Narutos Welt mal anders: Das Leben in Konoha (Teil 2) Der Kreis aus Silber

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
11 Kapitel - 7.826 Wörter - Erstellt von: C - Aktualisiert am: 2014-08-15 - Entwickelt am: - 1.326 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Hallo Leute, nun geht es mit dem zweiten Teil des neuen Abschnitts weiter

Was bisher geschah: Sokuron ist mittlerweile in Konohagakure angekommen und fing an, sein eigenes Haus zu bauen. Dabei lernt er Naruto, Sakura und Sasuke kennen, als diese die Prüfung mit Kakashi und die Glöckchen machte. Danach hat Sasuke Sokuron herausgefordert und verloren.

Doch nun sucht ein anderes Ereignis ihn heim. Etwas aus seiner blutigen Vergangenheit, dass Sokuron zu einem ungewöhnlichen Bündnis zwingt. Eine Tat, die für immer begraben bleiben sollte.

Um einen Krieg zu verhindern, tut Sokuron alles.

Viel Spaß

1
Die ruhige Nacht

Der Sichelmond ruhte wie ein Thron über Konohagakure. Sokuron lag auf dem Bett und versuchte zu schlafen. Glücklicherweise hat es in der letzten Zeit nicht geregnet. Und weil die letzten Tage so heiß waren, lag Sokuron nur mit Schlafanzughose auf dem Bett. Im silbernen Mondlicht kamen seine zahlreichen Narben und Tätowierungen zum Vorschein. Sein Oberkörper und seine Armen waren von Tätowierungen übersät als wäre er ein wandelndes Kunstwerk. Die Menschen fürchteten sich davor, weil sie nicht alle wie eigentlich Körperbemalungen wirkten. Die Zeiger der Uhr, die auf seine rechte Schulter tätowiert war, bewegten sich. Der Sand in der Sanduhr auf seiner Brust rieselte. Doch sie bargen mehr Geheimnisse als die Menschen ahnten.
Das Dach war noch nicht fertig, sodass er einen guten Blick auf dem Nachthimmel hatte. Früher hat ihn der Anblick beruhigen können, aber es war nicht einfach. Noch immer verfolgten ihm die Bilder seiner Vergangenheit, die Schreie und all das Blut. Der Krieg war zwar zu Ende, aber in seiner Erinnerungen lebte sie weiter. Egal wie oft er sich einredete, er hätte sich geändert, blieb die Schuld in seinem Herzen.
Immer mit einem offenen Auge schlafen, war seine Devise. In Zeiten des Krieges war das auch angebracht, wenn man die Anzahl seiner Feinde bedachte. Es war ungewohnt für ihn, ein bequemes Bett zu haben, in einem ruhigen Ort zu leben, wo nicht der Tod allgegenwärtig war. Die Menschen in Konohagakure waren ganz anders als in seiner nordischen Heimat.
Sie waren freundlich, hilfsbereit und sahen sich selbst als eine große Familie. Zumindest hat es ihm so der Hokage erzählt. Und bis jetzt schien es auch zu stimmen. So sehr sich Sokuron nach einem ruhigen Leben gesehnt hat, so ungewohnt war es für ihn. Es würde seine Zeit dauern, bis er sich an das friedliche Dasein gewöhnt hat, befürchtete er.
Und…
Sokuron horchte auf.
Etwas hatte sich bewegt, da war er sich ganz sicher.
Stille.
Vielleicht bildete sich Sokuron schon was ein. Der Krieg hat ihn offenbar paranoid gemacht. Überall hörte er Feinde, die im Schatten lauerten…
Plötzlich steckte ein Kunai mit einer Briefbombe in der Matratze!

