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Enelya-Kriegsprinzessin Teil 2

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5 Kapitel - 11.574 Wörter - Erstellt von: Jess - Aktualisiert am: 2014-08-15 - Entwickelt am: - 4.343 mal aufgerufen - User-Bewertung: 5 von 5.0 - 25 Stimmen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

So meine Lieben  Teil 2 ist da!

Diesmal etwas kürzer als Teil 1 (Teil 3 wird folgen^^)!
Aber ich wollte Euch nicht mehr ganz so lange warten lassen ;)

Danke an die vielen lieben Kommis und Mails (ja auch an die Dauer-Mail-Schreiber^^)

Es geht direkt weiter wo Teil 1 aufgehört hat…
Viel Spaß beim Lesen und ich würde mich natürlich weiterhin über Kommis und auch Mails (ich denke die Damen die gemeint sind wissen das ich sie meine) freuen… und jetzt: LEST!: D

1
Der härteste Kampf


„Du?“ flüsterte er und ich schluckte.
„Hallo Vater…“ sagte ich und sah ihm in die Augen…
Ich hörte noch wie König Theoden sagte er würde uns alleine lassen und gemeinsam mit Fenhort hinaus ging…
Mein Vater wandte sich von mir ab und begann zu fluchen… dann sah er mich wütend an und begann mich auf elbisch anzuschreien… er sei enttäuscht, wütend, er habe mehr Gehorsam von mir erwartet, wie gefährlich es war hierher zu kommen, was in mich gefahren sei… ich ließ es über mich ergehen… teils weil ich wusste es würde Ihn nur wütender machen, würde ich Ihn unterbrechen, teils weil sich die Erschöpfung in meinem Körper unheimlich ausbreitete und ich zu einem Wortgefecht nicht in der Verfassung war… nach einer gefühlten Ewigkeit setzte er sich wutschnaubend und vergrub das Gesicht in seinen Händen… ich wollte etwas sagen doch ich wusste nicht was… er sah mich an… und für einen Augenblick wirkte er alt und müde, erschöpft… ich ging rasch zu ihm und kniete mich vor ihn.
„Bitte Ada! Du musst mich anhören!“ sage ich und nahm seine Hände in meine, er zuckte zusammen.
„All die Male, als Legolas dachte er hätte Dich gesehen, am Anduin als wir auf Naerîl trafen, es warst immer Du, nicht wahr? Du warst immer da… hast uns verfolgt… von Anfang an!“ sagte er und ich nickte.
„Bitte lass mich erklären…“ begann ich erneut doch er schüttelte den Kopf.
„Ich will es nicht hören, Enelya… ich befahl Dir in Imladris zu bleiben und nun bist Du hier… verletzt, geschunden… ich wollte Dir all dies ersparen!“ sagte er und nahm mein Gesicht in seine Hände und besah sich der Wunden genauer „Zeige mir Deine Wunden“ sagte er schließlich und ich stand auf.
„Es geht mir gut… lass mich bitte erklären warum ich hier bin…“ protestierte ich doch er musterte mich von Kopf bis Fuß.
„Du stehst nicht aufrecht, Deine Kleidung ist blutig und zerfetzt… Deine Finger sehen aus als seien sie gebrochen… ich weiß dass Du verletzt bist! Lass mich Deine Wunden heilen!“ sagte er und widerwillig legte ich den Brustpanzer und die Armschoner ab, dann das Oberhemd…
„Wieso heilen die Wunden nicht richtig? Wieso bilden sich Narben?“ flüsterte er mehr zu sich selbst.
Er stand auf und verschwand… ich sah Ihm verwirrt hinterher doch er kam fast sofort wieder und brachte Medizin mit… schweigend versorgte er die Verletzungen und ich sah wie sich einige Male seine Augen vor Schreck weiteten… ich konnte geschickt den Einstich der Morgul-Klinge verbergen… er würde sofort erkennen durch was ich verletzt wurde… er wäre noch wütender als ohnehin… doch auch wäre er voller Furcht… er würde mich sterben sehen…
„Ada?“ flüsterte ich und er sah mir kurz in die Augen, ich wertete dies als Zeichen dass er mir zuhören würde…
