schildkröte bewegen, egal wie viel Kraft sie aufwandten. „Verdammt“, fluchte der Stein, „was ist jetzt passiert? Wir kommen nicht weiter.“
„Etwas hat sich darauf gesetzt, oder sowas.“
„Der ist aber ziemlich schwer. Muss ganz schön was wiegen.“
Auf Sulinas Stirn bildeten sich schon Wutkreuze. Wollt ihr damit sagen, dass ich fett bin? Vielleicht sollte ich mich wirklich auf euch setzen, ihr Rotzlöffel!
Völlig außer Puste kehrte Naruto zurück und zeigte mit dem Finger auf den Stein.
„Was ist das denn für eine blöde Verkleidung?“, warf Naruto ihnen entgegen. „Es gibt keinen viereckigen Stein. Das habe ich sofort durchschaut.“
Sofort? Ja klar, so siehst du auch aus, mein Lieber, dachte Sulina. Noch immer lag ihr Fuß auf den Karton, als die kindliche Stimme wieder ertönte.
„Du hast meine Tarnung durchschaut“, sagte er. „Aber ich habe nichts anderes erwartet von meinem Erzrivalen.“
Plötzlich knallte es! Unter ihrem Fuß explodierte der Karton wie ein Ballon. Feuerwerk und Farbe wurden in die Luft geschleudert. Bevor man sich versah, wurde Sulina von einer vollen Breitseite aus bunten Wolken erwischt. Nach Luft ringend sprang Sulina aus der Wolke heraus.
Drei Kinder lagen auf allen Vieren auf dem Boden und husteten.
„Ich glaube, wir haben zu viel Schießpulver benutzt, Leute“, sagte der Junge mit dem langen Schaal. Bei ihm waren noch ein Mädchen mit orangen Haaren, die sie zu zwei hochgesteckten Zöpfen gebunden hatte, und ein Junge mit kurzen Haaren und einer Brille.
Das ist ja drollig, dachte Sokuron, als er die drei Kinder erkannte. Es waren Konohamaru, Moegi und Udon. Er erinnerte sich. Die drei Kids, besonders Konohamaru, liefen ständig Naruto hinterher, weil er den „Sturz“ des Hokagen unterbrochen hatte. Eine lustige Truppe, wie er fand.
„Schießpulver?“, hustete Sulina. „Was für ein Zeug habt ihr nur genommen?“
Sie schaute rüber zu Sokuron und den Mädchen, die auf einmal anfingen zu kichern.
„Was?“
Sie versuchten, ihr Lachen zu unterdrücken.
„Was ist denn?“
Dann fingen sie an zu lachen. Sulina seufzte. „Lass mich raten: Ich habe was im Gesicht, nicht wahr?“
Sulina zog ihr Schwert aus der Scheide und hielt es vor ihrem Gesicht. Die Klinge benutze sie dabei wie einen Spiegel. Ihr Gesicht und ihr Oberkörper waren voller Farbe, als wäre sie gerade in einen Farbtopf gefallen. Besonders ihre rote Nase wirkte so albern als wäre sie ein Rentier.
„Hey, tanz mal und sing dabei Jingle Bell“, lachte Sokuron. „Du siehst aus wie ein wandelnder Weihnachtsbaum.“
„Haha, wirklich lustig, du Arsch“, brummte Sulina. Mit ihrer Hand wischte sie einmal über das Gesicht. Sie beugte sich herunter zu Konohamaru und stupste ihn mit dem Ellenbogen.
„Hey, hast du noch was von dem Pulver?“, flüsterte sie. Der Junge gab ihr ein Säckchen. Sie lächelte ihn an, erhob sich und warf das Säckchen quer durch die Menge.
Es traf Sokuron direkt auf die Nase!
Er fiel mit dem Kopf im Nacken zu Boden.
„Ja, voll in die Fresse!“, lachte Sulina. Sokuron lag mit Kringeln in den Augen auf dem Boden und war vollgeschmiert mit Farbe. Die Mädchen schauten zu ihm herunter. Sinea stieß Sia an.
„Komm, weck ihn auf.“
„Warum ich?“
„Weil du seine Freundin bist?“, erwiderte Sinea genervt. „Geh runter und küss ihn.“
Alle schauten Sia an als wäre sie die Hauptattraktion in einem Zoo. Sia jedoch starrte Sinea böse an.
„Wer bin ich? Der Prinz, der die Zwerge verprügelt und Dornröschen wachküsst?“
„Das war Schneewittchen, du Lappen!“
„Ist doch furzegal! Da wird die Olle, die so blöd ist, sich von einer Nadel ins Koma zu versetzen lassen, auch wachgeküsst, du Palme!“
„Ja, eben deshalb. Du muss ihn jetzt wachküssen.“
„Sehe ich vielleicht aus wie ein Prinz?“
„Naja“, meinte Sinea, „du führst dich schon manchmal auf wie ein Junge.“
„Sagte die Lesbe, schon klar.“
„Du mich auch, du Zirkuszelt!“
„Jetzt reicht es aber“, funkte Nurina dazwischen. „Nimmt euch ein Zimmer, streitet euch und dann knutscht euch zur Versöhnung, wenn ihr meint. Aber hätte einer von euch die Güte, den Penner aufzuwecken?“
Sia brummte und verschränkte die Arme.
„Das haben wir gleich.“
Sia verpasste Sokuron einen Tritt an die Seite, wovon er schnell wieder wach wurde. Er stöhnte, holte ein Tuch heraus und wischte sich damit das Gesicht ab.
„Du bist auch ein Vogel“, kommentierte Sinea. „Erst knutscht ihr euch und nun trittst du ihn.“
„Ja, damit zeige ich meine Zugneigung.“
„Aha, dann will ich nicht erleben, wie ihr eure Hochzeitsnacht austragt.“
„Die überleben wir nicht“, lachte Sokuron. Er stand auf und legte seinen Arm um den Nacken von Sia. „Naja, vielleicht überlebe nur ich das nicht.“
„Ach sei still, du Blödmann“, lachte Sia. Seine Kameradinnen schüttelten die Köpfe und lachten herzhaft. Was für ein Haufen von Spinner, dachten sich die Leute bestimmt.

