Aragorn in Bruchtal / Seine "Schwester" und die große Liebe

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4 Kapitel - 8.149 Wörter - Erstellt von: Luthien - Aktualisiert am: 2014-09-01 - Entwickelt am: - 2.703 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Teil 7, entspricht dem zweiten Film "Die zwei Türme"

1
Ihr schnallt euch nur die nötigsten Sachen um, wie Waffen, eure persönlichen Bündel mit Kleidung und so weiter und du nimmst in dein Bündel noch das, was vom Lembasbrot übrig ist.
Als ihr alle fertig seid spurtet ihr durch den Wald, immer den Spuren der Uruk-hais folgend. Und ihr kommt schnell voran, da keiner von euch vieren gravierend verletzt wurde.
Bald passiert ihr die Grenze von Rohan, nun seid ihr im Land der Pferdeherren angelangt, mit seiner Hauptstadt Edoras. Dort herrscht König Theoden über sein Volk und dein Bruder hat für Theodens Vater viele Jahre gekämpft. Theoden war damals aber noch ein kleiner Junge und seine Erinnerungen daran werden wohl, wenn überhaupt nur noch sehr bruchstückhaft vorhanden sein.
Ihr verfolgt die Uruk-hais nun schon mehrere Tage und Gimli hängt euch immer ein wenig hinterher. Kein Wunder denkst du dir, schließlich sind Zwerge es nicht gewohnt weite Strecken in solch einer Geschwindigkeit zurückzulegen. Du musst deinen Bruder immer wieder etwas zurückhalten, da sonst Gimli euch niemals folgen könnte. Du lächelst, als du den Zwerg betrachtest: Sein langer, roter Bart wippt im Takt seiner Schritte und der Helm ist ihm tief ins Gesicht gerutscht. Aus den Augen sieht er so kaum noch heraus.
Du überlegst dir, ob es überhaupt noch einen Sinn hat, nach Merry und Pippin zu suchen oder ob sie in der Zwischenzeit nicht schon getötet worden sind. Aber der Gedanke daran, dass ihr noch zwei weitere Gefährten verloren habt, löst eine schreckliche Vorstellung in dir aus und so kannst und willst du nicht glauben, dass die beiden Spaßvögel nicht mehr am Leben sind. Als Aragorn dann auch noch eine der Mallornblattfibeln, die an euren Mänteln befestigt sind, aufhebt und meint, dass Loriens Blätter nicht zufällig fallen ist dir klar: Die beiden müssen noch leben und sie haben euch diese Spur gelegt.
„Weiter, kommt schon“, treibt euch dein Bruder an. „Na los, Gimli, wir haben sie bald eingeholt.“ „Sie sind uns höchstens einen Tagesmarsch voraus“, sagst du, als du in die Ferne blickst und Verwirbelungen der Luft erkennen kannst, die zweifelsohne von den Uruk-hais stammen müssen. Ihr beschleunigt euer Tempo noch einmals und rückt ihnen immer dichter auf die Fersen.
Doch plötzlich hört ihr eine Gruppe Reiter heran preschen und so versteckt ihr euch hinter einem Felsen, um nicht entdeckt zu werden. Als ihr aber erkennt, dass es Reiter Rohan sind, tretet ihr aus eurem Versteck hervor und dein Bruder ruft ihnen entgegen: „Ihr Reiter Rohans, was gibt es Neues in der Mark?“
Der Anführer wendet seinen Kopf euch zu und befiehlt seinen Männern einen Kreis um euch zu bilden. Die Reiter formieren sich gekonnt um euch und nun seid ihr eingekesselt von lauter bewaffneten Soldaten, die ihre Speere auf euch richten. Der Anführer sitzt hochmütig auf seinem Pferd und schaut auf euch herab. „Was treiben ein Mensch, ein Elb, ein Zwerg und eine Frau in der Riddermark? Frauen wie ihr, gehören in die Küche hinter den Herd und sollten sich um den Haushalt kümmern. Also sprecht rasch!“ Seine unfreundlichen Worte hallen dir entgegen, aber da du so etwas schon sehr oft gehört hast und gerade keine Lust auf eine langwierige Diskussion hast hältst du deinen Mund fürs erste.
