Jägerin der Augen Teil 7

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
3 Kapitel - 4.157 Wörter - Erstellt von: Ahri - Aktualisiert am: 2014-08-15 - Entwickelt am: - 1.409 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

1
Kapitel 19: Streit, Versammlung, Mord

„Wie oft soll ich es dir noch sagen? Du weißt ganz genau, dass wir eine Aufgabe von Pain haben und dann kommst du ständig an und kassiert dein beschissenes Kopfgeld ab! Das pisst mich total an! Ich habe da einfach kein Bock mehr drauf. Wir haben einen Auftrag und den will ICH erfüllen. Ich nehme keine Rücksicht, was du jetzt denkst, aber ich habe endgültig die Faxen dicke!“, Kiri war unglaublich wütend auf ihren geldgeilen Partner. Seit einem Jahr bildeten sie ein Team und es war sehr verwunderlich, dass Kiri an einem Stück und lebendig war. Bislang hatte keiner von Kakuzus Ex-Partner es geschafft, so lange zu überleben. Denn etwas in Kakuzu sträubte sich dagegen sie umzubringen. „Und außerdem, warum bist du bei Akatsuki, wenn du dich doch eh nur für Kopfgeld interessierst und nicht für die Bijuus?“
„Weil ich das Mitglied bin, dass sich um die Finanzen der Organisation kümmert und das Geld für uns verdiene, während ihr anderen hinter den geschwänzten Geister her seid. Mir ist es auch egal, was du jetzt über mich denkst, aber du als meine Partnerin musst es akzeptieren.“ Bedrohlich baute der Vermummte sich vor der Nebelritterin auf und blickte kalt und wütend auf sie herab. Doch in Wirklichkeit war es ihm nicht egal, was sie über ihn dachte. Er hat sie nach der Aktion in der Bar, vor einem Jahr, angefangen zu mögen und zu akzeptieren. Vielleicht mochte er sie sogar zu sehr.

Unbeeindruckt von seiner Reaktion winkte sie ab und wendete sich von ihrem geizigen Partner ab. Die Stille zwischen den Beiden wurde von dem Straßenlärm eines kleinen und unbedeutenden Dorf unterbrochen. Schweigend und ohne den jeweils anderen zu beachten, verließ sie das Dorf und verschwanden in einen dichten Wald. Dort angekommen suchten sie nach einem angriffssicheren Ort und ließen sich schlussendlich in einer gut versteckten Höhle nieder. Die Beiden schlossen die Augen und befanden sich als Hologramme am Ort für die Treffen der Organisationsmitglieder. Zuvor wurden sie darüber informiert, dass die Organisation Zuwachs bekam. Kiri blickte sich um und erkannte Pain, Konan, Kakuzu, Sasori, vier weitere Anhänger und zu guter Letzt sah sie den Neuen. Sie erschrak, als sie ihn erkannte. Das konnte nicht sein, dachte sie sich und starrte ihn mit erschrockener Miene an.
„Ich freue mich ein neues Mitglied in unserem Kreise begrüßen zu dürfen. Es ist mir eine Ehre, dass er den Weg zu uns gefunden hat. Unser neues Mitglied, einer der drei Legendären Sannin: Orochimaru“, stellte der Leader den Mann mit dem schlangenhaften Aussehen und den schwarzen, langen Haare, die im Kontrast zu seiner blassen Haut stehen, vor.
„Kiri? Du auch hier? Wie kommt's? War die Ehe doch nicht das Richtige für dich?“, bombardierte der Sannin die Nebelritterin mit Fragen, sobald er sie erblickt hatte.
„Ich schulde dir keinerlei Antworten, Orochimaru und außerdem hat das alles hier nichts zu suchen. Ich bitte dich diese Fragen erneut zu stellen, wenn wir uns persönlich treffen. Immerhin habe ich noch ein gewisses Recht an Privatsphäre“, stellte sie prompt klar, denn es war ihr peinlich, wenn er sie vor den anderen Mitwirkenden mit weiteren Fragen bombardierte. Vor allem fürchtete sie, dass er eine ganz bestimmte Frage stellte. Die, die sie vor allen hier vermeiden wollte.
„Aber eines würde ich gerne sofort erfahren: Wie geht es unserem Kind?“, erkundigte der Schwarzhaarige sich mit einem breiten Grinsen, denn er wusste, wie unangenehm es Kiri war, dass er dieses Thema vor allen Akatsuki Mitgliedern zur Sprache brachte.
Alle anwesenden hielten erschrocken den Atem an. Was sie da gerade eben gehört haben, war echt überraschend. Die Nebelritterin und der Sannin? Besonders Konan traf es, wie ein Schlag mitten ins Gesicht. Hatte ihre Halbschwester wirklich ein Kind mit diesem verabscheuungswürdigen Kerl?
„Ich habe dir gesagt, dass ich dir keine Antwort schulde und außerdem habe ich mich gerade klar ausgedrückt, dass du weitere Fragen stellen kannst, wenn wir uns persönlich treffen“, knurrte Kiri. Genau vor dieser Frage hatte sie sich gefürchtet. Aber nun war es raus und sie konnte nichts mehr machen.
„Ich bin schließlich der Vater des Kindes und habe ein Recht darauf, etwas über es zu erfahren“, behaarte er.
Sie schloss kurz die Augen und seufzte genervt und geschlagen auf. Sicherlich würde er keine Ruhe geben, ehe sie ihm über ihre gemeinsame Tochter berichtete. „Du bist Vater einer Tochter. Sie heißt Sayo und ich weiß nicht, wie es ihr momentan geht, aber als ich sie das letzte Mal gesehen habe, ging es ihr noch gut. Zum Glück weist sie keinerlei Ähnlichkeiten mit dir auf, außer vielleicht ihre schwarzen Haare“, spottete sie und verschwand augenblicklich.

