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Flamera: Outtake Storys2: Vampire Knight

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10 Kapitel - 10.878 Wörter - Erstellt von: Flamera-chan - Aktualisiert am: 2014-08-15 - Entwickelt am: - 2.079 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Hallo und Konichiwa oder auch Bonjour,
hier ist mein, vor ein paar Minuten versprochener, nächster Fanficton. Diesmal geht es um Vampire Knight. Also, was soll ich schon groß sagen: Viel Spaß!

1
Die Cross-Akademie


Das Taxi fuhr an der Akademie herum. Dorthin musste sie. Das rothaarige Mädchen musste ab heute in der Akademie nicht nur lernen, nein, sogar in ihr leben. Sie hatte ihre Familie bei einem Unfall verloren. Sie wollte dem Taxifahrer sagen, dass sie laufen könne, doch es ging nicht. Sie hatte nämlich nicht nur ihre Familie verloren, nein, sogar ihre Stimme. Dieses Mädchen, das da saß und darauf wartete, dass der Taxifahrer anhielt, war ich. „Miss Leona, wir sind da. Ihr könnt nun aussteigen“, meinte der Taxifahrer, der zugleich der Diener meiner Eltern war. Ich stieg aus, verbeugte mich ein letztes Mal, seufzte und machte mich auf den Weg zum Schulgebäude. Eine neue Schule, mal wieder. Ich stand vor der Eingangstür. In der Hoffnung, dass das Taxi noch da stand, drehte ich mich noch einmal um, doch es war schon weg. Ich seufzte noch einmal und ging in das Schulgebäude. Die Gänge waren groß und lang. In den Gängen waren keine Schüler, da gerade Unterricht war. Das Zimmer des Rektors hatte ich schnell gefunden. Ich klopfte. Dann ging ich hinein. Der Rektor saß an seinem Schreibtisch und trank gerade Tee. „Oh, du musst Flamera Leona-chan sein. Ich nickte. Er schien ganz nett zu sein. Er erklärte mir die Regeln und meinte, dass ich in das Haus Sonne kommen würde. Ich runzelte die Stirn. Er winkte mit der Hand. „Keine Sorge, ich habe die Bitte erfüllt. Das war ein kleiner Scherz.“, Er lachte. Ich lächelte. Ich würde in ein eigenen Bungalow kommen. Ich wollte nicht, dass die Day- und Nightclassschüler herausfanden, dass ich eine Elfe bin. „Du kannst in die Klasse gehen, die du willst. Ich denke, du wirst eine Bereicherung für die sozialen Kontakte der Vampire und Menschen sein.“ Ich nickte nur. Ich nahm einen Zettel und schrieb darauf: 'Ich will in beide Klassen gehen. Ich kann nämlich nicht schlafen. Den Grund wissen sie ja.' Ja, er wusste es. Das ich ein halber Reinblutvampir war. Ich war wirklich ein Reinblut. Auch wenn meine Mutter eine Elfe war, wenn Elfen und Vampire vermischt wurden, erhielt das Kind den Rang der beiden, sprich, ich konnte einen Menschen zu einem Vampir machen, aber ich verspürte nie Blutdurst. Ich nahm meine Taschen und den Schlüssel zu meinem Bungalow und ging wieder in den Hof. Es war Nacht geworden. Ich sah in den Himmel. Er war von Sternen übersät. Und mitten unter ihnen war diese riesige, helle, halbrunde Scheibe. Der Mond. Er schien hell, obwohl er noch nicht einmal voll war. Ich ging zu einem kleinen Haus. Ich schloss mein Bungalow auf und schmiss meine Sachen auf ein Sofa. Okay, den Unterricht der Nightclass hatte ich für heute verpasst. Egal. Ich nahm mein schneeweißes Kleid und ging ins Bad. Dort streifte ich mir die Sachen vom Leib und ging unter die Dusche. Danach zog ich mein Kleid an und ging nach draußen. Meine Haare hatte ich immer noch zu einem Zopf gebunden, der die Länge von ihnen verschwieg. Ich hatte zwar rote, knöchellange, glatte Haare, aber ich band sie immer so zusammen, dass alle dachten, sie wären schulterlang. So fiel ich nicht auf. Okay, da waren noch die roten Augen und die schneeweiße Haut, die mich von den anderen unterschieden. Ich schlenderte eine Weile umher und setzte mich schließlich an einen Brunnen. Ich spielte ein wenig mit dem Wasser bis ein Knacksen