Marco ist verflucht? 2

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1 Kapitel - 1.012 Wörter - Erstellt von: Arya-Sayuri - Aktualisiert am: 2014-08-15 - Entwickelt am: - 1.152 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Teil zwei meiner Story ^^

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Kapitel 1 Tag 1 Der bad Hair-Day


Die Füße noch voller Tran, drückte ich die leichte Holztür zum Bad hin auf und stellte fest, alles in bester Ordnung. Es überraschte mich, da mir in den letzten Tagen vermehrt Missgeschicke und andere Peinlichkeiten einfach in den Schoß fielen. Dort machten diese es sich dann gemütlich und ließen mich zum Gespött werden. So meinte ich die Tuscheleien zu verstehen. Noch im dämmrigen Zustand sah ich in den Spiegel und sofort bekam ich den Ernüchterungsschlag. Sah mir doch tatsächlich ein Zombie aller erster Güte-Klasse entgegen. „Ace, du Mistkerl! Was hast du mir wieder eingeflößt?“ brummte ich meinen leidigen Ebenbild entgegen. Zu allen Übel standen meine sonst so perfekten Haare in alle Richtungen ab. Kurzerhand beschloss ich einfach duschen zu gehen. Doch als ich das Wasser andrehen wollte, kam kein Tropfen. Ich fühlte mich etwas verarscht am jungen Morgen, oder war es schon Mittag? Schmunzeln nahm ich den Duschkopf in die Hand und drehte ihn erst etwas ratlos hin und her.
„Dann eben nicht. Schließlich bin ich Pirat“ sprach ich mehr zu sich selber als zu irgendwem sonst. Entschlossen hängte ich den Duschkopf wieder ein und nahm ein schon benutztes Handtuch aus dem chaotisch eingeräumten Regal. 'Eigentlich müsste hier noch etwas Seife herum liegen!` Kramend stieß ich plötzlich auf Widerstand. „Na wer sagt es denn. Ein ordentlicher Mann findet immer wonach er sucht.“, entfuhr es mir laut. Eines meiner Lieblingslieder summend, benetzte ich das Handtuch mit etwas Wasser vom Waschbecken und rieb etwas Seife ein. Schon beim Schäumen stieg mir ein angenehm munter machender Geruch in die Nase. Nur die Farbe der Seife irritierte mich ein wenig. Ich war der festen Überzeugung gewesen, eine blaue zu besitzen. Stattdessen war sie Lila. 'Eigentlich passend zu meinen Hemd.' Kurz rubbelte ich mir durch die Haare und betrachtete mich noch einmal im Spiegel. `Alles sitzt wie es sitzen soll.` So dachte ich zumindest. Mir fielen fast die Augen heraus als ich das Meisterwerk namens Frisur bestaunen konnte, welches sich mir bot. Das ging zu weit! Ich konnte mit wortwörtlichen Fettnäpfchen leben, ja auch mit nicht funktionierenden Duschköpfen. Aber wer sich an meinen Haaren zu schaffen machte, würde seines Lebens nicht mehr froh werden. Doch meine Gedanken musste ich sofort korrigieren. Ein Zischen lässt mich herumfahren. Wie eine wild gewordenen Schlange, warf sich die Brause im ganzen Bad umher. Ich konnte gar nicht schnell genug dem Stahl ausweichen, da war ich schon pitschnass und meine Haare nicht nur Lila sondern auch noch vollkommen außer Form. Ohne auf weiteres zu achten, hechtete ich zu der Metallschlange, nur um fest zu stellen das etwas an der Wand anders war. Große Rote Schrift war zu sehen. Nach mehrmaligen durchlesen brachte ich nur noch ein erschrockenes flüstern zustande. „Einen wundervollen guten Morgen, mein Sohn. Ich hoffe dir gefällt die neue Haarfarbe.“
Mit einen Gesicht drei Tage Regenwetter verließ ich meine Kajüte geschwind um mir etwas zu essen zu organisieren. Denn mit einer solchen Haarfarbe wollte ich nun wirklich niemanden begegnen. Und am allerwenigsten IHR. Das wäre mein Ende gewesen.
Während ich den im Halbdunkeln liegenden Gang entlang tappte stieß ich mir an fast jeder Ecke etwas an. „Au! Verdammt. Seit wann macht der Gang eine Rechtsbiegung?“, fluchte ich lautstark, obwohl ich mir geschworen hatte, leise wie ein Wiesel mir etwas Nahrhaftes zu holen und den Rest des Tages im Bett zu verbringen. Ich hatte es nicht mehr weit, denn ich konnte den Duft von frisch gebackenen Brot und Spiegelei riechen. Ein fast schon genießerisch wirkender Zug legte sich auf mein Gesicht und ich lief mit geschlossenen Augen einfach weiter. Den Weg kannte ich ab hier wirklich sehr gut. Wenn es drauf ankam auch im Schlaf. Allerdings merkte ich so nicht wie sich einer äußerst vorsichtig schleichenden Person in die entgegengesetzte Richtung fortbewegte.
„Fantastische Farbe mein Lieber“ sprach mich eine witzelnd freche Stimme an. Ich schaute mich Panisch um, denn diese Stimme war mir nur allzu bekannt. „Hinter dir!“ drang es lachend an mein Ohr. Auf der Stelle drehte ich mich in die Richtung, doch ich konnte abermals niemanden sehen. „Hahahahaha“ du bist so langsam wie eh und je Piepmatz“ erklang es nun wieder von vorne. Diesmal machte ich nicht denselben Fehler. Langsam, auf alles gefasst, streckte ich meine Arme zur Seite aus. Und tatsächlich, ich konnte etwas Warmes und Nachgebendes erfühlen. Ein breites Grinsen stahl sich mir auf das Gesicht. Nun, vielleicht würde der Tag doch noch besser werden als ich dachte. „Macht es Spaß, mir in dunklen Gängen aufzulauern?“, fragte ich ins Blaue hinein. „JA das tut es allerdings. Doch dürfte ich dich bitten deine rechte Hand von meiner überaus empfindlichen Körperpartie zu nehmen. Das schickt sich nicht für einen anständigen Herren.“ Die mir wohlklingende Stimme nahm neben den lachenden Unterton nun auch einen gefährlich wirkenden Klang an. Ganz so als hätte diese Stimme alle Macht über die umliegende Schwärze. Sofort zog ich meine Hände wieder zu mir. Hatte ich ihr doch wirklich an die Brust gefasst. „Ich wette du bist gerade knall-rot im Gesicht. Verleugne es bloß, nicht, denn ich kenne dich besser als du denkst. Phönix!“, säuselte die Stimme nun wieder ganz nahe an meinen Ohr. Plötzlich war ich froh, dass es hier kein Licht gab. Ich versuchte mich erneut zu orientieren. Die Dame wusste ja gar nicht wie mir ihre Worte den Kopf verdrehten. Und dass schon sehr lange. Alles was ich noch hervorbrachte war: „Tut mir leid ...........“

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