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Marco ist verflucht? 5

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1 Kapitel - 2.299 Wörter - Erstellt von: Arya-Sayuri - Aktualisiert am: 2014-09-01 - Entwickelt am: - 1.051 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Hmm jaa ^^ Teil fünf
es tut sich was^^ soviel kann ich verraten:-D

1
Ohne große Umschweife, viel Spaß beim lesen ^^


Kapitel 4: Tag 2, Heißluftballon

Es war kurz nach Mitternacht, als ich ein dumpfes Poltern vor meiner Tür vernahm. Ich hatte mich vor lauter Frust eingeschlossen. Warum durfte ich nicht mit den anderen feiern? Nur weil mir einige Streiche gespielt wurden oder war ich tatsächlich verflucht? Langsam ging ich auf die Tür zu. Vorsichtig legte ich mein Ohr auf das kalte Holz und lauschte gespannt. Ein raschelndes Geräusch ließ mich mein Ohr noch fester gegen die Tür pressen. Ich hätte die Tür auch einfach aufreißen können. Doch dazu kam ich nicht mehr. Denn wie in Zeitlupe bekam ich mit, wie das glatte Holz vor mir nachgab und sich langsam seinen Weg in Richtung Flur bahnte. Noch während ich mit der Tür hinaus aus meinem Zimmer fiel, blickte ich in durchdringende und blitzende Augen. Bevor ich mir ein Bild davon machen konnte wem diese Augen gehörten, verschwand die zugehörige Person mit einen leisen aufkreischen. „Hey! Warte mal kurz!“ Kaum hatte ich diese Worte hervorgebracht, landete ich auch schon äußerst unsanft auf dem Boden. „Au!“, für einen kleinen Moment blieb mir die Luft weg. Dann drangen mir diese blitzenden Augen erneut ins Bewusstsein. Nun war meine Neugierde geweckt und ich wollte unbedingt wissen wem sie gehörten. Keinen Crew-Mitglied, soviel war sicher. Etwas ungelenk rappelte ich mich auf und folge dem Etwas. Unterwegs lauschte ich, ob ich in der Nähe tippelnde Schritte oder andere Geräusche hören konnte, doch Fehlanzeige. Nicht einmal einer der Mannschaft kam mir entgegen. Dabei war es doch üblich, dass immer wenn gefeiert wurde, ein paar Männer frühzeitig ihre Schlafstätten aufsuchten. Selbstsicher wagte ich mich weiter in die Richtung der feiernden Meute und achtete dabei nicht auf die mit der Zeit schon lose gewordenen Brettern zu meinen Füßen. Mit einen lauten Krachen und einen für mich ziemlich weiblichen Schrei ging es für mich ein Stockwerk tiefer.
„Verflucht noch mal eins! Was ist denn das schon wieder gewesen?“, kam mir erneut ein Fluch über die Lippen und wie auf Knopfdruck regnete es noch ein paar Holzspäne auf mich herab. Doch zum Glück trug ich noch diesen albernen Hut. So musste ich mir meine Haare nicht ausschütteln. Ein irres Lachen lies mich aufhorchen. Aber ich war einfach zu faul um mich um die Ursache zu kümmern, zudem wollte ich schleunigst hier weg. Denn wenn ich richtig vermutete war dies die Kajüte unseres Kochs. Ein kauziger Typ, aber kochen konnte er wie kein Zweiter. „Was führt dich denn in meine bescheidenen Gefilde?“, fragte mich dieser unbekümmert. „Ich hab gehört, Vater habe dir Feierverbot erteilt?“, setzte er seine Rede einfach fort ohne auf mein perplexes Gesicht zu achten.
„Um auf deine erste Frage zu antworten: Ich bin hinunter gefallen.“, dabei hob ich eines der Bruchstücke auf und besah es mir genauer. „Angesägt wenn du mich fragst. Und deine zweite Frage. Ja das hat er. Und langsam dämmert mir auch wieso. Er wollte lediglich die anderen vor mir schützen!“ meine Stimme nahm einen schmollenden Unterton an. „Hör auf zu schmollen und sieh lieber zu wie du das Loch in meiner Decke repariert bekommst. Ich habe keine Lust jedes Mal, wenn jemand dort entlang läuft einen ungebetenen Besucher wie dich zu haben“, lachte mir der Koch entgegen. Unweigerlich fragte ich mich warum er nicht mit feiern war. Die ganze Sache wurde allmählich wirklich komisch. Dann fiel mir ein, dass ich eigentlich dieses Etwas hinterher wollte. Vielleicht hatte er oder sie etwas damit zu tun, dass mir so viele Missgeschicke passierten. „Was denkst du dir denn gerade?