„In der vierten Nacht als Ihr fort wart, hatte ich einen Traum, alles war dunkel, trist, tot… ich hörte eine schreckliche Stimme, sie rief meinen Namen… sie sagte ich solle Dich zu Ihm bringen, sie sagte ich solle Dich ihren Eid erfüllen lassen… würde ich es nicht tun, würde ganz Mittelerde sterben… ich erwachte… ich fühlte mich furchtbar, die Luft war kalt und ich spürte eine Angst wie noch nie zuvor in meinem Leben… ich ging zu Herrn Elrond und erzählte ihm was ich sah… daraufhin entsandte er mich, Euch zu folgen…“ erzählte ich und mein Vater sah mich entsetzt an.
„Herr Elrond entsandte Dich? Er weiß dass Du hier bist? Deine Mutter? Weiß sie es auch?“ fragte er und ich nickte.
„Ja, Großvater weiß dass ich hier bin! Ebenso wie Frau Galadriel und Herr Celeborn, Sie wissen um meine Fertigkeiten und Sie wissen dass ich eine entscheidende Rolle trage… bitte Ada!“ sagte ich und er schüttelte langsam den Kopf.
„Ich kann Dich nicht mit mir kommen lassen… sieh nur was Dir widerfuhr, Enelya! Du wirst zurückgehen nach Bruchtal! Diesmal wirst Du meinen Befehl befolgen!“ sagte er und sah mich mit versteinerter Miene an „Legolas wird Dich…“ setzte er an doch ich unterbrach Ihn.
„Du dachtest wirklich ich würde Deinen Befehl befolgen? Würde nach Valinor segeln und meine Zeit mit Warten verbringen? Warten darauf dass der den ich liebe zurückkehrt… Warten darauf dass sein Kommen, den Tod meines Vaters bedeutet? Sollte ich mich freuen Ihn endlich wieder zu sehen? Oder sollte ich den Tag fürchten? Was hattest Du von mir erwartet, Ada?“ sagte ich wütend und er sah mich fassungslos an „Dachtest Du wirklich Legolas würde sofort nach der gewonnenen Schlacht nach Valinor segeln!“ fügte ich hinzu doch mein Vater sah mich nicht an, er sah mir über die Schulter und ich konnte seinen Blick nicht deuten…
„Ja, das hatte ich gedacht! Ich dachte Du würdest ebenfalls nach Valinor segeln…“ sagte er und ich fuhr erschrocken um und sah Legolas ins Gesicht… eine Mischung aus Fassungslosigkeit, Erstaunen, Wut, Freude aber auch Enttäuschung spiegelte sich darin, doch er sagte nichts… er sah mich nur an… seine blauen Augen musterten mich, jede einzelne der feinen Narben, die für eines Menschen Auge kaum sichtbar, doch für Ihn deutlich erkennbar waren… dann trat er ganz ins Zelt und wandte sich an meinen Vater.
„Verzeih' mir Aragorn, doch ich versprach es Ihr… ich würde Dich bis zum Ende begleiten… es war Ihr Wunsch… ich wollte mich nicht im Streit von Ihr trennen…“ sagte er und ging einen Schritt auf Aragorn zu „Doch dass Sie uns folgt hätte ich nie zugelassen! Davon wusste ich nichts!“ fügte er aufgebracht hinzu und funkelte mich zornig an.
„Ich tat was Herr Elrond mir auferlegte… ich diene Ihm… lernt, diese Entscheidung zu billigen…“ sagte ich mit fester Stimme doch innerlich bebte alles in mir… ich hatte nicht erwartet dass es mir so schwer fallen würde, mich Ihnen gegenüber zu behaupten… Hoffnungslosigkeit strömte durch mich… der Schmerz in meiner Hüfte wurde schlimmer und das Atmen viel mir unendlich schwer…
„Du wirst noch heute Nacht abreisen, Legolas wird Dich begleiten, dann wirst Du gen Westen segeln…“ sagte mein Vater entschlossen und wollte gehen, doch ich stellte mich ihm in den Weg „Enelya…“ begann er doch ich brachte ihn mit einem Blick zum Schweigen.
„Nein Ada, Legolas kann mich nicht begleiten… er hat einen Eid geleistet, er kann ihn nicht brechen… und mich alleine nach Bruchtal zu schicken wäre zu gefährlich, das ist es doch was Du gerade denkst… ich werde hier bleiben… ich unterstehe dem Befehl von Herrn Elrond von Bruchtal und von Frau Galadriel und Herrn Celeborn von Lorien, nicht unter Deinem… ich wurde zu Euch entsandt um mit Euch für Mittelerde zu kämpfen! Dies ist meine Bestimmung und egal was Du sagen willst, ich werde nicht gehen… ich bleibe und kämpfe!“ sagte ich und ging an Ihm vorbei, zog mich an und hängte mir meine Waffen um, dann ging ich an Ihm vorbei und trat hinaus in den kühlen Abend, sog die kalte Luft ein und versuchte ruhig zu atmen…

