Traumwelt - Teil 3

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1 Kapitel - 665 Wörter - Erstellt von: NewZombiegirl - Aktualisiert am: 2014-09-01 - Entwickelt am: - 1.141 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

So, hier ist der dritte und vorerst letzte Teil. Schreibt mir bitte, wie ihr die Geschichte fandet, gerne auch über E-mail.

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    Ihre Tränen flossen wie ein Wasserfall zu Boden; ihre eiskalten Hände stützten sich auf den feuchten Erdboden des dunklen Waldes ab. Sie weiß nicht mehr wie sie es bis zum Verbotenen Wald geschafft hat oder wie spät es ist, denn alles was jetzt zählte war, dass sie sich unbemerkt hier ausweinen kann. Niemand ist da, der sie auslachen, schubsen oder treten kann. Hier ist sie alleine, abgeschottet von allem Bösen.
    Ein leises Geräusch ließ sie jedoch aufhorchen. Schnell wischte sie sich die Tränen vom Gesicht ab, niemand darf sehen, dass sie, das eiskalte Mädchen ohne Gefühle, heimlich weint.
    "Lumos.", flüsterte sie leise. Ihre Augen musterten ängstlich das Dickicht, wo sie den, vermutete, der das Geräusch verursacht hat. Als sie ergebnislos gesucht hat, fragte sie schüchtern und leise: "Hallo? Ist da jemand?" Wie zu erwarten bekam sie keine Antwort.
    Ihr Herz klopfte schneller und schmerzhafter als zuvor an ihrer Brust. Unruhig machte sie einen Schritt zurück. Ihren Zauberstab, der immer noch leuchtete, hielt sie fest umklammert.
    Plötzlich trat eine große Gestalt aus der Dunkelheit ins Licht. Erst erkannte sie ihn nicht, ihre Tränen ließen ihr die Umgebung verschwommen erscheinen. Aber als sie genauer hinschaute, konnte sie ihn identifizieren.
    "Hagrid?". Ungläubig betrachtete sie ihn. Verunsichert kam er näher zu ihr heran. mit seinen braunen Augen sah er sie lange an, bevor er sagte: "Du petzt doch nicht, oder? Ich wollte ihn bloß füttern. Er ist nicht böse! Die, die das behaupten kennen ihn doch nicht." Nervös wartete er auf eine Antwort, während er sich verängstigt umschaute, falls noch jemand da ist.
    "Ähmm... " Peinliches Schweigen folgte. Schließlich fragte er sie vorsichtig: "Du weißt nicht wovon ich spreche?" Sie nickte kurz. Er seufzte, hörbar erleichtert.
    "Hmmm...", machte sie, während sie von ihm erwartete, dass er sie endlich aufklärt. Wieder Stille. Dann sagte sie:" Ich bin verwirrt. Wäre also nett von dir, wenn du mir sagen könntest, was los ist." "Wenn du dicht hältst.", erwiderte er prompt. Nach dem sie kurz überlegte, nickte sie.
    Eilig nahm er ihre Hand und zog das überraschte Mädchen hinter sich her durch das Gestrüpp. Nach einiger Zeit kamen sie an einem See an, wo in der Mitte eine kleine Insel ist.
    "Mein Lieblingsplatz", klärte er sie auf, als er ihr fragendes Gesicht sah. "Hier kommt keine einzige Menschenseele her, weshalb ich diesen Ort ausgesucht habe, um ihn zu verstecken." "Und warum vertraust du mir? Wir hatten noch nie miteinander zu tun gehabt."
    Verdutzt antwortete er, als wäre das die dümmste Antwort, die er je gehört hatte:" Na, weil du eine Außenseiterin bist. Du würdest es niemanden erzählen, und wenn du es doch tust, dann würde dir keiner glauben."
    Gekränkt, wegen dieser verletzenden wahren Antwort, sah sie sich um, während sie sorgfältig darauf achtete, ihn nicht ansehen zu müssen.
    "Und wo ist dieses Ding jetzt?", fragte sie spitz. "Komm, ich zeig ihn dir", meinte er, nahm wieder ihre Hand, jetzt aber sanfter als zuvor und führte sie zur Riesenspinne, die zusammengerollt sich hinter einem Baum versteckt hat.

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