Sie erhob sich schleunigst und mit hektischen Schritten verließ sie den Unterschlupf. Kiri wollte jetzt einfach alleine sein. Nie im Leben hatte sie gewollt, Orochimaru noch ein weiteres Mal zu begegnen und sie wollte nie, dass anderen von ihrer Affäre mit Orochimaru Wind bekamen. Was wohl Konan nun von Kiri hielt? Hasste sie sie dafür oder stand sie trotzdem hinter ihrer älteren Schwester? Die Nebelritterin wusste es nicht und hoffte, dass es nicht so war, denn sie wollte Konan nicht verlieren. Dazu war sie ihr zu wichtig. Die Nebelritterin fand sich auf einer Lichtung wieder. Das Rauschen von Wasser war zu hören, denn ein kleiner Bach fand seinen Weg durch die von Bäumen freigelegte Stelle. Achtlos ließ die Blauhaarige sich nieder auf das Gras nieder. Sie brauchte Ruhe und musste jetzt nachdenken. Wieso musste es ausgerechnet Orochimaru sein? Sie hatte sich geschworen ihn nie wieder sehen zu wollen. Sie hörte einen Ast knacken und sprang sofort auf und ging in Kampfstellung, ihren Blick dabei umherschweifend. „Komm raus!“, knurrte sie und im nächsten Moment wurde sie von Ninjas umzingelt. Es waren Anbus aus Konoha, wie sie an ihren Tiermasken erkennen konnte.
„Es ist wirklich schade, dass Kirigakure dich nicht im Griff hatte und auch deinen geplanten Attentat auf den Mizukagen nicht durchschaut hatte“, sagte eine kalte, männliche Stimme, die zu einem Anbu mit einer Entenmaske gehörte.
Innerlich begann Kiri zu lachen, als sie die Entenmaske sah. Doch nach außen hin blieb sie ernst und hatte ein gefährliches Grinsen auf den Lippen, das typisch für sie war. „Eine Ente, wirklich? Wieso Tiermasken, wenn ihr so eine bescheuerte Maske, wie diese Ente habt, dann kann man euch doch nicht ernst nehmen. Da werdet ihr höchstens ausgelacht.“
Die Anbus sahen sich gegenseitig an und ignorierten Kiris Bemerkung. „Wir wollen dir nichts tun. Wir haben den Auftrag dich nach Konoha zu holen. So lautet der Auftrag unseres Vorgesetzten“, ertönte die monotone Stimme des Ninjas mit einer Tigermaske.
„Wen juckt es? Mich jedenfalls nicht. Ich bin ein Nukenin und das bleibe ich auch. Ich haben den Ort gefunden, an dem ich gehöre. Wenn ihr mir jetzt freiwillig platz macht, damit ich meines Weges weitergehen kann, dann muss ich euch auch nicht töten“, sprach sie indirekten einen Deal aus.
„Geht nicht. Anweisung vom Chef“, meinte nun eine weibliche Stimme, die emotionslos klag, genau wie die der anderen beiden.
„Also gut. Ihr habt es nicht anders gewollt“, seufzte sie und aktivierte ihr Kekkei Genkai. Dichter Nebel zog auf und umhüllte die Lichtung. Mit einem siegessicheren Lächeln sah sie zu den Anbus, doch als sie merkte, dass diese nicht tot umfielen, erstarb es. Hatten sie etwa, dachte sie erschrocken und sie sah hilflos von einem Anbu zum anderen. Die maskierten Ninjas lächelten triumphierend unter ihrer Maske. Kiri saß eindeutig in der Patsche - oder doch nicht?

Die Sicht der Anbus wurde immer schlechter und immer mehr geriet Kiri aus ihrem Blickfeld, wie auch ihre Kollegen. Jetzt oder nie, dachten sich alle Anbus und stürzten sich auf die Stelle, an der Kiri stand.

Der Nebel lichtete sich und der Anbu mit der Entenmaske erschrak. Er war der einzige, der mit einigen Verletzungen stand. Der Rest seiner Gruppe lag tot auf dem Boden und er stand mitten in einer Pfütze aus Blut. Der Ninja konnte es nicht fassen. Sie hatten sich gegenseitig auf brutalster Weise getötet und nur er war einigermaßen unversehrt davon gekommen. Zusätzlich fehlte von der Nebelritterin jegliche Spur.

Kommentare Seite 0 von 0
Klicke hier um ein Kommentar zu schreiben - Wenn du Mitglied bei testedich bist logge dich bitte hier ein
Noch keine Kommentare.

Sie haben die Möglichkeit den Text zu gestalten.
((bold))Fett((ebold)) ((cur))Kursiv((ecur)) ((unli))Unterstrichen((eunli))
((big))groß((ebig)) ((small))klein((esmall))
((green))grün((egreen)) ((maroon))dunkelrot((emaroon)) ((olive))graugrün((eolive)) ((navy))marineblau((enavy)) ((purple))violett((epurple)) ((teal))teal((eteal)) ((gray))grau((egray)) ((red))rot((ered)) ((blue))blau((eblue)) ((fuchsia))fuchsia((efuchsia))
Bitte beachten Sie, dass Sie immer beide Codes, z.B. ((bold)) hier der Text der fett sein soll ((ebold)), gebrauchen, mit dazwischen den Text.