Das ganze Oberlager sah mich wie gebannt an… Sie hatten meines Vaters Wutrede vielleicht nicht verstanden, doch sie war laut genug um die Aufmerksamkeit aller zu wecken… ebenfalls sprachen wir danach nicht leise… Merry kam zu mir und ich umarmte Ihn freudig.
„Ich kann mir vorstellen, dass Eure Zusammenkunft nicht so lief wie Du es Dir erhofft hattest?“ sagte er lachend und ich grinste Ihn an.
„Es war wohl kaum zu überhören…“ antwortete ich und musste mir ein Lachen verkneifen… hinter mir trat mein Vater aus dem Zelt, gefolgt von Legolas der mich noch immer mit einer Mischung verschiedenster Gefühle ansah… ich nickte Ihm kurz zu dann wandte ich mich wieder an Merry.
„Wo ist Pippin?“ fragte ich ihn und er sah mich traurig an.
„Er ist in Minas-Tirith, mit Gandalf, er konnte seine Neugierde nicht zügeln…“ sagte er und ich kniff ihm aufmunternd in den Arm.
„Wenn Gandalf an seiner Seite ist dann wird ihm nichts geschehen!“ sagte ich und Merry nickte.
Dann machte ich mich auf den Weg zu Nessa…

„Was ist mit Deinem Haar?“ fragte mich eine sanfte Stimme hinter mir und ich spannte meine Schultern an ehe ich mich aufrichtete.
„Männer tragen für gewöhnlich die Haare nicht so lang…“ sagte ich neckisch und strich Nessa über die Stirn.
„Du siehst furchtbar aus…“ flüsterte Legolas und trat näher an mich heran.
„Das hast Du auch schon zu meinem Vater gesagt, als er in Helms Klamm eintraf… und so furchtbar ist es nicht, saubere Kleidung und etwas Wasser…“ begann ich und drehte mich langsam um.
„Ich habe Dich sooft gesehen, ich dachte ich würde verrückt werden! Doch Du warst es immer! Du warst immer bei uns…“ unterbrach er mich, nahm mein Gesicht in seine Hände und sah mir in die Augen.
„Ich konnte nicht in Imladris bleiben… ich konnte nicht tatenlos zu sehen…“ begann ich doch Legolas küsste mich… leidenschaftlich, zärtlich… ich fühlte mich so gut wie seit Monaten nicht mehr…
„Meine Reise war einsam ohne Dich…“ flüsterte ich und er sah mich erst einen Moment misstrauisch an, doch dann drückte er mich fest an sich.
„Ebenso meine, doch ich wünschte mir dennoch Du wärst in Bruchtal… in Sicherheit…“ flüsterte er und ich lächelte Ihn an.
„Wo Du bist, bin ich in Sicherheit!“ sagte ich und küsste ihn…

Gemeinsam gingen wir mit Nessa wieder den steilen Weg zur Feste hinauf und ich ließ Nessa neben den Pferden meines Vaters und Legolas' grasen.
„Herr Elrond!“ sagte Legolas plötzlich und ich drehte mich um…
„Großvater!“ rief ich und er lächelte mich an, ich stürmte zu ihm und er nahm mich in den Arm.
„Nacht für Nacht dachte ich an Dich… ich fragte mich ob es ein Fehler war, Dich alleine auf diese Reise zu schicken…“ flüsterte er und ich lächelte ihn an.
„Es war kein Fehler! Es geht mir gut!“ sagte ich und versuchte so überzeugend wie nur möglich zu klingen… obwohl es mir alles andere als gut ging…
„Sie heilen nicht richtig…“ sagte er leise und besah sich dem Schnitt an meiner Schuler der noch nicht gänzlich verheilt war und sicherlich eine weitere feine Narbe hinterlassen würde „Galadriel teilte mir dies bereits mit… die Gunst der Valar verlässt Dich…“
„Ich habe keine Schmerzen, mein Herr! Es ist alles in Ordnung… die Wunden heilen langsamer… doch sie heilen!“ sagte ich beruhigend und mein Großvater lächelte mich an „Bitte sprich mit Vater! Er möchte mich nicht mit ihnen gehen lassen… er schickt mich zurück nach Bruchtal und Legolas soll mich begleiten!“ fügte ich leise hinzu und er nickte.
„Ich werde mit Ihm sprechen…“ sagte er und nickte Legolas kurz zu und trat dann in das Zelt des Königs…