Das Schlafzimmer explodierte! Der Knall war im verschlafenden Ort überall zu hören. Es würde nicht lange dauern, bis die Anbus eintrafen.
Drei vermummte Gestalten, traten die Tür ein und drangen in das unfertige Haus ein. Ihnen war klar, dass der Junge nicht so einfach von einer Briefbombe erledigt werden würde. Und ein Ninja wie er würde sein Haus mit einigen Fallen ausstatten.
Vorsichtig mit gezuckten Schwertern bahnten sie sich ihren Weg durch das Haus. Keine Falle oder Genjutsus hielten sie auf. Vielleicht war er noch nicht dazu gekommen, kam ihn der Gedanke. Trotzdem blieben sie wachsam. Jeder Schritt könnte der letzte sein.
Plötzlich hörten sie ein Geräusch.
Es war nur die Stufe, die geknarrt hat.
Erleichtert atmete der Anführer auf und gab seinen Kollegen ein Zeichen. Er stockte. Wo war der dritte Kamerad hin? Sie waren nur noch zu zweit!
„Verdammt, wir sollten hier raus!“
Sein Kamerad antwortete nicht.
„Was ist mit dir? Wir müssen verschwinden!“
Blut floss aus dem Mund des Vermummten. Aus seiner Brust fuhr eine dünne Klinge heraus! In der nächsten Sekunde war die Klinge verschwunden und der Angreifer sackte zusammen. Panisch rannte der Anführer nach draußen.
„Sofort stehen bleiben!“, forderte eine Stimme auf. Der Vermummte sah sich einer Anbu-Einheit gegenüber. Männer und Frauen mit Tiermasken versperrten ihm den Weg. Aber nicht nur sie, auch Kakashi war dabei, der sich den Anbus angeschlossen hatte.
„Ihr kriegt mich niemals…“, rief der Vermummte. Was… was war los? Auf einmal wirkte alles so verschwommen. Die Stimmen hörten sich tief und hohl an, die Bewegungen wurden langsamer. Es war, als würde die Zeit… sich verlangsamen. Wie aus dem Nichts tauchte Sokuron vor ihm auf!
Er spürte einen tiefen Schlag im Magen!
Schmerzverzehrt brach der Vermummte zusammen. Alles wirkte wieder normal, als wäre die Zeit wieder hergestellt. Was war das nur für ein Zauber? Vor ihm stand der Junge mit freiem Oberkörper. Im Mondlicht wirkten seine Tätowierungen gespenstisch!
Dann spürte er einen Tritt ins Gesicht und ihm wurde schwarz vor Augen.
Sofort fesselten die Anbus den bewusstlosen Angreifer, als Sokuron für einen Moment kurz durchatmete und einen Blick auf das verbrannte Schlafzimmer warf. „Na klasse“, fluchte Sokuron leise. „Konnten die Arschlöcher nicht warten, bis ich das Haus verlasse? Jetzt kann ich alles noch einmal bauen.“
„Alles okay bei dir?“, fragte Kakashi nach.
„Hm?“, erwiderte Sokuron. „Hey, Sensei Kakashi. Ja, alles in Ordnung bei mir, keine Sorge.“
Kakashi zeigte auf seine Narben.
„Nein, die waren schon vorher da, keine Angst. Das sind die Geschenke, die mir der Krieg hinterlassen haben.“
In der Tat, dachte Kakashi. So wie der Junge aussah, konnte er von Glück reden, überhaupt noch am Leben zu sein. Die Anbus zogen dem Angreifer die Maske herunter. Über seine Augen war ein Stirnband von Kirigakure! „Das sind Ninjas aus Kirigakure!“, berichtete der Anbu. Überrascht schauten Kakashi und die Anbus den Bewusstlosen an. Nur Sokuron blieb skeptisch.
„Nein, ist er nicht“, sagte er überzeugt.
Der tätowierte Junge ging auf den Angreifer zu, kniete sich nieder und legte seine Hand auf dem Gesicht. Plötzlich packte er zu und riss es herunter! Es war, als würde er eine Gummimaske herunterreißen. Darunter erschien ein gebräuntes Gesicht mit blonden Haaren.
„Ich würde eher sagen, es ist ein Shinobi aus Kumogakure“, schlussfolgerte Sokuron. Aber bevor jemand sprach, fügte Sokuron noch etwas hinzu. „Oder sollte ich eher sagen, dass es ein ehemaliger Shinobi aus Kumogakure ist? Das Gesicht kenne ich doch…“
Sokuron schaute genauer.
„Ja, das ist Jurik Funaru. Ein abtrünniger Ninja aus Kumogakure.“
„Kennst du ihn?“
„Nicht persönlich, nein. Es heißt nur, er sei abtrünnig geworden, wobei die Meinung weit auseinander gehen.“
„Was meinst du?“
„Nun ja, es gibt Gerüchte, dass er in Wirklichkeit kein abtrünniger Ninja ist. Dabei soll es sich um eine geheime Truppe handeln, die nur so aussehen, als wären sie abtrünnig. Sie sollen dann illegale Aufträge ausführen, die man auf dem offiziellen Weg nicht machen kann. Aufträge wie Attentate oder Überfälle. Missionen, mit denen das Dorf nicht in Verbindung gebracht werden will.“
„Und du glaubst wirklich, dass Kumogakure einen Angriff auf dich angeordnet hat?“, hakte Kakashi nach. „Gibt es einen Grund, warum sie sauer auf dich sein sollten?“
Sokuron bedachte Kakashi mit einem vorsichtigen Blick.
„Man sollte eher die Frage stellen, wen ich nicht verärgert habe“, erwiderte Sokuron ruhig. „Für die Asukage habe ich auch Aufträge in Dörfer wie Kumogakure oder Iwagakure durchgeführt. Es ist durchaus möglich, dass es eine Racheaktion ist für etwas, was ich da getan habe. Und dann wollen sie es auch noch Kirigakure in die Schuhe schieben. Äußerst clever.“
„Was ist das denn?“, fragte auf einmal ein Anbu, der etwas bei dem Gefangenen gefunden hatte. Eine Silbermünze, auf der ein Ritter abgebildet war. Sokuron hob die Augenbrauen, als er das sah. Er bat dem Anbu, es ihm zu geben, damit er es sich genauer anschauen konnte.
„Was ist denn?“, fragte Kakashi nach.
„Ich glaube, ich sollte unbedingt mit Meister Hokage sprechen.“

Kommentare Seite 0 von 0
Klicke hier um ein Kommentar zu schreiben - Wenn du Mitglied bei testedich bist logge dich bitte hier ein
Noch keine Kommentare.

Sie haben die Möglichkeit den Text zu gestalten.
((bold))Fett((ebold)) ((cur))Kursiv((ecur)) ((unli))Unterstrichen((eunli))
((big))groß((ebig)) ((small))klein((esmall))
((green))grün((egreen)) ((maroon))dunkelrot((emaroon)) ((olive))graugrün((eolive)) ((navy))marineblau((enavy)) ((purple))violett((epurple)) ((teal))teal((eteal)) ((gray))grau((egray)) ((red))rot((ered)) ((blue))blau((eblue)) ((fuchsia))fuchsia((efuchsia))
Bitte beachten Sie, dass Sie immer beide Codes, z.B. ((bold)) hier der Text der fett sein soll ((ebold)), gebrauchen, mit dazwischen den Text.