“, wurde ich aus meinen Überlegungen gerissen, doch ich achtete nicht weiter aus das Gesülze und machte mich auf durch die Tür zu treten. Was ich nicht bemerkte war das wissende Grinsen in meinen Rücken und doch lief es mir eiskalt hinunter. Fast schon fluchtartig verließ ich die die unteren Etagen und trat auf das Deck. Ich musste unbedingt frische Luft schnappen. Was ich aber dann sah verschlug mir dem Atem. Eine Person die ich nur zu gut kannte, stand mit wehenden Haaren und Seidenkimono an der Reling. In der Hand einen übergroßen Luftballon. Sie hatte die Augen geschlossen und ein sanftmütiges Lächeln auf den Lippen. Das hatte sie nur wenn sie schlief. Lautlos gesellte ich mich zu ihr an die Reling und schaute auf das weite Meer hinaus. Verstohlen blickte ich Saya immer wieder von der Seite an. Mir schien es fast, als würde sie frieren. Wie in Trance fuhr ich ihr flüchtig durch die langen hellbraunen Haare. Mir kam es so vor als hätte ich flüssiges Gold in der Hand. Es verwunderte mich allerdings, das sie keinerlei Regung zeigte. Scheinbar war sie wirklich tief in Gedanken versunken. Ich witterte meine Chance ihr etwas näher zu sein und umarmte sie einfach von hinten. Vielleicht konnte ein wenig menschliche Wärme nicht schaden. Immerhin konnte sie mit den stärksten unserer Männer locker mithalten. Da war es klar und auch nur verständlich wenn ihr gebührend Respekt gezollt wurde. So standen wir nun minutenlang einsam und in trauter Zweisamkeit auf dem Deck und ließen den Wind um unsere Leiber fegen. Vorsichtig legte ich meinen Kopf auf den ihrigen und schloss ebenfalls meine Augen. Durch die salzige Luft konnte ich den Duft erkennen den Saya immer auflegt. Vanille, passend für sie, fand ich. Mir war es in Moment vollkommen egal wer uns so sehen konnte. Und gegen das Verbot verstieß ich ja auch nicht, denn ich feierte ja nicht mit den anderen sondern meine eigene kleine Gefühlsparty. Mittlerweile hatte ich allerdings das Gefühl mein Herz könnte man bis ans andere Ende der Grandline hören. „Du hast einen echt heiß........“ Ein kurzes Kichern ließ mich aufschrecken und fahrig umher schauen.
„Hier unten du verschrecktes Obst“, kam es belustigt von Saya. Ohne es zu merken hatte ich sie umgestoßen und lag zu allen übel auch noch auf ihr. Sofort schoss mir das Blut in den Kopf und ich konnte wohl Konkurrenz mit einer überreifen Tomate machen. „Ich, äh...... „ stotterte ich. Da! Schon wieder dieses Kichern. Allmählich wurde mir klar woher es kommt. Ich war nun noch roter, wenn dies überhaupt noch möglich war. Trotzdem fühlte ich mich überaus gut in meiner Position und machte keine Anstalten die zu ändern. Es war so oder so niemand da. „Meinst du nicht das du langsam schwer wirst?“, flüsterte mir Saya ins Ohr und augenblicklich bekam ich eine Gänsehaut. „Ist das Fräulein etwa schwach?“ entgegnete ich ihr und hätte mich am liebsten gleich darauf selbst ohrfeigen können. Da bin ich ihr schon mal so nah und dann vermasselte ich es mit einen so unbedachten Satz. Ich bekam echt nichts auf die Reihe. Ich fragte mich langsam wie ich es zum ersten Kommandanten geschafft habe. „Vielleicht weil du den anderen zeigst wie es nicht gemacht wird?“ Überrascht von Saya's Reaktion schaute ich sie fragend an. Ich muss wohl so komisch ausgesehen haben das sie ein Lachanfall bekam. „Mensch! Du hast deine Gedanken laut ausgesprochen. Da konnte ich doch gar nicht anders als dir zu antworten.“
Nun war ich wirklich verblüfft. Wie konnte sie so cool bleiben angesichts der Tatsache, dass ich ihr indirekt ein Geständnis gemacht habe? Immer wieder verschlug mir ihre Art die Sprache, so auch in dieser Situation. Als wäre keine Zeit verstrichen fuhr sie fort: „Dir sind deine Gedankengänge ins Gesicht geschrieben mein lieber Kanarienvogel“ Ich spürte einen Ruck und fand mich plötzlich auf den noch warmen Holzplanken wieder. Nur das das obligatorische Kissen fehlte. „Herrjee, es scheint heute echt nicht dein Tag zu sein.“ Rief mir Saya noch im Weggehen zu und ich musste mir eingestehen. Das war er nun wirklich nicht. Seufzend drehte ich mich auf den Rücken nur um gleich daraufhin einen Schock zu bekommen. Da grinste mir doch tatsächlich schon wieder dieser dreimal verdammte Koch ins Gesicht. Und wäre seine Anwesenheit nicht schon ausreichend, nein, sein Grinsen war eindeutig anzüglicher Natur. „Schäferstündchen beendet? KANARIENVOGEL?“ Mir wurde eine sonnen-gebräunte und knorrige Hand entgegen gehalten. Aus Laune heraus ergriff ich sie und wollte mich daran hochziehen. Mir lag schon ein Danke auf den Lippen, da lachte der Irre abermals. „An deiner Stelle würde ich aufpassen wohin dich deine nächsten Schritte tragen, denn man kann ja nie wissen wo die Fallen auf einen lauern.