Ich setzte mich abseits des Zeltes auf den Boden und wartete… Fenhort kam zu mir und ich setzte mich auf.
„Ich habe noch nie ein Mädchen so gut kämpfen sehen!“ sagte er anerkennend und ich lachte kurz auf.
„Mein Vater brachte mir das Kämpfen schon bei als ich noch ein kleines Kind war… jahrelanges Training zeichnet sich aus…“ sagte ich und er nickte.
„Wieso sagtet Ihr nicht wer Ihr wirklich seid?“ fragte er und ich runzelte die Stirn.
„Wenn ich gesagt hätte ich wäre ein Mädchen das kämpfen will, hättet Ihr mich mit Euch kommen lassen?“ entgegnete ich.
„Vermutlich nicht, nein… Ihr habt Recht… doch nennt mir wenigstens Euren Namen, denn Streicher war wohl nicht korrekt?“ sagte er ehrlich und ich stand auf und sah ihn an.
„Mein Name ist Enelya, Streicher oder auch Aragorn ist mein Vater!“ sagte ich und verneigte mich leicht.
„Nun es freut mich Euch kennen zu lernen, Enelya, Tochter des Aragorn“ sagte er und verneigte sich ebenfalls, er wollte gerade weitersprechen als Legolas zu uns kam.
„Enelya, Herr Elrond will Dich sprechen.“ sagte er auf elbisch und ich nickte.
„Ich muss gehen… ich danke Euch, dass Ihr mich mit Euch kommen ließet!“ sagte ich und schenkte Fenhort ein Lächeln, der sich erneut vor mir verneigte, dann folgte ich Legolas…
Er brachte mich zu dem Weg der nach unten führte und mein Großvater erwartete mich bereits, mit einer leichten Verneigung ging Legolas.
„Enelya, meine Liebe… ich werde nun zurück nach Imladris reiten… ohne Dich!“ sagte er mit dem Anflug eines Lächelns im Gesicht, ich strahlte Ihn an und umarmte ihn.
„Ich danke Dir, Großvater!“ flüsterte ich glücklich und er nickte.
„Dein Vater ist wütend… er darf nicht wissen dass wir uns noch gesprochen haben! Doch Enelya ich musste Dich noch einmal sehen… der Schatten hat Dich in seinem Bann… ich spürte es als ich Dich in den Arm nahm… Du bist kalt, rastlos, vergiftet… was ist geschehen?“ fragte er besorgt und ich schüttelte den Kopf.
„Es ist… Großvater ich werde sterben…“ sagte ich leise und er sah mich entsetzt an „Einer der Orks die uns letzte Nacht angriffen, er verwundete mich mit einer Morgul-Klinge…“ fügte ich hinzu und mein Großvater schnappte nach Luft, ich hatte ihn noch nie so besorgt gesehen, Ratlosigkeit spiegelte sich in seinen Augen wider…
„Hast Du es Deinem Vater gesagt?“ fragte er leise und ich schüttelte den Kopf.
„Nein, er wäre noch wütender geworden…“ sagte ich und sah ihn an.
„Du wirst nicht sterben, Du bist stark! Und nur zur Hälfte elbischen Blutes… Du wärest schon längst tot, würde der Schatten zu großen Einfluss auf Dich nehmen… schone Dich etwas… und behandle die Wunde mit Athelas… ich habe in Deine Zukunft geblickt nach der Schlacht… und Du lebst! Ich weiß dass Du es schaffen wirst, meine Liebe!“ sagte er und nahm mich noch einmal fest in den Arm, dann stieg er auf sein Pferd „Ruhe Dich aus, Enelya… Dein Vater will schon bald aufbrechen! Und sage Ihm was Dir geschah!“ sagte er dann ritt er langsam den steilen Weg hinunter… ich sah Ihm hinterher als plötzlich Legolas neben mir stand.
„Ist alles in Ordnung, Enelya?“ fragte er leise und ich nickte…
Meine Hüfte schmerzte zwar, doch es war aushaltbar, in Legolas' Nähe ließ der Schmerz nach, die Hoffnungslosigkeit wich…
Legolas führte mich zu einem der Lagerfeuer an dem Gimli mit Merry saß.
„Wie ich hörte seid Ihr uns den ganzen Weg gefolgt, Herrin?“ sagte Gimli als er mich sah und ich nickte geistesabwesend… das Feuer wärmte mich nicht… ich spürte die Kälte in mir aufsteigen…
„Ja, mein Herr Gimli, es ist wahr… ich folgte Euch!“ entgegnete ich und setzt mich ihm gegenüber.
„Sagt mir eins, wie seid Ihr aus den Mienen Morias entkommen? Die Brücke stürzte ein! Einen anderen Weg gibt es nicht? Doch seid Ihr hier?“ fragte er, ich atmete tief ein und setzte ein Grinsen auf.
„Es gibt einen geheimen Ausgang, mein Herr… mein Großvater erzählte mir davon… ich folgte ein paar Orks hinaus… es war ein schwerer Aufstieg, doch ich wurde mit dem strahlenden Sonnenlicht belohnt…“ erzählte ich und der Zwerg machte eine nachdenkliche Miene.
„Ein Elb weiß mehr über die Mienen Morias als ich? Welch seltsame Zeiten in denen wir leben!“ rief er aus und wir lachten, Merry erzählte uns noch etwas was Ihm und Pippin widerfuhr, dann verabschiedete er sich von uns und ging zu Bett.
„Wo ist er?“ fragte ich Legolas der leicht die Schultern zuckte.
„Ich weiß es nicht… vielleicht braucht er etwas Zeit für sich…“ sagte er und ich nickte.
„Wenn ihr mich fragt, sitzt er irgendwo, raucht Pfeife und schmollt…“ sagte Gimli und ich wusste, er hatte gar nicht so Unrecht… ich sah in die Ferne als mich die Müdigkeit überfiel… ich lehnte mich an Legolas' Schulter und atmete tief ein und aus…