mich aufschrecken ließ. Ich schaute mich um. Dort war ein Schatten hinter einem Baum. Ich stand auf und ging auf den Baum zu. Der Schatten ging nicht weg, nein, im Gegenteil, der Schatten kam auf mich zu. Ich blieb stehen. Ich wollte dem Schatten im Mondlicht im Mondschein begegnen. Ich wollte sehen, wer das war. Er kam weiter auf mich zu. Schwarze Haare, braune Augen. Ich sah in seinen Augen ein leichtes Schimmern. Ein reinblütiger Vampir! War das nicht, nein, oder doch? Ja, es war Kaname Kuran. Ich verzog mein Gesicht. Ich konnte Kaname nicht leiden. Ich wusste, wie eingebildet er war. (Tut mir leid, Kaname-Fans, aber er ist nun mal eingebildet und brutal, auch wenn er süß ist *.* Das ist nicht fair! Er darf einfach nicht so süß sein! * heul *) „Wer bist du? Du solltest zurück in dein Haus gehen“, meinte er mit einem freundlichen Ton, was mir scheißegal war. Ich drehte mich energisch und bestimmt um. „Was hast du?“, fragte er unschuldig. Ich wollte gehen, als er meine Hand fest hielt. „Jetzt sag doch endlich etwas!“, sagte er schroff. Er hatte seinen Tonfall so plötzlich geändert, dass ich erst mal kurz zusammenzuckte, mich dann aber wieder fand und seine Hand weg schlug. Ich starrte ihn wütend an. Meine roten Augen funkelten ihn an. „Bist du etwa die neue Schülerin, von der der Rektor sprach?“, fragte er. 'Ach, jetzt erst bemerkt, Schnösel!' wollte ich ihm an den Kopf werfen, aber es ging nicht. Ich brachte nur ein verächtliches Schnauben heraus. „Du bist also wirklich stumm. Wer hätte das gedacht?“, fragte er hämisch. Das war der Kaname wie er wirklich war. „Also ich nicht!“, schnaubte ich kaum hörbar. Die Wut gab mir die Kraft zu reden, auch wenn es sehr leise war. Dann drehte ich mich energisch um und ging ohne ein weiteres Wort. Die restliche Nacht las ich Mangas. Ich hatte einfach nichts Besseres zu tun und wollte nicht noch einmal auf Mister Hochwohlgeboren treffen. Als ich dann morgens die ersten Stimmen hörte, schnappte ich mir mein Frühstück und ging aus dem Haus. Ich hatte eine Umhängetasche in der ich alles verstaute. Ich machte mich auf den Weg zum Schulgebäude. Ich sollte vor dem Unterricht noch mal in das Zimmer des Rektors kommen. Ich klopfte an und trat ein. In dem Zimmer standen, außer dem Rektor, noch ein Mädchen und ein Junge. „Ah, Flamera-chan, da bist du ja!“, begrüßte mich Rektor Koruso (oder Cross). Der Junge sah mich missbilligend an und das Mädchen lächelte freundlich. „Darf ich dir unsere Vertrauensschüler vorstellen: Yuki Koruso, meine Tochter, und Zero Kiryu, mein Adoptivsohn. Sie und du sind die einzigen, die von dem Geheimnis der Nightclass wissen.“ „Hi, mein Name ist Yuki. Freut mich, dich kennenzulernen!“, sagte Yuki enthusiastisch. Ich lächelte nur. „Es wäre höflich, dich auch vorzustellen“, meinte Zero, sichtlich gelangweilt. Ich blickte ihn wütend an. „Sie ist“, setzte der Rektor an, doch ich brachte ihn mit einer Handbewegung zum Schweigen. „Ich bin seit einem Unfall nicht mehr in der Verfassung zu reden“, sagte ich mit piepsiger Stimme und hustete. Zu reden strengte mich sehr an. Die beiden nickten nur. Yuki schien mich nicht länger darauf ansprechen zu wollen und Zero schien es nicht zu interessieren. Ich drehte mich auf dem Absatz um und ging zum Klassenzimmer. Vor dem Klassenzimmer wartete ich und belauschte den Lehrer. „Guten Morgen, liebe Klasse. Ihr wisst ja, dass die Leona-Familie vor einiger Zeit einen schweren Unfall gehabt hat. Wir haben vor ein paar Tagen die Nachricht erhalten, dass die Prinzessin überlebt hat. Das ist ein Grund zur Freude. Aber nun begrüßt unsere neue Schülerin:“ Ich öffnete die Tür und schritt in den Raum. „Flamera Leona. Sie wird ab heute in diese Klasse gehen. Bitte behandelt sie mit Respekt und Vorsicht, da sie erst neulich ihre Eltern verloren hat.