„Nennt mir euren Namen Pferdeherr, so werde ich euch meinen nennen.“ Gimlis Reaktion verrät euch, was er von dem Anführer der Rohirrim zu halten scheint. „Ich würde euch den Kopf abschlagen Zwerg, würde er nur etwas weiter über den Erdboden ragen!“ „Das glaube ich nicht. Besser einen Zwerg an der Seite, als einen hochmütigen, voreingenommenen Pferdeherr.“ Nun platzt auch dir der Kragen. So einen Kerl, der sich für was Besseres hält, kannst du nicht gebrauchen. Du willst gerade weiter schimpfen als Aragorn dich mit einer Hand zurückziehen will und sie dir auf die Schulter legt. „Lauriel, halte dich zurück! Auch wenn ich dich kenne, lass uns das hier friedlich klären!“ Du atmest einmal tief durch und blickst zu deinem Bruder. „Aragorn“ beginnst du auf Elbisch „lass mich das machen, was ich für richtig halte. Du weißt, ich gebe immer viel auf deine Meinung aber so behandelt zu werden kann ich einfach nicht auf mir sitzen lassen.“
„Was hat denn eine Frau bei euch zu melden? Und Waffen führt sie auch noch! Wo kommen wir denn hin, wenn es so weitergeht?“ fragt der Anführer weiter. „Vermutlich mehr als ihr. Beurteilt diejenigen, die euch begegnen nicht nach dem Äußeren. Und ich sage euch, ich beuge mich nicht dem Willen anderer.“, konterst du. „Glaubt mir, sie kann besser mit Waffen umgehen als viele Männer“ unterstützt dich Legolas. „Dann zeigt es mir doch, oder traut ihr euch nicht vor all den Soldaten?“, provoziert er dich weiter. „ES REICHT! LAURIEL, LASS ES GUT SEIN!“, donnert dein Bruder. „Wir sind Freunde Theodens, des Königs von Rohan und wir suchen unsere Freunde. Seit einer Woche verfolgen wir eine Horde Uruk-hais über die Ebenen von Rohan, denn sie haben zwei unserer Gefährten gefangen genommen.“
„Der König vermag Freund nicht länger von Feind zu unterscheiden. Ich bin Eomer, Neffe des Königs. Was eure Freunde angeht: Die Uruh-hais erschlugen wir in der Nacht und legten ihre Kadaver auf einen Haufen und verbrannten sie. Es hat keiner überlebt. Es tut mir leid. Hier nehmt diese Pferde. Mögen sie euch mehr Glück bringen, als ihren früheren Reitern.“ „Habt Dank, Herr Eomer.“ Gibt dein Bruder zurück. Ihr wendet euch schon zum gehen als Eomer dir noch einmal zuruft: „Vergesst nicht, der Kampf steht noch offen.“ „Wir werden das nachholen. Es wird mir ein Vergnügen sein, gegen euch zu kämpfen.“
Hasufel und Arod, die beiden Pferde, die ihr geschenkt bekommen habt bringen euch schnell voran. Du reitest zusammen mit Aragorn und Gimli mit Legolas.
Als ihr so ein wenig geritten seid meint Aragorn: „Es tut mir leid, Luthien. Ich hätte dich nicht anschreien dürfen. Ich weiß, dass du es auch auf deine Art gut geregelt bekommen hättest und dass du mich nicht unbedingt brauchst. Ich hingegen brauche dich an meiner Seite. Du hast mir so viel beigebracht und mich zu dem gemacht, was ich heute bin.“ „Nein, ich habe dich unterstützt wo immer ich konnte, aber deinen Weg bist du allein gegangen. Außerdem hätte auch ich auf Eomer anders reagieren können, habe es aber nicht getan. Du musst dich nicht entschuldigen. Und ich brauche dich ebenfalls. Und du hast dein Glück bereits gefunden, in Arwen. Ich … ich habe Falean verloren und mein Herz verschlossen. Ich bin nicht glücklich. Du hast mir mehr gegeben, als du glaubst. Ohne dich würde ich nicht hier stehen können … mitkämpfen in der Gemeinschaft … Nein, ich wäre nicht dieselbe Person. Aber du solltest wissen, Galadriel sagte zu mir, dass ich meinen Frieden finden werde und dass sich mein Herz entscheiden muss. Ich weiß nicht, was meine Großmutter damit meinte, aber ich hoffe … nein, ich weiß, dass sie damit recht hat.“

Nach wenigen Stunden seid ihr an dem Ort, wo in der Nacht das blutige Gemetzel stattgefunden hat. Ihr seht einen Haufen voller Leichen, die halb verkohlt sind. Es ist kein schöner Anblick, aber da du schon öfters im Krieg gekämpft hast bist du den Anblick von Tod und Kadavern gewohnt und es macht dir nicht mehr viel aus. Also schaust du geistesabwesend in die Ferne und denkst über die gemeinsame Zeit mit den Hobbits auf eurer Reise nach. Die beiden, waren zwar oft nervig und haben euch manchmal fast zum ausrasten gebracht, aber Alles in Allem warst du froh sie bei euch gehabt zu haben, denn der Spaß kam bei ihnen nie zu kurz. Und dass sie nun in den Haufen toter Uruk-hais liegen sollen gefällt dir überhaupt nicht.