„Hey, danke für die Farbbombe“, flüsterte Sulina, als sie sich wieder zu Konohamaru heruntergebeugt hat. „Jetzt muss ich nur noch die Farbe los werden. Ich sehe aus wie ein entlaufendes Gemälde.“
„Also, eigentlich siehst du echt toll aus“, flüsterte Konohamaru. Sulina lächelte, als hätte sie gerade einem kleinen Kind zugeschaut, wie dieser zu Boden fiel.
„Du findest mich also schön, ja?“
„Ja“, flüsterte Konohamaru schüchtern. „Ich würde sofort mit dir ausgehen!“
„Ach, wie süß von dir“, kicherte Sulina und streichelte ihm über die Wange. „Aber du bist noch zu jung für mich.“
„Aber wenn wir beiden erwachsen sind?“
Sulina lächelte und erhob sich.
„Tja, wer weiß? Vielleicht?“ Sie zwinkerte ihm zu und drehte sich um. Konohamaru wurde knallrot und schaute ihr nach. Moegi baute sich vor ihm auf, stemmte die Arme gegen die Hüften und bestrafte ihn mit einem bösen Blick. „Konohamaru? Findest du sie etwa toll?“
Verlegen schaute der Junge zu Boden.
„Was macht ihr überhaupt hier?“, motzte Naruto plötzlich dazwischen. „Ich habe wirklich keine Zeit zum Spielen. Ich bin in einer wichtigen Prüfung!“
„Deswegen sind wir nicht hier“, warf Konohamaru schnell ein, der die Ablenkung sofort ausnutzte. „Wir sind hier, um ein Interview für die Schule zu machen.“
„Hey, Kinder, ihr stört“, mischte sich Anko ein. Sie blieb bei den Kindern stehen, schaute aber verwundert die noch bemalte Sulina an. Sie wusste nicht, ob sie lachen oder heulen sollte wegen solchen Albernheiten.
„Und du, du Clown, geh wieder zurück zu deiner Gruppe.“
Clown? Du nennst mich Clown, du wandelnder Zwiebelkopf? Sulina brummte nur wie ein verärgerter Bär, dem man aus dem Winterschlaf gerissen hatte und trottete davon.
„Konohamaru hat mir gerade erzählt, dass sie ein Interview für die Schule machen.“
Zuerst schaute Anko verwundert, dann fing sie an zu lachen und rieb sich mit der Hand am Hinterkopf. „Ach ja, richtig, ich soll ja interviewt werden, das habe ich total vergessen.“
„Hä? Wieso Sie?“

„Und? Habt ihr allemal gelacht, ja?“, maulte Sulina, als sie sich zu den anderen gesellte. Sinea holte ein Taschentuch heraus und warf es Sulina zu. Sie fischte es auf, um damit die Farbe vom Gesicht gründlicher abzuwischen.
Das Tuch duftet nach ihr, dachte Sulina und genoss jeden Wisch. Sie gab es Sinea wieder zurück, berührte dabei ihre Hand. Ein schönes Gefühl.
„Hey, ich glaube, der Junge steht auf dich“, scherzte Sinea, als sie das Taschentuch in die Hosentasche zurücksteckte. Sie deutete auf Konohamaru.
„Ach, meinst du? Offenbar verknallen sich die Jungs hier schnell.“
„Ja, das stimmt“, sagte Sokuron dazwischen. „Ihr Mädels seid aber auch beeindruckend. Selbst der ach so harte Sasuke wird weich, wenn er Sia sieht.“
„Ach, wirklich?“
Die Gruppe drehte sich zu Sasuke und Sakura um. Noch immer hatte Sasuke seinen üblichen ernsten Ausdruck. Als Sia ihn aber zuzwinkerte, wurde er rot. Er schüttelte seinen Kopf, als wollte er damit die Farbe vom Gesicht streifen.
„Oho, du hast wohl viele Verehrer, was?“, scherzte Ira. „Wird Sokuron da nicht eifersüchtig?“
„Klar, weißt du“, lachte Sokuron. „Pass mal auf, dann fordern wir uns noch gegenseitig zum Duell heraus und kämpfen um die Hand von Sia.“
„Oh, mein Held“, imitierte Sia die Hilflose und legte ihren Kopf auf seine Schulter. Zusammen lachten sie, bis sie nicht mehr konnten.

„So, Schluss jetzt, ihr Maden!“, brüllte Anko auf einmal. „Jetzt genau zuhören.“

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