“ Mit diesen Worten verließ auch er mich und konnte anfangen meine Gedanken zu ordnen. Mit einen Mal fühlte ich mich furchtbar schrecklich. Saya hat ganz anders reagiert, jemand dem offenbart wird, geliebt zu werden. Ich hatte es verbockt. Sie sah in mir wohl doch nur einen guten Freund. Sachte liefen mir die Tränen aus den Augenwinkeln, bahnten sich einen Weg über mein Gesicht und landeten schlussendlich auf meinen Hemd und den Boden. Immer noch fegte der Wind über das Schiff, doch jetzt hatte er nichts mehr tröstliches oder gar freundliches an sich. Es war eher so als wollte er mich auslachen. Mir meine Fehler aufzeigen und verurteilen. Erneut erinnerte ich mich an mein eigentliches Unterfangen und setzte mich in Bewegung. Dieses Etwas noch zu finden war zwar unmöglich aber es würde mich zumindest ablenken. Noch einmal dachte ich über die Worte unseres irren Kochs nach und kam zu den Entschluss das diese einfach daher gesagt waren. Ich wollte in Moment nicht an Hokuspokus glauben. Nicht nach dieser Abfuhr. Die Bretter knarzten unter meinen Füßen, während ich mit aufmachte Zwischen den Kisten und Planen zu suchen. Irgendwo musste sich dieses Etwas doch verstecken und im inneren des Schiffes ging das schlecht, es sei denn jemand spielte den Komplizen. Und damit nicht genug, stolperte ich auch noch über einen Haufen Seile. Und ehe ich mich versah schlang sich eines davon auch schon um mein rechtes Bein. Dann spürte ich einen heftigen Zug daran und das nächste das ich mitbekam war, das meine Welt einen Kopfstand machte. Ich versuchte nicht laut los zuschreien. Doch es war unvermeidbar, dass mir ein Laut über die Lippen kam. Und so schwang ich in Hohen Bogen ein oder zweimal um den Großen Hauptmast. Immer wieder drehte ich mich um mich selber, wobei mir langsam schwindelig wurde, konnte ich doch keinen Fixpunkt ausmachen und ihn anstarren. Zwischendurch versuchte ich mein Bein frei zu bekommen. Musste aber kläglich aufgeben und landete einfach wie ein nasser Sack in der Takelage. Dort sah ich in zwei frech blitzende Augen. „Hi“, brachte ich etwas verwirrt heraus, denn man flog nicht alle Tage wie Käpt'n Jack Sparrow über ein Schiff. Leider war es noch zu dunkel um das Gesicht zu erkennen. Dafür sah ich das dieses Etwas ein Mädchen war. Ungefähr 13 oder 14 Jahre alt. Mehr konnte ich nicht enträtseln, da das Mädchen auch schon wieder verschwunden war. Eigentlich hätte ich mich nun freuen sollen. Hatte ich doch herausgefunden wer sich unbefugt auf dem Schiff herum schlich. Doch erstmal musst eich mich aus meiner misslichen Lage befreien. „Vielleicht sollte ich auch einfach mal eine Nacht im Freien verbringen und wieder einen klaren Kopf bekommen“ nuschelte ich entnervt und wurde sogleich von einer engelsgleichen Stimme angesprochen.
„Nur wenn du mir verrätst was ich denn so heißes habe.“ Plötzlich hockte neben mir Saya im Segel. Oder besser gesagt hing. Erneut bekam ich einen hochroten Kopf und versuchte ihr nicht in die Augen schauen zu müssen. „Hat der Piepmatz etwa Angst?“ spottete sie nun freundlich. Um der Situation zu entfliehen sagte ich das nun nächste selten dämliche. „Du hast einen Heißluftballon.“ Sie sah mich mit weit aufgerissenen Augen an. Dann fing sie einfach an zu lachen. „Nun damit hätte ich zwar nicht gerechnet, aber gut.“ Sie zog ein kleines Messer aus der Tasche und schnitt das Seil an meinem rechten Bein durch. Darauf war ich nicht gefasst, doch ich wusste mir ausnahmsweise einmal zu helfen. Geschmeidig landete ich als Phönix auf den Deck. Ein Blick nach oben zu meinen letzten Aufenthaltsort verriet mir das Saya ebenfalls schon hier unten war. Doch keine Spur von ihr. Wieder in meiner menschlichen Form drückten sich plötzlich sachte Lippen auf die meinigen. So schnell wie dieser Moment auch gekommen war, so schnell war er auch schon vorbei. Viel zu schnell wenn man mich gefragt hätte. „Ihr Männer seit echt unbeholfen.“ hallte es mir noch entgegen, dann war sie wieder verschwunden. Es schien ihr echt Spaß zu machen mich zum Narren zu halten. Und ja, vielleicht hat sie mir diesen Freiflug gegönnt. Ich vermutete das ich dies nie erfahren würde. Ungläubig über die jüngsten Geschehnisse schritt ich wieder zu den Kisten und setzte mich auf eine. Mein Blick wanderte gen Himmel und betrachtete das funkelnden Firmament. Was hatte sie bei den Kuss gefühlt? Wollte sie mich einfach nur aufheitern oder steckte da mehr dahinter. Und um Wort zu halten schlief ich auch hier ein.