Ihr habt schon zwei Gefährten verloren und nun sollen auch noch Merry und Pippin tot sein. Trauer steigt langsam in dir hoch, aber weinen kannst du nicht. Dass es dazu kommt, muss schon eine Katastrophe von größerem Ausmaß geschehen.
Aragorn schreit sich seine Wut und Trauer aus der Seele und tritt gegen einen der Soldatenhelme der auf dem Boden liegt. Gimli durchstöbert den Kadaverhaufen mit seiner Axt um nach eventuellen Spuren zu suchen und Legolas blickt wie du in die Ferne und du kannst an seinen Lippen ablesen, dass er elbische Verse aufsagt, vermutlich ein Gebet für die Hobbits.
Du willst zu deinen Gefährten gehen um sie zu trösten, als dein Blick auf den Boden fällt. Aber die Abdrücke die du sehen kannst stammen nicht von Pferden, Soldaten oder Uruk-hais. Nein. Das, was du siehst sind Spuren der Hobbits. Sie lagen gefesselt auf dem Boden. Du gehst auf die Knie, um die Spuren besser betrachten zu können, als auch die anderen auf dich aufmerksam werden. „Was habt ihr?“, fragt Gimli. „Hier sind Spuren, die von Merry und Pippin stammen müssen.“
Auch dein Bruder kommt zu dir herunter und sieht sich genauer an, was du gefunden hast. „Du hast wie immer recht. Hier lagen die beiden nebeneinander. Doch dann … sind sie gerobbt, ein ganzes Stück … bis … hierher.“ Er ist einige Schritte weitergegangen und hält nun die durchtrennten Fesseln in die Höhe. „Dann haben sie sich befreit. Ihre Spur führt in der Fangornwald. Kommt, wir müssen sie finden.“
Erleichterung breitet sich in dir aus und die Zuversicht, die beiden unversehrt zu finden wächst mit jedem Meter, den ihr zurücklegt.
Die Pferde lasst ihr frei, denn mit in den Wald nehmen wäre unmöglich. Aragorn geht voraus und du gehst mit Legolas zusammen ihn hinterher. Als letztes kommt Gimli.

Fangorn. Dieser Wald fasziniert dich. Du weißt, dass er sehr alt, aber auch voller Zorn ist. Ents leben hier, Bäume, die sich bewegen und sprechen können und Baumbart ist der höchste unter ihnen. Ein wenig ehrfürchtig schreitest du langsam durch ihn hindurch, aber Gimli traut dem Frieden hier nicht so ganz. Er läuft immer mit erhobener Axt herum, bis dein Bruder ihn ermahnt. Dann nimmt er die Axt runter, beäugt die Bäume aber weiterhin misstrauisch.
Plötzlich spürst du etwas und auch Legolas, der neben dir läuft scheint etwas bemerkt zu haben. „Der weiße Zauberer, er ist hier.“, haucht er euch zu. „Saruman?“, geht es dir durch den Kopf, aber du kannst es nicht richtig glauben. Es fühlt sich anders an, ihm gegenüberzustehen. Dennoch vermagst du es nicht zu sagen, wer es sonst ist. Aber da dein Gefühl dich noch nie betrogen hat bist du nicht beunruhigt, im Gegensatz zu den anderen.