„Enelya… wach auf! Er hat vor ohne uns weiter zu gehen… na los! Wach auf!“ flüsterte Legolas und strich mir sanft eine Strähne aus dem Gesicht… ich sah nach oben in sein Gesicht, dann in den Himmel… es war etwa Mitternacht, dem Stand des Mondes nach zu urteilen ich setzte mich rasch auf und sah mich um…
„Er will was?“ sagte ich aufgebracht und Legolas deutete zu den Pferden, das Pferd meines Vaters fehlte…
„Verflucht!“ rief ich aus und stand auf, Gimli fuhr erschrocken aus seinem Nickerchen und grummelte etwas vor sich her…
Schnell ging ich zu Nessa, Legolas und Gimli folgten mir, zog ein frisches Oberhemd und den Umhang aus Lorien aus meiner Reittasche und zog mich schnell um, legte die Rüstung und meine Waffen an, dann nahmen wir uns jeder einen Wasserschlauch und machten uns auf den Weg zu meinem Vater…
Er stand etwas abseits und bereitete sein Pferd vor, er sah kurz auf und ich folgte seinem Blick, Frau Eowyn…
„Sie liebt ihn?“ sagte ich zu Legolas auf elbisch und er sah ebenfalls zu ihnen.
„Ich wei߅“ antwortete er.
„Liebt er sie?“ fragte ich leise und sah ihn an.
„Nein… doch ein Teil von Ihm wünscht es sich… sie ist sterblichen Blutes… sie müsste nicht der Unsterblichkeit entsagen, wie Deine Mutter…“ flüsterte er und ich sah wieder zu meinem Vater der zärtlich Frau Eowyns Hand nahm, meine Muskeln spannten sich an und ich ging auf meinen Vater zu… „Enelya…“ begann Legolas, doch ich ging weiter… Frau Eowyn sah mich fragend an doch ich wandte mich an meinen Vater.
„Vater? Wir sind bereit…“ sagte ich und er sah mich kurz wütend an, auch wenn ich in seinen Augen so etwas wie Belustigung sah.
„Vater? Dann seid ihr…“ flüsterte Frau Eowyn und ich nickte schnell.
„Ja, ich bin Herr Aragorns Tochter…“ unterbrach ich Sie mit kalter Stimme und mein Vater sah mich mit großen Augen an.
„Enelya!“ sagte er scharf und ich sah ihn entschuldigend an „Warte bei Legolas auf mich! Ich komme gleich nach!“ sagte er dann auf elbisch und ich nickte, dann verneigte ich mich leicht vor Frau Eowyn und ging… ich lauschte was mein Vater Ihr noch zu sagen hatte.
„Ich kann Euch nicht geben was Ihr wollt!“ sagte er und Sie sah Ihn mit großen Augen an, mein Vater sprach noch mit ihr und Legolas sah mich belustigt an als ich mich neben Ihn stellte und mit Ihm und Gimli auf meinen Vater wartete.
„Das war kindisch… und unnötig… und unhöflich!“ sagte Legolas tadelnd auch wenn er dabei lachte.
„Es war nicht unnötig…“ sagte ich und verdrehte die Augen und sah meinen Vater an der gerade zu uns gekommen war.
„Was sollte das, Enelya? Ich habe Dir nicht Respektlosigkeit beigebracht! Es war unhöflich wie Du Sie unterbrachst!“ sagte er und sah mich wütend an.
„Tut mir Leid, doch wir müssen uns auf den Weg machen… und mit wir meine ich uns vier!“ sagte ich schnell und zerschlug seinen stillen Protest.
„Du hättest mit Deinem Großvater zurück reiten sollen!“ grummelte er und führte sein Pferd an uns vorbei.
„Großvater war hier?“ sagte ich gespielt unwissend, Legolas und Gimli schmunzelten doch Vater ging kopfschüttelnd weiter… es würde lange dauern bis er meine Anwesenheit akzeptieren würde…
Ein paar der Männer die beobachteten wie wir gingen riefen meinem Vater etwas zu, doch er ignorierte es und führte uns zur Straße zum Dimholt.

