OP-Das Leben ist ein Geschenk (5)

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6 Kapitel - 2.147 Wörter - Erstellt von: Yuri - Aktualisiert am: 2014-08-15 - Entwickelt am: - 2.125 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Endlich hat Ruffy Yuri gefunden, doch diese ist abgehauen und kämpft nun mit ihrer Vergangenheit. Gleichzeitig denkt Ruffy an das erste Treffen mit Yu zurück.

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-Yuris Sicht-

Verdammt! Meine Lunge brannte vom Rennen. Mein Körper zitterte vor Erschöpfung. Meine Wangen brannten von den Tränen. Mein Hals war rau vom Schreien. An meinen Händen lief Blut herunter, sammelte sich an meinen Knöcheln und tropfte zu Boden. Verdammt! Ich schlug wieder gegen den Felsen. Es tat nicht mal mehr weh....,, Warum? Warum musstest du herkommen?“ Ich schrie und schlug weiter auf den Felsen ein, wo sich dunkle Flecken bildeten, mein Blut. Nach Jahren der Qual war ich einmal Frei! Ein letzter Schlag landete auf dem Gestein. Mit der einen Hand am Felsen und der anderen ins Gesicht gelegt, gaben meine Knie nach. Verdammt! Ich wischte mir die neuen Tränen aus dem Gesicht, aber was brachte es, wenn immer wieder neue nachkamen?,, Ruffy, warum bist du gekommen? Du weißt doch am besten was für eine Gefahr ich darstelle. Warum es besser wäre, wenn ich Tod bliebe.“ Ich flüsterte vor mich hin und die Tränen tropften zu Boden, vermischten sich mit meinem Blut. Ace hatte mir erzählt, das man in dieser Zwischen Welt praktisch noch lebte. Man blutete, konnte essen und trinken, was aber nicht nötig war, man konnte schlafen, wurde aber nie müde. All das hatte er mir erzählt. Aber das wichtigste war, Teufelskräfte hatte man hier keine. Meine Hände umschlungen mich und ich zog sie zusammen. Bilder zuckten vor meinem inneren Auge und wurden immer wieder von den Schreien der Sterbenden Leute begleitet. Ich wunderte mich, dass sie von meinen Tränen nicht weggespült wurde. Warum musste ich diese Verdammten Teufelskräfte besitzen? Warum war Ruffy gekommen? Warum musste ich selbst nach meinem Tod noch so leiden. Ich schlang meine Arme fester um mich. Ich hatte Angst. Angst, das ich zerrissen werden könnte. Zerrissen von den Erinnerungen und den schreien. Ich lehnte mich an den Stein. Er war kalt, kalt, wie ich. Damals. Als ich all diese unschuldigen Menschen ermordet habe. Meine Augen fielen zu und sofort sah ich in mein eigenes Gesicht. Meine Augen glühten rot und auf meine Lippen waren zu einem Grinsen verzogen. Ich hielt ein Schwert in der Hand. An seiner Klinge lief Blut herunter. Das Blut, welches ich aus den Unschuldigen Männern, Frauen und Kindern geschnitten hatte. Es lief über meine Hände, sammelte sich dort kurz, fiel zu Boden. Alles ohne ein einziges Geräusch. Dann sah ich eine dunkle Gestalt auf mich zukommen. Erst war sie sehr langsam, dann lief sie immer schneller. Sie schrie etwas, ich konnte es nicht verstehen. Oder wollte ich es nicht verstehen? Meine Tränen waren immer noch nicht versiegt, dann fuhr eine Hand über meine Wange:,, Nicht weinen Yu!“ Ich schlug die Augen auf. Blickte mich hektisch zu allen Seiten um und musste feststellen, Ich war immer noch alleine. Das letzte Mal war ich so alleine gewesen, es war noch bevor ich Ruffy begegnet bin. Doch Ruffy hatte mich aus der Einsamen Dunkelheit geholt und mir gezeigt, dass es für kurze Zeit auch Licht und Wärme für mich gab, doch jetzt war alles so kalt. Kalt wie damals.....

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