„Ihr dürft ihn nicht sprechen lassen, sonst blendet uns sein Zauber!“ Bei diesen Worten zieht dein Bruder sein Schwert, und auch Legolas und Gimli halten ihre Waffen bereit. Einzig allein du gehst weiter wie bisher, ohne dein Schwert oder deinen Bogen zu Hand zu nehmen. „Wir müssen geschwind sein.“, hörst du noch, bevor euch alle ein gleißendes Licht umfängt und ihr geblendet werdet. Der Zauberer wehrt alle Angriffe deiner Gefährten erfolgreich ab und sie bleiben erschrocken stehen. Es erklingt eine Stimme: „Ihr verfolgt die Spur zweier junger Hobbits.“ „Wo sind sie?“, fragt Aragorn. Du gehst immer weiter auf das Licht zu und kannst der Stimme und dem Licht nun auch endlich eine Persönlichkeit zuordnen. Es muss Gandalf sein. „Sie sind hier durchgekommen. Vorgestern. Sie trafen jemanden, den sie nicht erwartet hatten. Tröstet euch das?“
Mittlerweile stehst du direkt vor Gandalf und sagst: „Gandalf, es freut mich zu sehen, dass du wieder unter uns weilst. Einst nannte ich dich meinen Freund, ich hoffe, dass ich dich nun immer noch als Freund betrachten darf.“ „Aber natürlich, meine Liebe. Ich hatte gehofft, du würdest mich erkennen.“ Während Aragorn immer noch ungläubig schaut kniet sich Legolas hin und bittet Gandalf um Verzeihung dafür, dass sie ihn für Saruman gehalten haben. Gandalf erzählt euch, was genau mit ihm geschehen ist und sagt, dass er jetzt Gandalf der Weiße ist und dass die Zeiten sich ändern werden. Und, dass ihr nach Edoras reiten müsst um König Theoden zu heilen.
Du bist froh, dass Gandalf wieder bei euch ist und glaubt, dass es nun wieder besser werden wird. Deine Hoffnung ist zurückgekehrt. Und auch dass es Merry und Pippin gut geht erleichtert dich.
Gemeinsam verlasst ihr den Wald und am Waldrand pfeift Gandalf einmal und es kommt ein schneeweißes Pferd angaloppiert. Sein Pferd Schattenfell. Er ist der Fürst aller Pferde und ein Mearas. Aber nicht nur Schattenfell kommt, sondern auch Hasufel und Arod. Da ihr nun eure Pferde wiederhabt steigt ihr schnell auf und reitet geschwind nach Edoras.
Die Zeit vergeht wie im Flug, aber ihr unterrichtet Gandalf über alles wichtige, was sich ereignet hat. Boromirs Tod, Frodo und Sams Alleingang und vom Zusammentreffen mit den Rohirrim. Er sagt, dass Sauron weiterhin sehr mächtig ist und auch von Gerüchten über den Erben Númenors gehört hat. „Und genau das fürchtet er und deswegen wird er versuchen so schnell wie möglich zuzuschlagen. Dafür bedient er sich Saruman. Zusammen werden Rohan angreifen und da König Theodens Gedanken von ihnen beeinflusst werden ist er schwach. Doch einen Vorteil haben wir. Dass Frodo und Sam den Ring gen Mordor tragen und das dies bisher noch unbemerkt geblieben ist. Sie denken nicht einmal im Traum daran, dass wir den Ring zerstören könnten. In den Händen der Hobbits liegt nun das Geschick aller. Ihr habt getan, was ihr konntet. Sie müssen ihre Aufgabe nun allein zu Ende führen.
Bald seid ihr in Edoras angekommen, aber die Stimmung ist wie es Gimli so passend ausdrückt, auf jedem Friedhof besser. Alles scheint grau und trist, die Bevölkerung ist stumm und abweisend und empfangen werdet ihr auch nicht sehr freundlich.
Als ihr vor der goldenen Halle Meduseld ankommt werdet ihr aufgefordert, eure Waffen abzugeben. Etwas widerwillig legst du deinen Bogen und auch dein Schwert ab und übergibst es einem der Wachmänner. Der schaut dich verwundert an so nach dem Motto: Was will eine Frau mit Waffen? Aber dein Blick ist bestimmt und kühl. Schließlich bist du auch ohne Waffen nicht wehrlos. Manchmal hast du schon zum Spaß versucht ohne Waffen gegen Leute mit Waffen zu kämpfen und schlecht hast du dich keineswegs geschlagen.