Kommentare (45)

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dragon girl (36500)
vor 26 Tagen
Beste FF die ich gelesen habe
Freu mich schon auf den 4. Teil
Jess (19331)
vor 68 Tagen
Hallo meine Lieben (hoffentlich Noch-Leserinnen!) seit ich aus Neuseeland zurück bin schreibe ich intensiv am 4. Teil, doch iwie hat mir immer was nicht gepasst etc., wer selbst schreibt weiß wovon ich spreche hahaha vor allem wenn man bedenkt dass Teil 4 ja schon so gut wie fertig war und dann mein USB-Stick verloren ging :( und wieder von vorne anzufangen war echt schwierig weil ich einfach immer im Hinterkopf hatte dass das was ich ursprünglich geschrieben hatte viiiiel besser war und und und... aber ich bin zuversichtlich dass ich den 4. Teil demnächst hochladen kann und ich hoffe das ein paar von Euch dann auch wieder fleißig lesen und kommentieren :) und falls euch was nicht passen sollte oder euch nicht gefällt oder ihr verbessern würdet dann rückt gerne raus damit^^ nur so kann ich meinen Schreibstil etc verbessern :) Liebe Grüße, Jess
luna (18002)
vor 526 Tagen
WOW das ist eine der Geschichten die ich liebe.
Legolas und kili fan (75080)
vor 567 Tagen
Hey das war eine der besten geschichten die ich je gelesen habe
Grosses lob
Jess (08147)
vor 569 Tagen
Hallo meine Lieben! Vielen lieben Dank für das positive Feedback! Ich wünschte ich könnte Euch mitteilen dass ich den 4. Teil demnächst hochladen werde... doch leider hat Mittelerde (also Neuseeland) meinen USB-Stick mit Teil 4 und dem angefangenen Teil 5 verschluckt :( was bedeutet dass ich wieder von vorne anfangen muss... und das wird dauern! Ich gebe mein bestes euch so schnell wie möglich weiter mit Enelyas Geschichte zu versorgen! Liebe Grüße aus Neuseeland, Jess
tauriel (38342)
vor 574 Tagen
ja, ich wollte sowieso fragen was mit theba passiert ist .
du musst unbedingt etwas schreiben was mit ihr zutun hat!
Elentari (71979)
vor 763 Tagen
Deine Geschichten haben mich total begeistert !
Bitte schreib möglichst bald weiter !!!
Jess (30089)
vor 766 Tagen
Hallöchen meine Lieben! Tut mir Leid dass Teil 4 so lange auf sich warten lässt! Doch momentan bin ich einfach viiiiiel zu sehr damit beschäftigt das echte Mittelerde, nämlich Neuseeland, zu genießen! Bin hier für ein Jahr unterwegs und da wird es ziemlich schwer viel am 4. Teil weiter zuschreiben :/ ich geb mein Bestes um Euch bald die Frage, wo die Reise Enelyas als nächstes hingeht, zu beantworten! Ganz liebe Grüße aus Mittelerde und bis hoffentlich demnächst, Jess
elenalar (16165)
vor 792 Tagen
Oder zu den inseln hinter mittelerde wo sie gefragt hat was da ist
Mara (40853)
vor 827 Tagen
wie wärs mit edoras? war nich theba im 1. Teil? das Waisenkind in helms Klamm! enelya hat ihr doch versprochen sie mal zu besuchen, oder?
Ta (51012)
vor 829 Tagen
Morgoth25: vielleicht Ithilien?
Jess (64496)
vor 844 Tagen
So jetzt antworte ich auch endlich mal! Danke für all Eure lieben Kommentare! Ich bin fleißig am Schreiben des 4. Teils und bin zuversichtlich dass ich demnächst fertig bin damit! Und zu dem Harry Potter Quiz Jule, ja das ist mittlerweile fertig! Muss nur noch ein oder zwei Sachen abändern und dann kann's hochgeladen werden :) mach ich die Tage mal!
Julchen (10584)
vor 859 Tagen
kurze frage am morgen, wie weit bist du eigentlich mit deinem Harry potter test? du hats ja mal gesagt dass du noch parallel zu enelya da dran schreibst? bistdu da fertig mit oder noch nicht? ichf reue mich schon tierisch auf die Auswertungen! lg julchen
Julchen (10584)
vor 862 Tagen
OMG!!! Ich konnte jetzt au endlich mal lesen! Icjh liebe diese geschichte eifnach! du hast so ein unfassbar grosses Talent!!!!!!!! WOW! ich kanns kaum erwarten teil 4 zu lesen! und teil 5 *O* schreb ganz schnell weiter bitte! ganz liebe grüsse Jule!
Nijura (62844)
vor 875 Tagen
Großes Lob . Ich beneide dich darum das dir so viele Sachen einfallen.
Morgoth25 (87483)
vor 875 Tagen
Wow! Echt eine super Geschichte. Großes Lob :D
Aber wohin reiten sie :DD
Valinor kann es ja noch nicht sein, da Aragorn noch nicht tot ist
und nach Gondor auch nicht.
Wohin??????:DD
Talia (19016)
vor 875 Tagen
Hammer einfach hammer
Dein Schreib styl is einfach der hammer
Freu mich voll auf den nächsten teil

