Narutos Welt mal anders: Das Leben in Konoha (Teil 3) Die Chunin-Auswahlprüfung - Stift und Papier

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13 Kapitel - 10.051 Wörter - Erstellt von: C - Aktualisiert am: 2014-08-15 - Entwickelt am: - 1.553 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Nun kommen wir zum dritten Teil unserer Serie

Was bisher geschah: Sokuron wurde in der Nacht von feindlichen Ninjas angegriffen. Es stellte sich heraus, dass sie Anhänger von einem Geheimbund waren, die sich selbst als die „Ritter des Silbernen Kreises“ bezeichneten. Jedoch sollte Sokuron herausfinden, ob es der Wahrheit entsprach, um so einen Krieg gegen Kumogakure zu verhindern. Aus dem Grund war Sokuron gezwungen, einen Handel mit Akatsuki einzugehen.
Doch Sokuron legte Akatsuki rein und tötete viele Mitglieder des Silbernen Kreises. Jedoch nicht alle. Noch immer ist der Silberne Kreis da draußen und schmiedeten neue Pläne.

Nun stehen die Chunin-Auswahlprüfungen an. Gespannt wartet Sokuron auf seine beiden Teamkameraden, die er seit Wochen nicht mehr gesehen hatte. Zusammen wollen sie an den Prüfungen teilnehmen und treffen dabei auf neue Freunde.

Viel Spaß

1
Der Paladin

Es war ein kalter Morgen, nebelig und fade wie in den einstigen Tagen im kalten Norden. Getrieben von Angst, verwundet von jenem, der ihn verfolgte, trottete der blutende Nuke-Nin aus dem Wald. Seine Gasmaske atmete schwerfällig als wäre er ein alter Mann, seine Eisenpranke hielt er sich an seinen Bauch, der nicht mehr den Lebenssaft aufhalten konnte.
Es wurde immer kälter, tauber. Er versuchte zu rennen, aber seine Beine gehorchten nicht mehr, als er die nebeligen Bäume hinter sich ließ. Erschöpft brach er zusammen. Wie konnte das geschehen? Er und sein Bruder konnten dem Jonin Kakashi entkommen, aber nicht … ihr. Wer war sie nur?
Auch von Zabuza oder Haku hat er nichts mehr gehört. Sein Bruder … Gouzu…
Aus dem Wald trat eine Gestalt heraus.
Ein Mädchen in dunkelblauer Kampfkleidung, einem schwarzen Brustpanzer und einem dunkelblauen Umhang mit Ärmeln und eine Kapuze, die sie ins Gesicht gezogen hat. An ihren Kragen befand sich eine silberne Brosche, auf denen sechs Sichelmonde zu sehen waren, die zusammen ein großes Kreuz bildeten. Der Verletzte starrte, als er sie erkannte.
Sie war einer der sechs Paladine.
Seine Verfolgerin nahm die Kapuze ab. Schneeweiße Haare, etwas struppig und kurz geschnitten, kamen zum Vorschein. Ihre meeresblauen Augen funkelten im fahlen Sonnenlicht. Sulina Sukina.
Sie blieb vor dem Nuke-Nin stehen.
„Bitte“, flehte er sie an. „Bitte, ich weiß wirklich nichts… Zabuza, Haku, keine Ahnun… Bitte, lasst mich leben.“
Ihre blauen Augen schauten ihn unberührt an. Gnade kam ihr nicht in den Sinn, befürchtete er.
Langsam zog sie ein Blitzgewehr aus ihrem Umhang heraus, lud die Waffe durch, legte an und zielte genau auf den Kopf des Nuke-Nin.
Die Luft war ruhig.
Ein Schuss.

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