Die anderen geben auch ihre Waffen her und Gandalf soll seinen Zauberstab abgeben, doch er flunkert die Wachen an, dass sie einem alten und gebrechlichen Mann doch nicht die Stütze nehmen könnten. Du musst schmunzeln und Aragorn ergeht es nicht anders. Ihr wendet eure Gesichter zu Boden um nicht gesehen zu werden. So kann Gandalf ausnahmsweise seinen Stab behalten und ihr betretet die goldene Halle. In ihr ist genauso die düstere Stimmung zu spüren, auch wenn der König Rohans hier residiert. Er sitzt vorne auf seinem Thron und wirkt wie ein alter, schwächlicher Mann der kaum noch Kraft hat irgendetwas zu tun. Saruman muss ihm übel mitspielen, denkst du dir.
Ihr geht langsam auf den König zu, aber es ist noch jemand bei ihm: Grima Schlangenzunge, ein Scherge Saurons und Sarumans Gehilfe. Als Grima euch erblick donnert er, dass man Gandalf auch seine Stab hätte wegnehmen sollen und schon stürzen sich die umstehenden Wachen auf euch. Gimli, Legolas, Aragorn und du, ihr verteidigt euch und haltet Gandalf den Weg zu König Theoden frei. Mit ein paar gezielten Schlägen sind deine Angreifer macht- und wehrlos und du kümmerst dich um die nächsten. Auch die anderen kämpfen und so kann Gandalf zu König Theoden schreiten, ohne dass er von irgendjemandem gehindert wird. Im Gehen wirft er seinen Mantel weg und es erstrahlt ein helles Licht, von Gandalf ausgehend. Der König meint, dass Gandalf ihn nicht heilen könnte, aber das ist nur Saruman, der da aus ihm spricht. Gandalf versucht seinen Geist von Saruman zu befreien und es gelingt ihm auch soweit. Als die Wachen merken, dass sie gegen euch keine Chance haben und als sie sehen, was Gandalf tut stehen sie nur hinter euch. Dann kommt eine junge Frau mit langen blonden, lockigen Haaren angerannt und will zum König, aber Aragorn hält sie auf, da Gandalf noch nicht fertig ist. Grima versucht sich derweilen aus dem Staub zu machen, doch Gimli bringt in zu Fall und stellt zufrieden seine Fuß auf die am Boden liegende Schlange.
Langsam weicht Sarumans Geist aus Theoden und er wird vom Aussehen her wieder jünger. Kurz bevor er nach vorne zu kippen droht lässt Aragorn die Frau los und sie läuft zu ihm und stützt ihn. Theoden erkennt, dass die Frau die ihn auffing seine Nichte Eowyn ist. Ebenfalls merkt er, dass Grima ihn fast umgebracht hätte und so will er selben töten lassen, aber dein Bruder verhindert dies und Grima wird nur aus Edoras geworfen.
Nun erfährt der König, dass sein Sohn gestorben ist und ihr alle sein auf seiner Beerdigung anwesend. Doch dann erreicht euch die Schreckensnachricht, dass Saruman die Völker Rohans angreift und so auch Edoras. Theoden beschließt daher sein Volk nach Helms Klamm zu führen, einer Festung, die ihm früher schon oft Schutz geboten hat. Du hast allerdings deine Zweifel, ob das so eine gute Idee ist und äußerst diese auch. Theoden tut dies ab mit „Auf das Gerede einer Frau zu hören ist nie gut“ und so weiter. Als auch Gandalf und Aragorn dir zustimmen wird Theoden langsam wütend, schließlich sei er und niemand anders König von Rohan. Als ist es beschlossen. Rohan wird nach Helms Klamm reiten, das Problem dabei ist, dass die Festung nur einen Zugang hat und von dieser Seite wird Saruman angreifen. Eine Flucht ist ausgeschlossen.