Kommentare (9)

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Miau-chan (85114)
vor 623 Tagen
Hi! Arya-Sayuri
Ich hab gerade den 9. Teil einer FF durchgelesen und finde ihn (und die gesamte Story) miautastisch! Bitte schreib schnell weiter!
Lg Miau-chan
Claudia (79378)
vor 1106 Tagen
bitte schreib schnell weiter Lebensziel? Teil 3 ich bin schon richtig gespannt wie es weiter geht
ToterSchnee (48235)
vor 1147 Tagen
Also lustig ist es wirklich, meine Schwester hat mich richtig komisch angeschaut als ich vor lachen fast vom Stuhl fiel... xDD

Bitte schreib schnell weiter :33
Arya-Sayuri (49070)
vor 1155 Tagen
Beim schreiben hab ich auch ein gesicht zwischen sieben tage regenwetter und graisame schadenfreude gemacht ^^
mir ist nicht ganz klar was du mit zwei oder drei meinst......
aber danke das du die geschichte lustig findest ^^ humor fällt mir immer etwas schwer.
Misaki D. Follow (76233)
vor 1156 Tagen
Die Story ist echt lustig also wäre ich Marco würde ich wie 7 Tage regenwetter umherlaufen....Er schafft es in 2 (oder waren es drei?) RESPEKT....

LG Misaki
Aoi Mizuno (69546)
vor 1159 Tagen
Hejj Arya ^^
Hier hast du die FF auch veröffentlicht ?
Wusst ich gar nicht :''3
.
GLG Saya
PS.:Ja auch ich leg mir mal andere Pseudonyme an xd
shiro (04887)
vor 1253 Tagen
Schreib bitte bitte bitte bitte bitte bitte bitte bitte bitte weiter! ?
Arya-Sayuri (68775)
vor 1161 Tagen
Ich bin auch auf ff.de zu finden ^^ da sind die updates etwas schnellerals hier ^^
aber da es genug leute gibt die lieber hier geschichten lesen veröffentliche ich auf beiden seiten ^^
ein zweiter teil hab ich vorhin auch schon hochgeladen ^^ muss nur noch freigegeben werden ^
Yuri (31565)
vor 1161 Tagen
Hey coole Geschichte. Ich bin mir nicht sicher aber ich glaube ich habe schon mal so eine ähnliche gelesen. Hast du sie noch woanders veröffentlicht? LG Yuri
PS: Bin gespannt wie es weiter geht :)