LG Talia
Mara (43383)
vor 876 Tagen
Hammer! Ich muss Luthien zustimmen, dein schreibstil ist unglaublich gut und wie du Spannung aufbaust und allgemein die ganzen Ideen einbringst!!! ich bin einfach ein riesen fan von dir°! Gratulation zu solch einem Talent! un schreib bitte schnell weiter an teil 4 und dann teil 5! ganz liebe grüße Mara
Jess (46359)
vor 876 Tagen
Danke Luthien :) ich geb mein bestes Teil 4 so schnell wie möglich fertig zu kriegen! Mich freuts einfach riesig dass meine Geschichte Euch gefällt und iwie is das ne super Motivation um einfach immer weiterzuschreiben! Ich habe mich dazu entschlossen nach Teil 4 auf jeden Fall noch einen 5. Teil zu schreiben! Vielleicht mit Zeitsprung und dann wirklich abschließend... aber momentan fällt es mir schwer die Charaktere loszulassen und an einen Abschied zu denken :( aber jetzt konzentriere ich mich erst mal auf den 4. Teil und wünsche allen viiiiel Spaß beim Lesen :)
Luthien (40606)
vor 876 Tagen
@Jess
Wow! Ich weiß gerade gar nicht was ich sagen soll! Ich bin total begeistert und liebe deine Geschichte einfach. Die Ideen, dein Schreibstil, die Charaktere, der immer wieder erneute Spannungsaufbau und auch die Ungewissheiten .... einfach alles! Ich weiß, dass es nicht sehr leicht ist sowas zu schreiben und man beinahe eine Ewigkeit dafür braucht, vor allem wenn man auch noch ein anderes Leben hat, weil ich selbst schreibe, aber ich bitte dich: Schreib so schnell wie möglich weiter! So ein Talent hat nicht jeder, also nutze es auch!
Ganz liebe Grüße,
Luthien