Ihr richtet also eure Sachen für die Reise nach Helms Klamm und auch Edoras bereitet sich darauf vor. Als du mit deinem Bruder wieder in der goldenen Halle bist und schon alles vorbereitet hast und nun noch dem König helfen willst siehst du Eowyn vor dir, die in einer Kiste kramt. Sie befördert ein Schwert zutage, nimmt es in ihre Hand und vollführt eine Drehung. Dein Bruder ist zu ihr hingelaufen und du neben ihm. Als sich sein und ihr Schwert kreuzen schaut die Königstochter mit erschrockenem Blick in das Gesicht des zukünftigen Königs von Gondor. Er lächelt sie an du musst auch lachen. Sie scheint wie du ein Kämpferherz zu haben, aber man sieht ihr an, dass sie es nicht ausleben kann. Aragorn nimmt sein Schwert runter und Eowyn beginnt zu reden und ihr könnt vernehmen, dass sie den Tod nicht fürchtet. Ihre größte Angst sei es, eingesperrt zu sein und nichts vollbringen zu können, sondern darauf zu warten, dass einen der Tod erlöst.
Du kannst dir vorstellen, dass es schwer ist nicht kämpfen zu dürfen. Schließlich würdest du dir das auch nicht gefallen lassen, aber du hattest eben Glück. Deine Mutter war eine Kämpferin und so wollte sie immer, dass auch dir das Kämpfen gelehrt wird. Dein Vater war der gleichen Meinung und er und die Elbenherrscher Galadriel und Elrond haben es dir gelehrt. Dafür bist du ihnen über alles dankbar.
Gandalf hatte sich indes auf den Weg gemacht um Verstärkung zu holen. Er sagte, er würde bei Sonnenaufgang am fünften Tag wieder zu euch stoßen. „Schaut nach Osten“, waren seine letzten Worte, bevor er auf Schattenfell davonritt.

Kommentare Seite 2 von 2
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Miranda ( 73047 )
Abgeschickt vor 404 Tagen
Ich habe mir die ganze Geschichte gelesen und sie
mich sehr gefesselt. Ich habe ohne Pause durchgelesen
da ich einfach nicht stoppen konnte. Es ist wunderschön.
Dein Schreibstil, die Idee überhaupt einfach alles.
Es war einfach toll das zu lesen und die Geschichte war
einfach meeeggaa! Ich bewundere dich für das was du
gemacht hast! Danke das ich das lesen durfte!
Lg Miranda
Leyla ( 00662 )
Abgeschickt vor 731 Tagen
Coole Story und der letzte Teil war der beste mach weiter so
Nijura ( 95499 )
Abgeschickt vor 739 Tagen
Suuuuppppeeeeerrrrrrr mega gut geschrieben an manchen stellen kämmen mir die tränen ( das muss was heißen) bitte mach eine Fortsetzung dieser fanfiction .

BITTE BITTE BITTE
Luthien ( 65956 )
Abgeschickt vor 831 Tagen
Es ist soweit! An den Ufern des Anduin ist online.
Euch viel Spaß und ganz liebe Grüße von Luthien
Luthien ( 12496 )
Abgeschickt vor 834 Tagen
Ich habe es endlich geschafft. Der erste Teil meiner neuen Fanfiction ist hochgeladen. Sie heißt, wie schon angekündigt "An den Ufern des Anduin". Was es mit dem Titel auf sich hat erfahrt ihr beim Lesen.
Ich wünsche euch viel Spaß und hoffe, dass bald weitere Kapitel folgen. Und natürlich freue ich mich wieder über Kommentare.
Luthien
Luthien ( 49677 )
Abgeschickt vor 920 Tagen
@Janine
Ich werde sie auf jeden Fall lesen. Ich glaube nicht, dass sie nicht gut wird. Ich hätte auch nie gedacht, dass so vielen meine Geschichte gefällt und das ich überhaupt so gut schreiben kann. Nur Mut, ich habe mich getraut und sie online gestellt um zu schauen was andere darüber denken. Der positive Zuspruch von allen hat mich dann dazu gebracht, dass ich gerade wieder schreibe. Probier es aus, ich glaube, dass du überrascht sein wirst.
LG Luthien
Janine ( 75718 )
Abgeschickt vor 921 Tagen
@Luthien
Der Name klingt spanned meine ff heißt Herrin der Magie.