“ Ich verbeugte mich und musterte die Klasse. Yuki und Zero waren auch in dieser Klasse. Zero saß alleine in der letzten Reihe und Yuki saß schräg vor ihm. Erst war Stille eingetreten, aber nun begannen alle Jungs zu schwärmen und zu rufen, dass ich mich neben den oder den setzen sollte. Nur Zero war nicht beteiligt. Ich ging durch die Reihen. Alle Jungs beobachteten mich, gespannt, neben wen ich mich setzen würde. Ich stand nun in der letzten Reihe und sah Zero an. Dann deutete ich auf den Stuhl neben ihn und setzte mich hin. Allgemeines Gemaule und Geraune begann, wie ich mich neben SO einen Typen setzen können und bla bla. Ich ignorierte das Gerede, packte meine Sachen aus und konzentrierte mich auf den Unterricht. Ich seufzte. Das erste Fach war Mathe! Ich mochte Mathe eigentlich und hatte auch keine Probleme damit, außer ich sollte an die Tafel kommen. Da musste man nämlich immer erklären warum und wieso und das konnte ich nicht! „Leona-chan, bitte lösen sie die Aufgabe an der Tafel“, rief der Lehrer mich auf. Ich erhob mich und ging an die Tafel. Während ich an der Tafel stand und rechnete, wurden Stimmen hinter mir laut. Warum ich nicht erkläre und so. Bei jedem Wort wurde ich merklich kleiner. Es war mir unangenehm. „Herr Lehrer, Flamera ist eine eingebildete Tusse!“, rief einer ganz vorne. Ich drehte mich um. Ich hatte Tränen in den Augen. „Leona-chan ist...“, wollte der Lehrer erklären, aber ich war schon durch die Tür verschwunden. Ich wusste, dass es ein Fehler war! Ich wusste es! Hätte ich nicht Privatunterricht bekommen können. Immer mehr Tränen rollten über meine Wangen. Ich musste mich verstecken. Links um die Ecke, dann rechts, noch einmal rechts, gerade aus und raus aus dem Schulgebäude. Der Brunnen! Ich musste an den Brunnen. Ich stürzte. Mein Kleid war voller Blut, meine Knie aufgerissen, meine Wangen nass und meine Sicht verschwommen. Ich richtete mich mühevoll auf und rannte weiter. Wo war der Brunnen? Nicht hier, aber dafür das Haus Mond. Ich rannte an dem 'Bewacher' vorbei, durch den Garten und riss die Tür auf. Ich kam in eine große Halle. Inmitten dieser Halle stand ein Sofa. Auf dem Sofa saßen einige, männliche Vampire. Kurze Analyse: Hanabusa Aido, Akatsuki Kain, Senri Shiki und Takuma Ichijo. Verdammt! Vampire! Aido stand auf. Ich ging einen Schritt zurück. „Warum weinst du denn, kleines Mädchen?“ „Hanabusa! Kaname-sama wird wieder sauer sein. Du hast erst gestern Nacht Yuki angefallen“, hielt Kain ihn zurück. Ich verzog mein Gesicht, angewidert von dieser Anredungsform für Kaname Kuran. Okay, er war ein Reinblüter, aber kannten sie nicht den wahren Kaname? „Siehst du, sie scheint zu wissen, was du willst und ist davon angewidert. Also lass sie in Ruhe“, meinte Akatsuki, doch Aido hörte nicht auf ihn. Er hielt mein Handgelenk fest und biss mich. Ich ignorierte es. Ich sah mich um. Wenn jetzt Kaname auftaucht, drehe ich durch. „Hanabusa!“, sprach der Unerwünschte. Ich zuckte vor Wut zusammen, Aido aus Angst. Er ließ von mir ab und drehte sich zu Kaname. Dieser hob die Hand und wollte Aido schlagen, doch ich schubste Aido beiseite, sodass mich Kanames Hand traf. Er zog scharf die Luft ein. Das hatte er wahrscheinlich nicht erwartet. Ich funkelte ihn an und schlug ihm mit der Handfläche mitten ins Gesicht. „Verschwinde! Ich regele so etwas selber, Kaname!“, sagte ich, zu meinem Erstaunen, in normaler Lautstärke. Er drehte sich um und ging. Ich lächelte hämisch. „Feigling“, flüsterte ich heiser. Aido starrte mich an. Genauso wie alle anderen. 'Was?' wollte ich erwidern, doch ich bekam nur einen Hustenanfall. Meine Stimme hatte mich wieder verlassen. Ich drehte mich um und ging aus dem Haus Mond und geradewegs in mein Bungalow. Ich wollte endlich Ruhe.

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