Wahrscheinlich wird der nicht mal annähernd so toll wie deiner
Luthien ( 68673 )
Abgeschickt vor 921 Tagen
Wenn ich gerade mal wieder hier bin. Der Anfang meiner neuen Fanfiction steht schon. Dieses Mal werde ich allerdings mit dem reinstellen noch ein wenig warten, bis ich ein wenig weiter bin, sonst habe ich viel Stress.
Ich kann euch auf jeden Fall sagen, dass sie "An den Ufern des Anduin" heißen wird.
Liebe Grüße
Luthien ( 68673 )
Abgeschickt vor 921 Tagen
@ Janine
Du bekommst eine Email, wenn er aufgenommen wurde. Wie heißt deine Fanfiction denn?
Grüßle Luthien
Janine ( 61501 )
Abgeschickt vor 923 Tagen
Hi.
Ich habe gestern einen prolog zu einer fanfiktion geschrieben. Wann weiß ich ob er schon online ist???
Luthien ( 31271 )
Abgeschickt vor 935 Tagen
Hallo zusammen,
eine neue Fanfiction ist in Arbeit. Bis die allerdings fertig ist braucht es noch einiges an Zeit. Es wird einen anderen Charakter geben aber wieder mit einer Vorgeschichte. Also, lasst euch überraschen.
Und ich Danke euch vielmals für die lieben Kommentare, ich hätte nicht gedacht, dass es euch so gut gefällt und das ich sowas schreiben kann.
Viele liebe Grüße Luthien
Silmarwen ( 10768 )
Abgeschickt vor 935 Tagen
Du musst unbedingt mehr schreiben! Ich liebe deine
Geschichte! Einfach nur super!
Lg Silmarwen
Tinuviel ( 59774 )
Abgeschickt vor 936 Tagen
Deine Geschichte ist klasse. Ich hoffe, dass du auch weiterhin Fanfictions schreibst. Danke für diese wundervolle Geschichte
Kate ( 97497 )
Abgeschickt vor 937 Tagen
* schnief* Bin soo traurig dass es jetzt vorbei ist.
Pho3nixx ( 83339 )
Abgeschickt vor 939 Tagen
Wow... Also ich... wow... ich kann echt grad nichts anderes sagen, als: WOW!! *-*
Ich bin absolut begeistert von Luthien als Charakter! Und die Geschichte ist einfach nur traumhaft schön! *-*
Auch dein Schreibstil ist zum dahinschmelzen!!! *-*
Luthien ( 68413 )
Abgeschickt vor 945 Tagen
Hallo zusammen,
ich habe die letzten beiden Teile, also 7 und 8 vor fast einer Woche reingestellt und warte nun auf die Aufnahme. Ich hoffe es kommt bald und ihr wartet nicht allzu lange.
Wie brauchen wohl noch ein bisschen Geduld.
Liebe Grüße Luthien
AliceChantal ( 59455 )
Abgeschickt vor 961 Tagen
Waaaaaaaah *-*
Ich liebe deine Geschcihte! Den 5. Teil hast du richtig schön geschrieben! Nicht zu viel und gewiss nicht zu wenig! Es war super und auch dein Schreibstil ist toll. Es ist leicht zu lesen und gut zu verstehen. Und es ist wirklich toll wie du dich bemühst in der wörtlichen Rede die Personen wie am Hofe früher sprechen zu lassen! Das ist wirklich schwer, was ich selbst nur zu gut weiß, und du machst das wirklich richtig gut! Bitte schreib weiter....! *-*
AliceChantal ( 16426 )
Abgeschickt vor 971 Tagen
Echt tolle Geschichte *-*
Es gibt nur hin und wieder stellen die du etwas genauer beschreiben könntest... so ganz wichtige/ einschneidende Erlebnisse (Als kleiner Tipp ^^) Aber musst du nicht! Sie ist wirklich interessant und ich freue mich schon auf den nächsten Teil :)

LG
AliceChantal
Luthien ( 31192 )
Abgeschickt vor 972 Tagen
Teil 4 ist fertig ;)
Ich freue mich auf eure Rückmeldungen und hoffe ihr habt Spaß beim Lesen. Ich hatte ihn beim Schreiben auf jeden Fall.
Kate ( 71907 )
Abgeschickt vor 981 Tagen
Das ist sooooooo eine gute Story. Bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, weiterschreiben.